Tötung von Kindern bis 12 Jahren zur Bewältigung persönlicher und nationaler Krisen erlauben?

Michael van Laack

Ob es eine sehr schwere Krankheit des Kindes ist und man entweder die Pflege nicht selbst übernehmen oder die schwere geistige Behinderung bzw. das Krankheitsleiden nicht mitansehen kann; ob Elter 1 und/oder Elter 2 zu dem  Schluss kommt, der eigene Nachwuchs solle nicht in einer Welt aufwachsen, die ohnehin zeitnah von der Klimakrise hinweggerafft wird…

Ob die junge weiße selbstverständlich alleinerziehende Mutter ihrem PoC-Kind nicht zumuten möchte, in einer Gesellschaft voller Rassisten aufzuwachsen oder die Erziehungsberechtigen beim Blick aufs Konto feststellen, dass sie nicht alle hungrige Mäuler stopfen können, die sie in die Welt gesetzt haben, ohne persönlichen Wohlstandverluste zu erleiden…

Es könnte viele Gründe geben, entweder dem Kind einzuflüstern, dass es besser wäre, wenn es nicht mehr ist oder direkt selbst zu entscheiden, dass eine Spritze mit der Aufschrift “Der ewige Schlummer” die beste Lösung wäre.

Was denen Niederlanden recht wäre, sollte auch uns Deutschen billig sein!

In den Niederlanden – Deutschlands großem „Vorbild“ in Sachen Abtreibung und Euthanasie – wird aktuell darüber diskutiert, ob Ereziehungsberechtigten erlaubt werden soll, Kinder bis 12 Jahr4en wegen einer schweren Krankheit oder “sozialer Faktoren” entsorgen zu lassen, falls alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft wären.

Wir dürfen davon ausgehen, dass diese Debatte mit einer Verzögerung von ein paar Jahren auch zu uns schwappen wird. Denn seitens der Bundesregierung und interessierter NGOs sehen wir bei der Frage Euthanasie und Lebensschutz schon lange eine Salamitaktik, die dazu beiträgt, dass der einzelne Bürger und so irgendwann auch die große Mehrheit der Gesellschaft abstumpft.

Darüber berichtet Patrick Zäuner in diesem kurzen Video:

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7 Kommentare

  1. Aber meine Damen und Herren, warum sich darüber aufregen ??

    Der Papst hat die Tötung der ungeborener bis zum letzten Tag stillschweigend hingenommen um das
    Impfstoff gegen C-19 herzustellen.
    Und das sogar gesunder Kinder.

    Bei dem heutigem Stand der Medizin, können Ärzte sogar vor Geburt feststellen ob ein Kind
    Schwerstbehindert auf die Welt kommt. Hier sollten Abtreibungen ohne (Bürokratie) möglich sein.

  2. Ich muss ehrlich gestehen, ich hatte bisher von dieser Diskussion noch nichts mitgekriegt, d. h. nicht so erweitert, wie sie hier vorgestellt wird: Es ist wahr, dass bei uns in den Niederländen bestimmte Kreisen ständig voran laufen, wenn es sich handelt um Sachen wie Abtreibung und Euthanasie. Das sind dann immer die Kreisen von den LinksGrünen (GroenLinks) und Links-Liberalen (D66), die eideutig der Meinung sind, über alles – aber den auch wirklich ALLES sollte man diskutieren können, zwar am Ersten über Abtreibung und Euthanasie, denn in der vergangenheit waren gerade das die Sachen, die von der KIRCHEN am strengsten verboten wurden, für genannte Kreisen eben dem Grund um sie so ungefähr zum GRUNDRECHT zu erheben!
    Und freilich gibt es dann immer Leute, die die Diskussion endlos ausbreiten, bis es die Grenzen erreicht, wie im Artikel genannt. Diese ‘Extremiste’ stellen aber niemals der Mehrheit da, m. a. W.: Für diese wahnsinnige Möglichkeit bekommt man – auch in den Niederländen – niemals einer Mehrheit. Ausgeschlossen.
    Es kann dann und wann vielleicht davon mal die Rede sein bei Manchen (und ja, das sei Schon schlimm genug) weil Holländer gern alles besprechbar halten, aber Realität wird es niemals!

      1. Mein lieber Herr van Laack, ich hoffe, Sie glaubten doch nicht ernsthaft, dass in den Niederländen eine Mehrheit zu finden sei, die einstimmt mit regulären Suïzid an KINDERN bis zum 12 Jahren, wenn auch schwer körperlich/geistlich behindert oder andererseits unmöglich zu versorgen/pflegen?!
        Wie ich schon sagte, es gibt zwar bestimmte Linke Kreisen, die darüber etwa (zu) leichtsinnig agieren, wegen den früheren Verboten der Kirchen – die sie, als Linken, verabscheuen. Aber ich beschwöre Sie, dass, sollte einer von ihnen so unverschämt sein, einem solchen Vorschlag ins Parlament zu bringen, er sozusagen mit Peck und Federn davongejagt würde! Und für die Wahlergebnisse seiner Partei wäre es auch nicht gut!
        Momentan nimmt übrigens z. B. der Zahl der anti-Abtreiber in Holland auch wieder zu: Die Leute fangen an zum Nachdenken, und realisieren sich besser, dass die pro-Abtreibungshaltung umgekehrt auch zum Zwang führen kann; von der Seiten von Partnern, Eltern und Bekannten… gegen die Wünsch der Mütter.

  3. ich bin dafür, die nachträgliche Abtreibung unbegrenzt auszudehnen – und dann fangen wir mit denen im bunten Tag an – beispielsweise mit denen auf der Liste “ichhabemitgemacht” und “ichhabeausgegrenzt” !
    Ist ja nicht so, als ob sie gar nicht bekannt wären, selbst wenn sie zu feige waren, bei der namentlichen Abstimmung für die Gen-Spritze zu unterschreiben.
    Selbst wenn sie damit nur den Beweis geliefert haben, daß sie wissen, was sie da tun !

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