Ratschläge zum Positionspapier Corona-Krise

(www.conservo.wordpress.com)

Von Ulrich Arnold

(Vorlektüre: „Positionspapier Corona-Krise“  (https://peterfelser.de/2020/04/08/positionspapier-corona-krise/ )

Aus umfangreichem Quellenstudium konnte ich Rückschlüsse auf die Verlässlichkeit des Datenmaterials ziehen, welches vom RKI (Robert Koch Institut) für seine Prognosen verwendet wird.

1. Erhöhte Mortalität (Sterblichkeitsrate) durch Covid-19

Die vom RKI veröffentlichen Zahlen stellen nur einen Zusammenhang zwischen Viruserkrankung und Todesfall her. Ob eine Ursächlichkeit oder nur die Zustandsverschlechterung durch den Virus einen früheren Tod herbeiführte, ist nicht bekannt. Sicheren Aufschluss über diese Zusammenhänge kann nur ein statistischer Vergleich liefern:Hierzu müssen für einen Erhebungsbereich, eine Stadt oder einen Landkreis, die Zahl der Todesfälle des aktuellen Jahres Woche für Woche mit denen einiger Vorjahre verglichen werden. Man wird einen Anstieg der Todesfälle bei jeder Grippe-Epidemie feststellen, aber auch bei Hitzewellen. Die zu beantwortende Frage lautet nun:

Um wieviel liegen die Todesfälle der Corona-19 Epidemie höher, als die der vergangenen Grippezeiten?

Mit der Antwort auf diese Frage hat man ein zuverlässiges Kriterium für die Lockerung oder Verschärfung von Schutzmaßnahmen. Sobald die aktuelle Mortalität mit einer Bandbreite von zehn Prozent bei den Werten früherer Grippejahre liegt, kann eine Lockerung der Maßnahmen erfolgen. Liegt die Mortalität darüber, müssen die Maßnahmen beibehalten und bei über vierzig Prozent Abweichung sogar verschärft werden.

2. Immuntests auf Covid-19

Die Tests auf die Frage, ob eine Person Immunität gegen das Virus Covid-19 erworben hat, weisen laut vieler Berichte eine Fehlerrate von 80 % auf.

Aus den vorliegenden Informationen lässt sich schließen, dass diese Tests die Antikörper gegen andere Corona-Viren, etwa aus einer Grippeimpfung, nicht von den Antikörpern gegen Covid-19 unterscheiden können. Daher ist zu fordern, dass die Testergebnisse von Personen mit Grippeimpfung getrennt von denen ohne diese Impfung zu erfassen sind. Aus dem Vergleich beider Gruppen lässt sich die Zuverlässigkeit der Testmethode bewerten.

3. Immunisierung durch Grippeimpfung

Die bisherigen Grippeimpfungen erzeugen nicht nur Immunisierung gegen bestimmte Erreger. Sie regen allgemein die Immunreaktion des Körpers an und bringen sozusagen das Immunsystem in Hochform. Ein statistischer Vergleich von Krankheitsverläufen von Personen mit und ohne Grippeimpfung könnte Rückschlüsse auf die Wirksamkeit einer unspezifischen Grippeimpfung gegen Corona-Viren auf den speziellen Covid-19 Virus liefern.

4. Virostatika

In Fachkreisen wird über eine zu erwartende Mutation des Covid-19 Virus berichtet, sodass jeder speziell gegen Covid-19 entwickelte Impfstoff erst zur Verfügung steht, wenn schon längst eine neue Variante zu Erkrankungen führt.

Daher scheint eine Konzentration der Forschung auf das Gebiet der Virostatika erforderlich. Das sind Wirkstoffe, welche die Vermehrung des Virus im Körper des Erkrankten verlangsamen. Dadurch erhält der Patient die Chance, eine körpereigene Abwehr zu entwickeln, bevor die Infektion zu schweren Krankheitssymptomen führt.

Der Einsatz guter Virostatika kann der jetzigen und zukünftigen Corona-Epidemien ihren Schrecken nehmen und die geforderte Herdenimmunität ohne große wirtschaftliche Verluste und soziale Einschränkungen herbeiführen.

www.conservo.wordpress.com     13.04.2020
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