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Dr. Wolfgang Thüne

Von Wolfgang Thüne *)

Ein Kommentar zu den jüngsten Unwettern in Deutschland

Ob „Geschöpf Gottes“ oder „Produkt der Evolution“, die ersten Menschen waren nackt und dem Wetter schutzlos ausgeliefert. Gemäß der Genesis lebten Adam und Eva im „Paradies“. Nach dem Sündenfall wurden sie aus ihm verbannt. „Nackt“ hätten sie die Gluthitze am Tage wie die grimmige Kälte klarer Tropennächte nicht überlebt. Gott erkannte die Gefahr, hatte Mitleid und machte „Adam und seiner Frau Röcke von Fell und bekleidete sie“. So lernten sie, sich mit passender Bekleidung und Behausung in optimaler Weise vor dem Wetter zu schützen.

Das Wetter ist die Domäne Jahwes

Erdbeben, Vulkanausbrüche und Wetter sind nicht menschengemachte Naturereignisse. Das

Wetter bestimmt die Vielfalt des Pflanzenkleides wie die Vielfalt der Tierwelt. Auch der „Krone der Schöpfung“ blieb nichts anderes übrig als Anpassung. Das Wetter ist in der Bibel die Domäne Jahwes. Nach der Strafe mit der „Sintflut“ sagte er: „Fortan soll, solange die Erde besteht, Säen und Ernten, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht mehr aufhören.“ Der Mensch musste und muss das Wetter so nehmen, wie es kommt.Unwetter kommen und gehen

War das Wetter zu ungestüm, hieß es „Unwetter“, heute „Extremwetter“. Die Chroniken und

Geschichtsbücher sind voll von Berichten über Sturmfluten, Orkantiefs, Hitze-, Dürre-, Nässe und Kälteperioden. Sie kommen und gehen ohne Vorankündigung, sind unberechenbar, zeigen keinerlei Regelmäßigkeit. Der Deutsche Wetterdienst kommt zu der Erkenntnis: „Leider ist es nicht möglich, Extremwetterereignisse vorherzusagen.“ Die „Klimaexperten“ kennen solche Skrupel nicht. Sie umgehen das Wetter und drohen mit der „Klimakatastrophe“. Sie sind wahre Meister der Angstmacherei und Propaganda.

Das Wetter ist ein Produkt des Himmels

Sie stellen die Realität auf den Kopf und behaupten dreist, dass wir Menschen für den

„Klimawandel“ verantwortlich seien und dieser uns mit immer häufigerem Extremwetter für unsere „Klimasünde“ bestrafe. Kein Mittelwert kann seine Anfangswerte beeinflussen. Und hat sich jemals der Mensch am Wetter versündigt? Jedes mittlere Flusshochwasser, jeder Orkan wie „Friederike“, alle Unwetter werden medial genutzt, um uns schuldig zu sprechen für den „Klimawandel“, der nichts anderes als eine Folge des Wetterwandels ist. Der Gipfel an Irrationalität ist die Behauptung, das „Klima“ sei „ein Gut von uns Menschen für uns Menschen“!

Gilt das auch für das Wetter? Es ist ein Produkt des Himmels und uns nicht untertan. Das Klima schützen zu wollen, ohne das Wetter schützen zu können, ist utopischer Größenwahn.

(Als Erstausgabe erschienen bei idea e.V. Evangelische Nachrichtenagentur Pressedienst vom 22. Januar 2018)

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*) Wolfgang Thüne (www.derwettermann.de) ist Diplom-Meteorologe und Dr. phil. Er war 16 Jahre lang „Wetterfrosch“ des ZDF und ist regelmäßiger Kommentator auf conservo.

www.conservo.wordpress.com   24.01.2018

Von conservo

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