Conservo-Redaktion

(Alex Cryso) In unseren Freibädern eskaliert die Gewalt, die Silvester- und Partynächte von Köln und Stuttgart sind noch lange nicht vergessen. Jeden Tag erschüttern laut Statistik zwei muslimische Gruppenvergewaltigungen das Land. Was macht man also in Neu-Verblödistan, um die Probleme nicht beim Namen zu nennen und die Verursacher nicht endlich mal auf die Heimreise zu schicken? Man greift zu immer absurderen Methoden, die beim Normalgebliebenen nur noch ein unfassbares Kopfschütteln verursachen.

In Düsseldorf haben die jungen Menschen die Rheinpromenade in der Altstadt schon lange als beliebten Treffpunkt auserkoren. Die Stadt beäugt dies wohl eher kritisch. Es wurde jedoch nichts Genaueres darüber berichtet, was die Herkunft, aber auch das Sozialverhalten der Besucher betrifft. Wohl aber über die abstruse Methodik, mit der die Jugendlichen vertrieben werden sollten…

Eine Schallwaffe, die das Miteinander der Kulturen verbessern kann?

„The Mosquito“ nennt sich ein Gerät, das Schalldruck in Höhe von 104 Dezibel aussendet. Laut dem Hersteller wird damit ein Ton ähnlich wie bei einer Hundepfeife aus dem kleinen kastenförmigen Störsender abgesondert. Spannend: Anscheinend können nur junge Menschen bis 25 die sie schrillen Geräusche wahrnehmen, will hier das Gehör noch empfindlicher reagiert. Ein simpler Piepton soll also für klare Platzverhältnisse sorgen. Noch etwas weiter ausgeholt, könnte auch hier in Frage gestellt werden, in wie weit unsere Behörden das Thema Sicherheit überhaupt noch ernst nehmen? Kindergeburtstage wurden zur Corona-Zeit von der Polizei heimgesucht, große Ausländergruppen können sich unbehelligt und wie aus dem Stehgreif zusammenrotten.

Dabei will man uns tatsächlich Glauben machen, dass der Moskito in der Vergangenheit schon für Furore gesorgt hätte. Seit 2005 ist der Apparat auf dem Markt, um Jugendliche aus dem öffentlichen Raum vertreiben. Entwickelt wurde der Störsender in Großbritannien, seit 2006 kann „The Mosquito“ auch in Deutschland für teures Geld erworben werden. Schon damals gab der Erfinder an, gegen Jugendliche vorgehen zu wollen, die seine Tochter belästigt haben. In Düsseldorf sollte das Gerät im Rahmen des Projektes „Sicherheit in der Innenstadt“ zum Einsatz kommen.

Der Schall könnte auch Unbeteiligte treffen – Echt jetzt?

Es dauerte nur wenige Wochen, dann war die ganze Sache schon wieder vom Tisch. Bereits zuvor hatten sich besorgte Menschen im Internet entsprechend geäußert: Da war von „Folter“ und von „Menschenverachtung“ die Rede. Andere verglichen die Besucher des Rheinufers mit „konditionierbaren Versuchsratten“. Wie immer waren sehr viele Grüne und anderweitige Linke am Zug, bei denen beinahe die Tränchen kullerten. Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP befürchtete allerdings, es würde letztendlich jeder von der Malträtierung ausgesetzt werden, egal ob problematisch oder nicht.

Also nicht nur Jugendliche, sondern auch Einzelhändler, Anwohner, die Mitarbeiter der Gastronomie etc. Stattdessen sollten die Ordnungskräfte die Plätze kontrollieren, wobei auch ein härteres Durchgreifen und ein verstärktes Beamtenaufkommen gewährleistet sein müsse. Der Jugendrat der Stadt Düsseldorf entgegnete dem Vorschlag von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zudem, es würden automatisch alle junge Menschen in eine kriminelle Ecke gedrängt werden. Was mit dem Gesindel über 25 ist, wissen die Verantwortlichen wohl selbst nicht so genau.

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