20140321_Conchita_Wurst_4188Samstagabend ESC Samstagabend ESC (Grand prix de Europision) gesehen?

Falls nicht, haben Sie etwas verpaßt. Sei es in Sachen Kinderfragen oder Zeitgeist.

Conchita „Wurst“, eigentlich Tom Neuwirth, gewann. Alleine diesen Künstlername  zu nehmen, ist mehr als niveaulos und gilt nur als Provokation, um die Quote, den Genderwahn und den Zeitgeist zu unterstützen. Damit verbunden natürlich auch, das Einkommen zu steigern. Sei es drum.

Ich habe das Lied im Radio schon gehört und fand es recht nett. Es erinnert mich an die legendären James Bond Songs.  Den Sänger hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Da das öffentl. rechtliche Fernsehprogramm nichts Besseres zu bieten hatte, schauten mein Mann und ich (wir sind leider „normal“ oder doch unnormal da wir nicht nur verheiratet, sondern auch von Gottvater biologisch als Mann und Frau geboren sind), dieses Spektakel an.

Es waren viele gute Sänger am Start. Als jedoch die „Wurst“ kam, blieb mir die Luft weg. Ich komme nicht umhin zu sagen, einen gewissen Ekel empfunden zu haben. Wenn eine Person schwul/transvestit  ist, ist es ihre eigene Angelegenheit. Daß aber die Veranstalter keinerlei Skrupel haben, so eine primitive Inszenierung (Frau mit Bart) zu gestatten ist für mich schlicht unfaßbar. Wo sind Anstand und Moral geblieben? Meinetwegen wäre es noch zu tolerieren, wenn sich Neuwirth in Frauenkleidern auf die Bühne wagt. Aber der Bart ist für mich einfach ein no go und unzumutbar.  Es stellt sich die Frage, warum die Wurst so hoch gewonnen hat. Wegen des Songs bestimmt nicht unbedingt, da es in Gesang bessere, zumindest  gleichwertige Kandidaten gab. Fazit scheint zu sein, schräger, unmoralisch, abgedrehter und ohne jegliche Wertevorstellung ist In.

Am schlimmsten war für uns heute die Frage von unserem sechs-jährigen Sohn: „Frau Wurst hat gewonnen! Toll! Aber warum und wie kann Frau Wurst einen Bart haben und Du nicht Mama?  Bist Du krank?“

Was sollen wir hierauf antworten?:  „Zeitgeist?“

Gastkommentar von Frau Elisabeth Hartung, Neuß.

Von conservo

Conservo-Redaktion