Von Alex Cryso

Was hat der Islam im Angebot? Vergewaltigung, Köpfen, Verbrennen bei lebendigem Leib, genitale Verstümmelung bei Frauen, Geiselnahmen, Ehrenmorde, Sklaverei, Unterdrückung der Frau, Jihad, Kindesmissbrauch.

Zum Islamischen Staat oder doch lieber zur Antifa? Der neue Radikalismus scheint unter westlichen Jugendlichen immer mehr Anklang zu finden – ganz egal, ob es sich dabei nun um den Linksextremismus oder faschistischen Islam handelt. Der alte Spruch „Frieden schaffen ohne Waffen“ ist jedenfalls Schnee von gestern. Heute geht es mit der Kalaschnikow oder dem Molotow-Cocktail raus, um der Forderung nach dem endgültigen Systemumsturz und der Abschaffung der klassischen Demokratie den entsprechenden Nachdruck zu verleihen. Besonders die Corona-Krise wird mit wachsender Besorgnis beäugt, vermutet man hinter der scheinbaren Pandemie eine neue Rekrutierungsphase radikaler Islamisten.

War lange Zeit das Cybermobbing ein akutes Problem, so rücken die Fundamentalisten aus dem Orient immer mehr in den Fokus der Jugendschützer. Oftmals als Influencer getarnt, setzen die Muslime dann auf das hinlänglich bekannte Gutmenschen-Allerlei bei ihrer Themenauswahl in den sozialen Medien, um so ihr Publikum anzusprechen: Angeblicher Hate Speech oder das vermeintliche Erstarken des rechten Terrors sind dabei genauso beliebt wie der schier unerschöpfliche Rassismus oder die Ausgrenzung selbsternannter Minderheiten.

Oftmals stecken verfassungsfeindliche Organisationen dahinter, die versuchen, über das Internet oder die hinlänglichen Kommunikations-Dienstleister ihre Demokratiefeindlichkeit an Kinder und Jugendliche heranzutragen. Das Verständnis für die Sorgen junger Menschen wird vorgegaukelt, um das eigene verzerrte Weltbild zu propagieren. Alleine im Jahr 2019 gab es exakt 891 Verstöße, die wiederum 1649 Maßnahmen nach sich zogen. Mit über 90 Prozent aller Vorkommnisse waren die Social Media-Kanäle das Hauptbetätigungsfeld der Extremisten. Im Zeichen einer bunten Webkultur wird Hetze in eigener Sache betrieben, um dabei nicht mal vor der offensichtlichen Menschenrechtsverletzung Halt zu machen. Bereits 2018 wurde von über 1000 Personen berichtet, die in den Irak oder nach Syrien ausgereist sind, um für den IS zu kämpfen. Nicht wenige Jugendliche waren dabei, deren Interesse über die elektronischen Medien geweckt wurde, woraufhin auf gleichem Wege die Kontaktaufnahme erfolgte. Und nicht wenige der Rekrutierten, die als „gut integriert“, verhaltensunauffällig oder angepasst galten.

Doch während YouTube, Facebook, Twitter oder Instagram Leute Donald Trump oder andere bekannte Patrioten ein Leben lang sperrt, wird den Islamisten weiter unbegrenzter Spielraum gelassen. Der IS darf, was Telegram nicht darf. So funktioniert nun mal der Linksstaat. Dabei ist von der jihadistischen Ideologie über die Anleitung zum Bombenbau bis zu gewaltverherrlichenden Videos so manches zu finden, was bestimmt nicht für Kinderaugen gedacht ist. Selbst unter scheinbar unverfänglichen Hashtags wie „#derBartStehtMir“ wurde islamistische Propaganda verbreitet. Hinzu kommen Musik oder Spiele für das Smartphone. Das seit 2016 verbotene Propaganda-Netzwerk „Die wahre Religion“ lockte mit Hörbüchern, Basteltipps, Geschichten und Gebeten zum Download.

Sogar eigene Apps gibt es schon, die nicht selten von globaler Reichweite sind, um dabei von den einschlägigen Hinterleuten gesteuert zu werden. Selbst der IS hat schon eine eigene App ins Leben gerufen. Vor allem labile, perspektivlose und geistig rückschrittliche Kinder und Jugendliche, von denen es in unserer Gesellschaft immer mehr gibt, werden damit angesprochen. Es ist dann vom Versagen des Westens die Rede und von der Ungerechtigkeit der hiesigen Gesellschaft. Gleichzeitig können die Angesprochenen ein Teil des Umsturzes werden, um es so der Gesellschaft heimzuzahlen und das eigene Versagen auf andere zu kompensieren. Oder sie werden von ihren Eltern dazu instrumentalisiert, Selbiges zu tun. Auch hier spielen der ehemalige Leistungsdruck und die eigene Unzufriedenheit eine tragende Rolle. Es wird ein romantisches Bild vom IS vorgespielt und der Islam als neuer Hipster-Lifestyle verkauft. Die scheinbar Unterdrückten lehnen sich gemeinsam auf.

Rapper wie der Berliner Denis „Deso Dogg“ Cuspert, der selbst in Syrien kämpfte und verstarb, werden gerne vor den Karren gespannt, um zu vermitteln, wie das neue Selbstwertgefühl an der Waffe entsteht. Hinzu kommt die gesundheitliche, finanzielle und  soziale Absicherung, die ein solcher Einstieg angeblich bietet. Selbst Kinder im Vorschulalter wurden von Radikalen wie etwa den Salafisten schon rekrutiert. Rund zehn Prozent aller europäischen Jihadisten sind minderjährig. Das Durchschnittsalter liegt zwischen 16 und 19 Jahren.

Alex Cryso

Links:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/islamistischer-propaganda-im-netz-wirksam-begegnen-164710

https://www.deutschlandfunkkultur.de/propaganda-apps-islamischer-staat-zum-download-100.html

https://www.consulting-plus.de/terrorismus-extremismus/wie-der-islamische-staat-rekrutiert/

https://www.antworten-auf-salafismus.de/salafismus/zieht-jugendliche-an/index.php