Asylanten-Einkauf – eigene Erfahrungen in den Supermärkt

Autor: Bernd Schwabe in Hannover  commons.wikimedia.org
Autor: Bernd Schwabe in Hannover
commons.wikimedia.org

Von Peter Helmes

Klar, man sollte nicht verallgemeinern. Aber es fällt schwer, nur noch von „Einzelfällen“ zu reden, wenn sich Meldungen wie die folgenden mit wachsender Intensität häufen.

Ein paar Beispiele:

* Die Stadtwerke einer großen Stadt fordern die Schaffner bzw. Fahrleiter ihres öffentlichen Nahverkehrs auf, bei „Flüchtlingen“ nicht so genau hinzuschauen – also Schwarzfahren zu dulden. Tut dies aber ein Einheimischer, wird er – wie es im schönen Amtsdeutsch heißt – „unverzüglich zur Anzeige gebracht“.

* Polizisten, die allesamt aus Angst vor beruflichen Nachteilen nicht genannt werden wollen, berichten überreinstimmend, sie seien von ihren Vorgesetzten dazu angehalten, die Herkunft und die Hautfarbe von Kriminellen zu verschweigen, wenn es sich – wieder Amtsdeutsch – um „Personen mit Migrationshintergrund“ handelt.

* Bestimmte Einzelhandelsketten fordern ihre Verkäuferinnen auf, nicht so genau hinzuschauen, wenn Migranten „einkaufen“, ohne zu bezahlen. Gehen sie mit gefülltem Einkaufswagen an der Kasse vorbei, sollte nichts unternommen werden. Die ärmlich gekleidete deutsche Frau, die „vergißt“, einen Artikel im Wert von 70 Cent zu bezahlen, wird angezeigt und erhält Hausverbot. Begründung für diese unterschiedliche Behandlung: „Wir (Ladenkette) wollen keine negativen Schlagzeilen wie „fremdenfeindlich“ oder so…“

Nahezu ein jeder kann solche oder ähnliche Erfahrungen berichten – und wir lassen das alles mit uns machen! Warum denn bloß? Bei mir landen nahezu täglich solche Geschichten, die einem den Glauben an den deutschen „Rechtsstaat“ nehmen und Angst einflößen. Hier das Beispiel eines Briefes, dessen Absender ich aus verständlichen Gründen nicht preisgebe (aber kenne):

Asylanten-Einkauf

Von B. S.

„Ich war vor 14 Tagen mit meinen Kindern in D. bei P. einkaufen. Da haben sich einige Familien neu eingekleidet. Es waren 4 Familien mit jeweils drei bzw. fünf Kindern.

Die alten Sachen wurden unter die Kleiderständer geworfen. Wir haben das eine ganze Zeit beobachtet.

Sie sind alle aus dem Geschäft raus gegangen, ohne zu bezahlen. Der Sicherheitsdienst hat sie ohne Worte gehen lassen.

Am gleichen Tag bei S. O.: Zwei „Herren“ sind reingekommen, haben sich umgesehen, jeder zwei Shirts eingesteckt und sind gegangen, ohne zu bezahlen. Es hat keiner etwas gemacht. Wir haben dann mit der Kassiererin gesprochen, sie sagte uns, sie wären angehalten, da nichts zu tun.

Wir selbst mußten 100 € bezahlen. Wer kommt denn für den Verlust bei der Inventur auf, oder wird Schwund heute schon eingeplant und also einkalkuliert?

Das gleiche Spiel bei Pe. in M. auf der RL-Straße. Ich war einkaufen und stand an der Kasse, vor mir Asylbewerber von der Straße gegenüber. Die Kassiererin hat gesagt: „Bitte die Waren auf das Band legen.“ Er hat geantwortet: „Kein Geld, Wagen bezahlt“ und ist gegangen.

Jetzt war ich dran, das war mein Wochenendeinkauf. Ich habe gesagt: „Kein Geld, Wagen bezahlt”. Sie hat gelacht und gesagt: „Wenn Sie jetzt durchgehen, ohne zu bezahlen, muß ich die Polizei holen.“

Ich verstehe die Welt nicht mehr, das schlägt dem Faß den Boden raus.

Und jetzt kommt das Schärfste. Diese Woche wieder bei P.: 6 junge Männer, Asylbewerber, stehen im Geschäft und belästigen die Frauen, da spielt das Alter keine Rolle. Da wird zugezwinkert, Kußmund gemacht und hinterhergelaufen. Eine ältere Dame hat mir dann draußen gesagt, sie seien sogar ihr hinterhergelaufen. Und sie sei beim Überlegen, ob sie bei P. noch einkaufen geht.

Wir sind dann gemeinsam über die Straße gegangen. Wir trauten unseren Augen nicht, es war 10.00 Uhr. Die Fenster bei den Asylbewerbern waren offen, und junge Männer standen nur mit Unterhosen bekleidet auf Stühlen und haben getanzt. Wenn Frauen vorbeikamen, haben sie ihre Unterhosen runter gezogen. Wenn das was mit Integration zu tun hat, dann weiß ich nicht.

Die Worte, die den Frauen und Mädchen hinterhergerufen werden, sind einfach unter der Gürtellinie. Die Worte werde ich hier nicht schreiben. Zu meinem Wortschatz gehören sie nicht. So jetzt habe ich meinem Herzen Luft gemacht.“

Ich verstehe das alles nicht, ich verstehe mein Land nicht, ich verstehe unsere Politiker schon lange nicht mehr. Als ich Kind war, haben mir meine Eltern – manchmal mit „Nachdruck“ – beigebracht, was Recht und was Unrecht und was ehrlich und unehrlich ist. Was lernen unsere eigenen Kinder, wenn sie solche Beobachtungen machen, wie oben geschildert? Deutschland war einmal ein reiches und gebildetes Land. Jetzt ist es nur noch ein „buntes“ Land in Fremdenhand. Ob es noch mein Vaterland ist?

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Von conservo

Conservo-Redaktion