MIchael van Laack

Die Streichung des §219a StGB hat Türen geöffnet und Begehrlichkeiten geweckt. Vieles, was wir uns heute nicht einmal in unseren schrecklichsten Zukunftsvisionen vorstellen möchten, könnte binnen einer Dekade Wirklichkeit werden, falls die buntfaschistische Ampel oder eine andere von Bündnis90/Die Grünen maßgeblich mitgestaltete Regierung noch eine weitere Legislatur Zeit bekommen sollte, ihre menschenfeindliche Politik konsequent in Gesetze und Verordnungen zu gießen.

Abtreibung bis zum Tag der Geburt? Panikmache, rufen uns die Beschwichtiger aus dem Kreis der Abtreibungsbefürworter zu, während das Bundesjustizministerium auf persönliches Betreiben des FDP-Justizministers Marco Buschmann bereits ein Gutachten in Auftrag gegeben hat, dass feststellen lassen soll, ob diese Option vor Bundesgerichten bestand haben könnte oder der Grundgesetzverstoß so eklatant wäre, dass nicht einmal mehr ein auferstandener Roland Freisler die Regelung geräuschlos durchwinken könnte.

Die Kultur des Todes soll zum Gesetz erhoben werden

Darüber hinaus haben die im Bundestag vertretenen Jusos, Julis und die Mandatsträger der Grünen Jugend sich bereits darauf verständigt, in 2023 einen entsprechenden Antrag in den Bundestag einzubringen, zuvor aber Überzeugungsarbeit bei den alten weißen Männern und Frauen in den jeweiligen Fraktionen zu leisten.

Beim Thema Euthanasie strebt die große Mehrheit der Ampelkoalitionäre die Übernahme einer Mischung des schweizerischen und niederländischen Modells an, um auf der einen seite entmündigte Angehörige oder durch richterliche Anordnung Betreute töten lassen zu können und auf der anderen Seite Jugendlichen ab 14 (andere fordern 12 Jahre) ohne Zustimmung der Eltern begleiteten Suizid zu ermöglichen bzw. ihnen entsprechende “Medikamente” zur Verfügung zu stellen. Auch dann, wenn der Suizidwunsch z. B. lediglich damit begründet würde, dass man nicht in einer Welt weiterleben könne, die die Klimaziele nicht erreicht. Schwerste Krankheit oder sonstige massivste nicht therapierbare Schmerzen müssten also nicht mehr vorliegen.

Öffentlicher Protest wichtiger denn je!

Umso wertvoller ist – weshalb ich in der Überschrift auch die alte Klosterfrau Melissengeist”-Werbung bemüht habe – der sichtbare Protest gegen die lebensfeindliche und antihumanistische Politik unserer Regierung (auch der EU) und das Schweigen der großen zumeist indoktrinierten und/oder gleichgültigen Mehrheit unserer Gesellschaft.

Deshalb wollen wir unsere Leser schon heute auf den Protestmarsch aufmerksam machen, der am 17.09.2022 gegen 14 Uhr in Berlin beginnen soll. Es wurden Sonderbusse und Gruppenzugfahrten organisiert, so dass eine Einzelanreise zwar möglich, aber nicht notwendig ist. Zumal sich manch einer, der zum ersten Mal Berlin besucht, in dieser Stadt fast noch mehr als in jeder anderen Großstadt schnell verlieren kann. Informationen über Anreisemöglichkeiten finden sie unter der verlinkten Adresse.

Doch nicht nur die Teilnahme am “Marsch für das Leben” ist die Reise in die ehemalige Reichshauptstadt wert. Im Anschluß organisieren die Verantwortlichen zusammen mit CitizenGO das erste ”DemoFürAlle Forum Familie.”

Ab 18.00 Uhr warten anregende Gespräche, ein 3-Gänge-Menü inklusive Getränken und spannende Vorträge über den Trans-Hype, die Revolution im Familienrecht und die Wichtigkeit der Eltern-Kind-Bindung.

Anmeldung für das Forum auf dieser Website bzw. unter den weiteren dort angegebenen Kontaktmöglichkeiten. Anmeldeschluß ist der 7. September 2022.

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich!

Die Teilnahmegebühr beträgt € 48 pro Person.

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