ÖRR-Journaille: Trump-Wähler sterben früher! Studie zur Lebenserwartung von Republikanern.

Michael van Laack

Als hätte Elmar Theveßen mit seinen Taliban-Visionen nicht schon genug ideologischen Verbalmüll für eine ganze Woche auf der Framing-Halde der Nachrichtenseite des ZDF deponiert, erschien schon wenige Stunden später der nächste vom Hass auf alle Konservativen motivierte Artikel. Diesmal durfte die “freie” Journalistin Lara Jäkel, die u. a. auch für die “Welt” und den “Spiegel” schreibt, dem deutschen Buntbürgertum (auch Zivilgesellschaft genannt) die freudige Botschaft überbringen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von “Demokraten” deutlich höher liege als die von “Republikanern”.

Dies habe eine Studie der Harvard Medical School ergeben, die unter anderem von der Giovanni Armenise Harvard Foundation (benannt nach einem 1953 verstorbenen italienischen Politiker der faschistischen Partei Mussolinis) und dem “Office for Diversity Inclusion and Community Partnership” unterstützt wird. Finanzielle Großspenden von demokratischen Politikern sind keine Seltenheit. So viel zu Frage der Unabhängigkeit.

Fakten werden mit Erwartungshaltungen und Wunschträumen vermischt

Überall, wo seit 2019 mehrheitlich demokratisch gewählt wurde – referiert Lara Jäkel die Studie – sei die Todesrate erheblich zurückgegangen. Der Tod wartet also nicht erst auf der Intensivstation, sondern wohl schon an der Wahlurne.

“Demokratisch regierte Staaten investieren im Schnitt mehr in Geld in das Gesundheitssystem und sie haben häufiger Gesetze verabschiedet, die den Zugang zur Krankenversicherung verbessern.” heißt es weiter. Dass diese Gesetze allerdings teilweise auch in demokratisch geführten Bundesstaaten noch nicht greifen – also im Gesundheitssystem und bei den Bürgern nicht angekommen sind, weil das “investierte Geld” auf irgendwelchen Abrufkonten vor sich hinschlummert – wird unterschlagen.

Republikaner fielen Corona massenweise zum Opfer

Ganz enorm sei der Unterschied im Umgang mit Corona gewesen. In den republikanischen Staaten sei wegen eines laxen Umgangs mit der Schutzmaske eine enorm höhere Sterblichkeit zu verzeichnen gewesen. Das stimmt zwar insoweit, als dass sich in der “Letalitäts-Top 10” nur drei von Demokraten geführte Bundesstaaten finden (New Jersey, Louisiana und Michigan); aber zum einen kommt es nicht auf Quoten an, sondern auf bereinigte nackte Zahlen, zum anderen sind in republikanischen Staaten nicht zwingend mehrheitlich republikanische Wähler gestorben.

Das sagt auch diese Studie nicht. Weder bei Corona noch anderen Todesgründen. Die Überschrift, die Frau Jäkel gewählt hat, suggeriert allerdings mit voller Absicht genau das. In Form einer Frage erweckt sie den eindruck: Wer Trump gewählt hat und in Zukunft weiterhin die Republikaner wählt, stirbt früher1 Das ist objektiv falsch und somit ein weiteres Beispiel dafür, wie man in Deutschland versucht, alles Konservative im In- und Ausland verächtlich zu machen. Würde mich nicht wundern, wenn irgendein Institut in den nächsten Monaten eine solche Studie zu den Parteien in Deutschland veröffentlichen würde und zu dem Ergebnis käme: Wer die AfD wählt, hat eine geringere Lebenserwartung.

Fazit

Zwar geht Jäkel bei dieser Thematik deutlich differenzierter vor als Theveßen in seinem Taliban-Artikel. Dennoch: Diese Studie wäre bei ZDF und anderen Leitmedien kein Thema geworden, hätte sie (aus welchen Gründen auch immer) zum umgekehrten Ergebnis geführt. Der Journalismus des ÖRR entwickelt sich mehr und mehr zu einer Einbahnstraße. Es gibt nur eine gute politische Richtung: die linke bis maximal linksliberale.

Die Beschimpfung Andersdenkender kostet € 55,08 pro Quartal

Jede Person und jede Partei, die sich den Forderungen dieser Milieus entgegenstellt, muss verächtlich gemacht werden. Mal sanft und mal hart, mal offen und mal im Subtext. Zahlen für diesen einseitigen Milieu-Journalismus müssen freilich alle volljährigen Bundesbürger. Man kann sogar den Eindruck gewinnen, die Journaille von ARD und ZDF genießt es besonders, jeden Tag in dem Wissen zu Bett zu gehen, dass auch Otto X. am Ende des Quartals seinen Rundfunkbeitrag überweisen muss, obwohl sie ihn zuvor in den Abendnachrichten wahrheitswidrig “Teil des braunen Sumpfs” ,”rechter Klimaleugner” oder „homophober Gesellschaftsfeind“ genannt haben.

Denn im ÖRR wird man nicht für objektive Recherche und Wahrheit bezahlt, sondern für das Verbreiten der Hauptlinien der jeweiligen Bundesregierung und ihrer NGO’s. Das war schon immer so, aber erst seit der Massenmigration und dem Erscheinen von FFF fällt es nahezu jedem auf. Vielleicht auch, weil die Printmedien irgendwann beschlossen haben, die Gedankenwelt in ihren Schreibstuben eins zu eins den staatlich alimentierten Haltungsjournalisten anzugleichen.

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2 Kommentare

  1. Im Jahre 2020 wurde Trump von den Medien zerrissen, weil er angeblich die Ausbreitung des Corona-Virus nicht gestoppt hat und die Corona-Pandemie in den USA zu verantworten hat. Unter ihm seien innerhalb eines Jahres mehr Menschen an Corona gestorben als insgesamt US Soldaten im Vietnamkrieg.
    Biden versprach alles besser zu machen als Trump. Aber Biden hat alles noch viel schlechter gemacht, trotz einer großen Impf-Kampagne , die eigentlich sehr erfolgreich war. Unter Biden sind 2021 in den USA mehr als doppelt so viele Menschen an Corona gestorben als unter Trump im Jahre 2020. Die Medien waren aber trotzdem sehr gnädig mit Biden.
    Trotzdem Biden konnte nicht verhindern, dass in New York die Menschen hungerten, die Inflation bei Kraftstoffpreisen neue Rekorde brach, die Kriminalität erneut gestiegen ist, Desaster in Afghanistan etc.

    Es wurde außerdem in den USA statistisch bewiesen, dass vor allem in den Staaten mit den strengsten Ausgangsbeschränkungen und
    Corona-Maßnahmen und Lockdowns (vor allem in von Demokraten regierten Bundesstaaten) die höchsten Corona-Todeszahlen zu verzeichnen waren.

    In Europoa war das nicht anders: in Nord-Italien 2020, wo es die strengsten Ausgangsbeschränkungen und Lockdowns gab, hatte Nord-Italien trotzdem viel höhere Todeszahlen bei Corona-kranken zu verzeichnen als beispielsweise Schweden, wo es keine Lockdowns und kaum Corona-Beschränkungen gab.

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