Die Scharia: Teil unseres Grundgesetzes? Oder doch alles nur ein Missverständnis?

Von Dr. Udo Hildenbrand

Begleitet von zahlreichen fast ausnahmslos ablehnenden islamkritischen Kommentaren kursieren in den Medien Berichte mit Richtigstellungen zu einer Äußerung des neuen Co-Vorsitzenden der GRÜNEN, Omid Nouripour, zum Thema „Scharia und Grundgesetz“. Darin wird u. a. behauptet, Nouripour wolle die Scharia zumindest teilweise in Deutschland etablieren.

Kritisch beleuchtet wird in diesen Kommentaren gelegentlich auch Omid Nouripours hervorgehobene Funktion als Bundestagsabgeordneter sowie als Parteivorsitzender. Zugleich wird ein offensichtlich erst jetzt bekannt gewordener kurzer Video-Ausschnitt mit der Rede Nouripours in einer Bundestagsdebatte über diese Thematik am 11.10. 2018 verbreitet. https://www.youtube.com/watch?v=BJpr68vEPTo

  1. Falsche Berichterstattung – Richtiger Faktencheck

Nun ist klargestellt: Die Meldung in den verschiedenen Medien, Omid Nouripour habe gefordert, Teile der Scharia sollten in das deutsche Grundgesetz eingefügt werden, ist eine Falschmeldung, auf die auch der Autor dieser Zeilen „reingefallen“ ist. Der Wortlaut der diesbezüglichen Einlassung Nouripours lautet vielmehr:

„Es sind ganz viele Arten von Scharia unterwegs. Unser Job hier ist es, dafür zu sorgen, dass die Teile, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind, auch angewendet werden können, und die nicht, die eben nicht.“

Es stimmt. Nirgendwo ist hier die Rede von „Einfügen“! Herr Nouripour hat sich an dieser Stelle nicht für die Integration von Teilen des islamischen Rechts, der Scharia, in das deutsche Grundgesetz ausgesprochen. Insofern stellt auch das Recherchebüro Correctiv richtigerweise fest: Er sage nicht, „dass er die Scharia wolle“ bzw.,dass er „die Scharia in Deutschland einführen“ wolle. 

  • Das Scharia-Thema ist längst nicht abgehakt.

Die grundlegenden Ausführungen zum Thema in den Medien – nämlich der Versuch zur Implantierung der Scharia in die deutsche Gesetzgebung durch Herrn Nouripour – bleiben von dieser Richtigstellung unberührt. Nach dieser Klärung stellt sich allerdings die Frage: War das alles nur ein Missverständnis, eine Fehlinterpretation oder doch pure Absicht?

Das Thema „Scharia und Grundgesetz“ ist also durch diese Richtigstellung des Recherchebüros keineswegs abgehakt, die heftigen Bedenken und Zweifel sind damit auf keinen Fall ausgeräumt. Der Grund dafür liegt im folgenden Vorgang, zugleich auch in einem Hinweis auf die grundlegenden islamischen Zielsetzungen:

Längst bevor Herr Nouripour sich mit seiner Scharia-Problemaussage äußerte, gab es muslimische Stimmen, die eine Einfügung der Scharia in das Grundgesetz forderten. Über kurz oder lang werden sie auch mit großer Wahrscheinlichkeit diese Scharia-Grundgesetz-Debatte erneut anheizen und ihre alte Forderung zum x-ten Mal auftischen. Der Beweggrund dazu liegt in den ideologischen Genen des Islams. Er ist letztlich in der islamischen Doktrin verankert, in der die Ausbreitung des Herrschaftsbereiches der Religion Mohammeds mit seinem Gesetzessystem der Scharia für jeden Muslim zur Pflicht gemacht wird.

So bietet der hier vorliegende Hinweis auf die Richtigstellung zugleich den Anlass zur vertieften informativen Thematisierung dieser brisanten Angelegenheit. Dabei soll in den folgenden Ausführungen die Problemlage „Scharia und Grundgesetz“ durch den Aufweis verschiedener themenbezogener Aspekte sowie durch kritische Fragestellungen bzw. Thesen bedacht werden. Am Ende der Abschnitte 3-9 werden die Darlegungen noch beleuchtet durch themenbezogene Zitate verschiedener Autoren.

  • Wirklich keine Scharia-Implantierung in unser Grundgesetz?

Pointiert gibt das genannte Recherchebüro seiner veröffentlichten Nachforschung die Überschrift:Nein, Omid Nouripour will in Deutschland nicht ´die Scharia einführen´“ Bei dieser Überschrift stellen sich bereits einige Fragen: Woher haben die Investigativ-Journalisten diese Gewissheit, dass der Bundestagsabgeordnete und Parteivorsitzende Omid Nouripur (= O. N.) die Scharia nicht einführen will? Können sie seine Gedanken lesen? Haben sie ihn dazu befragt? Hat er ihnen vielleicht ins Mikrofon geflüstert: „Nein, ich plädiere nicht dafür, die Scharia ins Grundgesetz einzuführen“? Keine dieserFragen wird beantwortet. Somit ist die Überschrift dieses Faktenchecks zunächst nichts anderes als eine wünschenswerte Vermutung des Verfassers. Daraus ergeben sich aber eine Reihe weiterer Fragen;

Warum stellt O. N. überhaupt einen ausdrücklichen Bezug her zwischen Scharia und Grundgesetz, wenn er keine Absicht hat, darauf hinzuarbeiten, dass bestimmte „Teile“ der Scharia ins Grundgesetz eingefügt werden?

● Ist der Verdacht, dass er diesbezüglich ernsthafte Absichten hat, nicht begründet angesichts der Tatsache, dass in den demokratischen Ländern Europas seit einigen Jahrzehnten das Bemühen muslimischer Kreise zu beobachten ist, die Scharia in die Gesetzgebungen zu implantieren?

● Inwiefern inkludiert das obige Zitat mit der Aufforderung „Unser Job hier ist es …“, mit dem der Bundestagsabgeordnete O. N.  die Mitglieder aller Parteien des Bundestages vereinnahmte, zweifelsfrei dessen Absicht, eine Verfassungsänderung im Blick auf die Implantierung der Scharia in das Grundgesetz herbeizuführen?

● Wird nicht der kleine (eher unproblematische) Teil der Scharia, der die Vorschriften für das Beten und Wallfahren, für die Speisen und das Fasten betrifft, bereits durch die vom Grundgesetz gewährte Religionsfreiheit abgedeckt? Können etwa nicht ohnehin alle religiösen und rechtlichen Teile der Scharia, die mit unserem Grundgesetz kompatibel sind, ohne Einschränkung von den Muslimen praktiziert werden?

Was hat der Islam im Angebot? Vergewaltigung, Köpfen, Verbrennen bei lebendigem Leib, genitale Verstümmelung bei Frauen, Geiselnahmen, Ehrenmorde, Sklaverei, Unterdrückung der Frau, Jihad, Kindesmissbrauch.

● Weshalb sollen also die Bundestasgsabgeordneten nach Meinung ihres grünen Kollegen dafür „Sorge tragen“, „ihren Job machen“, dass Teile der Scharia hier „angewendet werden können“, wenn diese Anwendung doch quasi automatisch längst möglich ist?

● Inwiefern konzidiert O. N. mit seinem Statement im Bundestag ungewollt, dass nur bestimmte „Teile“ der Scharia verfassungskonform, andere aber verfassungsfeindlich sind?

● Trifft die vermeldete, auch nachvollziehbare Aussage zu, dass 90 Prozent der schariatischen Gesetzgebung verfassungsfeindlich ist? Und welche Bedeutung hat diese Information, wenn sie tatsächlich der Wahrheit entspricht?

● Welche Teile der Scharia sind nun aber nach Nouripours Ansicht mit unserer Verfassung vereinbar und welche sind unvereinbar?

● Inwiefern ist O. N. als offensichtlich gläubiger Muslim dazu verpflichtet, mit seinen besonderen Möglichkeiten als hervorgehobener Politiker möglichst – wie er vielleicht sagen würde – „seinen Job zu machen“ und effektiv zur Verbreitung des Islams und damit zur schrittweisen Errichtung der islamischen Rechts- und Herrschaftsordnung auch in unserem Land beizutragen?

„Alle historische Erfahrung zeigt: Je stärker die Muslime zahlenmäßig sind, umso mehr prägen sich islamische Bewusstsein und Identität aus und umso dünner wird die Luft für Andersgläubige.“ Martin Rhonheimer, Kath. Theologieprofessor

4. Eine Grundinformation zur Scharia

Zum besseren Verständnis der Thematik will folgende Kurzinformation über die Scharia beitragen: Die Scharia („Pfad zur Tränke in der Wüste“) beinhaltet die Gesamtheit aller religiösen und staatlichen Gesetze und Gebote, Regeln und Normen, auch die Mechanismen zur Normfindung und Interpretationsvorschriften des Islams. Der Begriff Scharia wird in der Sure 45,16.18 erwähnt. Im islamischen Rechtssystem ist nach islamischer Ansicht Allah als der oberste Souverän auch der oberste Gesetzgeber. Seine „Rechtleitung“ habe er im Koran geoffenbart.

So basiert die Scharia auf dem Koran, dem Gründungsbuch des Islams und der wichtigsten Quelle der Scharia, sowie auf der Sunna mit den normsetzenden Reden und Handeln Mohammeds (ab 7. Jahrhundert). Neben diesen beiden wichtigsten Quellen der Scharia gibt es die Fatwas (Rechtsgutachten) und zusätzlich alles, was sich aus den Rückschlüssen der islamischen Theologen in einzelnen islamischen Rechtsschulen/ Ländern ergibt. Diesbezüglich wird die Scharia konstituiert u.a. durch folgende Elemente:  Konsens – Analogieschluss – „Für-besser-halten“ – Allgemeiner Nutzen – Beibehaltung bisheriger Normen.

 Der Begriff „Scharia“ ist somit ein Sammelbegriff für die Rechts- und Gesellschaftsordnungen in den islamisch geprägten Staaten. Die Scharia ist also keine kodifizierte Gesetzessammlung wie etwa deutsche Gesetzestexte, kein Buch wie etwa der Koran oder die Bibel, sondern eine „Methode und Methodologie der Rechtsschöpfung“. Auch wenn die Scharia nicht überall und weltweit einen einheitlichen, gar   gleichlautenden Inhalt hat, entspricht sie wohl in allen wesentlichen dogmatischen, ethischen und rechtlichen Inhalten ihren wichtigsten Quellen: dem Koran und der Sunna.

Auch die Rechtsurteile der vier sunnitischen Rechtsschulen sollen in etwa 75 Prozent der Fälle identisch sein. Selbst wenn nach Nouripor „viele Arten von Scharia unterwegs“ sind, kann dieses islamische Rechtssystem legitimerweise in der Singularform als „Scharia“ bezeichnet werden. Es gibt also DIE Scharia, wie es auch DEN Islam, DAS Christentum usw.  trotz der jeweils unterschiedlichen Strömungen und Ausprägungen gibt.

● Inwieweit begründet die islamische Vorstellung von Allah als dem obersten Souverän und Gesetzgeber das islamische Verständnis der Untrennbarkeit von Staat und Religion, wodurch auch das Staatsmodell einer säkularen Demokratie in islamischen Ländern und generell grundsätzlich nicht möglich ist?

● Inwiefern würden   nach islamischer Vorstellung nichtmuslimische Länder bei einer Übernahme von „Teilen“ der Scharia in ihre Gesetzgebung automatisch

 a) den islamischen Gott Allah auch als ihren obersten Souverän und Gesetzgeber-Gott anerkennen,

 b) auch den islamischen Religionsgründer Mohammed als eine von den Nichtmuslimen anerkannte und hochverehrte Autorität, und zugleich  

c)  die islamischen Imame, Mullahs bzw. Rechtsschulen, die zum Zustandekommen und bei der Entfaltung der Scharia ihren Beitrag leisten?

Der Leitgedanke der Ungleichheit ist tief im Islam verwurzelt und fest in der Scharia-Gesetzgebung verankert. Deshalb wird weitgehend eine Integration an der fehlenden Demokratietauglichkeit des Islam scheitern. Ayaan Hirsi Ali, Autorin

  • Der massive Eingriff der Scharia in alle Lebensbereiche

Die Scharia ist ein Rechtssystem, das – differenziert in Ritual-, Zivil- und in Strafrecht  – von Muslimen offensichtlich als „Ideal einer von Gott für den Menschen vorgesehenen Rechtsordnung“ betrachtet wird.  Dieses Rechtssystem regelt mit seinen religiös begründeten ethischen Prinzipien alle Lebensverhältnisse, angefangen von den religiösen und familiären über die politischen und gesellschaftlichen bis hin zu den intimsten Lebensbereichen der Muslime.  Auch der Umgang mit den „Ungläubigen“ (= alle Nichtmuslime) ist häufig und dabei meist herabwürdigend im Blick.

Das Strafrecht der Scharia ist gekennzeichnet durch drakonische, menschenunwürdige Körperstrafen für Fehlverhalten wie Auspeitschung, Kreuzigung, Steinigung, Hand- und Fußamputation, einschließlich Todesstrafe bei Abfall vom islamischen Glauben. Alle diese korankonformen strafrechtlichen Bestimmungen stehen insgesamt im Widerspruch zu den universalen Menschenrechten, so auch zum deutschen Grundgesetz.

Unüberbrückbar sind zudem die Gegensätze der islamischen Gesetzgebung mit den internationalen Menschenrechten nicht nur hinsichtlich der Religions-, Glaubens- und Meinungsfreiheit, sondern auch im Blick auf die Demokratie, den Pluralismus und die Minderheiten, auf die gleiche Würde sowie auf die Gleichheit und Gleichwertigkeit ausnahmslos aller Menschen. Ebenso hinsichtlich der Gleichstellung der Geschlechter und der Geschlechtertrennung, der Polygamie sowie der Kinder- und Zwangsehen, auch der Tierschächtung. Nicht zuletzt sind hier die Probleme der unterschiedlichsten Formen von Gewalt im Islam zu nennen, wozu auch der Antisemitismus und die Christenverfolgungen sowie die auch heute noch koranlegitimierte Genitalverstümmelung und die Sklaverei zählen.

Hinter allen hier aufgezeigten Problemfeldern, die als bedrohlich-bedrückende Konkretionen der Scharia-Ideologie verstanden werden können, steht der im Islam erhobene viergeteilte Ausschließlichkeits-, Totalitäts-, Universalitäts- und Herrschaftsanspruch. Mit diesem alles umfassenden Anspruch signalisiert die Religion Mohammeds ihre grundlegende Zielsetzung: Die Islamisierung der gesamten Welt und aller Menschen in der Unterwerfung unter die Herrschafts- und Gesetzesordnung Allahs. Diese Zielsetzung steht aber mit ihren Implikationen eindeutig gegen die universalen Menschenrechte, wie sie in der UN-Menschenrechtserklärung von 1948 formuliert sind und sich auch in unserem Grundgesetz spiegeln. Diese islamische Zielperspektive korrespondiert jedoch vollumfänglich mit der Scharia und der islamischen  „Kairoer Menschenrechtserklärung“ von 1990.

Werden nicht die von den Vereinten Nationen 1948 formulierten Menschenrechte von islamischer Seite für null und nichtig erklärt, wenn in zwei Artikeln der islamischen „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ (1990) ausdrücklich festgehalten wird: „Alle in dieser Erklärung aufgestellten Rechte und Freiheiten unterliegen der islamischen Scharia“ (Artikel 24). Und: „Die islamische Scharia ist der einzige Bezugspunkt für die Erklärung oder Erläuterung eines jeden Artikels in dieser Erklärung“(Art.25)?

 ● Verbietet nicht allein schon das logische Denken, eine Implantierung der Scharia in das Grundgesetz anzustreben, angesichts der Tatsache, dass einerseits unser Grundgesetz mit der UN-Menschenrechtserklärung (1948) übereinstimmt wie auch die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ (1990) mit der Scharia, und andererseits ein unüberbrückbarer Gegensatz zwischen beiden äußerst divergierenden Menschenrechtserklärungen besteht?

● Inwiefern ist der Vorwurf berechtigt, dass alle Versuche, die Scharia in das deutsche Grundgesetz einzufügen, der islamischen Doktrin entsprechen und so auch dem (geheimen) Wunschdenken vieler Muslime entspringen würden, der da lautet:  Nicht die Scharia soll dem Grundgesetz angepasst werden, sondern das Grundgesetz der Scharia?

● Was wird seitens unserer Politik, aber auch unserer Justiz unternommen, um die Gefährdung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtssystems etwa durch die islamische Paralleljustiz, auch durch islamische Parallel-, -Sub- und Gegengesellschaften zu verhindern?

● Inwiefern ist die Meinung zutreffend, dass der „Machtwahn nicht weniger Muslime, ihre gesellschaftlichen Ideen der Mehrheitsgesellschaft aufdrücken zu wollen“ nicht mit dem Ziel verbunden ist, diese stufenweise immer mehr demokratiekompatibel zu machen, sondern umgekehrt: diese schrittweise zunächst islamkompatibel zu gestalten, sie sodann islamkonform umzugestalten, ihnen anschließend die Scharia aufzuzwingen und sie damit schlussendlich islamisch zu beherrschen?

Homosexuelle, die im Iran an einem Baukran erhängt wurden

Homosexuelle aufhängen, Dissidenten auspeitschen? Kein Verstoß gegen Menschenrechte. Diese Strafen werden ja im Einklang mit der Scharia verhängt. Henryk M. Broder, Publizist

  • Scharia-Reglement für die Verhaltensweisen der Muslime 

Für die geforderte schariakonforme Reaktion der Muslime auf Pflichten, Vorschriften, Gebote und Verbote der islamischen Rechtsgrundsätze ist folgendes „Reglement“ bekannt:

 farḍ („Pflicht“, „obligatorisch“)  – mandūb („empfohlen“, erwünscht“) –  halāl („erlaubt“) –  makrūh („verpönt“), – harām („verboten“). Jeder Muslim hat bei Zweifeln über die Erlaubtheit seines Tuns die Möglichkeit, ein Rechtsgutachten von einem islamischen Rechtsgelehrten zu erbitten. Die verschiedenen islamischen Rechtsschulen vertreten in Einzelfällen auch stark voneinander divergierende Rechtsauffassungen. (Wikipedia)

● Inwieweit widerspricht die Scharia, die alle Lebensbereiche wie Religion und Glaube, zwischenmenschliche Beziehungen, Verwaltung, Politik und Gesellschaft umfasst, so auch die alltäglichsten, unbedeutensten Verrichtungen bis in die intimsten menschlichen Lebensbereiche hinein regelt und vorschreibt, der freien Entfaltung des Menschen, wie sie in der UN-Menschenrechtserklärung (1948), im deutschen Grundgesetz (1949) und in der Europäischen Menschenrechtskonvention (1953) gewährleistet wird?

Wie kann man die Freiheit nicht schätzen? Der Marokkaner Kacem floh vor der Scharia und Verfolgung aus seiner Heimat. Der Schweizer Nicolas konvertierte zum Islam. Sogi, Welt am Sonntag

  • Die unterschiedliche Präsenz der Scharia-Gesetzgebung in islamischen Ländern

Die Stellung der Scharia ist in den islamisch dominierten Ländern recht verschieden. Es gibt: ▪ Länder, in denen die Scharia volle Gültigkeit hat  ▪ Länder mit säkularem Rechtssystem, aber  mit Gültigkeit der Scharia im Privatrecht (z. B. EheScheidung, Erbrecht, Sorgerecht)  ▪ Länder mit regional unterschiedlicher Anwendung der Scharia  ▪ Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit, in deren  Rechtssystem die Scharia jedoch  irrelevant ist. (Wikipedia)

● Warum sollte die Scharia in unser demokratisches Rechtssystem eingefügt werden, wenn sogar in einigen islamisch dominierten Ländern dieses islamische Rechtssystem für die dortige Rechtsordnung offensichtlich keine Bedeutung hat?

● Inwieweit ist der Vorwurf berechtigt, das Grundgesetz würde durch eine Implantierung der Scharia kontaminiert werden, wodurch gleichzeitig seine freiheitlich-demokratische Grundstruktur nach und nach paralysiert werden würde?

● Wie ist die Einschätzung zu bewerten, der neue Grünen-CO-Vorsitzende würde das Transformationsprogramm seiner Partei bewusst nutzen auch für Transformationen unseres Staates und seiner Rechtsordnung im Sinne der islamischen Zielsetzungen?

● Inwiefern wird durch die Multi-Kulti-Programme der linksgrünen Parteien, die sich – entgegen ihrer sonstigen Religionsdistanz weithin der Islamkritik enthalten – der Islamisierung und damit auch dem Antisemitismus Tür und Tor geöffnet?

● Inwieweit sind jene Aktivitäten, die das Grundgesetz und die Scharia umkreisen, auch zu sehen im Blick auf die Fakten, dass 1. zum Grundauftrag des Islams die weltumfassende Islamisierung zählt, und 2., dass die nachlesbaren Islamisierungskonzepte der 57 islamischen OIC-Staaten das Ziel haben, die europäische Bevölkerung mit dem Islam und den mit dieser Religion verbundenen religiösen und kulturellen, politischen und juristischen Konzepten zu durchdringen?

Multikulti sieht vor, dass jeder seine eigenen Werte behalten darf. Es ist aber ein Fehler, wenn wir hart erkämpfte Freiheiten dafür preisgeben. Bestimmte Wertvorstellungen schließen einander aus: Entweder man glaubt an gleiche Rechte für Männer und Frauen, oder eben nicht. Scharia und Gleichberechtigung können nicht nebeneinander existieren. Sabatina James, Autorin

  • Der Scharia-Zwang in muslimischen Ländern auch für Nichtmuslime

Nichtmuslime – im islamischen Sprachgebrauch: „Kuffar-Ungläubige“ -, die auf islamischem Territorium leben, sind vom Geltungsbereich der Scharia genauso wie Muslime betroffen mit Ausnahme der eigenen religiösen Praxis, die ihnen jedoch erschwert oder auch ganz verboten wird. Sie sind keineswegs gleichberechtigt, vielmehr benachteiligt, allzu oft auch diskriminiert. In manchen islamischen Ländern werden sie sogar verfolgt. Dort, wo Allahs Ordnung und Gesetz herrschen, greifen diese in alle Lebensbereiche der Menschen ein, so auch in die der Nichtmuslime, allerdings in den unterschiedlichen islamischen Ländern auch mit unterschiedlicher Intensität.

Inwiefern besteht die Gefahr, dass in unserer freiheitlichen Gesellschaft nach den Normen der islamischen Scharia „Recht“ gesprochen wird, wenn die Scharia in irgendeiner Weise in unser Grundgesetz eingefügt werden würde und damit alle Nichtmuslime im Laufe der Zeit in unserem Land immer mehr der Scharia-Rechtsprechung ausgesetzt wären?

● Was tun jene Muslime – auch Herr Nouripour -, die in Deutschland ständig auf ihr Recht auf Religionsfreiheit pochen, in ihren Herkunftsländern für die Religions- und Weltanschauungsfreihet der dort lebenden Nichtmuslime? 

In westlichen Ländern sind Muslime gleiche Bürger mit gleichen Rechten. Doch einige von ihnen verlangen häufig zusätzliche „Rechte” und Privilegien  von der Regierung, wie etwa ein paralleles Justizsystem mit islamischen Schariagerichten. Werden ihre Forderungen nicht erfüllt, bezichtigen sie andere  der „Islamophobie” oder des „Rassismus”. Uzay Bulut, türk. Journalistin

  • Das Verhältnis Teile (= Scharia-Bestimmungen) zum Ganzen (= Scharia)

Auch wenn sich hinsichtlich der Äußerung von Herrn Nouripour ein gewisser Klärungsprozess abzeichnet: Die Sache als solche bleibt zweifellos – wie oben angedeutet –virulent, nämlich das Ansinnen, die islamische Gesetzgebung, die Scharia, als prägende Kraft in das Grundgesetz einzufügen und damit Schritt für Schritt die freiheitlich-demokratische Ordnung zu beseitigen.

Zur Veranschaulichung dieser Gefahr sei hier noch auf den in der Philosophie reflektierten Begriff des „hermeneutischen Zirkels“ hingewiesen, der in der Antike seine Wurzeln hat.

Nach dem hermeneutischen Zirkel wird ein Ganzes nur verstanden, wenn man auch dessen Einzelteile versteht. Denn ein Ganzes besteht immer aus Einzelteilen.  Umgekehrt gilt aber ebenso: Die Einzelteile kann man nur verstehen, wenn man sie im Kontext des Ganzen versteht. Denn die Einzelteile enthalten immer auch das Ganze.

Übertragen auf die hier anstehende Scharia-Problematik heißt das: Man kann die Scharia als Ganze nur verstehen, wenn man ihre einzelnen rechtlichen und religiösen Bestimmungen versteht – und umgekehrt. Anders ausgedrückt: Man kann die Einzelteile der Scharia-Bestimmungen nicht haben, ohne die Scharia in ihrer Gesamtheit mit dabei zu haben.

Konkreter: Würden auch „nur“ gewisse Teile der Scharia – eine bestimmte Auswahl von Scharia-Bestimmungen – ausdrücklich in unser Grundgesetz aufgenommen werden, wäre das Ganze des islamischen Rechts darin aufgenommen.  Damit wäre das Grundgesetz vom Geist der Scharia gänzlich infiziert. Dazu zunächst eine Veranschaulichungen, sodann einige  weitere Feststellungen und Zitate:

● Gießt jemand in einen kleinen See, der mit verlockend glasklarem Wasser gefüllt ist, an verschiedenen Stellen gezielt tiefgrüne Farbe ein, verteilt sich die Farbe nach und nach auf der gesamten Wasseroberfläche. Alsbald ist auch der Boden des Sees nicht mehr zu sehen. Zum erholsamen Schwimmen will nun niemand mehr in dieses gefahrendrohende Wasser hineingehen. Ein Schild am Ufer wird aufgestelltt: Achtung! Lebensgefahr!

● Die Scharia-Forderungen, die mit den universalen Menschenrechten und unserem Grundgesetz unvereinbar sind (vgl. Nr.5) würden unser Grundgesetz, – selbst wenn nur unbelastete „Teile“ davon eingefügt wären – zwangsweise mitprägen und zugleich belasten.

● Wenn Muslime das Recht hätten, ihre Religionsgesetze ins Grundgesetz einzubringen, müsste gleicherweise auch Buddhisten, Hinduisten, Atheisten usw. aufgrund des Gleichheitssatzes das Recht dazu eingeräumt werden im Blick auf ihre jeweiligen religiösen oder weltanschaulichen Vorschriften, Zielsetzungen usw.

● „Ein Schritt vorwärtszwei Schritte zurück“ – so der Titel einer Broschüre von Lenin (1904).  Diese Taktik des langsamen, aber beständigen Vorangehens dürfte in der Minderheitensituation wohl auch Teil islamischer Strategien zur Erreichung der vorgegebenen Ziele sein. Dazu gehört wohl auch: Immer wieder Versuchsballons steigen zu lassen, auch wenn sie zerplatzen – wie in diesem hier geschilderten Vorgang der Scharia-Grundgesetz-Diskussion.

● „Bestimmt gibt es Teile der Scharia, die mit dem GG vereinbar sind. Aber die gibt es auch in anderen Gesetzen, zum Beispiel im „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ aus dem Jahre 1935.  Und wenn man genauer hinschaut, wird man auch in der Verfassung der DDR von 1949 einiges finden, das man wiederbeleben könnte. Das wäre allerdings etwas für Gregor Gysi.“ – Henryk M. Broder, unverkennbar in seiner Art.

„Wer den islamischen Glauben ernst nimmt, muss Koran und Scharia über das Grundgesetz stellen. Nur Muslime, die dieser Mission nicht nacheifern, gehören zu Deutschland.“ Eine zutreffende Feststellung des Journalisten Helmut Markwort, in der auf eigene Weise die Inkomparabilität von Grundgesetz und Scharia zum Ausdruck kommt.

Auch an dieser Stelle ergeht an den Bundes-Co-Vorsitzenden der GRÜNEN die Aufforderung, die Hände von unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu lassen. Wahrscheinlich auch im Sinne vieler Mitmenschen richtet sich diese Aufforderung zugleich an alle, die sich – vielleicht auch verärgert – angesprochen fühlen.

Der antifreiheitliche und menschenunwürdige Geist der Scharia, hinter dem ein unbeugsamer Ausschließlichkeits-, Totalitäts- und Herrschaftsanspruch verbirgt, ist wie die tiefgrüne Farbe, die an verschiedenen Stellen in einen kleinen Teich gegossen wird:  Undurchsichtig und gefahrvoll für unsere Demokratie und für unser Leben in Freiheit.

12 Kommentare

  1. Tagesordnung kann sich noch ändern ,ansonsten:
    ……..

    März 2022 (20. Sitzung) ab 13:00 Uhr

    Zwischen den Fraktionen besteht kein Einvernehmen über die Tagesordnung der 20. Sitzung
    .
    .
    .
    .
    16:55 ZP 4
    Vereinbarte Debatte – Nationaler Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt

    https://www.bundestag.de/tagesordnung
    :::::::::::

    Ja, aber geht entlich die Ursache an..!!

  2. Macron relativiert und entschuldigt muslimischen Terrorismus

    In einem französischen Memo an die EU heißt es: Anständige Muslime werden von unserer „Blasphemie“ getriggert und dazu gebracht, Anschläge zu verüben. Macrons Anti-Terror-Kampf ist eine Finte. In Wirklichkeit versucht er den islamischen Terrorismus durch eine neue Definition zu rechtfertigen. (JR)

    Es gab in den letzten fünf Jahren in Europa oder Amerika kaum einen muslimischen Terroranschlag, der von einem einzelnen Täter verübt wurde, den die Behörden und die Medien nicht als Geisteskrankheit darzustellen versucht hätten.

    Sowohl Ahmad Al Aliwi Alissa, der syrische muslimische Massenmörder, der in einem Supermarkt in Boulder um sich schoss, als auch Malik Faisal Akram, der eine texanische Synagoge als Geisel nahm, um die Freilassung von „Lady Al-Qaida“ zu erreichen, bekamen für ihre Angriffe Geisteskrankheit attestiert.

    Aber Frankreich ist weiterhin weltweit führend darin, muslimischen Terrorismus als Geisteskrankheit zu beschönigen. ….

    mehr hier:

    https://juedischerundschau.de/article.2022-03.macron-relativiert-und-entschuldigt.html

    …..!!

  3. Mich macht die ganze Diskussion krank. Ich bin dafür, dass dem Mainstream-Islam (nicht Bahai, Sufis) der Status als Religion entzogen wird. Das ist eine unmenschliche, faschistoide Eroberungsideologie. In Frankreich werden von einheimischen Unternehmern bereits Dschyza Zahlungen verlangt -ganz zu schweigen von der Bedrohung der Christen. Der Islam ist wie ein Krebsgeschwür für unsere Gesellschaft. Ohne Wenn und Aber unterstütze ich die Remigration der Muslime und die kulturelle Reconquista durch die Europäer. Die Muslime hatten ihre Chance. Sie haben sich nicht integriert. Ein zu grosser Teil ist uns feindlich gesinnt und arbeiten darum gegen uns (Sozialhilfebetrug in grossem Stil, mafiöse Strukturen, Gewalt gegen Einheimische, Gesellschaftszersetzung u.ä.) Die Probleme der Muslime sind deren Probleme, nicht unsere. Wenn sie Zwangsheiraten wollen und Köpfungen, dann müssen sie es so lange aushalten, bis sie selbst die Gesellschaft reformieren. Einzig die Zerstörung der islamischen Länder durch die NATO ist unser Thema. Da braucht es Prozesse, Verurteilungen und Schadensersatz durch die Täter. Wer Terrorgruppen für Regime change etc. aufbaut, ist gemeingefährlich. Aber – islamische Probleme gehen uns nichts an. Auch die vielen arbeitslosen, aus Vielweiberei entstandenen Dschihad-Männer. Die sollten sich zur Klärung ihrer Existenzprobleme an ihre Mullahs und fleissig fickenden Väter wenden. DEnn sie wurden nur gezeugt um andere zu erobern. Aber niemand muss Eroberer aufnehmen,schon gar nicht Steuergelder dafür einsetzen, die unseren Kindern und ihren Zukunftschancen fehlen.

  4. Ist die Aussage des gruenen Taliban einfach so zu verstehen, dass er die 62’er Alttuerken mitsamt der inzwischen ‘total integrierten’ Neubuerger von SPD-Waehlern zu Gruenen-Waehlern machen will? Das ist dann nachvollziehbar, wenn er denen ein Stoeckchen hinhaelt.

    Er koennte natuerlich auch – und das ist ggf. eine Ueberinterpretation – eine asymptotische Annaeherung des GG an die Scharia anstreben wollen. Angesichts dessen, dass selbst die angeblichen Hueter des GG in Karlsruhe kein Problem mit der andauernden Untermininierung und Aussetzung des GG haben, aufgrund von Klima, Gender, Corona und anderen Hirnschissen, kann so eine Strategie durchaus erfolgreich sein. Selbst einer klar gegen das Menschrecht verstossende Impfpflicht wird in Karlsruhe nicht sofort widersprochen.

    Man kann, wie Houellebecq, auf einen moslemischen Kanzler in der BRD spekulieren. Aber anstatt sich weiter ueber die Minderheiten hierzulande aufzuregen, sollten wir nicht viel mehr dafuer sorgen, dass das GG und die Menschenrechte mal wieder durchgesetzt werden, fuer alle Belange? Die selbst zu verantwortende Verlotterung unseres Rechtssystems gibt den Minderheiten doch erst den Auftrieb, die Chance zu ergreifen es ganz zu kippen.

  5. @Die Scharia: Teil unseres Grundgesetzes
    eine Frage der Auslegung und damit letztlich von dem Besitz der Macht zu entscheiden. Und da die In USA sitzt und die hiesigen Politiker und Juristen nur Marionetten sind, wird das in USA entschieden, ob es ihnen gefällt oder nicht.

    Da dieses Regime die Bürger aber als sein Eigentum ansieht, das es nach belieben verwerten kann, wie es gerade mit den Experimenten der Gen-Therapie geschieht, ist es auch möglich, daß die Scharia in jeder Form Teil des Grundgesetzes wird – wann immer es ihnen gefällt.
    Falls sie die juristische Bestätigung benötigen – die wird Harbarth bei Bedarf liefern – keine Frage !

    Möglicherweise mag sich das in einigen Jahren ändern – falls die Russen und Chinesen gemeinsam das US-Imperium zu Fall bringen und die Politeska und ihre ju8ristischen Helfer und die Funktionärskomplizen abgeräumt sind, ist es möglich, daß wieder rechtsstaatliche Verhältnisse einkehren und dann werden auch diese Karten neu gemischt !
    Wenn ich allerdings unsere Gesellschaft heute sehe und bedenke, wie sie heute die Kinder spritzen, sehe ich da schwarz. So viele geistige Krüppel werden die letzten Gesunden nicht mitschleppen können – auch nicht, wenn man sie von Ämtern und Futtertrögen fernhalten kann !

    1. ZDAGO, so einfach ist das nicht, denn es waren die Alliierten USA, Russland, Frankreich, Großbritannien, die das GG in Potsdam Cecilienhof unterschrieben haben, mit 4 Ewigkeitsklauseln aus der vor mehr als 100 Jahren verabschiedeten Verfassung, sogar unter Regie von Bismarck vom Volke abgestimmt.

      Es ist boshafte Ignoranz, die Souveränität der Völker zu schmähen und diese mit der derzeitigen EU aushebeln zu wollen. Man kann auch bei Professor Schachtschneider nach lesen, der politische Islam ist mit unseren GG unvereinbar. Diese Erinnerung soll im Volk weg.

      Dies ist nicht nur der einzige Vertrag der entgegen dem Völkerrecht gebrochen wird für die Globalisierung.

  6. Saudi-Arabien richtet 81 Männer an einem Tag hin

    Das Golfkönigreich nimmt damit die größte Massenexekution seit Jahrzenten vor.

    Wie das saudische Innenministerium am Wochenende verkündete, ließ das Golfkönigreich am vergangenen Samstag 81 Männer hinrichten, darunter sieben Jemeniten und ein Syrer. Damit wurden an einem Tag mehr Todesstrafen vollstreckt als im gesamten Jahr 2021, in dem insgesamt 67 Hinrichtungen gemeldet wurden.

    Laut Angaben des Innenministeriums reichten die Vergehen der zum Tode Verurteilten von der Mitgliedschaft in militanten Organisationen bis zu »abweichenden Glaubensinhalten«.

    Die Männer »wurden wegen verschiedener Verbrechen verurteilt, unter anderem für den Mord an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern«. Auch »das Ablegen des Treueeids gegenüber ausländischen Terrororganisationen, wie dem Islamischen Staat, den Huthis oder Al-Qaida«, habe sich unter den
    verübten Straftaten befunden. ….

    mehr hier

    https://www.mena-watch.com/saudi-arabien-richtet-81-maenner-an-einem-tag-hin/

  7. Als Ergänzung:
    ::::::::::::::::::::::

    Der Abtrünnige

    Was wird in Moscheegemeinden hinter verschlossenen Türen gepredigt? Zum ersten Mal packt ein Insider über die Praktiken in diversen muslimischen Gemeinden mit Klarnamen und Fotos aus.

    Er zeigt, wie diese Erlebnisse ihn, seinen Bruder Ömer Ünal und andere Mitglieder geprägt haben. Rund 15 Jahre war Erol Ünal Teil diverser türkisch-muslimischer Moscheegemeinden. Er wird Zeuge dessen, welche Geheimrituale in Moscheen stattfinden, welche Ziele verfolgt werden und inwieweit Verflechtungen mit dem türkischen und dem deutschen Staat bestehen.

    Aus autobiografischer Sicht enthüllt der Autor als Insider sowohl sein eigenes als auch das Innenleben der Moscheegemeinden in Deutschland, die europaweit stark vernetzt sind. Darüber hinaus zeigt er durch sachliche Erarbeitung die Ideologien der jeweiligen Gemeinden auf.

    Diese haben unweigerlich einen großen Einfluss auf die Identitätsbildung der türkeistämmigen Muslime und bilden mögliche Hindernisse auf dem Weg zur Integration in eine pluralistische Gesellschaft. Durch seine langjährigen Erfahrungen und Recherchen zeigt Erol Ünal in diesem Buch die Missstände auf und sucht den konstruktiven Dialog für ein harmonisches
    Zusammenleben in Deutschland……

    mehr hier:

    https://erolunal.de/buch/

    Aydan Özoguz

    „Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.“ – aus Strategiepapier vom 19.09.2015 Masterplan zur Integration der Flüchtlinge

    :::::::::
    Ich “dialogisiere” oder verhandle nicht, ich mache meine Türe zu!

  8. NEIN, die Scharia wie auch der Mohammeldamismus mir seinem ‘Kampf’, dem Krampf – Koran, ist NICHT Teil des Grundgesetzes und mit demselben auch nicht vereinbar, egal, was verstrahlte SPD – und Grünen – ‘Bürger'(?)meister (m/w/d) so daher schwurbeln mögen.

    Sowas zeigt sich auch wieder in der ostwestfälischen Stadt Herford, wo in der dortigen stramm islamischen ‘DITIB – Moschee’ auch schon mal Kinder in Uniformen und Kampfanzüge gesteckt wurden und eifrig ‘Bekämpft die Ungläubigen’ exerzieren durfte.

    ‘PI’ =
    (h ttps://www.pi-news.net/2022/03/herford-prozess-gegen-buerger-die-gegen-muezzinruf-demonstrierten/ , und – h ttps://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-herford/herford/mit-loffel-und-topf-gegen-muezzin-ruf-838562 ) wie auch Conservo hier (h ttps://www.conservo.blog/?s=Herford++Muezzinruf ) berichteten bereits über die wackeren Kuhglocken – Protestierer wider den ohrenbeleidigendenbetäubenden ‘Muezzin ruf’, das der dortige Bürgermeister von der Scharia – Partei (a.k.a. SPD) selbstherrlich erlaubt hatte.

    Michael Stürzenberger berichtet nun bei PI über den Prozeß und die kürzlich stattgefundene Verhandlung vor dem Amtsgericht:
    Prozess Herford – der Muezzinruf ist KEINE Religionsausübung

    h ttps://www.pi-news.net/2022/03/prozess-herford-der-muezzinruf-ist-keine-religionsausuebung/

    Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am 2. März fand vor dem Amtsgericht in Herford der erste Prozesstag gegen die Bürger statt, die friedlich vor der DITIB-Moschee demonstriert hatten, von der jede Woche der Muezzinruf erschallt. PI-NEWS berichtete bereits im Vorfeld. Der bekannteste Protestler ist Marcel Bauersfeld, der ab Frühsommer 2020 monatelang immer Freitags um 13:30 Uhr zunächst mit einer Kuhglocke und dann mit einem Kochtopf Widerstand leistete. (h ttps://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-herford/herford/mit-loffel-und-topf-gegen-muezzin-ruf-838562)

    Unterstützung bekam er von der neu gegründeten „Bürgerinitiative gegen den Muezzin-Ruf in Herford”, die Heimatlieder und christliche Choräle mit Posaune, Gitarre und Flügelhorn vortrugen und damit ein Gegenstück zu “Allah ist der Allergrößte” bildeten.
    Gegen die Musiker und Sänger wurden schließlich Bußgeldverfahren eingeleitet. Sie hätten „vorsätzlich Geräte, die der Schallerzeugung und Schallwiedergabe dienen, in solcher Lautstärke benutzt, dass unbeteiligte Personen erheblich belästigt wurden“.
    (mehr sh. Link)

    Auch ich hatte schon hier kürzlich über die Verhandlung berichtet: Strang:
    Die jüngste deutsche Geschichte – ein Trauerspiel

    ceterum_censeo sagt:
    h ttps://www.conservo.blog/2022/03/03/die-juengste-deutsche-geschichte-ein-trauerspiel/#comment-105705

    Update zum Prozeß gegen den Herforder ‘Muezzin-Ruf – Protestierer mit der Kuhglocke’ – vielleicht erinnern sich manche noch
    Kürzlich stand vor dem Herforder Amtsgericht die Hauptverhandlung gegen den Protestierer gegen den vom Herforder Bürgermeister SPD – Kähler eigenmächtig erlaubten ‘Muezzinruf’ an.
    ‘PI’ berichtete jüngst:Herford: Prozess gegen Bürger, die gegen Muezzinruf demonstrierten

    https://www.pi-news.net/2022/03/herford-prozess-gegen-buerger-die-gegen-muezzinruf-demonstrierten/
    und – h ttps://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-herford/herford/mit-loffel-und-topf-gegen-muezzin-ruf-838562

    Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am Aschermittwoch findet vor dem Amtsgericht in Herford ab 9 Uhr ein Prozess gegen freiheitsliebende Bürger statt, die friedlich vor der DITIB-Moschee
    demonstrierten, von der Freitags – vom Herforder Bürgermeister ‘abgesegnet’ – der Muezzinruf erschallt. Unter ihnen Marcel Bauersfeld, der ab Frühsommer 2020 immer Freitags um 13:30 Uhr mit einem Kochtopf protestierte.

    Bald reihte sich auch eine neu gegründete „Bürgerinitiative gegen den Muezzin-Ruf in Herford” in den Protest ein. Mit instrumentaler Unterstützung durch Posaune, Gitarre und Flügelhorn haben die couragierten Bürger gegen “Allah ist der Allergrößte” angesungen. Heimatlieder und christliche Choräle gegen den zur Schau gestellten Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch des Politischen Islams, was dann in der Vorweihnachtszeit von der Polizei mit Hinweis auf Corona-Auflagen unterbunden wurde. Gegen die Musiker und Sänger wurden schließlich Bußgeldverfahren eingeleitet. Sie hätten „vorsätzlich mit Geräten, die der Schallerzeugung und Schallwiedergabe dienen, in solcher Lautstärke benutzt, dass unbeteiligte Personen erheblich belästigt wurden“.

    Der Muezzinruf dröhnt in Herford jeden Freitag von derselben Moschee, in der Kinder im April 2018 in Militäruniformen gesteckt wurden und für den Sieg der Türkei marschierten, wie in so manch anderer DITIB-Moschee in Deutschland auch.
    (sh. auch: h ttps://www.welt.de/politik/deutschland/article177082784/Militaerparaden-in-Moscheen-Die-kleinen-Ditib-Krieger-in-NRW-sind-keine-Einzelfaelle.html )

    Sie schwenkten Spielzeuggewehre über ihren Köpfen, zielten auf imaginäre Feinde und spielten zum Schluss den Märtyrertod. Anschließend wurden sie mit der türkischen Fahne bedeckt. Unverhohlener Nationalismus, der eng verbunden ist mit der totalitären Ideologie des Politischen Islams.….
    Zwischenzeitlich ging, wie zu erfahren war, am
    Herforder Amtsgericht die Verhandlung über die Bühne.

    Gegen den Hauptangeklagten B. war seitens der Staatsanwaltschaft Anklage erhoben worden wegen: Volksverhetzung, Störung der Religionsausübung (!) in fünf Fällen, sowie Widerstand gegen Polizeibeamte.,Außerdem soll er – so wörtlich – ‘zum HAß aufgestachelt’ haben.

    Der Angeklagte wies die Vorwürfe zurück: Er habe lediglich wahrnehmbare Kritik an der Verfügung des Bürgermeisters äußern und eine Diskussion hierüber anstoßen wollen. Zu keinem Zeitpunkt habe er Muslime beleidigen wollen. –
    Gegen einen ebenfalls angeklagten Mitangeklagten, der angab er habe gar nicht an der Demonstration teilnehmen wollen, sei dort lediglich vorbeigekommen und habe sich dann dazu gestellt, wurde das Verfahren eingestellt. Allerdings muß er seine Anwaltskosten zahlen.

    Gegen den Hauptangeklagten B. wird das Verfahren fortgesetzt. Nach Angaben des Richters haben sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung für die Einholung eines ‘religionswissenschaftlichen Gutachtens zum Muezzinruf’ ausgesprochen. Dieses soll nun beauftragt und erstellt werden —-

    Nein, Durch die mit Lautsprecher der Öffentlichkeit vermittelten Aussagen

    „Allah ist der Allergrößte“
    „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt“
    „Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist“
    „Es gibt keinen Gott außer Allah“

    wird allen anderen Religionen das Existenzrecht abgesprochen und kann somit unter keinen Umständen, anders als der verblendete Bürgermeister meint, den grundgesetzlichen ‘Religions-(ausübungs-!)freiheit für sich beanspruchen – im Gegenteil ist die Kriegsgeschrei ein ANGRIFF auf die Religionsfreiheit – nämlich der anderen Bekenntnisse demgegenüber!

    Na denn – HALLAHU HACKBAR!

  9. Also gemäß Herrn Schachtschneider ist der Islam nicht mit dem GG vereinbar, denn hier wird die Glaubensfreiheit, die auch Papst Franziskus nebst Christentum für die Welteinheitsreligion der UNO opfern will ausgehebelt wird. Käßmann durfte damals offiziell schon einen Vorgeschmack auf die neuen vom Menschen erschaffenen Glaubensrichtlinien vorstellen, wo wir in 50 Geboten unseren Neuzeit Priestern zu gehorchen haben, wau ich bell wie mein Hund.

    Käßmann, geistige Wirrologin die den Unterschied zwischen geistlich und geistig nie begriffen hat durch ihre abenteuerlichen Studienplatzwechsel, einmal hie, einmal da. Besonders die Uni Göttingen vermutlich scheint ihr auf das Gehirn, ähm Gemüt geschlagen zu haben. So raffiniert oder arrogant dämlich kann man eine Glaubenslehre nicht als materialistische Ideologie verhunzen. Mir kommt jetzt noch alles hoch, da sie sich als flottes Bienchen im Ehrgeiz Reformatorin zu sein Martin Luther unterstellte er hätte seine heiß geliebte Katharina von Bora am liebsten mit der Gottesmutter Maria betrogen. Der ideologischen Hetze gegen Luther stehen Liebesbriefe und Aussagen seiner wissenschaftlichen Freunde entgegen und sind auch dokumentiert.

    Natürlich hatten die verfeindeten Adelshäuser mit ihren Klerikern ein Interesse daran Luther zu verleumden, weil er eben dem Volk durch seine Bibelübersetzung auf der Wartburg, wohin er als Junker Jörg fliehen musste nahe brachte, was die Lügen des habgierigen Klerus der das Volk ausbeutete nicht nur mit Ablasshandel so aufdeckte, das es nicht Gottes Wille ist. Bibeljahr 2021/2021.

    Luther ist 500 Jahre verblichen, kann sich nicht wehren und verteidigen durch die Verleumdungen der Propagandapresse und Neu zeitgeistlichen Pfaffen die immer mehr den Glauben im Christentum entstellen.

    Bleiben wir bei unserer religiösen Wirrologin, die die Rolle der Gottesmutter Maria in Frage stellt und meinte zu der Jugendlichen im Krippenspiel zur Wittenberger Weihnachtsmesse jede gebärende Frau kann Maria sein, besonders die Flüchtlingsfrauen die ein göttliches Jesuskind gebären könnten. Die unbefleckte Empfängnis wurde auch materialistisch in Frage gestellt und Maria als Flittchen das von Joseph angenommen wurde mit dem Kind aus der geistlichen Version gerupft. Vielleicht fliegen die Babys durch eine Klapperstorchinvasion bald vom Himmel kicher, kicher.

    Mit der unbefleckten Empfängnis, hätte sie da nicht etwas mit ihrem Lebenswandel verwechselt ist schlicht gemeint, Maria war würdig als reine Seele ohne Sünden belastet das Gotteskind zur Welt zu bringen. Muss wohl am gepanschten Messwein gelegen haben.

    Warum ist der Islam nicht mit dem GG vereinbar, weil durch die Alliierten 4 Ewigkeitsklauseln aus der letzten vom Volk abgestimmten Verfassung vor über 100 Jahren enthalten waren und darin ausdrücklich verbrieft ist, dass Deutschland ein Land mit christlichen Wurzeln und daraus resultierenden humanitären Werten ist.

    Klammheimlich wurden diese Ewigkeitsklauseln von der SPD Grünen Regierung Schröder entfernt und durch gezielte Propaganda Gehirnwäsche so die Türen zur religiösen feindlichen Übernahme geöffnet.

  10. Was Moslems hier in D. wollen ist weitestgehend unerheblich.

    Wichtig ist:

    1.-was fordern die Moslems hier zu Lande
    2.-was tun die (von der deuschen Mehrheitsgesellschaft) gewählten Politiker, um den Moslems jeden Wunsch zu erfüllen
    3.-wer sind diese Politiker und wie kann man sie zur Verantwortung ziehen
    4.-genug der immergleichen Zustandsbeschreibungen, Handeln ist gefragt
    5.-Widerstand

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