Razzia im Erzbistum Köln: Eine (kirchen)politisch gewollte weil der woken Mobbingstrategie folgende Aktion?

Barbara Sahlström* / Michael van Laack

Vorbemerkung: Ich bedanke mich ausdrücklich bei DDr. Wolfgang F. Rothe, der mich auf die folgenden kurzen Gedanken von Barabara Sahlström mit den im Überschwang der Freude und Begeisterung vielleicht ein wenig überhöhend geschriebenen Worten “Dieser sachliche, ausgewogene und historisch fundierte Facebook-Kommentar zur Causa Woelki verdient unbedingt breitere Beachtung.” aufmerksam gemacht hat.

Die heutige Razzia in verschiedenen Objekten des Erzbistums Köln und von der Diözese beauftragter Dienstleister wird selbstverständlich von den üblichen Verdächtigen im Linkskatholizismus und den kirchen- bzw. gar christenfeindlichen Medien oft tendenziös bewertet.

Dank an den Perlacher Whiskyvikar

Herrn DDr Rothe – den ich in diesen Spalten nicht selten kritisiere – danke ich ausdrücklich, dass er neben dem oben bereits erwähnten Tweet auch die Stellungnahme der zuständigen Staatsanwaltschaft verbreitet hat…

…deren entscheidender Passus lautet:

Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Maßnahmen auf die Erhellung eines ledig­lich anfänglichen Verdachtes und Insoweit auf die Feststellung sowohl belastender als auch entlastender Umstände richten. In diesem Stadium des Verfahrens beansprucht die im Strafprozess ohnehin bis zu einem rechtskräftigen gerichtlichen Urteil zu be• achtende Unschuldsvermutung in ganz besonderem Maße Geltung. Zur Vermeidung entsprechender Missdeutungen wird im Übrigen explizit darauf hingewiesen, dass dem Beschuldigten in keiner Weise die aktive oder auch nur passive Vertuschung von oder gar Beteiligung an Missbrauchstaten zur Last gelegt wird.

Doch nun zu der von meinem queeren Lieblingspriester über den grünen Klee gelobten Gedanken von Frau Sahlström, die ich, da sie die deutsche Sprache noch nicht vollkommen beherrscht, um flüssiger Lesbarkeit willen modifiziert habe, ohne den Sinn zu entstellen:

Deutschland hat offenbar, wie wir es schon öfters in der Geschichte gesehen, eine Vorliebe für diktatorische Maßnahmen. Zweifellos stimmen aber die vielen guten und gerechten Deutschen nicht überein mit den gegen den Kölner Erzbischof gerichteten Maßnahmen.

Im Ausland wecken diese Maßnahmen bei vielen üble Erinnerungen; ein ganz fauler und strenger Geruch, der aus Wokismus entsteht. Viele bezeichnen die [bisherigen und aktuellen] Vorgänge als Hexenjagd, die von zahlreichen linksextremen “Katholiken, seien sie Priester, Bischöfe oder Laien aus der LGBTQ-Bewegung und den linksliberalen Medien unterstützt wird.

Was wir sehen, ist nichts anderes als purer Hass auf alle, die dem Lehramt treu sind und für die 8römisch-katholische] Christen gleich wertvoll sind, ohne z. B. LBGTQ-Messen feiern oder an Gay-Paraden teilnehmen zu müssen, die diesen Respekt zum Ausdruck bringt..

Hass und Schadenfreude ist niemals christlich/katholisch

Dass es so viel Hass unter den Gläubigen der römisch-katholischen Kirche im Allgemeinen und insbesondere gegen Rainer Maria Kardinal Woelki und jene gibt, welche die LGBTQ- und Genderideologie nicht unterstützen, nehmen u.a. Katholiken in Polen und Spanien mit Entsetzen zur Kenntnis.

Denn dieses Gebaren hat eine verheerende Wirkung auf den Missionsauftrag der katholischen Kirche. Wie soll man Vertrauen in Vertreter der Kirche gewinnen oder bewahren, wenn sie auf der einen Seite kaum mehr über Christus reden, sondern sich fast ausschließlich dem Geist der Welt anbiedern und auf der anderen Seite sogenannte “konservative” Katholiken (also diejenigen, die dem Lehramt und dem Papst treu sind) unaufhörlich angreifen bzw. bestenfalls belächeln. Es gibt einen Namen dafür: Mobbing.

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*Barbara Sahlström ist eine schwedische Mezzosopranistin, die aktuell in Spanien lebt. Bereits mit acht Jahren trat sie öffentlich mit gesangsdarbietungen auf.. Nach ihren Gesangsstudium in Stockholm gehörte sie dem Vokalensemble in Kopenhagen an und krönte die Ausbildung 1989 in Malmö als Chorsängerin im staatlichen Symphonie-Orchester. Die Vorliebe für sakrale Musik führte sie in die päpstliche Basilika “Sankt Peter”, zur Grabeskirche “San Petro in Vaticano” des Apostel Simon Petrus. Zum katholischen Glauben fand sie durch die Lektüre der Enzyklika “Spe Salvi” von Papst Benedikt XVI. Weitergehende Informationen zu ihrem Entwicklungsgang finden sich hier.

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