Grundsätzliches Umdenken bei Pflegepolitik notwendig

Von Dr. Christina Baum

Berlin, 12. Mai 2022. Zu der heutigen, von der Fraktion Die Linke angestoßenen Debatte zu Arbeitsbedingungen in der Pflege teilt die AfD-Bundestagsabgeordnete Christina Baum, Mitglied des Gesundheitsausschusses, mit:

„Die Linke, die durch ihre Beteiligungen an verschiedenen Landesregierungen ebenfalls zu den politisch Verantwortlichen der zunehmend katastrophalen Situation in der Pflege zählt, verkennt wie alle anderen Altparteien, dass es mit formalen Änderungen nicht getan ist. Eine Aufwertung der Pflegetätigkeit kann nur gelingen, wenn wir endlich wieder Gesundheit und Pflege als Daseinsvorsorge und nicht als Ware betrachten und den Pflegern auch den entsprechenden Freiraum geben, Zeit mit den Pflegebedürftigen verbringen zu können.

Mit welcher Geringschätzung die Altparteien tatsächlich den Pflegern im Land begegnen, hat sich zudem in der Coronakrise gezeigt. Ungeimpfte werden beim Coronabonus ausgeschlossen oder durch die einrichtungsbezogene Impfpflicht regelrecht aussortiert. Diese von Minister Lauterbach vorangetriebene Spaltung wird unserem Gesundheitssystem noch nachhaltig schaden.

Wir sind der Überzeugung, dass nur ein grundsätzliches Umdenken, das eine würdige Pflege auch in Zukunft möglich macht, einen Pflegekollaps verhindern kann.“


https://afdbundestag.de/christina-baum-grundsaetzliches-umdenken-bei-pflegepolitik-notwendig/

11 Kommentare

  1. Das Hauptproblem ist die politische Umgestaltung unseres Gesundheitswesens zur kommerziellen Einnahmequelle, wo Patienten oftmals unter die Räder kommen, um den aufgeblähten Bürokratieapparat neben Sozialämtern am Leben zu halten. Man will schlichtweg an unser Geld, um es verteilen zu können.

    1. Ohne das wir es gemerkt haben, haben unsere Politiker unser Gesundheitswesen ausverkauft, man wirbt bei Vermögensgesellschaften mit dem Kauf von Pflegeheimen, Geldschöpfung bei Wehrlosen, die man durch Handlanger unter die ideologische Diktatur zwingen will.

      Die Privatisierung vieler Klinken in kommunaler Hand, war der erste Schritt, wo die Buchhaltung in die Schweiz ausgelagert wurde, globale Konzerne am Reparaturvieh Mensch Profite erwirtschaften wollen und sich diktatorisch alle Rechte daran sichern, kennt man von Corona und wie das Gesundheitswesen gekauft wird, mit Prämienzahlungen für diese kranke Ideologie.

      1. Was ist bitte bei dieser Bemerkung über den Ausverkauf unseres Gesundheitssystems links? Ich beziehe mich auf das Sozialsystem des Westens, das durch die soziale Marktwirtschaft geschaffen wurde und wenn wir alle Länder der globalen Welt einladen, dann sprengt es die Kapazitäten der Sozialsysteme. Auch weil unsere letzten Gesundheitsminister daraus staatliche Prämienzahlungen abgezweigt haben, um unser Gesundheitswesen noch mehr zu pervertieren.

        Der Osten hatte vorwiegend kommunale Krankenhäuser, der Westen gemischte Anteile, doch der Trend geht dahin, das globale Konzerne unser Gesundheitswesen aufkaufen.

      2. Abgehalfterte Pseudowissenschaftler vergreifen sich schon mit Lügen an Patienten, damit nicht durch sickert, das der Corona Wahn getürkt ist. Wer sich den kriminellen Machenschaften nicht beugt, wird kalt gestellt. Wie sagte Bohley so schön, die Methoden sind feiner, man wird nicht jeden einsperren… Besonders alte Menschen werden immer mehr Opfer der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens. Was im Namen von Corona in der Verletzung der Menschenwürde gelaufen ist, man möchte es nicht wissen, aber viele meiden deshalb Krankenhäuser wie der Teufel das Weihwasser.

  2. Es gab mal eine Zeit vor der Pflegeversicherung. Und es gab mal eine Zeit vor Pflegeheimen. Und beides ist gar nicht mal so lange her. Wie zum Teufel, fragt sich eine heutige, 26-Jaehrige Abgeordnete, haben die Leute es geschafft, mehrere tausend Jahre lang, in Wuerde alt zu werden?

    Gab es vielleicht Familien mit vielen Kindern? Gab es da Eigenverantwortung? Haben Leute etwa die ein oder andere Muenze beiseite gelegt, fuer schlechte Zeiten und fuers Alter? So war das wohl in den schrecklichen Zeiten des Patriarchats und der freien Marktwirtschaft. 😀

    Frau Baum sagt leider nicht in welche Richtung sie umdenken will, oder was sie fuer eine wuerdige Pflege haelt. Jeder Vorschlag, der noch mehr kostet als bisher und mehr Umverteilung beinhaltet ist m.A. ausgeschlossen.

    Zum Bild: Ja, wenn es denn ueberhaupt eine gesetzliche Rente geben soll in Zukunft, dann waere die ausschliesslich daran zu bemessen, wieviele Kinder man bis zum 18. Lebensjahr durchgebracht hat, denn die zahlen ja die Renten.

  3. Lady With The Lamp 🕯️ [Deutsche Version]

    ca 2.30 min

    siehe auch *ttps://pflegenachcorona.de/

    …..!!

  4. Care-Arbeit ist halt immer noch “Liebes-Arbeit”, wie z.B. Kinder grossziehen, Kochen, Putzen, Dienen, Pflegen. Vielfach immer noch Frauensache. Es hat Vielen in der Regierung noch gar nicht gedämmert, dass auch das Arbeit ist. Sehr wichtige Arbeit noch dazu. Es wird jedoch abgewertet, obwohl sicher sehr viel wichtiger, als irgend welche Arbeit von Investment-bankers. Aber eben. Frauenarbeit halt. Gratis zu leisten. Wer will denn sowas schon offiziell gerecht bezahlen? Wo kämen wir denn da hin? Lieber Waffen bauen und liefern. Lieber Migranten aus aller Welt finanziell unterstützen. Dieses Denken hat sich leider seit 100 Jahren noch nicht geändert. Man sieht es und man merkt es. Aber wir alle werden auch einmal alt. Selbst die Politiker. Dann merken sie es, aber dann ist es zu spät.

    1. So isses!
      _____-
      Video.
      Im Stil der klassischen Stummfilme gedreht.
      Sehenswert!
      …meine Meinung
      ::::::::::

      Mandy Rohr
      6 Abonnenten
      Geschichte der pflege , history nursing,

      Modulprüfung
      Fachseminar für Altenpflege, Remscheid

      ca 7 min.

      …👍‍

Kommentare sind geschlossen.