Michael van Laack

Das Netz vergisst nie, heißt es. Und die buntfaschistischen politischen Milieus, die im Pampern der migrantischen Communities aus dem afrikanischen und arabischen Raum die höchste moralische Pflicht des deutschen Steuerzahlers sehen, vergessen und “verzeihen” nichts.

Die unbunte Vergangenheit holt die Senatorin ein

Astrid-Sabine Busse (SPD) ist Bildungssenatorin im besten Berlin aller Zeiten. Sie tut alles dafür, damit die durch arabische Kinder und Jugendliche in die Schulen getragenen Probleme und Konflikte in der Öffentlichkeit nicht breitgetreten werden. Eigentlich müssten die bunten Milieus ihr deshalb zu großem Dank verpflichtet sein.

Aber nein! Um ganz sicher zu gehen, dass nur vollständig antirassistische (also islamophile) Mandatsträger und Entscheider der Regierung der ehemaligen Reichshauptstadt dienen, muss immer mal wieder deren Vergangenheit durchleuchtet werden. Vielleicht haben sich ja ein paar Ausländerfeinde eingeschlichen, die sich lediglich als Migrantenversteher tarnen. Weiß man’s?

Und nun wurden sie endlich wieder einmal fündig, die Gesinnungsprüfer in Adolf Hitlers zweittreuester Stadt. Ein Aufrechter und Anständiger aus dem Landesschulbeirat hatte Ungeheuerliches aufgedeckt. Ihm war eine Ausgabe der Süddeutschen Zeitung aus November 2009 in die Hände gefallen. Eine Zeitung, die damals zwar noch recht gut abonniert, aber offensichtlich schon deutlich weniger gut gelesen wurde.

Damals war diese Aussage kein Problem, denn sie war Mainstream

Sonst wäre gewiss früher jemandem aufgefallen, dass Busse im heutigen Münchener Revolverblatt für die linke Mittelschicht seinerzeit mit der Aussage zu finden war: “Sie bleiben einfach untereinander. Man muss sich hier ja auch gar nicht mehr integrieren. Man nimmt das Viertel in Besitz, und man lässt sich pampern. Ich sehe doch an den Bescheiden für Lernmittelzuschüsse, wie viel Geld in Wahrheit in diesen Familien ist, alles Sozialhilfe; wenn da viele Kinder sind, ergibt das 3000, 3500 Euro.

2009 durfte man allerdings auch noch die Wahrheit sagen. Merkel hatte gerade ihre erste Legislatur absolviert und die Leitmedien wurden vom politischen Establishment noch nicht in dem Maß unserer Tage als staatstragende Fehlinformationssäule verstanden.

Tue Buße, Astrid-Sabine – und gewinne Deine bunte Unschuld zurück!

Doch heute, im buntesten Deutschland aller Zeiten, muss eine solche Aussage schnellstmöglich aus der Welt geschafft werden. Die Empörung über Busses damaliges Statement wuchs, ihr Senatorenamt geriet in Gefahr. Also ging sie in die Offensive: “Meine Absicht war niemals, Menschen abzuwerten, geringzuschätzen, über einen Kamm zu scheren oder pauschal in Gruppen einzuteilen.”, ließ sie die besorgten arabischen Clans vorgestern wissen. Klar, hätte Frau Busse 2009 schon gewusst, dass die Verbreitung von Fakten 2022 Biografien zerstören kann, hätte sie das seinerzeit gewiss nicht gesagt. Aber ist es deshalb falsch?

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