Conservo-Redaktion

(Alex Cryso) Am 11. September wird der 21. Jahrestag begangen, was die verheerenden muslimischen Anschläge auf das New Yorker World Trade Center betreffen. Der Einsturz der so genannten Twin Towers gilt als offizieller Auftakt des bis heute nicht endenden wollenden globalen islamischen Terrors, aber auch als die ultimative Kampfansage an die westliche kapitalistische Welt.

Bereits acht Jahre zuvor, genauer gesagt am Freitag vom 26. Februar 1993, sollten die beiden Hochhäuser schon einmal in die Luft gesprengt werden: Erneut waren islamische Fanatiker am Werk, statt theatralischen Flugzeugcrashs wurde allerdings ein etwas konventionellerer Weg gewählt. Das Gesamtergebnis wäre allerdings genauso unfassbar grauenhaft gewesen, zumal die sechs Terroristen den Tod von rund 50.000  Menschen in Kauf genommen hätten.

Mangelndes Explosionsmaterial – Klingt plausibel!

Im März 1994 wurden zunächst vier Männer mit den Namen Mahmud Abouhalima, Ahmad Ajaj, Nidal Ayyah und Mohammed Salameh, einem Palänstinenser, verurteilt. Im November kamen der Planer und Vordenker Ramzi Yousef und sein Helfer Eyad Ismoil hinzu. Am besagten Terrortag platzierten die Attentäter einen Lieferwagen in der Tiefgarage des Nordturms des World Trade Centers, der Sprengstoff in Form von 700 Kilogramm schwerem Harnstoffnitrat-Wasserstoffgas geladen hatte.

Es ist ungefähr zwölf Uhr mittags, eine Viertelstunde später zündet die Bombe. Der Plan ist simpel: Der Nordturm sollte anhand der Explosion einstürzen und dabei auch in das zweite Gebäude hineinkrachen. Sechs Menschen wurden getötet, 1.042 verletzt. Der eigentliche Plan, das World Trade Center zu zerstören sollte erst zu 9/11 entsprechend umgesetzt werden. Als Grund für den letztendlich gescheiterten Anschlag von 1993 wurde der Mangel an Explosivmaterial genannt.

Die Planung des zweiten Anschlags blieb in der Verwandtschaft

Für die New Yorker Feuerwehr war jedoch schon der Erstversuch der größte Vorfall in der damals 128-jährigen Geschichte der städtischen Brandbekämpfer. Neben einem 45 Meter großen Explosionskrater wurden 1,8 Tonnen Schutt hinterlassen. Die Druckwelle war noch drei Kilometer entfernt zu spüren. Das Attentat selbst gilt als erster offizieller muslimischer Anschlag auf amerikanischem Boden. Alle Täter sitzen bis heute in amerikanischen Gefängnissen ein, verteilt auf diverse Bundesstaaten.

Bis zu seiner Verhaftung arbeitete der Kuwaiter Yousef gemeinsam mit seinem Onkel Khalid Sheik Mohammed an Komplotten gegen die Vereinigten Staaten, wie etwa die Entführung von Flugzeugen. Yousef ist stolzer bekennender Terrorist und der einstmals wichtigste Schüler des zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilten New Yorker Hasspredigers Abdel Rahman, Sheik Mohammed gilt als einer der mutmaßlichen Drahtzieher von 9/11. Komplize Salameh gehörte nachweislich islamischen Fundamentalisten mit direkter Verbindung zur Al-Quaida an. Ihn und Yousef einte der Hass auf Amerika.

Weiterführende Links:

https://www.loquis.com/de/loquis/1129894/1993+Bombenanschlag+auf+das+World+Trade+Center

https://www.tt.com/artikel/14050904/vorbote-zu-9-11-der-anschlag-im-world-trade-center-von-1993

https://www.sueddeutsche.de/politik/ein-bild-und-seine-geschichte-als-die-idee-geboren-wurde-das-world-trade-center-zu-zerstoeren-1.3880061

https://de.wikipedia.org/wiki/Bombenanschlag_auf_das_World_Trade_Center_199

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