Apropos Demut. Zuweilen mahnen mich Leser meiner Kommentare, ich solle doch nicht immer „so negativ sein“ oder „nicht immer nur Frau Merkel angreifen“. Das habe ich mir zu Herzen genommen, und deshalb hier ´mal ´was Positives:

In meinem Landtagswahlkreis im Rheinischen hat sich soeben eine 28 Jahre junge Frau namens Ellen Demuth in einer Kampfabstimmung zur nächsten CDU-Landtagskandidatur gegen die bisherige Landtagsabgeordnete – eine zwar ältere, aber erfolgreiche Unternehmerin – durchgesetzt. Das allein wäre noch keine Überraschung. Überraschend war – jedenfalls für mich – die ausschließliche Begründung, mit der Frau Demuth für ihre Kandidatur warb. Natürlich wolle sie den unvermeidlichen „frischen Wind“ in die  Politik bringen, sie sei schließlich noch jung und bekenne sich zu „neuen Lebensformen“. Die Union brauche „den Wechsel zu einer neuen Generation von Politikern“, sagte Demuth. Und diese „neue Generation“ verkörpert sie natürlich selbst, nicht nur aufgrund ihres Alters. Frau Demuth ist Mutter eines unehelichen Kindes und lebt standesgemäß mit einem „Lebenspartner“ zusammen.

Sehen Sie, liebe Freunde, das ist doch einmal eine positive Nachricht – zumindest für Frau Merkel und Frau von der Leyen, die genau diese „neuen Lebensformen“ fördern. Und sie wundern sich auch nicht, daß Konservative in Scharen davonlaufen. Frau Demuth gewann übrigens die Kampfabstimmung mit klarer Mehrheit. Ist doch ´was Positives – oder?

Welche Erkenntnis bringt uns dieser Vorgang? Die CDU wird dank solcher Parteivertreter immer „moderner“ und „fortschrittlicher“ – dieser „Fortschritt“ hat die CDU in den letzten Monaten bereits auf unter 30 Prozent geführt.

Von conservo

Conservo-Redaktion