Indymedia: Neue Sturmtruppen für den “Kampf gegen Rechts”

Alex Cryso

Indymedia ist eine langjährige linksextreme Internetplattform, auf der sich die Szene der Deutschlandfeinde regelmäßig selbst abfeiert: Wird das Haus eines AfD-Abgeordneten verschandelt so wird dies genauso mit Lobeshymnen überschüttet wie etwa die Angriffe auf Polizeireviere oder das Abfackeln von Baufahrzeugen.

Bombenbau, Staatsfeindlichkeit und die kleine Randale zwischendurch: Kommt die Gewalt von links, dann wird sie leider immer noch mit einem komplett falschen Robin Hood-Image schöngefärbt, geht es den Chaoten doch nur um Vandalismus und Brutalität, aber nicht um ernstgemeinte Politik.

Statt Home-Office Training für den linken Endsieg im eigenen Keller

Am Mittwoch von 7. Juni 2023 wurde auf Indymedia ein detaillierter Artikel veröffentlicht, der bestens in dieses desolate Weltbild passt: Darin geht es um den systematischen Aufbau selbstverwalteter Kickboxgruppen, die idealerweise im deutschsprachigen Raum wie die Pilze aus dem Boden schießen sollen. Der vermeintliche Hintergrund: Niemand muss mehr teure Trainingsgebühren bezahlen und sich ins Sportcenter bewegen: Der heimische Garten, der Keller oder die Garage tun es doch genauso. Dann lädt man sich ein paar politisch Gleichgesinnte ein oder sorgt dafür, dass die neu rekrutierten Trainingspartner dies möglichst bald werden.

Als Belohnung gibt es „Nazis boxen für jedermann“ oder „Haut die Bullen platt wie Stullen“. Oder gepflegtes Autos abfackeln. Die Begeisterung dafür soll über den Kampfsport geschaffen werden. Die linken Bolschewisten rüsten weiterhin auf. Wem die jetzigen Ausschreitungen noch nicht genug sind, der wird in Zukunft noch mehr erleben. Besonders nach der Verurteilung der linken Gewaltsadistin Lina Engel will man weiter in die Offensive gehen. Natürlich gibt man vor, sich nur gegen Faschisten und Sexisten zur Wehr zu setzen. Vorbilder sind die italienischen Fight Clubs und auch die offene antifaschistische Vernetzung Leipzig hatte zur Gründung aufgerufen.

Das Geld liegt auf der Straße – oder in Fördertöpfen gegen Antifaschismus

Trainingsräume, Material und Spenden sollen am besten geschnorrt werden. Jeder lernt ein wenig von dem anderen. Vor Spitzeleien oder Unterwanderung wird bereits im Vorfeld gewarnt. Eine Teambildung wird angestrebt. Über die einschlägigen Kommunikationssysteme will man im ständigen Kontakt bleiben. Dann ist damit zu rechnen, dass verstärkt der Straßenkampf trainiert werden soll, bei dem man so schnell wie möglich einsteigen kann: Tritte, Schläge, Würfe, Fallschule, Messertechniken, den Kampf mit mehreren Partnern oder gegen mehrere Gegner und so weiter. Einschlägige Literatur oder Internetvideos gibt es ja zuhauf. Aggressivität soll eindeutig aufgebaut werden.

Gerne werden erfahrene Personen gesucht, die ihr Wissen ehrenamtlich weitergeben. Selbstredend wird einem bei jeder Gelegenheit der entsprechende Brei aus anarchistischer, anti-sexistischer und anti-kapitalistischer Weltanschauung eingetrichtert, Gehirnwäsche rules! Selbst komplette Trainingspläne wurden auf Indymedia schon veröffentlicht, was sowohl den Aufbau der Kondition als auch der Vernetzung dienen soll. So werden die Straßenschläger der Zukunft ausgebildet.

Links wird endgültig militant und es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man dem deutschen Staat den Krieg erklärt. In Leipzig konnte man sich zu anfangs über 30 Teilnehmer erfreuen. Die Altersspanne lag zwischen 16 und 50 Jahren. Vielleicht gibt es ja die eine oder andere rote Gewerkschaft, die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Bei den entsprechenden Aufmärschen steht man eh schon Seite an Seite zusammen. Bereits 2020 meldete der Verfassungsschutz berechtigte Sorgen ob der dramatischen Entwicklung an.

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