Kürbis statt Kirche – Gedanken zu Halloween, Kirche und Zeitgeist

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Ausgehölter Kürbis Jack o’Lantern, wie er oft in den USA an Halloween vor den Häusern steht. Bild: Petar Milošević, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Nun stehen wir also wieder kurz vor der Gespensternacht, vor Halloween. Und niemand scheint mehr zu wissen, wo die Wurzeln dieses Tages liegen. Aber auch, wenn in diesem Jahr Corona einen großen Strich durch allzu offene Feiern macht – the Rummel goes on.

Ein kurzer Rückblick:

Eigentlich sollte es eine „stille Zeit sein“, die jetzt am Wochenende vor uns liegt. Wie es der Name schon sagt, wird am 1. November, am Fest „Allerheiligen“, der Heiligen gedacht. Man gedenkt nicht nur der (offiziell) Heiliggesprochenen, sondern auch der Menschen, von deren Heiligkeit nur Gott weiß. Allerheiligen gehört übrigens zu den Höhepunkten im katholischen Kirchenjahr – ebenso wie Weihnachten oder die Karwoche bis Ostersonntag, was wohl fast niemand mehr weiß.

Einen Tag nach Allerheiligen, am 2. November, findet der Allerseelen-Tag statt. An Allerseelen gedenkt man aller Toten und deren Seelen.

Wie aus Allerheiligen und Allerseelen Halloween wurde

Nach altem katholischem Volksglauben, der besonders in Irland verbreitet ist, sollen am Abend vor Allerheiligen die Seelen der Verstorbenen ins Fegefeuer aufsteigen. Dort sollen sie für kurze Zeit verweilen, bis sie geläutert sind und in den Himmel aufsteigen können. Man spricht auch von „All Hallows‘ Eve“ – oder eben heute in der modernen Form von Halloween.

Den Brauch und ihren Volksglauben haben die irischen Auswanderer mit nach Amerika genommen – genauso wie die Tradition, daß Kinder an Allerseelen von Tür zu Tür gingen und um süße Kuchen oder Kekse gebeten haben.

Und damit sind wir beim heutigen „Halloween“.

Allerdings hat sich Halloween mit zahlreichen Partys und Verkleidungswettbewerben zu einem sehr kommerziellen und säkularen Rummel entwickelt – in diesem Jahr durch Corona wohl mit etwas „gebremsten Schaum“. Aber allein im Jahr 2019 hat der Halloween dem Einzelhandel 320 Mio. € Umsatz gebracht, und auch in diesem Jahr winken schreckverbreitende Masken und Umhänge aus nahezu jedem Schaufenster der Geschäfte!

Jedenfalls ist klar: Mit den ursprünglichen Wurzeln hat dieses „Fest“ heute nicht mehr viel gemein. (Rückblick Ende)

An „Geister“ glaubten die Menschen zu allen Zeiten, auch heute. Sie werden „beschworen“, und ihnen werden Feste gefeiert. Das gilt für die „guten Geister“. Die bösen Geister werden „ausgetrieben“. Und manches „geistert“ herum, bei dem man nicht weiß, ob gut oder böse. Kurz, die Geister, die wir riefen, werden wir nicht los. Ist das alles „geistfrei“, sinnfrei oder gottlos? Das mag jeder für sich selbst beantworten. Ich bin kein Pastor.

„Holy smokie“ statt Geist Gottes – ein Superkommerz

Doch halt! Wir sprechen zwar vom „Geist Gottes“, ersetzen aber immer mehr religiöse Feste durch kommerzielle „Events“, die den kirchlichen den Rang ablaufen. Und dann wundern wir uns, was es so alles gibt.

Die Kirche müsse „neue kreative Ideen finden“, forderte schon vor Jahren z. B. die Regionalbischöfin der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, Susanne Breit-Keßler, im Deutschlandfunk (30.10.14). Und Ex-Bischöfin Käßmann jammert in ihrer Kolumne in der „Bild am Sonntag“ (26.10.14), der Reformationstag werde immer mehr von Halloween überlagert. Kürbis statt Kirche, dunkle Geister statt Gott. Aber von der „Frohbotschaft des Herrn“ spricht niemand von ihnen mehr.

Da hatten die Kirchen wohl gedacht, mit eimerweise Weihwasser dem mittelalterlichen Spuk den Garaus gemacht zu haben, doch nun ziehen wir die Gespenster via Halloween wieder aus der Kiste. Albern – der Spuk wie auch die Reaktion der Kirchen!

Kinder und Jugendliche würden relativ immer aufdringlicher, legte die bayerische Bischöfin nach. „Man wird quasi wie von Straßenräubern überfallen.“ Sie selbst lasse sich „ungern von der Industrie verladen“ und feiere auch nicht Valentins- und Muttertag. „Es ist ja wirklich ein Superkommerz!“

So einfach ist das – jedenfalls nach dem Tunnelblick der Frau Bischof. Daß „der Kommerz“ lediglich den Gesetzen des Marktes folgt – nämlich Angebot und Nachfrage – scheint der frommen Frau kein Gedanke wert zu sein. Stattdessen meint sie: „Neue kreative Ideen entwickeln (…) und den Kindern vielleicht auch so ein paar Kekse zu schenken”. Ein Fest mit Spuk wie im Mittelalter sei rückwärtsgewandt. „Diese Welt ist so gebaut, daß wir eigentlich das Böse nach allen Kräften vertreiben sollten und uns überlegen sollten, was ist denn eigentlich ein Mensch.” Stolze Worte, maue Taten!

Kein attraktives Angebot – Eine zunehmend säkulare Gesellschaft schafft sich ihre Feiertage selbst

Ja, verehrte Frau Landesbischöfin, wo hakt´s denn? Wenn die Kirche kein attraktives Angebot macht – oder aber ihr vielleicht attraktives Angebot nicht erklären kann – schafft der Markt eine neue Nachfrage. Und die heißt seit einigen Jahren „Halloween“. Eine zunehmend säkulare Gesellschaft schafft sich ihre Feiertage selbst, „vor allem mit der Betonung auf Spaß, alles muß irgendwie lustig sein, Spaß machen, fröhlich sein. (…) Die Kirche müsse den existenziellen Bezug der religiösen Feste klarer machen. Dann kämen mehr Menschen in die Kirche“, meint die fromme Frau Bischöfin.

Nun kommen wir der Sache schon näher. Was erleben denn die Menschen, so sie „in die Kirchen kommen“? Wo ist da noch von einem gelebten Geist Gottes die Rede? Regiert da nicht eher der Zeitgeist? Da wird nicht mehr gepredigt, wie schön Gottes Schöpfung ist. Da ist nicht mehr von Glück und Freude die Rede, schon gar nicht von Frohsinn. Da ist nicht von Liebe (auch zu sich selbst) die Rede, sondern von Selbsthaß – bei den Protestanten fast zum Kult erhoben. Da wird nicht gepredigt, da wird indoktriniert, da wird der Genderwahn zur Kultfigur, der Zeitgeist zum besseren Gott. „Die Welt ist schlecht, und der Kapitalismus ist schuld daran.“

Keine Welt des Staunens

Diese „neue christliche Botschaft“ zieht sich durch die evangelische genauso wie durch die katholische Kirche. Der Feminismus hat sein neues Reich gefunden, ein sehr irdisches. Wenn Papst Franz Armut geradewegs zu einer Tugend überhöht, braucht er sich nicht zu wundern, daß kritische Menschen dies nicht gerade als Bereicherung ihres Lebenssinnes empfinden. Können wir uns nicht mehr freuen (dürfen)?

Es werden nicht mehr Geschichten aus der Bibel vorgetragen, keine Gleichnisse mehr erzählt und erklärt – wenn, dann sucht man nur die Bibelstellen, die das politisch Unkorrekte, das Schlechte schlechthin, an den Mann und an die Frau bringen können. Das jedoch bindet keine Gläubigen, das fasziniert keine Kinder. Kinder suchen eine Welt des Staunens, des Lernens, des sich langsam Öffnens. In der Kirche heute erfahren sie keine „Frohbotschaft“, sondern das, was den Gutmenschen das Sodbrennen ins Gesicht treibt.

Für die christlichen Kirchen ist der Halloween-Spuk kein Spaß. Sie fürchten um ihre beiden Feiertage, den evangelischen Reformationstag und das katholische Hochfest Allerheiligen. Sind das Feste der Trauer oder der Freude? Luther war ein fröhlicher Mensch, der den Herrgott liebte, aber auch das Leben in all seinen Facetten – Wein, Weib und gutes Essen. Und die Heiligen waren auch nicht nur heilig, sondern Menschen von Fleisch und Blut, viele von ihnen den irdischen Genüssen nicht abhold.

Überall Katastrophen-Szenarien

Wir aber erleben heute allüberall den erhobenen Zeigefinger. Überall droht Ungemach, drohen Katastrophen aller Art. Ist die Eine nicht eingetreten, steht die Nächste schon bereit. Diese Welt wird doch wohl kleinzukriegen sein! Zumindest kann man sie kleinreden.

Die Apokalypse ist nur noch eine Frage der Zeit, verkünden sie – bei Corona gerade erst wieder mit „Wonne“ inszeniert. Wie soll da Freude aufkommen?

Wo ist der Anreiz dafür, in die Kirche zu gehen? Ist es nicht viel lustiger, in bunten Klamotten allerlei Schabernack zu treiben? Dank geschickter Marketingstrategien hat sich der vor allem in den USA populäre Brauch innerhalb weniger Jahre auch hierzulande etabliert. Kostüme, Masken und jede Menge Deko, ein gigantisches Geschäft für viele Branchen! Und auch die Kürbisbauern verdienen kräftig mit.

Martin Luther muß es geahnt haben. Ihm schreibt man eine weise Erkenntnis zu: „Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhlicher Furz!“ Die Kirchen haben vor lauter Fixiertsein auf den Zeitgeist vergessen, die Menschen mitzunehmen. Die Kirche darf aber aus ihrem recht verstandenen Selbstverständnis heraus keine Kirche der Gutmenschen sein, sondern der Menschen aller Art, gerade auch der Sünder. Und hat nicht Jesus gesagt, ihm sei ein reuiger Sünder lieber? Ich kann die „Worte zum Sonntag“, die allmorgendlich Gewissensnöte verbreitenden „Gedanken in den Tag“ und ähnliche „Frohbotschaften“ nicht mehr hören.

Wenn Menschen Tag und Nacht dafür anstehen, den neuesten Harry Potter zu erstehen, muß was an der kirchlichen Botschaft fehlen. Kein Wunder, daß im Mutterland der Reformation, wo Weltgeschichte geschrieben wurde, Menschen überhaupt nicht mehr wissen, was da geschehen ist vor fast 500 Jahren. Alle diese frömmelnden Gutmenschen treiben die Menschen eher aus den Kirchen, als sie hineinziehen könnten.

Moralinsaure „Verkündigung“

Es ist billig, nun der Werbeindustrie und einem raffiniertem Marketing die Schuld an dem neuen Karneval in die Schuhe zu schieben. Da wird ganz einfach Ursache und Wirkung verwechselt. Halloween ist vor diesem Hintergrund auch Ausdruck einer Spaßgesellschaft, die das Nachdenken verlernt hat. Die Karnevalisierung der Gesellschaft schreitet voran. Auch vor diesem Hintergrund ist die moralinsaure „Verkündigung“ (insbesondere der protestantischen) Kirchen eine der Ursachen dafür. Die Menschen weichen den ernsten Fragen des Lebens aus, auch weil man ihnen in den Gotteshäusern keine Antworten mehr gibt, sondern lieber Vorwürfe erhebt.

Kurz, der Reformationstag und andere christliche Feiertage sind ganz einfach zu kopflastig und zu indoktrinierend für die Menschen. Freudige Emotionen werden damit nicht geweckt.

Eine Chance erhalten die Kirchen erst, wenn sie den Gläubigen (erst recht den abgefallenen) nicht nur Büßerhaltung vermitteln, sondern auch die Einstellung, daß Menschen mit Herzen, Mund und Händen, mit allen Sinnen ihren Glauben leben können – und nicht nur mit dem Kopf. 

Vielleicht haben Sie über die kommenden Tage ein wenig Zeit, innezuhalten und darüber  nachzusinnen, ob uns nicht der Sinn nach (Lebens-)Freude abhandengekommen ist. Ich wünsche Ihnen gerade deshalb eine frohe Woche.

Peter Helmes

www.conservo.wodpress.com     29.10.2021

36 Kommentare

  1. Dschihadistischer Völkermord an Christen in Nigeria verschärft sich
    https://philosophia-perennis.com/2021/10/29/dschihadistischer-voelkermord-an-christen-in-nigeria-verschaerft-sich/

    „Es ist schwer, nigerianischen Christen zu sagen, dass dies kein religiöser Konflikt ist, da sie Fulani-Kämpfer sehen, die ganz in Schwarz gekleidet sind und ‚Allahu Akbar!‘ und ‚Tod den Christen‘ brüllen.“

    Was mehrere internationale Beobachter seit Jahren als „reinen Völkermord“ an Christen in Nigeria bezeichnen, hat eine neue Dimension erreicht.

  2. W A H L F Ä L S C H U N G (USA):

    In Racine County hat der Sheriff Beweise für Wahlbetrug bei der Präsidentenwahl 2020 vorgelegt. In Pflegeheimen haben Patienten JOE BIDEN gewählt, die “nicht mal ihren eigenen Sohn erkennen” würden und in den Jahren zuvor auch sonst nicht gewählt haben.

    Der Sheriff hat nun den Generalstaatsanwalt gebeten, landesweit in Wisconsin zu ermitteln: “Genau an dieser Stelle ist das Verbrechen vollendet. Ein Verbrechen im ganzen Staat. Alle 72 Landkreise, jedes Pflegeheim, jede Pflegeeinrichtung, genau dort.”

    Nun gibt es Forderungen nach einer Korrektur der Wahlergebnisse und nach einer Entlassung des Wahlkommittees von Wisconsin. Auch in anderen Bundesstaaten sind Ermittlungen angelaufen.

  3. Allerseelen

    Allerseelen am 2. November, nach Allerheiligen am 1. November, ist ein christlicher Gedenktag der Einheit der Lebenden mit den Toten. Allerseelen und Allerheiligen bedeuten im Wesentlichen die christianisierte Variante des traditionell-religiösen Ahnenfestes bzw. Samhain-Festes der Germanen bzw. Kelten (→germanischer Jahreskreis; →keltischer Jahreskreis). Das Samhain-Fest entspricht weitgehend dem Fest „Féile na Marbh“ sowie in Wales „Nos Galen-gaeof“.

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    Hilfe statt Tod — Gedanken zum Allerseelen-Tag
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    2. November 1944 — Der Beginn der Allerseelenschlacht

    Das Wunder vom Hürtgenwald

    Auszug aus der Rede anläßlich der Gedenkfeier 60 Jahre Kämpfe im Hürtgenwald und Einweihung der Gedenkskulptur am 7. November 2004 von John A. Brogan III, US-Generalkonsul a. D.

    „Unmöglich, rationale Worte zu finden, um das ungestüme Töten, das tobende Auslöschen von Leben zu beschreiben. Es ist ein gottverlassenes Fleckchen deutscher Erde, erfüllt vom Nachhall berstender Explosionen. Erfüllt auch vom Widerhall von Todesschreien und gebadet in Blut. Und dann, im Moment größter Not, in der dunkelsten Stunde, dann, wenn nur noch Verzweiflung herrscht, zeigt sich, daß dieser Ort größter Misere nicht von Gott verlassen ist. Denn jetzt geschieht ein unfaßbares Wunder. […] Sechzig Jahre sind es her, und an diesem Tag betritt ein nobler und heldenhafter deutscher Militärarzt mit seinen Sanitätern langsam das Schlachtfeld. Hauptmann Günther Stüttgen traut sich hervor, um die Toten zu bergen und den Verletzten zu helfen. Und zwar ohne zu unterscheiden, ob amerikanisch oder deutsch und erwirkt einen De-facto-Waffenstillstand, der den Tod für drei unvergeßliche Tage besiegt. […] Der Mut und sein Anstand werden immer geehrt werden – nicht nur dann, wenn ehemalige Soldaten, die hier kämpften, sich treffen. Auch für uns Amerikaner ist Hauptmann Stüttgen sowohl Vorbild wie auch Sinnbild des Helden.“

    Das Wunder vom Hürtgenwald – Günter Stüttgen

    1. Ach, ich schon… Falls es mal in den richtigen Irischen Pubs gefeiert wird.
      (Aber die gibt es leider nicht mehr bei uns in Alkmaar… Schade, schade!
      Nur mit den ‘Harry Potter’ Erzählungen könnte ich noch nie ‘was. Möchte ich mal richtig erklären, ist aber ein wenig Kompliziert; werde das später vielleicht noch mal ausgebreitet versuchen, in einem Artikel, statt in einem Komment.

  4. „Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhlicher Furz!“ Wie recht er hat, der Martin Luther!

  5. Patriarch Younan: Europa hat mehr Interesse am Tierschutz als an bedrohten Christen
    https://charismatismus.wordpress.com/2021/10/29/patriarch-younan-europa-hat-mehr-interesse-am-tierschutz-als-an-bedrohten-christen/

    Ein Kirchenführer aus dem Orient wirft den europäischen Regierungen mangelnden Einsatz vor, um die Auswanderung der Christen aus dem Nahen Osten zu stoppen.

    Europa zeige mehr Interesse am Tierschutz und der Unterwerfung unter den weltlichen Zeitgeist als an religiösen Minderheiten wie etwa den verfolgten Christen. Das beklagte der syrisch-katholische Patriarch Ignatius Joseph III. Younan aus dem Libanon jetzt bei einem Besuch in Königstein.

    1. Der “Westen” hat ja auch gut zu tun, sich dem Islam zu unterwerfen, da stören Christen nur..!

  6. Ich habe die evangelische/protestantische/lutherische Kirche auch nur so moralinsauer erlebt, in meiner Jugend in Westdeutschland. In den USA ist das tlw. ganz anders. Und ich bemerkte in meiner Schulzeit auch, dass die Katholiken i.d.R. froehlicher mit dem Christentum umgingen, als die Evangelen. Mit 14 hatte ich mich schon von dem kirchlischen Schlamassel abgewandt.

    Und, ich glaube das habe ich letztes Jahr zum selben Anlass schon geschrieben – jeder kann mit seinem Gott ganz alleine ins Reine kommen, dazu braucht er keine Kirche. Die Aufgabe der Kirchen waere eine Gemeinde aufzubauen, d.h. eine Gemeinschaft von Leuten, die sich zusammengehoerig fuehlen. Und daran scheitern sie grandios. Und dann frage ich mich, warum man mit seinen Steuern Leute bezahlen soll, die ihren Job nicht tun?

    1. ” Die Aufgabe der Kirchen waere eine Gemeinde aufzubauen, d.h. eine Gemeinschaft von Leuten, die sich zusammengehoerig fuehlen. Und daran scheitern sie grandios.”

      Ich denke die Evangelische/Protestantische Kirche(n) scheitern hier grandios.
      Denn die evangel. Kirchen sind extrem zersplittert…
      Bei der kath. Kirche sieht es noch nicht ganz so schlimm aus. Aber die Dekadenz ist auch in der Kathl. Kirche sichtbar geworden…

    2. Seit dem 6. Jh. ist kirchliche Musik erhalten, sie kulminiert in Bach.
      Die deutsche Dramatik begann mit der szenischen Aufführung der Ostersequenz am Dorfplatz. Die Malerei im Abendland begann mit Ikonen und Märtyrerbildern. Die Architektur erschuf seit dem frühen Mittelalter mystische Dome, herrliche gotische Kathedralen, Kirchen in der Lebensfreude des Barock und des Rokoko. Den Menschen erwuchs schöpferische Kraft aus kindlichem Glauben.

      Heute will keiner mehr von den Legendchen des AT hören und verläßt den Glauben.
      Umfragen zeigen, daß eine große Mehrheit mit der christlichen Religion nichts mehr anfangen kann. Da helfen PR-Aktionen der Amtskirchen gar nichts.

      Und mit dem Christentum schwindet unsere abendländische Kultur. Ohne eine Wiedergeburt des Christentums ist das Abendland verloren, nur die Christen können es bewahren.
      Wie?
      Indem die die wahre Lehre Jesu erkennen. Im NT steht nichts von einem Gott, der aussieht wie St. Claus. In Joh. 4,24 steht eine Definition von “Gott”: Gott ist Geist.
      Diese Gleichsetzung ist das eigentlich Wesentliche am Christentum.
      Die Natiurwissenschaft kann sehr wenig zum geistigen Prinzip in der Welt sagen, das Christentum erhebt den Geist in die Sphäre des Göttlichen.
      Der moderne Mensch kann sehr wohl die Lehre annehmen, daß der Geist als höchster Wert gesetzt und geachtet wird. Und so kann der moderne Mensch das Christentum wiedererwecken und das Abendland retten.

  7. Ich habe die evangelische/protestantische/lutherische Kirche auch nur so moralinsauer erlebt, in meiner Jugend in Westdeutschland. In den USA ist das tlw. ganz anders. Und ich bemerkte in meiner Schulzeit auch, dass die Katholiken i.d.R. froehlicher mit dem Christentum umgingen, als die Evangelen. Mit 14 hatte ich mich schon von dem kirchlischen Schlamassel abgewandt.

    Und, ich glaube das habe ich letztes Jahr zum selben Anlass schon geschrieben – jeder kann mit seinem Gott ganz alleine ins Reine kommen, dazu braucht er keine Kirche. Die Aufgabe der Kirchen waere eine Gemeinde aufzubauen, d.h. eine Gemeinschaft von Leuten, die sich zusammengehoerig fuehlen. Und daran scheitern sie grandios. Und dann frage ich mich, warum man mit seinen Steuern Leute bezahlen soll, die ihren Job nicht tun?

  8. Mein Gott Peter, du weißt gar nicht, wie sehr du mir aus meiner Seele redest. Dies ist eines deiner besten Artikel. Wenn nicht überhaupt der beste. Ich habe mal vor einiger Zeit Freya geschrieben, dass sie mich vielleicht wieder zu Jesus zurückholt, aber es könnte sein, dass du es eher schaffst. Zur Zeit sieht es allerdings nicht danach aus. Du bist ja circa acht Jahre älter als ich und kennst sicher die alte Kirche ebenfalls noch mit dem Beicht- und Kommunionunterricht, mit der Predigt der ewigen Hölle, mit der Sexualfeindlichkeit. Das hat mich in eine ganz schlimme religiöse Zwangneurose getrieben.
    Ich fasse deinen Artikel mal kurz mit folgenden Worten. Evangelium kommt von Griechisch eu angelion und d.h. Frohe Botschaft. Das Christentum sollte zu der ursprünglichen frohen Botschaft wieder zurück finden. Dein Artikel sollte in allen Kirchen als Predigt erscheinen, dann würden die Menschen sicher auch wieder mehr in die Kirche gehen.
    Die moralinsauren Gutmenschen befriedigen mit ihrem moralischen Zeigefinger nur ihren Geltungstrieb und Machtinstinkt und verbessern in keinster Weise die Welt, sondern treiben die Menschen in die Heuchelei, während sie selbst ihre eigene Moral nicht erfüllen und sich selbst ebenfalls etwas vorheucheln.
    Du hast einen der wichtigsten Gründe genannt, warum ich schon lange nicht mehr in die Kirche gehe. Ich kann dieses gutmenschliche Gesülze und diese Heuchelei und diese Doppelmoral nicht mehr hören, die von den einen eine ganz hohe Moral verlangt, die alles ertragen müssen, damit die anderen sich benehmen können wie die Axt im Walde.

    1. @ Danke, liebes Geldkehlchen! Ich freue mich über Deine Reaktion, auch wenn sie viel, sehr viel Anlaß zum Nachdenken gibt.
      Ja, ich bin katholisch und bekenne mich dazu. Aber das, was die “modernen” Menschen aus ihr gemacht haben, ist nicht mehr die “una sancta catholica ecclesia”, sondern ein Zerrbild, das mit Katholizismus nichts mehr zu tun und die Gläubigen aus der Kirche getrieben hat. Zeugnisse dafür gibt´s zuhauf.
      Der Weg zurück wird lang und beschwerlich – aber wer ihn gehen will, findet meine Unterstützung, obwohl auch ich (geistlich) am Stock gehe.
      Viele liebe Grüße!
      Peter

    2. Ach, lieber @gelbkehlchen, ich werde wohl niemanden zu etwas zurückholen können und auch nicht wollen, wo er sich nicht wohl fühlt und womit er nicht mehr in Übereinstimmung ist. Mir ging es nur darum, den Fokus auf das zu richten, woran wir Christen glauben. Da glauben und vertrauen wir ja nicht auf die Kirche an sich. Wir glauben noch nicht mal an einen Papst und schon gar nicht an all die brokatgewandeten Kardinäle um ihn herum Wir glauben und vertrauen allein auf Gott und Jesus Christus. Das gilt jedenfalls für mich.

      Die Kirche selbst ist aus meiner Sicht inzwischen (Oder vielleicht war sie das schon immer, wenn man an den Borgia-Papst denkt.) ein menschengemachtes Konstrukt, das bestenfalls in seinen Anfangstagen gut gemeint war. Denn was hier im Laufe der Jahrhunderte angesagt und dem jeweiligen Zeitgeist untergeordnet war, kam allein aus menschlicher Quelle, nicht von Gott selbst. So kann die Kirche mitsamt ihrer Doktrin nur immer ein Abbild jener Menschen sein, die gerade in ihrer Generation die Kirche ausfüllen und gestalten. Da sieht es heute genauso schlecht aus wie vor hunderten von Jahren, denn Menschen, die sich Posten und Ämter verschaffen, um sich zu bereichern, sind nun einmal schlechte Menschen (nach Lesart von Jesus).

      Mir tut nur immer etwas leid, wenn wir bei unserer völlig gerechtfertigten Empörung die abertausenden Menschen vergessen, die ohne Entgelt und ohne Erwartungshaltung still und emsig innerhalb dieses riesigen “Kirchengebildes” ihr Bestes geben, um andere Menschen zu speisen, zu kleiden, zu begleiten, zu trösten und bis zum Tode zu pflegen. Die gibt es ja auch innerhalb dieser Kirche. Diese wird man allerdings nicht am Vatikan antreffen und in auch sonst keiner Führungsebene.

      Gerade gestern habe ich ein youtube-Video gesehen, das mir heute noch nachgeht. Da ging es um unzählige schwule Priester, die offiziell im Vatikan ein zölibates Leben führen, und die sich aber nachts, außerhalb ihres Dienstes auf Sexpartys tummeln.
      Ich war zunächst schockiert darüber, wie so ein Doppelleben innerhalb des Vatikans überhaupt möglich ist, doch mittlerweile regt mich dabei am meisten auf, dass hier Schwule ihren Schäfchen in der Heiligen Messe suggerieren, dass sie selbst ja ach so enthaltsam leben würden und sich damit so darstellen, als würden sie ja großen Verzicht üben, wenn sie keine Frau und keine Kinder hätten. Da ekelt mich am meisten die Heuchelei an,

      Ich kann mich nur wiederholen, wenn ich sage: Ich vertraue allein auf Gott und keinesfalls auf irgend etwas Menschengemachtes.
      Im Übrigen bekommt man ja ohnehin den Eindruck, so wie der deutsche Bundestag und somit unser ganzes Land von Globalisten, Lobbyisten und Kriminellen gekapert wurde, so haben diese Kräfte auch den Heiligen Stuhl unter Kontrolle gebracht. Darauf ist also insgesamt schon deshalb kein Verlass.
      Es gut mir unendlich leid, dass man Dir unter dem Deckmantel der christlichen Nächstenliebe so sehr weggetan hat, dass Du noch heute darunter leidest.

      Sei herzlich gegrüßt
      von Freya

      1. Freya, schön, dass du so denkst und wahrscheinlich alle Katholiken hier im Forum. Meine Kritik dagegen fängt schon bei Jesus an, dem Urgrund des Christentums. Ich habe, um mich von der Zwangneurose zu befreien, praktisch privat katholische Theologie studiert und kenne das neue Testament ziemlich gut. Ich habe mich auch damals mit mehreren Theologieprofessoren am Telefon unterhalten, unter anderem mit Professor Dr. Josef Schwermer, der Psychologie für Priester in Paderborn gelehrt hat, der mir sehr geholfen hat. Aber auch mit einem Professor Michael Theobald, Exeget für das Neue Testament an der Universität in Tübingen (https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Theobald). Dieser Michael Theobald sagte mir im Herbst 2003, dass Jesus ein Wanderprediger war. Und dann hat es in meinem Kopf gerattert, ich hatte vorher schon eine schlechte Meinung von links-grünen Gutmenschen, die gute Werke predigen, aber sie nicht selbst ausführen, sondern anderen überlassen und damit andere zu Sklaven machen, während sie selbst unproduktiv sind und den anderen Menschen auf der Tasche liegen. Und als dieser Michael Theobald das erwähnte, habe ich gedacht, wenn Jesus als Wanderprediger unterwegs war und nicht mehr gearbeitet hat, wovon hat er denn dann gelebt. Und so kam die Kritik an Jesus zu Stande, ich habe zuerst gedacht, das löst sich auf, aber im Gegenteil, die Kritik ist immer stärker geworden. Jesus hat sich bekanntlich gerne bei den Zöllnern aufgehalten, die Zöllner waren Juden, die bei ihrem eigenen jüdischen Volk für die römische Besatzungsmacht Steuern eingetrieben haben und denen die Römer erlaubt hatten, mehr einzunehmen, als die Römer verlangten, was sie natürlich auch fleißig getan haben. In diesem Blog würde man diese Zöllner als Volksverräter bezeichnen. Deswegen waren sie natürlich reich und bei ihnen hat Jesus sich gerne aufgehalten, hat dort gefressen und gesoffen, so steht es an zwei Stellen in der Bibel, bei Mt 11, 19 und Lk 7, 34. Ich hätte jetzt noch viele Punkte zu schreiben, aber ich möchte das lieber nicht, denn dies ist ein christlicher Blog und ich wäre dann hier der Ketzer. Es ist ziemlich sicher, dass es den Menschen Jesus wirklich gegeben hat, denn er wird auch bei nichtchristlichen Geschichtsschreibern erwähnt, zum Beispiel bei Tacitus und bei Flavius Josephus, aber für mich ist er kein Gott, es hat ja auch im Christentum im Anfang die Arianer gegeben, für die Jesus ebenfalls ein Mensch war und kein Gott.
        Ich selbst dagegen bin kein Atheist, sondern glaube an einen guten Schöpfergott, der nicht einen Teil seiner Schöpfung in der Hölle für immer quält. Dieser Gedanke ist ein menschlicher Rache Gedanke und die schlimmste Erfindung der Menschheit überhaupt. Und war der Urgrund meiner Zwangsneurose, Zwangsneurose entsteht eigentlich immer durch Angst, ich möchte nicht wissen, wie viel Waschzwänge in dieser Coronakrise entstanden sind. Außerdem, was nützt es mir, wenn irgendein Mensch im nächsten Leben in der ewigen Hölle für immer gequält wird? Es nützt mir in diesem Leben nichts und im nächsten Leben auch nicht.
        Der Grund, warum ich ein höheres Wesen annehme, ist die hochintelligente Mathematik, die in der Physik, im ganzen Universum besteht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese hochintelligente Mathematik, zum Beispiel Kraft gleich Masse mal Beschleunigung, durch Zufall entstanden ist. Ich glaube, dass ein hoch intelligenter Geist dahinter steckt, der dann natürlich auch das Universum geschaffen hat. Schon Galileo Galilei sagte, dass die Sprache der Natur die Mathematik ist. Ich gehe noch einen Schritt weiter, da die Natur der Schöpfer Gott geschaffen hat, ist für mich die Sprache Gottes die Mathematik und das mathematisch logische Denken und nicht die Bibel und nicht der Koran oder andere religiöse Schriften. Nach meiner Meinung sind diese religiösen Schriften alle erfunden worden von machtinstinktgesteuerten Menschen, die mit dieser Macht besonders durch Angstmache den anderen Menschen auf der Tasche liegen wollten, das fängt sicher schon bei den alten Ägyptern an.
        Die alten Griechen haben zum ersten Mal dieses mathematisch logische Denken in der Geometrie etabliert, dann wurde es auf die andere Mathematik ausgedehnt, und dann weiter auf die Naturwissenschaften, bei den Naturwissenschaften ist das Experiment der Beweis. Und dieses mathematisch logische Denken der alten Griechen hat das weiße Europa zur Speerspitze der Menschheit gemacht, und obwohl die gelben Menschen (Chinesen und Japaner) angeblich intelligenter sind als wir Weißen, haben diese Japaner und Chinesen hauptsächlich von uns abgekupfert und nicht umgekehrt. Das mathematisch logische Denken der alten Griechen ist für mich die größte Leistung der Menschheit überhaupt und das ist für mich die Grundlage des abendländischen Europa. Man kann auch ähnlich wie in der Mathematik mit Behauptung und Beweis eine Art mathematische Moral aufbauen, ich habe sie hochgestochen „ Mathematische Moral – und Staatsphilosophie“ genannt, ich habe das schon einmal hier im Forum erwähnt, dann braucht man noch nicht einmal die zehn Gebote. Hiermit möchte ich schließen.

      2. Danke Dir, @gelbkehlchen.
        Sehr interessante Ausführungen. Und es ist doch schön, wenn wir uns schon mal einig darüber sind, dass es einen Gott geben muss, der das Universum und alles, was sich darin befindet geschaffen haben muss. Ich selbst lese zwar öfter die Bibel, doch auch hier sehe ich es ähnlich wie Du. Das sind Schriften, die von Menschen mit ganz bestimmten Absichten geschaffen wurden. Sie stellen also für mich keine dringenden Handlungsanweisen und keinen persönlichen Maßstab dar.
        Ich freue mich, dass Du es auch so siehst, dass diese Welt und das Leben in ihr einem Schöpfergott zu verdanken ist. Das glauben zu dürfen ist doch schon sehr viel.
        Sei gesegnet UND Gott schütze Dich!

      3. Kehlchen,
        Das sind sehr bemerkenswerte Gedanken.
        Es gibt noch einen Schritt weiter.
        Wenn “Gott” identisch ist mit dem (nichtmateriellen) Prinzip des Geistes in der Welt, kann dann der Geist Schöpfer sein? Wie wäre das möglich?
        Der Mensch HAT Geist, er ist nicht Geist. Er trifft das All an, die Berge, Klippen, Meere.
        Und er gibt den Dingen im All Namen: “Das ist ein Fluß!” “Das ist ein Eichhörnchen!”.
        Dadurch wird aus dem Chaos des Alls eine Welt. Eine Welt, die sein Geist geschaffen hat.
        Der schöpferische Geist des Menschen hat nicht das All erschaffen, die Meere, Berge, Klippen. Er hat sie “geschaut” und erkannt und ihnen “Namen gegeben”.

      4. Guter Gunther, Ich glaube selbst ja auch an ein höheres geistiges Wesen, ich nenne es Schöpfer Gott, und ich glaube auch, dass wir Menschen eine Seele haben, du solltest allerdings nicht vergessen, das Denken eine materielle Angelegenheit ist, nämlich eine elektrochemische Verbindung der Gehirnzellen ist.
        Ich selbst beschäftige mich immer noch mit Mathematik und habe lange Jahre in mehreren Nachhilfe Schulen, Schülerhilfe und Studienkreis, und auch selbst privat Nachhilfe in Mathematik und Mechanik für Schüler und Studenten des Maschinenbaus und für Wirtschafts Ingenieure gegeben. Dabei habe ich folgende Erfahrung gemacht:
        1. Ich war einmal in einer Nachhilfestunde unterzuckert und habe festgestellt, dass mir Mathematik Aufgaben, die mir sonst leicht fielen, plötzlich schwerer fielen. D.h. also man braucht zum Denken Energie wie auch bei körperlicher Muskelarbeit.
        2. In Nordrhein-Westfalen konnte man in den Sommerferien lernen und am Ende der Sommerferien eine Prüfung absolvieren, um das Sitzenbleiben zu verhindern. Ich habe in der Nachhilfe Schule Schülerhilfe in Meschede dazu Nachhilfestunden in Mathematik gegeben. Und habe gemerkt, dass bei großer Hitze das Denken schwerer fällt. Computer müssen ja auch gekühlt werden.
        3. Ich habe einmal im kalten Winter im Auto im Laptop Mathematik gemacht, draußen lag Schnee, und mir ist dabei so warm geworden, dass ich die Fensterscheiben von meinem Auto heruntergekurbelt habe, man verbraucht also Energie wie bei Muskelarbeit.
        4. Es ist auch so, dass mir morgens, wenn ich ausgeschlafen bin, das Denken und Mathematik mir viel leichter fällt als wenn ich abends zu müde bin.
        Das alles sind Belege dafür, dass Denken keine geistige Angelegenheit ist sondern eine materielle wie körperliche Arbeit auch.

      5. Kehlchen,
        Das gäbe eine längere Diskussion, die die anderen Leser ermüden würde. Ich will auch nicht meine Erkenntnisse Dir aufpfropfen. Wenn Du meine Ideen dennoch kennenlernen wolltest, könnten wir ja die Diskussion privat weiterführen.

      6. “Jesus hat sich bekanntlich gerne bei den Zöllnern aufgehalten, die Zöllner waren Juden, die bei ihrem eigenen jüdischen Volk für die römische Besatzungsmacht Steuern eingetrieben haben und denen die Römer erlaubt hatten, mehr einzunehmen, als die Römer verlangten, was sie natürlich auch fleißig getan haben. In diesem Blog würde man diese Zöllner als Volksverräter bezeichnen.”

        Oha. Das erinnert mich an die bekannten anti-christlichen Parabeln und Gleichnisse , die in den ersten Jahrhunderten nach Chr. von Gnostikern , Heiden und christenfeindlichen Juden verbreitet wurden.
        Jesus hielt sich oft bei den Essenern auf. Johannes der Täufer soll auch ein Essener gewesen sein…

        Die Essener (fast alle Juden) lebten zurückgezogen in Wüsten in Höhlen sehr zurückgezogen udn in extremer Armut.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Essener

        Als Essēner oder Essäer wird eine nur literarisch belegte religiöse Gruppe im antiken Judentum vor der Zerstörung des zweiten Jerusalemer Tempels (70 n. Chr.) bezeichnet, deren wesentliche theologische Hauptmotive die ‚messianische Naherwartung‘ und die ‚Kritik am unreinen Tempelkult‘ in Jerusalem waren.

        Nach verschiedenen Angaben zeitgenössischer Autoren befolgten sie strenge, zum Teil asketische Lebensregeln. Außer diesen literarischen Zeugnissen gibt es keine Beweise ihrer Existenz. Die seit 1952 einflussreiche These, sie seien identisch oder verwandt mit den Bewohnern von Qumran („Qumran-Essener“) und den Herstellern und Autoren einiger oder aller Schriftrollen vom Toten Meer, wird heute aufgrund der Befunde relativiert oder bestritten.[1]

        Die Gruppierung wurde von Philon von Alexandria[2], Plinius dem Älteren[3] und Flavius Josephus[4] beschrieben[5]. Demnach war sie eine im 2. Jahrhundert v. Chr. entstandene jüdische Ordensgemeinschaft in Palästina, die eine Form des erhöhten Pharisäismus kultivierte, aber möglicherweise auch vom Parsismus, Pythagoreismus und vom Buddhismus beeinflusst worden war.[6] Neben den Essenern und der Qumran-Gruppierung wird noch die Gruppe der Nazoräer genannt, die den Essäern nahegestanden haben sollte. Die Essener können gewissermaßen als eine Vereinigung angesehen werden, die Ähnlichkeit zu den späterer Mönchsorden aufwies, die aber dem damaligen jüdischen Selbstverständnis nicht entsprach.

        Mein Kommentar: Die Essener ihrerseits wurden demnach stark von den Buddhistischen Mönchen, von Pythagoräer und von Eliajüngern (Anhänger des Propheten Elia im AT) beeinflusst.

        “Roland Bergmeier bewies 1993, dass Josephus und Philo den Essenern viele Züge zuschrieben, die früher den Pythagoräern zugeschrieben worden waren. Daher nimmt er an, dass ihnen eine gemeinsame literarische Quelle dazu vorlag. Diese Züge repräsentierten ein im Hellenismus allgemein bekanntes Idealbild, das der damaligen patriarchalischen Sozialordnung gegenübergestellt wurde. Den Essenern wurden also Lebens- und Verhaltensweisen nachgesagt, die man sich für die Mehrheitsgesellschaft wünschte, die aber nicht unbedingt tatsächlich praktiziert wurden.[16]

        So gleicht ihr Bild dem später gezeichneten Bild anderer „Aussteiger“, etwa den Rechabitern oder Eliajüngern (Anhänger des Propheten Elia im AT) bei den Juden, den Gymnosophisten bei den Griechen, den Karmeliten bei den Christen im Mittelalter.”

      7. Dass Jesus sich gerne bei den Zöllnern aufgehalten hat, steht aber nicht Bei irgendwelchen antichristlichen Schriften, sondern steht im Neuen Testament selbst, zu denen die vier Evangelien (nach Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) gehören. Diese vier Evangelien sind ja ausgesuchte Schriften, die zum Kanon gehören, die also Einlass in das Neue Testament gefunden haben. Es gab ja bekanntermaßen noch Viel mehr Evangelien, die ja von damals führenden Theologen aussortiert worden sind und nicht zum Kanon des Neuen Testaments gehören.

      8. Pharisäer und Zöllner
        https://predigten.evangelisch.de/predigt/pharisaeer-und-zoellner-predigt-zu-lukas-189-14-von-matthias-riemenschneider

        Bibelarbeit zu Matthäus 21
        Und Jesus ging in den Tempel hinein
        und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel
        und stieß die Tische der Geldwechsler um
        und die Stände der Taubenhändler

        und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben:
        Mein Haus soll ein Bethaus heißen«;
        ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.

        Und es gingen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilte sie.

        Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat,
        und die Kinder, die im Tempel schrieen: Hosianna dem Sohn Davids!,
        entrüsteten sie sich und sprachen zu ihm:
        Hörst du auch, was diese sagen?
        Jesus antwortete ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen:
        Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet«?
        Und er ließ sie stehen und ging zur Stadt hinaus nach Betanien und blieb dort über Nacht.

        “Und er machte eine Geisel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern und schüttete den Wechslern das Geld aus und stieß die Tische um und sprach zu denen, die die Tauben verkauften: Tragt das weg und macht nicht meines Vaters aus zum Kaufhaus.” (vgl. Joh 2:13-16)

      9. “Da ging es um unzählige schwule Priester, die offiziell im Vatikan ein zölibates Leben führen, und die sich aber nachts, außerhalb ihres Dienstes auf Sexpartys tummeln.”

        Das ist nicht unbedingt etwas Neues in der kathl. Kirche:

        Pornokratie
        https://de.wikipedia.org/wiki/Pornokratie

        Geschichtlich bezieht sich dieser Begriff auf eine Periode des Papsttums im frühen 10. Jahrhundert, welche mit Papst Sergius III. im Jahre 904 begann und im Jahre 963 mit dem Tode Papst Johannes XII. endete. Der römische Kirchenhistoriker und Kardinal Cesare Baronio prägte im 16. Jahrhundert für diese Zeit die Bezeichnung Saeculum obscurum.

        In diesem Zeitraum standen die Päpste unter dem direkten Einfluss einiger Frauen, die als Mätressen einiger Päpste und einiger Herrscher von Rom (z. B. Alberich I., Alberich II., Guido von Tuszien, Hugo von Italien) in diese Machtposition geraten waren. Besondere Bedeutung hatten Theodora I. und ihre Töchter Marozia und Theodora II. Generell hatten die Päpste dieser Zeit ein geringes eigenes Profil und waren dem römischen Adel und ihren Mätressen hörig.

        Päpste, die mit Pornokratie in Verbindung gebracht werden
        Sergius III. (904–911), Liebhaber von Marozia, Vater von Johannes XI.
        Anastasius III. (911–913)
        Lando (913–914)
        Johannes X. (914–928), eingekerkert und ermordet auf Veranlassung von Marozia
        Leo VI. (928–928)
        Stephan VII. (928–931)
        Johannes XI. (931–935), Sohn von Sergius III. und Marozia
        Leo VII. (936–939)
        Stephan VIII. (939–942)
        Marinus II. (942–946)
        Agapitus II. (946–955)
        Johannes XII. (955–963), Enkel der Marozia, im Alter von 16 oder 18 Jahren zum Papst gewählt
        Überlieferungen
        Ein großer Teil der Überlieferungen stammt von Bischof Liutprand von Cremona, der ein starker Kritiker der Zustände in Rom war. Allerdings ist eine Verifizierung der Überlieferungen meist nicht möglich und sie werden durch die Forschung teils auch in Frage gestellt.[1]

        Generell wird jedoch angenommen, dass Marozia die Geliebte von Papst Sergius III. und Mutter des von ihm gezeugten Sohns, des späteren Papstes Johannes XI., war. Ihr wurde auch zur Last gelegt, den von ihrer Mutter Theodora I. ins Amt gebrachten Papst Johannes X. ermordet zu haben, um ihren Favoriten, Leo VI., an die Macht zu bringen.

        Anscheinend waren in dieser Zeit Theodora I. und Marozia die eigentlichen politischen Herrscherinnen in Rom, auch wenn die gegen sie vorgebrachten Anschuldigungen heute nicht mehr belegbar sind.

        Saeculum obscurum
        https://de.wikipedia.org/wiki/Saeculum_obscurum

        Saeculum obscurum (Latein: dunkles Jahrhundert) bezeichnet den Zeitraum der Papstgeschichte beginnend vom Mord an Papst Johannes VIII. 882 bis zur Absetzung dreier konkurrierender Päpste 1046. Tatsächlich handelt es sich demnach um einen Zeitraum von 164 Jahren. Der Begriff wurde von Cesare Baronio (1538–1607) geprägt.

        In dieser Zeit durchlebte das Papsttum eine tiefe Krise. Am Ende des 9. Jahrhunderts verloren die Karolinger als Schutzmacht des Papstes an Einfluss, und Rom wurde weitestgehend bedeutungslos, während sich das Heilige Römische Reich nun unter den Liudolfingern (Ottonen) Heinrich I. und Otto I., dem Großen, erst neu konsolidieren musste. Inzwischen rivalisierten „skrupellose“[1] römische Adelsfamilien um den Stuhl Petri (vor allem die Tuskulaner und die Crescentier), weshalb von den 45 Päpsten in dieser Zeit ein Drittel ihres Amtes enthoben wurde, ein weiteres Drittel im Kerker oder im Exil endete oder ermordet wurde. Die Päpste wurden jedoch nicht nur durch ihre Verwicklung in schwere Verbrechen dem moralischen Anspruch ihres Amtes nicht mehr gerecht, sondern erregten die Öffentlichkeit auch durch einen ausschweifenden Lebensstil, der dieser Epoche bisweilen auch Bezeichnungen wie „Weiber- und Hurenregiment“ oder „Zeitalter der Pornokratie“ einbrachte.

        Die Kenntnis über das „sittenlose“ Leben Papst Johannes XII. (955–964) hielt Otto den Großen jedoch nicht davon ab, sich von ihm die Kaiserwürde übertragen zu lassen. Im Gegenzug bestätigte der neue Kaiser dem Papst die Konstantinische Schenkung. Fortan veränderte sich auch das Verhältnis zwischen geistlicher und weltlicher Herrschaft. Bischöfe wurden hin und wieder von Kaiser und Königen mit Ring und Stab in ihr kirchliches Amt eingesetzt (Investitur). Die Simonie wurde gängige Praxis beim Erwerb kirchlicher Ämter. Die wachsende Opposition gegen diese Praktiken der ottonischen und später salischen Reichskirche konnte sich jedoch erst im Investiturstreit Ende des 11. und zu Beginn des 12. Jahrhunderts durchsetzen.

      10. Auch die Leichensynode gehört zu dieser dunklen Zeit. Ein schon verwesender toter Papst hat man vor Gericht gestellt und in einem normalen Gerichtsverfahren verurteilt. Nur um den vorher gefassten Regeln zu nentsprechen. Dieser tote Papst konnte natürlich auf die Fragen des Richters nicht antworten, da hat man dem toten Papst eine Person zur Seite gestellt, die für ihn geantwortet hat. Der verwesende tote Papst hat natürlich im Gerichtssaal ziemlich gestunken:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Leichensynode

    3. “Ich fasse deinen Artikel mal kurz mit folgenden Worten. Evangelium kommt von Griechisch eu angelion und d.h. Frohe Botschaft. Das Christentum sollte zu der ursprünglichen frohen Botschaft wieder zurück finden. Dein Artikel sollte in allen Kirchen als Predigt erscheinen, dann würden die Menschen sicher auch wieder mehr in die Kirche gehen.”

      Es gibt im Christentum auch noch ein großes Missverständnis über den Begriff Apokalypse. Viele Christen und Theologen missverstehen diesen Begriff bis heute . Oft stellt man sich etwas etwas sehr Negatives oder gar eine Katastrophe vor:

      Für die Theologen ist es eine thematisch bestimmte Gattung der religiösen Literatur, die „Gottes Gericht“, „Weltuntergang“, „Zeitenwende“ und die „Enthüllung göttlichen Wissens“ in den Mittelpunkt stellt.

      Im alt-griechischen ist darunter etwas ganz anderes zu verstehen:
      Apokalypse (griechisch ἀποκάλυψις „Enthüllung“, wörtlich „Entschleierung“ vom griechischen καλύπτειν „verschleiern“, im Christentum übersetzt als „Offenbarung“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Apokalypse

      Offenbarung:
      Der Begriff hat – vor allem im Christentum – eine komplexe Entwicklung durchlaufen, deren einzelne Stadien sich auch heute noch in seiner Verwendung niederschlagen. Sie vollzog sich von einem rein profanen Wortgebrauch (im Tanach) erst zögerlich hin zum Gedanken, dass Gott Menschen etwas offenbart – sich selbst oder im Neuen Testament durch die Menschwerdung Gottes den erhöhten Christus.

      Von da aus wandelt sich der Begriff im Laufe mehrerer hundert Jahre zum theologischen Terminus technicus, um welchen namentlich in der Aufklärung eine scharfe Kontroverse geführt wurde. Hier wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass es auf einer subjektiven Beurteilung beruht, ob etwas als göttliche Offenbarung eingeschätzt wird.

      Seit dem 20. Jahrhundert wird das Wort im Sinne einer „Selbstmitteilung Gottes“ zu einem theologischen Schlüsselbegriff, der „systembildende Funktion“ hat (von Stosch) und der auch für religionsphänomenologische Vergleiche verwendet wird.[4]
      https://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarung#Christentum

    4. Nun Ihr Lieben , als Nichtkatholik finde ich Eure Gedanken höchst interessant, wenn ich mich als solcher auch nicht dezidiert zu katholischen Interna äußern kann.
      Aber etliches, z.B. vom Gelbkehlchen spricht auch mir aus der Seele:
      ‘….moralinsauren Gutmenschen befriedigen mit ihrem moralischen Zeigefinger nur ihren Geltungstrieb …..’
      ‘… kann dieses gutmenschliche Gesülze und diese Heuchelei und diese Doppelmoral nicht mehr hören, …’
      Und ja auch seitens der evangelischen Kirche mit ihrem geradezu erbärmlichen ‘Bodenpersonal’, denen nicht die ‘Nächstenliebe am Herzen liegt, wie es sein sollte, sondern die ‘Fernstenliebe’; die sich einen Dreck umd die ihnen doch anvertrauten (einheimischen) ‘Schäfchen’ und Gemeindemitglieder kümmern, sondern die aktiv daran mitwirken, Deutschland mit möglichst vielen, kulturfremden Schmarotzerinvasoren zu fluten, Nichtchristen, ja Moslems gleich gar, in möglichst unbegrenzter Menge, für die die hiesigen Bürger dann noch aufkommen müsser, weil sie ‘von Staats wegen’ bis aufs Blut geschröpft werden.
      Namen, da bekannt, brauche ich nicht zu nennen, aber einer dieser schlechten ‘Hirten’ der gar mit von den hiesigen Gläubigen ‘ abgepreßten Kirchensteuermitteln ein regelrechtes Schlepperschiff kauft und finanziert, auf daß der Ansturm kulturfremder Horden noch verstetigt wird.

      Ich kann es überhaupt nicht begreifen, ein Privatmann der sich etwas Ähnliches zuschulden kommen ließe, würde mit Sicherheit wegen strafrechtlich relevanter Verunntreuung (§ 266 StGB) eilends vor den Kadi gezerrt werden ….

      Aber so was hat ja schließlich die ‘richtige Haltung’.

      Mit solch einer ‘Kirche’ mag ich schon lange nichts mehr zu tun haben.

      Und auch auf katholischer Seite gibt es genügend Pendants, die Ihre ebenfalls kennt.

      Und natürlich völlig richtig auch Freyas und Peters Gedanken, denen ich nur in Gänze zustimmen kann.
      Besonders aufgreifen möchte ich noch einen Gedanken von Peter, der m.E. den Punkt genau trifft:

      ‘Kurz, der Reformationstag und andere christliche Feiertage sind ganz einfach zu kopflastig und zu indoktrinierend für die Menschen. Freudige Emotionen werden damit nicht geweckt.’

      So ist es! Und damit Euch ganz liebe herzliche Grüße, besonders Freya, Gelbkehlchen und natürlich Peter, und danke Euch für Eure Worte.
      Euer ceterum_censeo

      1. Von Herzen danke, lieber c_c.
        Dir auch ganz herzliche Grüße und eine Fernumarmung 😉
        von Freya.

      2. Genau c_c, Fernstenliebe auf Kosten der Versklavung der eigenen Schäfchen, auf Kosten der Nächstenliebe, auf Kosten der Nächsten, ist ja eine völlige Perversion der christlichen Nächstenliebe, ein Verrat an eins der wichtigsten christlichen Werte:
        “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!” Auch das “wie dich selbst” sollte dabei nicht vergessen werden.
        Und das von hohen christlichen Würdenträgern, deren Gehirne verfettet sind. Sie dürfen nicht mehr finanziell auf Kosten anderer leben, sie müssen sich mühsam selbst ernähren, nur dann können sie das Leben eines einfachen Menschen beurteilen. „Das Sein schafft das Bewusstsein!“ Vielleicht das einzig wahre Wort von Karl Marx. Ein Schmarotzerdasein schafft ein Schmarotzerbewusstsein, eine Vorstellung, dass die Menschheit in einem Wolkenkuckucksheim lebt oder in einem Schlaraffenland ohne Mühsal. Nur wenn man sich selbst unter Mühsal ernähren muss, entsteht ein Bewusstsein und ein Gefühl für die einfachen Menschen, die das ebenfalls machen müssen.

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