Kölner Dom aus – Welch´ ein blindes Glaubensverständnis!

Dompropst Feldhoff (li.), Rainer Maria Kardinal Woelki (re.) Foto:  Raimond Spekking
Dompropst Feldhoff (li.), Rainer Maria Kardinal Woelki (re.) Foto: Raimond Spekking

Der Kölner Dompropst Feldhoff gibt sich erschüttert über die Reaktionen auf seine Ankündigung, am Kölner Dom heute Abend die Lichter aus Protest gegen Pegida auszuschalten. Was hat dieser fromme Mann denn erwartet? Da werden Katholiken (wie ich), Demokraten allemal, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, als „Hasser“ stigmatisiert, nur weil sie Sorgen ums Vaterland – und übrigens auch um unsere Religion – haben. Was ist das für ein erbärmliches Kirchenverständnis? Es zeigt sich auch hier, wieweit sich „gesellschaftlich relevante Kreise“ – wie sich gerne nennen lassen – schon von weiten Teilen des Volkes entfernt haben.

Ja, Hochwürden, mit Schmuddelkindern spielt man nicht – jedenfalls in Ihren klerikalen Kreisen. Schauen Sie mal in die Bibel: Jesus kannte solche Schranken nicht, er spielte mit Sündern und Nutten… Er hätte gewiß auch Pegida-Menschen eingeladen. Sie aber, heiliger Mann, Sie laden uns aus.

Peter Helmes

www.conservo.wordpress.com

Ein Kommentar

  1. Die Agenda der Weltregierung wird auch von der Kirche voran getrieben. Alle arbeiten zusammen, sieht man doch schon an der Kapitalsteuer für Gläubige.

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