Der Pianist Lars Vogt spielt Beethovens Klavierkonzert Nr. 2. Die Zuhörer im Konzertsaal sind hingerissen, der Pianist offenbar auch. Im 3. Satz steigert sich Lars Vogt fast in einen Spielrausch. Dann geschieht das Unglaubliche: Plötzlich bricht Vogt das Spiel ab und erklärt den Zuhörern in vier einfachen, demütigen Worten: „Ich hab´ mich verspielt“. Sprachs, blätterte kurz in der Partitur und spielte gewohnt genial weiter. Das Publikum schien einverstanden.

Was lernen wir, vor allem wir politischen Menschen, aus diesem Vorfall? Wir sollten wieder lernen, einen Irrtum, einen Fehler offen einzugestehen und denjenigen, dem dies unterläuft, nicht an den Pranger stellen, sondern einfach ´mal verzeihen. Wär ´mal ´was Neues in der Politik.

Von conservo

Conservo-Redaktion