Politikkarriere – ein Poem

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Dunkel *)

Ich wollte es ja nur nochmal gesagt haben, so aus den Erfahrungen der letzten Woche mit unseren Politikern:

Politikkarriere

In der Politik da wird sich gebückt

ganz tief in der Ortspartei,

bis zu den Stiefeln hin

und Speichel geleckt.

Hast du genügend dich gebückt,

wirst du nach Jahren zur Front gerückt.

Dann darfst du dumme Reden schwingen,

die ein anderer dir hat vorgekaut

und jetzt verkaufst du deine Haut,

Stück für Stück fürs  politische Glück.

Bist du jetzt noch frech genug

gipfelst du den Eigenlug,

gehst in die Landespolitik,

redest deinen Gegner klein

nicht weil du besser bist,

nein, nur gemein.

Weil du so brav warst lange Zeit,

sind die Ältesten dir gewogen

und so wirst du mit ein wenig List,

in die Bundespolitik geschoben.

Jetzt brauchst du nur noch telegen,

die Masse zu bereden.

Ach ja, dein Ziel, wo war es gleich?

Ist ja egal, du bist bekannt

und hast so fast im ganzen Land

den Status für den Zusatzjob.

Wenn du jetzt auch noch clever bist,

erklimmst du die 4-Jahresfrist,

und die Pension ist dann gesichert

und jetzt wird dir der Stiefel geleckt,

ja, die Politik, die schmeckt.

Aus Wut im Bauch und Liebe im Kopf

schrieb ich das.

Bin ich ein Tropf?

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*) Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter, liberalkonservativer Literat und schreibt für conservo.
www.conservo.wordpress.com     7.7.2018

2 Kommentare

  1. Es geht so weiter, weil das dumme Volk mit 87% solche Politiker wählt, statt die AfD zu wählen. Ich habe keinen Mitleid mit blöden „weiter so“ – Wählern. Wie bestellt, so geliefert. Ihr habt das gewählt, ihr habt das gewollt. Es lebe Demokratie!

  2. Nach meiner Meinung ist die logische Folge: keine Politiker = „Volksvertreter“ = Volkstreter mehr, sondern DIREKTE DEMOKRATIE, mit Internet und Computer wieder möglich. Wie auf dem Thing der Germanen (siehe Island), wie auf dem Marktplatz im alten Athen.

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