2022: Die Rückblicke der Anderen

Conservo-Redaktion

Nachdem wir bereits am 28. Dezember unter dem Titel “Finis 2022: Hätte schlimmer kommen können? Ja, und das wird es!” unseren Blick auf das an sein Ende kommende Jahr geworfen haben, wobei wir weniger auf einzelne Ereignisse und mehr auf handelnde Personen und den Zustand der Gesellschaft dieser Republik schauten, möchte Albrecht Künstle, dessen Artikel wir von seinem Blog “Die andere Sicht” immer mal wieder gern übernehmen, auf Rückblicke oder Betrachtungen Dritter hinweisen, die sich entweder auf das gesamte vergangene Jahr oder besondere Ereignisse der letzten Wochen beziehen.

Nachfolgend (fast) im Wortlaut der Artikel “Rückblicke auf das ereignisreiche Jahr 2022“, welcher am 28.12.22 auf seinem Blog erschienen ist:

104 Artikel zu zehn verschiedenen Sachgebieten habe ich in diesem Jahr publiziert. Wer die Auflistung der Artikel wünscht und auf welchen Blogs diese erschienen sind, kann sie unter Kuenstle.A@gmx.de anfordern. Zuvor aber kurz noch ein Rückblick auf die letzte Woche:

Fast genüsslich berichtete meine Regionalzeitung ganzseitig über „Kirchen, die keine mehr sind“. In der Reportage ging es nicht etwa um Kirchenobere, die einem fragwürdigen und neuen Selbstverständnis vom Christsein nachhängen. Es ging vielmehr um Kirchengebäude, die umgenutzt werden in Museen, Wohnraum (für solche die nie in eine Kirche gehen) und auch in ein Schwimmbad. Getoppt wurde der Bericht von einem Artikel der gleichen Zeitung: „Der erstaunliche Triumphzug eines Symbols“, gemeint ist das Kreuz. Eine Kunsthistorikerin, Kathrin Müller, und die BZ-Schreiberin Bettina Schulte sind sich in einem Vierspalter einig:

„Herunter mit dem Kreuz“, womit diese anscheinend nicht nur das Kreuz auf dem Berliner Hohenzollern-Schloss meinen. Würden solche Geister sich auch trauen, „herunter mit dem Halbmond“ zu fordern? Noch nicht einmal in Deutschland trauen sie sich das. Ich wünsche den beiden Damen, dass sie ein Jahr lang in Afghanistan oder im Iran leben müssten.

Und nun zu den Jahresrückblicken:

Imad Karim, Journalist und Filmemacher

Der Beitrag dauert nur fünf Minuten, aber vielleicht inspirieren Sie seine ernsteren Interviews und Reportagen, von denen er dieses Jahr 33 produzierte und ausstrahlte. Imad Karim macht alles selbst – wie ich.

Sahra Wagenknecht, MdB

Anfangs hoffte man ja noch, es würde nach der endlosen Coronakrise endlich wieder Normalität einkehren – und was kam dann? Der russische Überfall auf die Ukraine, endlose Waffenlieferungen statt diplomatischer Friedensbemühungen und sinnlose Wirtschaftssanktionen, die dem russischen Staat Rekordeinnahmen bescherten und bei uns die Energiepreise explodieren ließen. In meinem ganz speziellen Jahresrückblick werfe ich ein Schlaglicht auf die größten Flops und Lügen der Ampel, auf eine an Verlogenheit nicht zu überbietende Außenpolitik, in der geopolitische Interessen mit einer Debatte über ‚westliche Werte‘ kaschiert und Andersdenkende fast noch ungenierter diffamiert wurden als zu Corona-Zeiten.

Dr. Hans-Werner Sinn, Wirtschaftsprofessor

Die Vorlesung dauert fast zwei Stunden und ist insbesondere der jüngeren Generation zu empfehlen um zu erfahren, was ihr noch alles bevorsteht, wenn sie die Politik weiter gewähren lässt, die wirtschaftliche Basis und das Land als ihre Existenzgrundlage zu zerstören.

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