Das neue Gewand – im anderen Blog – neue Beiträg unten

Von Maria Schneider, mit einem Nachtrag von Peter Helmes

Bild: Pixabay

Wer kennt das nicht? Man kauft eine neue Hose, oder – in meinem Fall – ein neues Kleid und führt es aus. Doch nach etlichen Stückchen Sahnetorte fängt es an zu kneifen und sitzt nicht mehr richtig. Oder man stellt fest, dass man irgendwie aus dem Kleid „herausgewachsen“ ist und seinen Stil verändert hat. Die meisten können sich schon denken, worum es geht: Putin. Nur soviel dazu: Putin ist mir egal. Ich bin keine „Putinversteherin“, sondern „Mariaversteherin“. In diesem Sinne bin ich in Europa für Nationalstaaten, für strengen Grenzschutz, für Nichteinmischung in kriegerische Konflikte sowie gegen Waffenlieferungen und harte Sanktionen – und vor allem gegen eine Überbewertung der USA.

Das Ergebnis ist, um im obigen Bild zu bleiben: Irgendwann braucht man ein neues Kleid.

Dies habe ich nun gemacht und den Blog beischneider.net ins Leben gerufen. Peter und ich bleiben uns weiterhin sehr freundschaftlich verbunden.

Alle Autoren, die bislang ihre Texte an Peter geschickt haben, können – wenn sie möchten – ihre Texte auch an meinen neuen Blog beischneider.net schicken. So haben sie den Vorteil, dass ihre Texte gleich auf zwei Blogs verbreitet werden.

Es dauert noch ein bißchen, bis mein neuer Blog steht – ich gehe aber von ungefähr einer Woche aus. Darin enthalten werden alle meine bisherigen Texte und die Artikel der Autoren sein, die während meiner Betreuung von conservo.blog hinzugekommen sind.

Peter wird conservo wieder betreuen bzw. einen Nachfolger finden, dem das conservo-Kleid besser paßt.

Ich bin Peter sehr dankbar, dass er mir vor rund 4 Jahren die Chance gegeben hat, meine Essays bei seinem Blog zu veröffentlichen. Er hatte großen Anteil daran, dass meine Geschichten einem breiten Publikum bekannt wurden. Sein besonderes Vertrauen in mich hat er mir gezeigt, als er mir im November 2020 seinen Blog anvertraute.

Ich habe sehr viel von ihm gelernt und durfte ihn jederzeit anrufen, wenn ich wieder mal eine Frage zu politischen Strategien hatte und wie man am besten mit bestimmten Situationen umgeht. Außerdem habe ich gelernt, wann es Zeit ist, sich als Freunde auf verschiedene Wege zu begeben, die allerdings durch zahlreiche kleine Gassen miteinander verbunden sind.

Lieber Peter, wir werden uns weiterhin austauschen und bleiben gute Freunde!

—–

Nachtrag von Peter Helmes:

Danke, liebe Maria,

danke für die fruchtbaren Jahre, die wir geteilt, und danke für Deine großartigen Beiträge, die conservo bereichert haben.

Du hast meinem politischen Blog ein sehr menschliches Gesicht gegeben. Deine „Beobachtungen“ der Menschen, z.B. auf Bahnhöfen, sind journalistische Meisterwerke, zu denen ich Dir gratuliere. Daß wir in all den Jahren nicht eine Minute Streit hatten, dürfte heute wohl eine Seltenheit sein. Auch dieser Charakterzug zeichnet Dich aus.

Trotz unserer großen Harmonie kam es zu einem Punkt, an dem wir gesagt haben, es ist besser, uns zu trennen. Den Punkt, zu dem wir keine gemeinsame Linie gefunden haben, kann ich mit einem einzigen Wort benennen: Putin. An ihm schieden sich unsere Geister.

Und da wir beide fest entschlossen sind, keinen Streit – schon gar nicht offen – auszutragen, wird in Zukunft jeder von uns seinen eigenen Weg gehen. Wir werden uns aber beide bemühen, Gemeinsamkeiten herauszuheben.

Ich danke allen Lesern für ihre Treue, die sie hoffentlich Maria und mir gegenüber auch weiterhin zeigen können.

Liebe Grüße

Peter Helmes

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33 Kommentare

  1. Lieber Peter Helmes, danke für die lange selbstlose Arbeit und die vielen guten Informationen, die ich in den sehr vielen Jahren von dir mitnehmen durfte.

    Wir hatten immer einen fruchbaren Austausch, der manchmal bei deiner Erkrankung sogar über das Ziel hinausschossen ist.
    Da die Zeiten so hart geworden sind, haben sich auch die Menschen veränder, das erlebe ich täglich, da die Meinungsvielfalt auch größer geworden ist, weil die Informationen sich auch gerändert haben.
    Ich war eigentlich immer bemüht mit Anstand meine Meinung zu sagen, auch wenn man mal über das Ziel hinausgeschossen ist.
    Deine vielen Bücher sind alle von mir gelesen worden, die mir die Konservativen immer zusenden. Wir Patrioten waren immer eine gute gläubige Gemeinschaft.

    Maria war wirklich eine große Bereicherung mit ihrem klaren Blick in die Welt, alles zu gut beobachten und in sehr gute Worte zu setzen, hat sie sehr schnell mein Herz erobert.

    Wenn es noch erlaubt ist , werde ich den Blog nicht verlassen und auch zu Maria wechseln, gerade weil mir viele Foristen sehr lieb geworden sind.
    Ich liebe die Ehrlichkeit , die Moral und ich hasse jeden Streit, auch wenn danach sich das Wetter sich wieder klären sollte.

    Ich wünsche die lieber Peter viel Gesundheit und Schaffenskraft, danke auch mal den vielen guten Mitschreibern, die immer nur Gutes beigetragen haben, ich mag sie alle, auch dich noch liebe Theresa!!!

    Alles Liebe und Gute für dich lieber Peter und weiterhin viel Erfolg.
    Ingrid

    PS.Ich hatte eine sehr schlimme Woche, weil meine geimpfte Enkeltochter sehr schwer an Dreüsenfieber erkrankt ist, da musste ich mich ablenken und ich war wohl sebsibler gewesen als sonst, daher Sorry, wenns mal etwas rauher zuging,!!

    1. OK, Danke; Schon in Ordnung, was mir angeht:
      Du hast im vergangenen Jahr auch vieles zugleich zu verwirken gehabt; zuerst mit deinem Mann, und dann jetzt noch wieder dies mit deiner Enkelin…Es kann ein Mensch manchmal über dem Kopf wachsen.
      Ebenso gute Freunde dann ‘was?

      1. Es ist noch schlimmer Theresa, heute ist der 25. Todestag meiner Tochter. Immer wieder ein schlimmer Tag, er endet nie und letztes Jahr im Mai mit meinem Mann und jetzt Sophia.
        Danke dir Theresa, wir schaffen das wieder.

      2. Liebe Ingrid, das tut mir sehr leid, was Dir widerfahren ist und wir sind dankbar Dich als starke tapfere Frau in der Mitte zu haben. Wir drücken Dir die Daumen, das kompetente Ärzte Deiner Enkeltochter helfen!

        Gruß Montechristo

    2. Liebe Ingrid
      Ich bin so froh, dass Du da bist und auch hier bleiben wirst. Auch tut es mir sehr sehr leid, dass Du gerade eine so schwere Zeit durchmachst. Ich wünsche Dir viel Kraft und Deiner Enkeltochter ganz schnelle Besserung. Selbstverständlich werde ich für sie beten.
      Eine Umarmung für Dich
      und herzliche Grüße von Freya

    3. @ Liebe Ingrid, Dein Schicksal geht mir sehr nahe. Ich bete für Dich, daß Du diese Herausforderungen einigermaßen überstehst.
      Da tritt alles andere in den Hintergrund und ist nicht so wichtig – schon gar nicht dieser Blog.
      Du hast mich seit Jahren mit Deinen Kommentaren bereichert und gestützt – trotz all Deiner Probleme, die Du meistern mußt. Damit bist Du auch ein Vorbild für andere, die manchmal allzu schnell den Kopf hängen lassen.
      Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank!
      Peter

      1. Ich danke euch sehr ihr Lieben, ich habe das nicht geschrieben um Mitleid zu bekommen, aber eure ehrliche Anteilnahme hat mir Tränen in die Augen gebracht. Ja auch ein schweres Schicksal macht stark, aber mehr geht nicht.
        Danke, ich weiß das zu Würdigen.
        Ingrid

  2. Liebe Maria,

    umständehalber/unerklärlicherweise bin ich erst heute dazu gekommen, Deine ‘Wutrede’ – https://www.conservo.blog/2022/05/06/die-hand-die-einen-fuettert-beisst-man-nicht/ – zu lesen.
    Da dort nicht mehr kommentiert werden kann, hier einige Worte dazu.

    Ich selbst weiß auch sehr gut, was es bedeutet ‘selbständig’ zu sein – nicht nur trifft das wenn auch abgedroschene Wort aber VOLL zu vom Arbeiten – ‘selbst und ständig’.

    Darüber hinaus, wie es auch in manchen Kommentaren zum Ausdruck kommt, dient man auch als MELKKUH nicht nur für das Finanzamt, auch für diverse andere Institutionen, ‘Kammern’ und viele mehr.
    Und wenn man dann sieht wohin in alle Welt und zu welch absurden ‘Zwecken’ diese abgepreßten Gelder dann regelrecht verschleudert werden, kann einem das ganz große K**** kommen.
    Einzelne Punkte aus Deinen Ausführungen herauszugreifen, erübrigt sich – es stimmt einfach ALLES!

    Du sprichst mir von vorn bis hinten aus dem Herzen!

    Danke für diesen Beitrag!!!

  3. Es ist Schade, daß es wegen eines Konfliktes im Ausland zu einem Zerwürfnis kommt.
    Jeder, der sich hier zu einem bestimmten Thema äußert, sollte auch immer einen gewissen Sachverstand und Lebenserfahrung haben.
    In diesem Falle: Mehrere Jahre im Land gelebt ( nur unter Einheimischen – nicht im Hotel) und auch der Sprache mächtig sein, um Gespräche am Küchentisch zu verstehen.
    Die Welt ist nicht schwarz-weiß, sondern grau.

    1. Lieber Richter,
      Peter Helmes und ich verstehen uns nach wie vor prächtig. Tatsächlich freue ich mich sogar sehr auf meinen neuen Blog. Ich glaube, wir können auf diese Weise einfach mehr entspannen – und die Foristen auch.

      Viele Grüße von Maria

  4. Das erste was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit!

    Möglicher Weise hat das auch dazu geführt, dass jetzt beide mit hocherhobenen Haupt, sich in die Augen sehend, mit Handschlag und Umarmung trennen.

    Ich denke, jeder darf und soll seine Meinung vertreten und wenn es nicht auf einen gemeinsamen Blog geht dann eben auf zwei.

    Lasst deswegen die Freundschaft nicht leiden, dass wäre zu schade.

    Dank an Euch beiden für die ganz tolle Arbeit die ihr heir geleistet habt.

    Euch beiden viel Glück und Gesundheit.

    Emil

    1. @ Danke, lieber Emil. Genauso sehen Maria und ich das auch. In der Tat, es ist keine vorgeschobene Höflichkeit. Maria und ich trennen sich wirklich “im Guten” – eben um Auseinandersetzungen zu verhindern, die wir beide von unserem Naturell her hassen. Aber im Punkt Putin hatten wir tatsächlich keine gemeinsame Brücke gefunden.
      Alles andere bleibt in Harmonie.
      Liebe Grüße
      Peter H.

  5. Ich meine, es ist der richtige Schritt.
    Als Frau Schneider begann, offensichtlich nicht genehme Beiträge von Peter Helmes – beginnend schon bei mir – mit einem persönlichen Kommentar einzuleiten oder nachzukommentieren, hat sie den Charakter des Blogs verändert. Und damit allem Anschein nach auch einen Konsens mit Peter Helmes gebrochen, was Regeln und Charakteristika seines Blogs angeht. Das hat m.E. auch dazu geführt, dass die Kommentare contra P. H. oder gegen Gen. Farwick einen unerbittlichen, oft gehässigen und mitunter beleidigenden Charakter annahmen. Besonders weibliche Foristen taten sich denn – bis auf eine Ausnahme – hier besonders hervor. Nicht zu reden von Schreibern, die sich mit historisch besetzten Alias-Namen schmücken, um wohl ihre historische Kompetenz zu signalisieren. Die impertinente Besserwisserei – was man gern dem andern unterstellte – hat nichts mehr mit „Debatte“ zu tun. Wobei ersichtlich wurde (was leider schon immer der Fall war), dass die Eiferer die Beiträge nicht einmal richtig, geschweige denn ergründend gelesen haben.
    Dass jetzt mancher ankündigt, sich aus dem Forum von conservo zurückzuziehen, könnte man fast aufatmend zur Kenntnis nehmen. Bei dem einen oder anderen ist dies bedauerlich, da es sich bestimmt nicht um bedenkenlose „Dogmatiker“ handelt, wie deren Kommentare im Gestern belegen und zeigten.
    Schade!
    Was „Krieg“ und kritikloser Personenkult alles anrichten kann!

    Frau Schneider wünsche ich ein glückliches Händchen bei der Gestaltung ihres neuen Forums.
    Peter Helmes und conservo „ad multos annos“!

    1. Lieber altmod,
      leider haben Sie das Verhältnis zwischen mir, Peter Helmes, General Farwick und auch Ihnen gänzlich falsch interpretiert. Statt bei mir persönlich nachzufragen, haben Sie sich auf Ihrem Blog über meine “Zensur” und meine Anmerkungen ausgelassen, die es tatsächlich nur bei Herrn Helmes, General Farwick und bei Ihnen gab.

      Mein Ziel war – entgegen Ihrer Unterstellung – ganz besonders Peter, General Farwick (den ich sehr schätze und mag) und Sie vor sogenannten “Shitstorms” und Angriffen zu schützen. Wie Peter mir mitteilte, kam wohl bei einigen Lesern genau das Gegenteil an, was mir sehr leid tut.

      Ich habe zu jeder Zeit versucht, jeden einzelnen Autor vor Angriffen zu schützen und zugleich eine offene Debatte zu ermöglichen, bei der jeder seine Meinung sagen kann. Dies scheint leider heutzutage für beide Seiten nur noch sehr eingeschränkt möglich zu sein.

      Dass es mehrheitlich als “Putinversteher” etikettierte Foristen waren, die hier ihre Meinung abgaben, mag durchaus an meinen zahlreichen Nicht-Nato-konformen Artikeln liegen.

      Summa summarum bleibt jedoch die Erkenntnis, dass man immer erst bei der Person nachfragen sollte, bevor man mit Mutmaßungen hantiert. Denn so entstehen Zwist, Streit und Krieg.

      Lieber altmod, Sie hätten nun mit der harmonischen Auseinandergehen von Peter und mir noch einmal die Chance gehabt, persönlich bei mir nachzufragen, was wirklich war und warum ich diese Anmerkungen unter Ihre Beiträge platziert habe. Das haben Sie nicht getan und zeigt Ihren Charakter.

      Diesen letzten obigen Satz zu Ihnen erlaube ich mir abschließend, da Sie mich mehrfach öffentlich verunglimpft haben. Es ist natürlich klar, dass wir beide nicht mehr zusammenfinden werden, es sei denn, Sie entschuldigen sich öffentlich.

      Maria Schneider

      1. Das ist schon starker Tobak.
        Belegen Sie mir, wo ich Sie “öffentlich verunglimpft” habe!
        Und nicht nur damit gleich noch einen Schlenker auf meinen “Charakter” abzugeben, ist schon ein Griff in eine untere Kiste.
        Sollte es Ihnen nicht gepasst haben, dass ich, was conservo angeht, eher mit Peter Helmes in Kontakt war, muss ich mich gewiss nicht entschuldigen. Und auch nicht für meine Beträge auf conservo oder meinem Blog.

      2. Dann ist doch alles gut. Im Sinne der Nichtzensur bleibt dieser Kommentar von Ihnen hier stehen, auch wenn Sie nochmals eine Unterstellung abgegeben haben: Mir war es seit jeher egal, wer mit wem stärker in Kontakt steht. Wir sind doch freie Menschen. Es ist doch klar, dass langjährige Autoren mehr mit Peter korrespondieren als mit mir. Viele Autoren schicken bis heute immer erst an Peter, der die Artikel dann an mich weiterleitet. Das einzige, was daran etwas ungeschickt war, war der Zusatzaufwand für Peter und die zeitliche Verzögerung bei der Veröffentlichung. Somit sagt diese Unterstellung, dass ich wohl eifersüchtig sei, wieder mehr über Ihren Charakter denn über meinen aus.

        Zudem: Wieso glauben Sie, ich hätte mehr und den direkten Kontakt mit Ihnen gewünscht? Dies hier ist ein Blog, den ich mit großer Freude ohne Verdienst neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit geführt habe. Dass ich altgediente Autoren veröffentlichen durfte – oft auch erst nachts, weil ich tagsüber so beschäftigt bin – hat mir einfach Spaß gemacht.

        Wir haben offensichtlich ganz unterschiedliche Ansichten.

    2. @altmod

      “”Besonders weibliche Foristen taten sich hier besonders hervor.””

      Was ist Ihr Problem ? Warum nennen Sie nicht Ross und Reiter und sagen klipp und klar, was oder wen Sie meinen ?? Mit versteckten Anspielungen und Sticheleien kann man nichts anfangen. Meinen Sie meinen kritischen Kommentar an Herrn Farwick ? Sollte das der Fall sein, so kann ich Ihnen versichern, daß ich zu jedem Wort stehe, das ich gesagt habe. Ich kann es auch gerne wiederholen : NIEMAND hat seinen Allerwertesten hoch bekommen, niemand hat etwas getan, um uns, das deutsche Volk und die deutschen Kinder,Frauen und Mädchen zu schützen vor Terror, Mord, Messerattacken, Körperverletzung jedweder Art, Mißbrauch ,Vergewaltigung, Ausbeutung und einer völlig wahnsinnig gewordenen Kanzlerin. Menschen wurden Bahnhofstreppen hinuntergeschubst oder vor einen fahrenden Zug gestoßen, auch Kinder. Das hat keine Sau interessiert. Meistens war es nicht einmal eine kurze Randbemerkung in den verlogenen Mainstream-Schmierblättern wert.

      Ja,ja, die Deutschen haben ein sehr kurzes Gedächtnis für das, was man ihnen an Grausamkeiten bereits angetan hat und immer noch antut. Das konnte man Sonntag bei der NRW-Wahl wieder einmal feststellen. Aber wie dem auch sei : Sollten Sie sich entschließen, Frau Maria Schneider nicht auf ihren neuen Blog zu folgen, werde ich das “”aufatmend zur Kenntnis nehmen “”.

      1. Danke Doris, ich habe in sehr, sehr vielen Jahren viel von altmod gelesen, aber was der von sich gibt ist eine große Frechheit und Arroganz. Auseinandersetzungen gehören zum Leben , aber gerade er beleidigt Maria sehr.

  6. Liebe Frau Schneider, ich wundere mich seit Wochen, wie Ihre und Herrn Helmes Ansichten differieren und bin nicht überrascht, daß Sie jetzt Ihren eigenen Weg gehen. Ich werde beide Blogs besuchen. Guten Start!

  7. Diese Zerreissprobe war seit ca. 2-3 Monaten absehbar, spaetestens seit den Artikeln zum Ukrainekrieg ein Vor- oder Nachspann hingehaengt wurde, dass man doch Toleranz fuer andere Meinungen haben soll. Das war aus meiner Sicht so etwas wie eine geplante Zensur mit Vorankuendigung. Das ist ja nicht miteinander diskutieren, sondern aneinander vorbei diskutieren. Die Trennung ist daher die beste Loesung.

    Vor 2 Monaten schrieb ich
    https://luismanblog.wordpress.com/2022/03/09/die-kuchentisch-psychologisierung-des-anderen/

    weil ich es fuer einen sehr schwachen Standpunkt halte, wenn man “dem Anderen” einfach nur boese Absichten unterstellt, und sich nicht mehr die Muehe macht, die rationalen Gruende fuer dessen Handeln zu beruecksichtigen. Solche Standpunkte fuehren meist zu sehr kostspieligen Loesungen. Das gilt fuer den privaten, den geschaeftlichen und den politischen Bereich. Und wenn man einen christlich orientierten Blog schreibt, dann frage ich mich, warum man andere Christen hassen und bekaempfen soll.

    Ich werde Herrn Helmes Blog weiter lesen, aber werde kuenftig meine Artikel nur noch Maria anbieten.

  8. OT
    aus aktuellem Anlass
    …habs selbst noch nicht gesehen, womöglich eine Kurzfassung?
    ::::::::

    Pressekonferenz der AfD zum Ergebnis der Landtagswahl in NRW am 16.05.22

    ca 30 min.

  9. Liebe Maria und lieber Peter

    Danke für die Informationen, die mich äußerst schmerzhaft berühren. Sehr sehr schade. Ich hatte so sehr gehofft, dass es nicht dazu kommen würde und muss sagen, auch jetzt bin ich noch etwas sprachlos darüber. Selbstverständlich akzeptiere ich beide Seiten, hatte allerdings die Hoffnung, man könne bei derart vielen Gemeinsamkeiten, die Euch beide verbinden und auszeichnen, noch einen Mittelweg finden, der einfach nicht zulässt, dass es zu einer Spaltung bzw. Trennung Eurer Wege kommt.

    Ich möchte gar nicht groß über meine persönliche Meinung zu dem Trennungsthema “Putin” eingehen. Hier halte ich es mit Max Erdinger, der oftmals sagt, wir seien ja alle nur “Meinerleins” und “Finderleins” und deshalb ist es nicht wert, uns an einer Kontroverse aufzureiben. Zu diesem Thema schließe ich mich den Worten von unserem lieben c_c an. Er hat hier bereits bestens zum Ausdruck gebracht, was auch mich ausmacht, was uns bewegt und was wir an Gemeinsamkeiten haben.

    Von Herzen alles Gute, liebe Maria, für Deinen neuen blog. Ich werde ihn gerne auch besuchen und freue mich auf noch viele Deiner äußerst spritzigen und treffenden Artikel, die mir oftmals ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben, was ja doch eher selten ist in dieser doch recht deprimierenden Zeit.

    Auch von Herzen alles Gute für unseren lieben Peter, der jetzt sicherlich sein Arbeitspensum wieder erhöhen wird, was seiner Gesundheit, so will ich hoffen, nicht abträglich sein wird. Es ist mir nach wie vor eine Ehre, hier bei conservo zu den langjährigen Foristen zu gehören, und ich werde diesem blog verbunden bleiben, auch wenn uns dieser eine schmerzhafte Punkt, auf dem ich jetzt keinesfalls herumreiten will, unterscheidet aber nicht trennt.

    Meinen großen Respekt und meine Begeisterung für Eure Autorenarbeit habt Ihr beide in untrennbarer Weise, und ich wünsche deshalb Euch beiden nur das Allerbeste, Gesundheit sowie persönliches Glück und natürlich Gottes reichen Segen, wenn Ihr jetzt getrennte Wege gehen werdet.

    Eine etwas traurige Freya
    sendet Euch patriotische Grüße.

    1. Liebe Freya, Du sprichst auch mir aus dem Herzen und ich hab immer gedacht, wenn man in seiner Meinung daneben liegt, muss man sich auch mit Gegenwind sachlich auseinandersetzen können. Wir sind Menschen und keine geborenen Politiker und nutzen auch die vielen Farben dazwischen zu den einzelnen Themen.

      Die Gegensätzlichkeit zwischen Ost und West ist statt zu heilen immer tiefer geworden und ja, geübt durch die Diktatur der Mangelwirtschaft sehe ich persönlich das Hauptproblem mit, das die Finanzwirtschaft der Realwirtschaft immer mehr davon driftet. Im Ukraine Russland Konflikt gibt es wahrscheinlich keine Brücke mehr, wo man einander sich in der Mitte begegnen könnte.

      1. Lieber Montechristo

        “Im Ukraine Russland Konflikt gibt es wahrscheinlich keine Brücke mehr, wo man einander sich in der Mitte begegnen könnte.”
        Da hast Du wohl leider recht. Dabei sehe ich eine Brücke und beschreite sie auch immer wieder, wenn ich z.B. mit einem nahen Verwandten darüber rede. Wir haben da ganz unterschiedliche Ansichten über dieses Thema – vor allem darüber, was die Ursachen für diesen Konflikt sind. Aber es wäre doch fatal, wenn wir uns als Familie entzweien würden, nur aufgrund von Meinungen, denn persönlich sind wir ja nicht vor Ort und treffen keine Entscheidungen. Wir “finden” und “meinen” nur etwas. Und da gibt es immer Punkte, auf die wir uns im Guten einigen können. Denn eine andere Lösung sehe ich nicht, wenn wir uns nicht hoffnungslos zerstreiten wollen.

        Leider wird aber diese unüberwindliche Spaltung der Bevölkerung auch von den mainstream-Medien betrieben. Kürzlich las ich irgendwo die Überschrift:
        Verschwörungstheoretiker, die noch vor kurzer Zeit corona-Leugner waren, verwandeln sich jetzt in Putin-Versteher. Also ehrlich mal: Das ist doch unerhört.
        Nur weil sich jemand nicht an einem unzureichend erforschten Gen-Experiment beteiligen will, ist er doch kein Leugner des Virus. Und ebenso ist es in der anderen Frage. Ich sehe jeden Sonntag in meiner kleinen Stadt eine Gruppe Menschen mitsamt ihren kleinen Kindern als Demo durch den Ort marschieren, die lautstark nach “Frieden schaffen ohne Waffen” rufen. Sie haben Kinder und befürchten, dass am Ende des Ganzen unser Land in Schutt und Asche geht und ihre Kinder sterben werden. Das ist doch nicht gleichzusetzen damit, dass man ein “Putinversteher” ist. Das sind Menschen, die sagen laut und deutlich, dass sie etwas gegen >Öl- ins- Feuer- gießen< haben und dass sie FRIEDEN wollen.

        Glaub mir, lieber Montechristo, ich könnte an all diesen Missverständnissen und Fehldeutungen an manchen Tagen schier verzweifeln. Aber ich weigere mich, andere Menschen aufgrund ihrer Meinung zu verdammen. Das steht mir schon als Christin nicht zu. Lieber warte ich, bis sich alle wieder beruhigt haben und helfe dann die Wunden zu heilen. Das mag man mir übel nehmen oder auch nicht; es mag auch als feige rüberkommen, aber ich will und brauche Frieden, weil anders nichts gedeihen kann. Das ist dann eben MEINE Meinung. Selbstverständlich bin ich, wie wohl wir alle hier im blog, ausdrücklich gegen Gewalt und Krieg. Es hätte also, aus meiner bescheidenen Einschätzung heraus, unbedingt diplomatische Lösungen geben müssen und zwar lange bevor es irgendwo dermaßen eskaliert, dass Menschen andere Menschen töten. Das nämlich ist der pure Wahnsinn, egal in welche tolle Ideologie man ihn verpackt.
        beste Grüße an Dich
        von Freya

      2. Liebe Freya, Corona war der Anfang dieser unbarmherzigen Diktatur, wo man Pseudowissenschaftler auf Patienten loslässt und gegebenenfalls kalt stellt. Was Bohley prophezeite, die anderen Methoden Menschen kalt zu stellen, bewahrheitet sich immer mehr, um einen ideologischen Kurs zu erzwingen. Wir bleiben tapfer und halten Maria die Treue und wenn Peter wieder zu seiner Hochform gesellschaftlicher Kritik außerhalb des Russland Ukraine Konflikt kommt, auch. Gruß Montechristo

      3. Bravo liebe Freya,
        Du bringst es genau auf den Punkt.
        Ganz und gar einverstanden.

        &#128525

        Liebe grüße Dein c_c

  10. Maria,
    Danke für Deine Leitung und die Arbeit die Du in “Conservo” gesteckt hast.
    …goldene Jahre! 💐 👍‍ 💛

    Bin auf den neuen Blog gespannt.

  11. Liebe Frau Maria Schneider,

    auch ich möchte Ihnen für Ihren neuen Weg und Ihren eigenen Blog viel Glück und alles erdenklich Gute wünschen. Ich glaube, es war die einzig richtige Entscheidung und Sie haben die passenden Worte gefunden, uns dies zu vermitteln. Ich werde Ihnen gerne auf Ihren neuen Blog folgen und Ihre Beiträge lesen. Nochmals alles Gute, D. Mahlberg

    @Herrn Helmes bzw. den neuen Betreuer

    Wenn die Trennung von Frau Schneider vollzogen sein wird, bitte ich Sie, meinen Namen aus der Kommentarleiste des Conservo Blogs zu löschen. Vielen Dank.

  12. Liebe Maria,

    das ist schmerzlich. Hatte doch gerade durch Dich der Blog einen positiven ‘Schwung’ bekommen.

    Keineswegs, daß es unter Peters Führung ‘altbacken’ gewesen wäre, aber etwas frischer Wind, den Du unserem conservo Blog eingehaucht hast, war keineswegs von Nachteil.

    Schade, daß lt. Peters Anmerkung wohl die ‘causa Ukraine/Putin’ angesichts der unterschiedlichen Ansichten dazu der Anlaß gewesen ist.

    Ich selbst stehe ja – wie ich mehrfach klar betont habe, für eine differenzierte Herangehens – und Betrachtungsweise, ohne sogleich reflexartig einer Partei ‘die Schuld’ zuzuschieben, sondern auch die Gründe zu beleuchten und zu hinterfragen. Hier gibt es nicht nur schwarz und weiß.

    Zu
    Solch differenzierter, hinterfragender Betrachtungsweise weise ich jetzt auch noch mal hin auf den Vortrag/Artikel mit dem Politologen John Mearsheimer, Weltwoche:

    Der amerikanische Politologe G Mearsheimer
    bei ‘weltwoche.ch’ zu den Kriegsursachen:

    Geostratege Mearsheimer: Der Westen trägt eine Hauptverantwortung für das Ukraine-Desaster. Die Strategie der Amerikaner verschlimmert die Lage. Am Ende dürften die Russen gewinnen
    John J. Mearsheimer
    14.05.2022 -h ttps://weltwoche.ch/daily/108299/

    John J. Mearsheimer ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Chicago und befasst sich hauptsächlich mit Geopolitik. Er sprach im März 2022 über die Ursachen des Ukraine-Kriegs und dessen wahrscheinlichen Ausgang. Wir dokumentieren den hochinteressanten Vortrag in einer leicht gekürzten deutschen Fassung. Das englische Original ist frei auf Youtube anzuhören:
    h ttps://youtu.be/T6mw9U62ZJU

    Ich möchte heute über die Ursachen der Ukraine-Krise sprechen und darüber spekulieren, wohin das alles führen wird.

    Was die Ursachen betrifft, hat man zwei Möglichkeiten. Man kann argumentieren, dass der Westen und vor allem die USA die Krise verursacht haben. Oder man kann argumentieren, dass die Russen die Krise verursacht haben.
    Die gängige Meinung in den USA und im Westen im Allgemeinen ist, dass die Russen dafür verantwortlich seien. Vor allem Wladimir Putin sei verantwortlich.

    Ich glaube das nicht. Meiner Meinung nach trägt der Westen die Hauptverantwortung für das, was heute geschieht. Es ist weitgehend das Ergebnis der Entscheidung von April 2008, die Ukraine und Georgien in die Nato aufzunehmen.

    Wir wollten die Ukraine auf Teufel komm raus in die Nato integrieren. Die Russen sagten damals kategorisch, dass dies für sie inakzeptabel sei. Sie machten deutlich, dass sie die ersten beiden Tranchen der Nato-Erweiterung – die Erweiterung von 1999 und die Erweiterung von 2004 –, geschluckt hätten, aber Georgien und die Ukraine würden nicht Teil der Nato werden. Sie zogen eine Grenze im Sand.
    Sie sagten: «Das ist eine existenzielle Bedrohung für uns.»

    –—- ( soweit der Auszug’ – mehr sh. Weltwoche sh. oben und Video – ———-

    Ebenso klar ist aber mein Standpunkt, was dann immer die Hintergründe sein mögen, daß
    der nun einmal von Putin/Rußland entfachte Krieg keineswegs zu billigen oder gar gut zu heißen ist. Auch das mehrfach hier deutlich klargestellt.

    Andererseits habe ich Verständnis dafür, daß Peter eine andere Betrachtungs- /herangehensweise hat. Das steht ihm zu wie uns anderen auch.

    Wirklich schade, daß nach dem demagogischen ‘Corona’ – Lügengebäude jetzt erneut ein Thema aufgetaucht ist, das geeignet ist, Spaltung zu produzieren.

    Aber wie auch immer Dir wünsche ich mit Deinem neuen Blog viel Erfolg aber danke Dir auch für alles, was Du in ‘conservo’ hineingegeben und den Blog bereichert hast.

    Aber auch Peter großen Dank, daß er ‘conservo’ erschaffen und mit Enthusiasmus betreut (hat). Und immer noch am Leben erhält. Danke Euch beiden !

  13. Liebe Maria, Am Ersten Wünsche ich dir sehr viel Erfolg mit deinem neuen Blog.
    Das meine ich aufrecht und zugleich muss ich dazu sagen: Ich mache mich am Ende auch gar keine Sorgen darüber, denn auf verschiedenen sonstigen Punkten hast du hier bewiesen,, du KANNST es.
    Es gibt hier auch wirklich nur EIN Punkt, auf welchem es zwickt und was jetzt nur in DIESEN Zeiten dominieren könnte, das sei ja Tatsache: Ohne diesen Punkt, und ohne den Grund für diesen Punkt (Der Ukrainkrieg) hätte es diese Zwickung höchstwahrscheinlich niemals gegeben:
    Soviele Leute, soviele Wörter und dass jeder anders in diesem Krieg steht, braucht niemand zu wundern. Leider sehen wir hier aber auch: Dieser Unterschied lässt sich kaum – oder gar nicht – überbrücken.
    Deshalb sei es von Peter und dir auch einem ganz weisen Beschluss, um jetzt beide Meinungsverschiedenheiten in getrennten Blogs unterzubringen: Die beste Löschung für die allgemeine Harmonie.
    Natürlich schafft es andererseits auch wieder ein Problem, nämlich, dass unser Peter jetzt wieder einen neuen Nachfolger finden soll, denn m. A. n. zweifelt niemand daran, dass er dringend einen braucht, schon nur für seine körperlichen Gesundheit; gerade deshalb war es damals auch schon eine Erleichterung, dass er dich gefunden hätte – aber wie die Dinge leider gehen…. Wir können nur hoffen, dass diesen Problem auch wieder so bald wie möglich gelöscht wird.
    Und Du – ich sagte es bereits – Mach’s gut, und viel Erfolg! – Der Eine seiner Meinung, der Andere Seiner.
    Theresa.

  14. Lieber Peter Helmes, danke für Ihre zahlreichen aufklärenden Beiträge, aber in Sachen Geopolitik sind wir unterschiedlicher Meinung und ich hatte gehofft, das Ost und West Schwierigkeiten der Verständigung überwinden. Man darf bei all dem nicht vergessen, durch die uns aufgezwungene innerdeutsche Teilung haben wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht und niemand von uns wünscht noch mehr Menschenopfer durch einen sinnlosen Krieg. Wie war es, wo viele Soldaten vor Stalingrad verreckten, in dem Irrglauben sie kämpfen für einen gerechten Krieg, durch Propagandalügen inszeniert.

    Die Frage ist, immer welche CDU regiert vor Ort und das ist unterschiedlich, aber eine Ehe mit den Grünen? Wo ist die alte CDU von damals geblieben? Wo sind die Kirchen geblieben, die den christlichen Glauben verraten und heute dem Mainstream, Gott Mammon hinter her hecheln?

    Wo, wo, wo

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