Die Rede Putins zum „Tag des Sieges“ über Hitler-Deutschland – und die raue Wirklichkeit

(www.conservo.blog)

Von Peter Helmes

Lage am 12. Mai 2022

Putins Rede zum 9. Mai – pathetisch, lächerlich, aber auch „beruhigend“  Zunächst einmal kann die freie Welt erleichtert aufatmen. Wladimir Putin hat den Jahrestag des Sieges über Nazideutschland – in Russland der 9. Mai – nicht benutzt, um seinen Angriffskrieg in der Ukraine auszuweiten, ihn auf andere Länder auszudehnen oder seine bisherigen Drohungen zu einem Atomkrieg und/oder einen Dritten Weltkrieg zu konkretisieren. So weit sind wir also schon gekommen, uns darüber zu freuen – obwohl Putins Soldaten weiterhin mit allen Mitteln versuchen, die Ukraine zu vernichten.

Russlands Präsident Putin rechtfertigte in seiner Rede während der Parade den Einmarsch in das Nachbarland mit einer Bedrohung seines Landes durch die NATO. Putin hat den Tag des Sieges und den Kampf gegen den Nationalsozialismus vollständig kompromittiert. Russlands Gleichsetzung von Nationalismus mit Faschismus oder Nationalsozialismus gipfelte in dem Angriff auf die Ukraine. Für den Kreml ist die angebliche Entnazifizierung ein Kampf gegen das Böse. Es ist eine Ideologie, die Russland die Illusion gibt, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Alle Andersdenkenden sind „Faschisten“. Die schamlose Verzerrung der Vergangenheit bildet die Grundlage für die Legitimierung von Putins Politik, und die große Parade auf dem Roten Platz ist zur Gelegenheit für eine groteske Feier dieses totalitären Regimes geworden

Aber davon abgesehen eröffnete die Rede bei der monströsen Parade auf dem Roten Platz einen weiteren unheilvollen Blick in Putins düstere Vorstellungswelt. Es gibt absolut keinen Grund für den Westen, in seiner Kampfbereitschaft oder Unterstützung für die mutige Ukraine nachzulassen.

Bis vor kurzem schien es, daß Russland über eine, wenn auch schwache, Demokratie verfügt. Doch es wird immer deutlicher, daß Putin alles kontrolliert. Nur einige wenige Ideologen haben Einfluß auf ihn. Sie helfen ihm, das Bild eines tapferen und gottesfürchtigen russischen Volkes zu zeichnen, das angeblich gegen einen korrumpierten Westen voller Faschisten kämpft. 77 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs muß man eine traurige Feststellung machen: Im Kreml sitzt ein Diktator – und in Russland greift der Totalitarismus um sich.

Da fragt man sich unweigerlich: Was will Putin eigentlich? Es ist, als stecke Putin im falschen Jahrhundert fest – in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, als Kriege noch allgemein akzeptiert waren.

Putins Rede muß man leider als Fortsetzung jenes Kurses werten, der vor allem auf Unberechenbarkeit setzt. Immer wieder etwa sprach er vom Donbass. Doch wer das als Anzeichen dafür deutete, daß der Kreml-Chef einen geografischen Rückzug auf die Ostukraine plane, wurde rasch zurückgepfiffen: Sogleich war wieder von den USA die Rede, die dort ein Bedrohungsszenario aufgebaut und einen „Präventivschlag “ Moskaus unausweichlich gemacht hätten.

Freilich mußte der Kreml-Chef auch das Weltkriegsgedenken würdigen. Er tat es, indem er millionenfache Verluste und letztlich den Sieg einfach für „das Vaterland“ monopolisierte. Die Menschen hätten damals „bei Moskau und Leningrad, Kiew und Minsk, Stalingrad und Kursk, Sewastopol und Charkiw“ gekämpft. Und genauso sei es auch heute. Ukrainerinnen und Ukrainer als solche? Bei Putin kommen sie gar nicht vor.

Es war im Wesentlichen eine Ansprache an Putins Landsleute. Ein Versuch, den Kampfgeist und den patriotischen Stoizismus zu beschwören, der Russlands teuren Widerstand gegen den Ansturm der Nazis ermöglicht hat. Der Westen kann sich nicht damit trösten, daß Putin keine allgemeine Mobilmachung angekündigt hat. Dies war nicht die richtige Plattform für einen Schritt, der Millionen von Menschen verärgert hätte. Mit ziemlicher Sicherheit sind Planungen dafür im Gange.

Während er eigentlich einen großen militärischen Sieg verkünden wollte, hatte Putin Mühe, die desaströse Lage an der Front zu verschleiern: Es sind bereits 15.000 russische Soldaten gefallen, genauso viele wie in zehn Jahren Afghanistankrieg. Normalerweise sollten derart schwere Rückschläge zum Aufgeben und womöglich gar zum Fall des Aggressors führen.

Doch heißt das nun, daß wir mit einem raschen Untergang Putins rechnen dürfen? Das nicht; denn der Präsident verfügt immer noch über ein großes Waffenarsenal, das entscheidend sein könnte für den Verlauf des Krieges. Aber daß Putin sich so sehr bemühte, sein Versagen zu verbergen, deutet zumindest darauf hin, daß die Bereitschaft seiner Generäle und der Bevölkerung, ihm Fehler zu verzeihen, nicht unendlich ist.

Putin allein kontrolliert Russland, und er war es, der allen Gegnern Russlands drohte. Man sei für Frieden, werde aber nicht zu allem Ja sagen. Indes drohte ein Spitzenbeamter, man sei in der Lage, alle NATO-Länder binnen einer halben Stunde mit Atombomben zu vernichten. Kurz gesagt: am 9. Mai hat Putin weder den Sieg noch den Frieden erklärt, es war eine bloße Machtdemonstration. Der Westen muß sich auf einen langen Kampf gegen diese verlogene Aggression einstellen.

Es gab viel Diskussion darum, ob Putin noch bei Verstand sei. Denn die Ukraine mit einer solch kleinen Armee anzugreifen, schien wie die Tat eines Irren. Seine Rede legt jetzt nahe, daß er sich zwar verkalkuliert hat und isoliert ist, aber keineswegs verrückt. Er scheint zu begreifen, daß eine Generalmobilmachung mehr Probleme schaffen als lösen würde.

Gegen Putins Vergleich der Invasion in der Ukraine mit dem Kampf der Sowjetunion gegen die Nationalsozialisten sollten wir uns aber verwahren: Russland und die Ukraine sind beide Nachfolgestaaten der Sowjetunion und haben gemeinsam gegen Hitlerdeutschland gekämpft. Schon allein deshalb ist es absurd, die Ukrainer als Nazis zu bezeichnen. Heute blickt die Ukraine nach Europa und strebt nach westlichen Werten, während das autoritäre Russland mit all seiner Unterdrückung kein attraktives Modell für die jüngeren Generationen ist. Die letzten Wahlen in der Ukraine fanden 2019 unter europäischer Aufsicht statt, und während damals im Westen Parteien der radikalen Rechten erstarkten, kam ihr wichtigster Vertreter in der Ukraine auf gerade einmal 2,5 Prozent der Stimmen. Nur Putin vermag Nazis in der Ukraine zu erblicken.

Manipulation mit Begriffen

Das Spiel mit Begriffen und Begrifflichkeiten beherrscht der ehemalige KGB-Offizier vollendet. Es scheint z.B. so, daß eine „Operation“ für Putin sicherer ist als ein „Krieg“. Im Rahmen einer Operation kann er im Stillen mobil machen, jungen Wehrpflichtigen Verträge anbieten und Söldner mit Geld locken. Unter den Bedingungen einer „Operation“ ist Putin flexibel: Er kann sich jederzeit aus den besetzten Gebieten zurückziehen, er kann versuchen, den Westen zu täuschen und die Ukraine weiter zu zerteilen. Er kann auch die Verantwortlichen für das Scheitern einer solchen Operation brandmarken. In einem „Krieg“ müßte er als Oberbefehlshaber der Armee den Kriegsverlauf mit eigener Regie verantworten. Krieg hat bestimmte Regeln, denen er folgen müßte, und vor allem müßte ein Krieg mit der Kapitulation einer Seite enden – und damit mit einem Waffenstillstand. Und im Krieg ließe sich eine Niederlage nicht als Sieg verkaufen.

Russische Armee wie ein desolater Haufen

Das alles kann Putin jetzt nicht mehr – betrachtet man die militärische Situation Russlands mit offenen Augen: Nach fast drei Kriegsmonaten stimmen westliche Analysten darin überein, daß die russische Armee weit weniger stark und modern ist, als jeder gedacht hatte. Und vor allem: Ihre Strategie war mangelhaft. Die Vorstellung z.B., daß man ein Land, das größer als Frankreich ist, mit 100 000 wenig motivierten Soldaten überrumpeln kann, hat sich als totale Fehleinschätzung erwiesen. Haben die Generäle ihren Präsidenten hinsichtlich der Wehrhaftigkeit der Ukrainer falsch informiert? Wahrscheinlich. Hat Putin seine Generäle nicht richtig über den Umfang der Operation unterrichtet? Vielleicht.

Konsequenzen

Die Ukraine ist ein selbstbestimmter Staat. Sie braucht sich von niemandem vorschreiben zu lassen, was sie tun oder lassen soll. Ihre Souveränität ist von jedem Staat zu achten. Deshalb erfordert die Aggression Russlands rechtliche Konsequenzen und die Aufklärung von Kriegsverbrechen. Es ist wichtig, daß Kiew auf die russische Barbarei nicht nur mit militärischer Gewalt, sondern auch mit den Instrumenten des Rechts antwortet. Dieses liegt den internationalen Sanktionen zugrunde, den Waffenlieferungen und der präzedenzlosen Isolation Russlands. Das hat Strahlkraft über diesen Konflikt hinaus und unterstreicht, daß die Ukraine nicht bloß ihre Unabhängigkeit verteidigt, sondern die gesamte Nachkriegsordnung. Auch deshalb darf sie diesen Krieg nicht verlieren.

Es liegt an den Ukrainern zu entscheiden, wann sie die Waffen gegen den Aggressor niederlegen. Weder die Sorge im Westen in Bezug auf die Energieversorgung, die Teuerung oder die Konjunktur noch die Angst vor einem Atomkrieg sind ein Grund, Kiew zu fragwürdigen Zugeständnissen zu drängen. Wer echten Frieden will, muß darauf hoffen, daß die russischen Truppen dank ukrainischen Kampfgeists und westlicher Waffen bald zurückgedrängt werden.

www.conservo.blog     13.05.2022

46 Kommentare

  1. Ukraine über alles: Ukrainischer Unabhängigkeitstag soll offizieller Feiertag werden
    https://journalistenwatch.com/2022/05/17/ukraine-ukrainischer-unabhaengigkeitstag/

    Der Ukraine-Hype nimmt immer wahnwitzigere Ausmaße an. Als Zeichen der Solidarität soll der ukrainische Unabhängigkeitstag nun nach dem Willen der Grünen in Berlin offizieller Feiertag werden.

    „Die Solidarität in Berlin ist riesengroß“, erläutert der sich als „Weltverbesserer“ bezeichnende Grünenpolitiker Vasili Franco den Vorstoß. Berlin verstehe sich als „Stadt der Freiheit“. Daher wolle man „ein Zeichen der Verbundenheit“ setzen. Dieses „Zeichen der Verbundenheit“ mit der Ukraine dürfte aktuell den Gipfel der links-grünen Symbolpolitik darstellen. Denn: Der ukrainische Nationalfeiertag soll auch in Berlin offizieller Feiertag werden, wenn es nach dem Willen der Grünen geht.

    1. Der Werte-Westen unterstützt Nazis, Faschisten und Massenmörder.
      Russland kämpft gegen Nazis, Faschisten und Massenmörder.
      Das sind die Fakten.
      Hier ein Beweis von tausenden:

      [Weitergeleitet aus 🇷🇺 Russländer & Friends 🇩🇪]
      Ex-Abgeordneter der Rada reagiert!
      Übersetzung seiner Beiträge:

      Sie wurden vom Selenski-Regime ermordet!

      Ich erkläre offiziell die Hinrichtung von drei Mitgliedern der antifaschistischen Bewegung Patrioten für das Leben – Vlad Chernucha, Jahrgang ’91,
      Aleksei Kobyakov, Geburtsjahr ’91 und Vasyl Stognii, Jahrgang ’95.

      Sie wurden von Mitgliedern des ukrainischen Gegenspionagedienstes begangen! Sie waren in Kiew, und Ende Februar gab es keinen Kontakt mehr zu ihnen, weil sie von SBU-Beamten festgenommen wurden.

      Sie wurden gefoltert und später von denselben Spionageabwehrbeamten brutal in den Kopf geschossen. Und das sind nur diejenigen, deren Schicksal ich entdecken konnte. Es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende ähnlicher Fälle von Hinrichtungen durch die Hände von Selenskis kriminellen Behörden…

      Nicht ein einziges Menschenleben wird euch vergeben, ihr Kreaturen! Selenski – Du hast das ukrainische Volk vorsätzlich massakriert und es in Blut ertränkt. Seid verdammt!

      Angesichts der Folterung und Hinrichtung meiner Kameraden von der antifaschistischen Bewegung “Patrioten für das Leben” werde ich mich an das Untersuchungskomitee der Russischen Föderation und an internationale Instanzen wenden und eine Untersuchung des Massenmords an ukrainischen Bürgern fordern. Sie wurden vom Selenski-Regime wegen ihrer zivilen Haltung getötet.

      Sie wurden von Selenski Regierung gefoltert und hingerichtet – nur weil sie gegen den Nazismus in der Ukraine waren.

      Gefoltert und mit einem Kopfschuss getötet von Beamten der Spionageabwehr, Mitglieder der antifaschistischen Bewegung “Patrioten für das Leben”.

      Avakov – hast du das gemeint, als du gefordert hast, mich mit einer Pistole zu erschießen?!

      💬 Das sind 3 Beiträge des nach Russland geflohenen Rada-Abgeordneten Kiwa.

      🔞☠️ VORSICHT! In seinen Beiträgen sind sehr verstörende Fotos seiner ermordeten Partei-Genossen!

      Diese werden wird hier nicht zeigen!

      Aber wir verlinken seine Beiträge, damit ihr sehen könnt, was der SBU ist und welchen Faschismus die EU und USA mit unseren Steuergeldern finanzieren und absolut totschweigen!!!

      ❗️Im wahrsten Sinne des Wortes!
      ❗️Nichts für empfindliche Augen!

      1). https://t.me/The_Kyva/2578
      2). https://t.me/The_Kyva/2581
      3). https://t.me/The_Kyva/2582

      Russländer & Friends (https://t.me/russlandsdeutsche) 🇷🇺🤝🇩🇪

      Quelle: https://t.me/neuesausrussland/5529

  2. Von der Leyen: Drei russischen Sendern Sendefrequenzen streichen

    Nach RT und Sputnik will die EU drei weitere russische Staatssender verbieten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte sie “Sprachrohre Putins”.
    https://www.heise.de/news/Von-der-Leyen-Drei-russischen-Sendern-Sendefrequenzen-streichen-7074700.html

    Und nicht vergessen: Polizeigewalt und Zensur gibt es nur in Putin’s Russland.
    Wenn in Deutschland oder in der EU zensiert wird, dann ist das nur ein Ausdruck von Demokmratie. Wenn in der EU unschuldige Menschen verprügelt werden, dann macht die EU das nur um die “Demokratie zu verteidigen”. Wer es glaubt wird selig:
    Siehe Polizeigewalt in Frankreich gegen die Gelbwesten, Polizeigewalt gegen Anti-Macron Demonstranten am 1. Mai 2022 in Frankreich,
    brutale Polizeigewalt gegen die friedlichen Katalanen in Spanien in den letzten 5 Jahren.

  3. Warum die Gewalttätigkeit dieser Nazibattaillone.

    Asov, Dnepr, Aidar, RS, Wotan, Jugend, Regiment Donbass usw. sie schiessen gefangene Offiziere in den Kopf, Soldaten ins Knie.
    Sie machen auch allerhand andere Dinge mit ihnen, zum Beispiel Russische Soldaten an Tschechenigel binde und Lebend verbrennen.

    Tja, woher kommt das…….

    Aus RT ein Artikel der ganz unaufgeregt beschreibt was ich seit langem weiss.
    Solche Dinge haben auch Thailands Soldaten und en 60-70-igern mit Kommunisten getan…… die Thais die für ihr anerzogenes Lächeln bekannt sind, die sind in Wahrheit äusserst brutal sobald sie ihr Gesicht verlieren.
    Die Vietnamesen auch……. man findet es überall.
    Nur für uns Europäer ist es schockierend, denn wir dachten… BEI UNS….. sei das alles “von Gestern”.

    Russia Today ist sicher bemüht Russland positiv darzustellen, aber das als blosse Propaganda abzutun wäre falsch.
    Sie beleidigen nie, schreiben ruhig und besonnen, Berichten oft gut wie man etwas in Russland sieht.

    Da RT in Deutschland gesperrt, also wohl nicht so einfach aufzurufen ist, hier ausnahmsweise der ganze Artikel, was RT auch ausdrücklich erlaubt.
    Der Artikel ist übrigens von einer Ukrainerin verfasst worden.

    https://de.rt.com/meinung/138254-wie-jahrhundert-politischer-gewalt-ukraine-heutige-graueltaten-verbunden/

    Zitat Artikel Russia Today:

    Wie ein Jahrhundert politischer Gewalt in der Ukraine mit den Gräueltaten von heute verbunden ist
    15 Mai 2022
    Die Geschichte der ukrainischen nationalistischen Grausamkeit ist ein wichtiger Faktor für das heutige Geschehen in der Ukraine – er wird im Westen jedoch kaum diskutiert und ist fast unbekannt. Dabei hat man es hier mit einem ganzen Jahrhundert politischer Gewalt zu tun.

    Feature von Olga Sucharewskaja

    Gefangene russische Soldaten, denen die Beine durchschossen werden, schreien vor Schmerz. Andere sterben an Blutverlust und Schock – niemand in der Nähe leistet ihnen medizinische Hilfe. Ein russischer Soldat, gekreuzigt an einer Panzersperre, an den metallenen “Tschechenigel” angekettet und dann bei lebendigem Leibe verbrannt …

    “Die Beine sind durch, was?” – Ukrainische Nazis in den Fußstapfen der Terrormiliz IS
    Meinung
    “Die Beine sind durch, was?” – Ukrainische Nazis in den Fußstapfen der Terrormiliz IS
    Für viele war das Bildmaterial von gefangenen russischen Soldaten, die von ukrainischen Streitkräften und Mitgliedern nationalistischer Bataillone gefoltert und ermordet wurden, ein echter Schock. Diejenigen jedoch, die mit den “Traditionen” der ukrainischen “Kämpfer für die nationale Freiheit” vertraut sind, waren mitnichten überrascht – blicken besagte Traditionen in dieser Hinsicht doch auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück.

    Die ersten Konzentrationslager in Europa – Selektion des Russenhasses

    Die ersten Konzentrationslager in Europa – Theresienstadt und Thalerhof – wurden im Herbst 1914 in Österreich-Ungarn eingerichtet, und zwar nicht für Kriegsgefangene, sondern für des Habsburger Großreiches eigene Untertanen. Auf diese Weise versuchte Wien, damals der “kranke Mann Europas”, seine östlichen Grenzgebiete vor etwaiger Sabotage durch Teile seiner Bevölkerung zu sichern, die mit dem benachbarten Russland sympathisierten. Die Kämpfe zwischen den beiden Ländern waren bereits kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs ausgebrochen, und der letzte Kaiser Österreich-Ungarns Karl I. gestand in seinem Edikt vom 7. Mai 1917:

    “Alle verhafteten Russen sind unschuldig, aber sie wurden inhaftiert, um zu verhindern, dass sie sich schuldig machen.”

    Historiker: Die russischen Wurzeln der Ukraine zu ignorieren, ist geschichtsvergessen
    Analyse
    Historiker: Die russischen Wurzeln der Ukraine zu ignorieren, ist geschichtsvergessen
    Menschen aus Galizien, die sich nicht als Ukrainer bezeichnen wollten, wie es die österreichischen Behörden verlangten, und weiterhin den Namen “Russínen” oder “Russynen” verwendeten, wurden verhaftet und an zwei Orten interniert – in einer Garnisonsfestung in Theresienstadt und in einem Tal nahe Graz, der Hauptstadt der Steiermark. Während die Gefangenen in Theresienstadt in den Gewölben und Kerkern der Festung mit Unterstützung der ortsansässigen Tschechen gehalten wurden, war das später als Thalerhof bekanntgewordene Konzentrationslager kaum mehr als ein kahles, mit Stacheldraht umzäuntes Feldstück.

    Heute liegt der größte Teil Galiziens in der Westukraine und die größte Stadt ist Lwow, wie die Sowjets und Polen es nannten, das von den Österreichern als Lemberg bezeichnet wurde.

    Die ersten Internierten wurden im September 1915 dorthin gebracht – doch mit dem Bau der ersten Baracken wurde erst zu Beginn des folgenden Jahres begonnen. Zuvor waren die Menschen gezwungen, bei Regen und Kälte im Freien liegend zu nächtigen. Laut des US-Kongressabgeordneten Joseph McCormick wurden die Internierten oft geschlagen und gefoltert. (Leitartikel in der New York Times Terrorism in Bohemia; Medill McCormick Gets Details of Austrian Cruelty. 16ter Dezember 1917)

    Die ersten Stunden nach Ankunft im österreichisch-ungarischen KZ für Rusynen “Thalerhof”.
    Wassili Wawrik, das “Thalerhof-Almanach”
    Nach den Erinnerungen derjenigen, die die unmenschlichen Bedingungen überlebten (etwa 20.000 Gefangene durchliefen insgesamt das Lager), wurden dort allein in der ersten Hälfte des Jahres 1915 3.800 Menschen hingerichtet. Weitere 3.000 Insassen verstarben innerhalb von anderthalb Jahren an den schrecklichen Bedingungen und Krankheiten. Wassili Wawrik, ein Schriftsteller, Dichter, Literaturkritiker und Historiker, der selber die Hölle von Thalerhof durchlebte, beschreibt in seiner Broschüre “Theresin und Thalerhof” die Gräueltaten im Internierungslager wie folgt:

    “Der Tod war in Thalerhof selten ein natürlicher.
    Dort kam er in der Form von injizierten Seuchenkrankheiten. Von irgendwelcher Behandlung der daran Sterbenden war keine Rede. (…) Um die Menschen einzuschüchtern, um ihre Macht über uns zu beweisen, hatte die Gefängnisverwaltung hüben und drüben auf dem Thalerhofplatz Pfähle in den Boden treiben lassen, an denen die ohnehin schon übel zugerichteten Märtyrer oft in unausgesprochener Qual hingen. (…) Mit den Kräften der Thalerhofer Gefangenen ließen [die Behörden Österreich-Ungarns] ihre Straßen verlegen und warten, Felder pflügen, Latrinen reinigen – unter stetigen Schlägen mit Gewehrkolben.”

    “Unmenschliche Experimente” – Russland veröffentlicht neue Details über US-Biolabore in der Ukraine
    “Unmenschliche Experimente” – Russland veröffentlicht neue Details über US-Biolabore in der Ukraine
    Was haben die Ukrainer damit zu tun? Tatsache ist, dass für die Bewachung des Lagers Thalerhof absichtlich ukrainische Nationalisten rekrutiert wurden. Zahlreiche Zeugenaussagen belegen, dass die Verhafteten, zu denen fast die gesamte russische Intelligenz Galiziens und Tausende von Bauern gehörten, ebenfalls von Ukrainern in das Lager verschleppt wurden.

    Im Thalerhof-Almanach wird detailliert beschrieben, wie ukrainische Sitschowiki im Karpatendorf Lawotschnoje versuchten, die Gefangenen, unter denen sich indes kein einziger Großrusse befand, sondern nur ihre kleinrussischen galizischen Landsleute, mit Bajonetten zusammenzustechen.

    Auch waren es die ukrainischen Nationalisten, die die grausamsten Folterer und Mörder unter den KZ-Wachen stellten, schrieb Wassili Wawrik:

    “Letztendlich können sich die von den Deutschen begangenen Missetaten nicht mit den Schikanen seitens der eigenen Landsleute messen. Ein seelenloser Deutscher konnte mit seinen Eisenstiefeln nicht so tief in die Seele eines Slawen, eines Rusynen eindringen wie ein rusynischer Landsmann, der aber sich selbst einen Ukrainer nannte.”

    Parolen von Nazi-Kollaborateuren ertönen auf Friedens-Demonstrationen in Deutschland
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    Vom Massaker von Wolhynien bis zum Jahr 1954

    Vorgespult zum Zweiten Weltkrieg: Ende Februar 1943 beschloss der “revolutionäre” Flügel der Organisation Ukrainischer Nationalisten unter der Führung des heutigen Idols vieler Ukrainer Stepan Bandera, offiziell die so genannte “Ukrainische Aufständische Armee” (UPA) ins Leben zu rufen, um “die vorrückende Rote Armee zu bekämpfen”, welche ihrerseits dabei war, die Nazis aus dem Land zu vertreiben. Die ersten Trupps dieser Miliz, die im März und April desselben Jahres auftauchten, kämpften jedoch nicht gegen die Sowjets, deren Kräfte bei Kursk immer noch auf einen Angriff der Nazis warteten, sondern gegen polnische Bauern in Gebieten des Landes, die bis zum September 1939 Warschau unterstanden. Diese Ereignisse, die mehr als sechs Monate andauerten, wurden später als das “Massaker von Wolhynien” bezeichnet. Begangen wurden sie von UPA-Zügen und Einheiten der SS-Division Galizien, die sich aus Einheimischen aus dem gleichnamigen Gebiet (darunter neben Ukrainern auch Volksdeutsche) zusammensetzte. Zusammen ermordeten sie nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 40.000 und 200.000 Menschen. Der polnische Sejm und Senat beziffern die Zahl der Opfer auf etwa 100.000, und der elfte Juli wird in Polen als “Nationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Völkermords an polnischen Bürgern durch ukrainische Nationalisten” begangen.

    In Polen ist eine “Vereinigung des Gedenkens an die Opfer der Verbrechen ukrainischer Nationalisten” (Stowarzyszenie Upamiętnienia Ofiar Zbrodni Ukraińskich Nacjonalistów (SUOZUN)) aktiv. Ihr Betätigungsfeld ist es, den Ablauf der Ereignisse rund um das Massaker von Wolhynien zu rekonstruieren. Das von SUOZUN bislang gesammelte Material enthüllt schockierende Details über die Grausamkeit, mit der die ukrainischen Nationalisten mit den von ihnen als Widersacher angesehenen Zivilisten umgingen – sogar mit Säuglingen und schwangeren Frauen. Die polnischen Historiker haben allein an Folter- und Mordmethoden der ukrainischen Nationalisten 135 Arten erfasst. Dazu gehören:

    Durchbohren von Kindern mit Pfählen
    Durchschneiden der Kehle eines Menschen und Herausziehen der Zunge durch die entstandene Öffnung
    Zersägen des Oberkörpers einer Person mit einer Zimmermannssäge in zwei Hälften
    Aufschneiden des Bauches einer hochschwangeren Frau, Entfernen des Fötus und Ersetzen desselben durch eine lebende Katze, bevor der Bauch wieder zugenäht wird.
    Aufschneiden des Unterleibs einer schwangeren Frau und Einfüllen von Glasscherben
    Annageln von Kleinkindern an eine Tür

    Polnischer Spielfilm über Wolhynien-Massaker und Greultaten ukrainischer Nationalisten sorgt für Empörung in Kiew
    Polnischer Spielfilm über Wolhynien-Massaker und Greultaten ukrainischer Nationalisten sorgt für Empörung in Kiew
    Polnischen Historikern zufolge ging dies so weit, dass sogar die übelsten Schächter unter den gegenüber Zivilisten nicht gerade zimperlichen deutschen Truppen begannen, die Polen vor den ukrainischen Sokirniki (vom ukrainischen Wort sokira – “Axt”) zu schützen – aus lauter Schock von den Gräueltaten.

    All dies, einschließlich des Einfallsreichtums bei Folterungen und Hinrichtungen, wurde auch nach der Vertreibung der Nazis aus der Ukraine fortgesetzt. Nur waren die Opfer der Nationalisten jetzt Bürger der Sowjetukraine – Spezialisten wie Landwirte, Ingenieure, Ärzte und Lehrer, die aus dem östlichen Teil der Republik herbeordert worden waren, um die Westukraine nach dem Krieg wiederaufzubauen. Obwohl die überwiegende Mehrheit von ihnen ethnische Ukrainer war, mordeten die Nationalisten sie bedenkenlos – und nicht nur sie, sondern sogar ihre eigenen Dorfnachbarn, wenn diese mit den Sowjets kooperiert hatten.

    Diese Taten erfolgten auf Anweisung des UPA-Leiters und ehemaligen Wehrmachtshauptmanns Roman Schuchewitsch, der heute für viele Ukrainer ein weiteres Idol neben Bandera ist:

    “Die OUN sollte so handeln, dass alle, die die sowjetische Regierung anerkannt haben, vernichtet werden. Nicht eingeschüchtert, sondern physisch vernichtet! Habt keine Angst, dass die Menschen uns für unsere Grausamkeit verfluchen werden. Lasst die Hälfte der 40 Millionen ukrainischen Bevölkerung übrig – das ist nichts Schlimmes.” (zitiert nach Tschaikowski A., Newidoma wijná, K., 1994, S. 224).

    Nach Angaben des KGB der UdSSR beliefen sich die unwiederbringlichen Verluste der sowjetischen Seite in den Jahren 1944-1953 auf 30.676 Personen. Darunter waren 697 Angestellte der Staatssicherheit, 1.864 Angestellte des Innenministeriums, 3.199 Militärangehörige, 2.590 Kämpfer der Vernichtungsbataillone (zum Kampf gegen Saboteure und Terroristen aufgestellte Milizen); 2.732 Vertreter der Behörden, 251 Parteikommunisten, 207 Komsomolzen, 314 Vorsitzende von Kolchosen, 15.355 Kolchosbauern und selbständige Bauern, 676 Arbeiter, 1.931 Vertreter der Intelligenz, 860 Kinder, alte Menschen und Hausfrauen.

    Lebendig verbrannt: Wie das Massaker von Odessa zu einem Wendepunkt für die Ukraine wurde
    Meinung
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    Maidan des Hasses

    Mit der Rückkehr der Nationalisten auf die politische Bühne der Ukraine nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nahm auch die Gewalt wieder zu. Es wurde über die Existenz von Folterkammern im Kiewer Rathaus berichtet, das Ende 2013 von “friedlichen Demonstranten” beschlagnahmt worden sei.

    Von der sogenannten “Revolution der Würde” sind zahlreiche Videoaufnahmen erhalten geblieben. Diese zeigen, wie “friedlichen Demonstranten” die von ihnen gefangenen Polizisten schikanieren. Einige Ärzte, die auf dem Maidan arbeiteten, mussten verwundete Polizisten, die gefangen genommen worden waren, davor bewahren, massakriert zu werden. Aufnahmen des Fernsehsenders Hromadske.tv zeigen auch, wie ein Sanitäter auf dem Maidan es kategorisch verbietet, einen Krankenwagen für einen Polizisten zu rufen, der ein Auge verloren hat. Der Sanitäter begründete dies damit, dass der Polizist in der Berkut-Sondereinheit gedient habe, die versuchte, den Putsch einzudämmen.

    Und so beschreibt der Kiewer Journalist Sergei Ruljow seine Erfahrungen in der Folterkammer:

    “Vier Leute schlugen mich. Bei ihnen war eine Frau mit Kopftuch, die mir in die Leistengegend trat, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Dann schleppten sie mich in das von ihnen besetzte Landwirtschaftsministerium, wo sie mich durchsuchten und mir meine Dokumente, den Presseausweis, die Akkreditierung bei der Werchowna Rada, Visitenkarten, zwei Telefone und zwei Kameras abnahmen. Als sie mich zurück auf den Kreschtschatik (die zentrale Straße Kiews) geschleppt hatten, begann ich zu schreien, zu Boden zu fallen und um Hilfe zu rufen, wurde erneut mit den Füßen getreten, aber niemand reagierte. Gegen 12:00 Uhr wurde ich in das ausgebrannte Haus der Gewerkschaften geschleppt. In der Lobby begann man sofort, mich zusammenzuschlagen. Im Hof fesselten mir Unbekannte in Tarnkleidung die Hände, zogen mich bis auf die Unterwäsche aus und schlugen weiter auf mich ein … Danach drückten mich die vier auf den Boden, spritzten mir wieder etwas in den Arm und sagten: ‘Jetzt wirst uns alles sagen, Schlampe! Für welchen Geheimdienst arbeitest du?'”

    Nachdem er gefesselt war, begann eine unbekannte Frau, Sergeis Nägel mit einer Zange herauszureißen. Später identifizierte er diese Sadistin als Amina Okujewa, eine Sanitäterin der Maidan-Selbstverteidigungseinheit “Achte Hundertschaft”, die später in der “ATO-Zone” (Anti-Terror-Operation) als Mitglied der neonazistischen Bataillone “Kiew-2” und “Dschochar Dudajew” kämpfte. Für ihren Einsatz wurde sie mit dem Titel “Volksheld der Ukraine” ausgezeichnet.

    Ukrainischer Regierungschef spricht bei Neonazi-Konzert von der Bühne: “Danke, dass es euch gibt!”
    Ukrainischer Regierungschef spricht bei Neonazi-Konzert von der Bühne: “Danke, dass es euch gibt!”
    Der ukrainische Staat und die Nazis

    Es wäre überraschend, wenn die ukrainischen Nationalisten, die zu den Truppen der so genannten “Anti-Terror-Operation” (ATO) im Osten der Ukraine gehörten, ihren Hang zur Gewalt aufgeben und aufhören würden, ihre Feinde zu schikanieren, zu foltern und zu ermorden – denn dies ist das Erbe der totalitären Ideologien, die sie aus dem letzten Jahrhundert übernommen haben. Andrei Iljenko, Mitglied der neonazistischen Swoboda-Partei und einer der modernen Ideologen des ukrainischen Nationalismus, gibt zu:

    “Der italienische Faschismus, der deutsche Nationalismus, der kroatische Ustaschismus, der authentische ukrainische Nationalismus, der spanische Falangismus und andere integrale Bewegungen teilen sich zweifellos eine gemeinsame ideologische Grundlage.”

    (Quelle: Patriot of Ukraine organization, Ukrainian Social Nationalism: a collection of ideological works and program documents, Charkow 2007).

    Bekannter Neonazi zum Berater des Befehlshabers der ukrainischen Streitkräfte ernannt
    Bekannter Neonazi zum Berater des Befehlshabers der ukrainischen Streitkräfte ernannt
    Und natürlich ist dies nicht geschehen. Buchstäblich von den ersten Tagen der “Anti-Terror-Operation” an begannen Information über Gräueltaten einzulaufen, die von nationalistischen Bataillonen im Donbass begangen wurden. Schließlich handelte es sich bei ihnen nicht allein um radikale Nationalisten, die zum Hass auf alles Russische erzogen wurden – sondern auch um Kriminelle, die wegen Gewaltverbrechen verurteilt wurden. Der Usurpator Alexander Turtschinow, der keinen Hehl daraus macht, dass er den Abgeordneten des ukrainischen Landesparlaments mit physischer Gewalt gedroht hat, falls sie nicht für seine Ernennung zum amtierenden Präsidenten stimmen, erinnert sich:

    “Ich erinnere mich an ein Treffen mit Freiwilligeneinheiten an der Front, bei dem einer der Anwesenden, mit Tattoos bedeckt, fragte: ‘Chef, gibt‘s jetzt eine Amnestie oder nicht? Die Jungs dort haben ein Interesse an uns.’ Ich fragte: ‘Weswegen wollen die denn was von euch?’ ‘Na ja, für so Sachen wie … Mord, Raub …'”

    Opfer berichten über Folter, Misshandlungen und Morde in illegalen ukrainischen Gefängnissen
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    Die von den Mitgliedern der nationalistischen Bataillone begangenen Verbrechen blieben von den ukrainischen Behörden lange Zeit “unbemerkt”. Doch schließlich gelangten einige Fakten über ihre Gräueltaten schließlich vor die Gerichte – nämlich, als internationale Menschenrechtsorganisationen begannen, über die ungeheuerlichsten Fälle förmlich zu schreien. Mehrere Anführer des nationalistischen “Aidar”-Bataillons wurden verurteilt. Sie hatten beispielsweise in der Räucherkammer einer Wurstfabrik ein Gefängnis eingerichtet und brachten Gefangene in ungeheizten Zellen von 80 mal 150 Zentimetern unter, in denen die Menschen mehrere Monate lang kauern mussten.

    Viele Menschen kamen mit der Begründung, sie seien “Patrioten der Ukraine” mit schweren Straftaten unbehelligt davon. Und es wurde gezeigt, dass dies ein Ausdruck der Politik der Regierung in der Praxis war. So entging beispielsweise Sergei Sternenko, ein Nationalist des Rechten Sektors vom Maidan, einer Strafe für das Beihilfe zum Drogenhandel und für Mord unter Berufung auf seinen “Patriotismus”. Und obwohl Sternenko außerdem noch wegen der Entführung des prorussischen Abgeordneten Sergei Schtscherbitsch aus Odessa zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und drei Monaten verurteilt worden war, wurde seine Strafe nach nur drei Monaten auf ein Jahr auf Bewährung reduziert. Angesichts dieser Politik ist es nicht verwunderlich, dass keiner der Beteiligten, die am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus von Odessa 49 Menschen lebendig verbrennen ließen, bisher vor Gericht gestellt wurde.

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    Auch gegen den ukrainischen Nationalisten Nikolai Kochanowski wurde mehr als einmal ein Strafverfahren eingeleitet. Dieser ATO-Teilnehmer und OUN-Bataillonskommandeur ist auch Mitglied des “Asow”-Regiments, das vom US-Kongress als neonazistische Organisation anerkannt wurde. Ihm wird vorgeworfen, oppositionelle Fernsehsender, Kirchen des Moskauer Patriarchats, russische diplomatische Vertretungen und russische Banken angegriffen zu haben, sowie gefährliche Körperverletzung an einem nationalistischen Mitstreiter ausgeübt zu haben – mit einer Waffe, dafür aber ohne Waffenschein. Nachdem seine Anhänger die Gerichtsräume verwüstet hatten, wurde Kochanowski freigelassen.

    Das vielleicht grausamste Verbrechen ukrainischer Nationalisten war die Einrichtung eines Gefängnisses im Kühlhaus des Flughafens von Mariupol im Juni 2014, das die Gefängniswärter “die Bibliothek” nannten. Dort wurden Einwohner von Mariupol geschlagen, gefoltert und vergewaltigt, wenn sie auch nur den Verdacht hegten, Sympathien für Russland oder die nicht anerkannten Republiken im Osten der Ukraine zu hegen. Die “Bibliothek” stand unter der Leitung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU): Dessen Chef Valentin Naliwaitschenko war ein Freund des Anführers des Rechten Sektors Dmitri Jarosch.

    Ein demokratisches Europa müsste helfen, die Ukraine von Nazis zu befreien
    Meinung
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    Und Naliwaitschenkos Assistent Juri Michaltschischin, Mitglied der nationalistischen Swoboda-Partei, tritt im Internet unter dem Pseudonym “Nachtigal88” (zu Ehren des aus ukrainischen Nationalisten zusammengesetzten Sabotagebataillons Nachtigall, das der Abwehr unterstand und sich an der Vernichtung von Juden in Lwow im Jahr 1941 beteiligte, die Doppel-8 als Verweis für den achten Buchstaben im Alphabet H für den Ruf “Heil Hitler”) auf. Dieser Mann war für die Ideologie des ukrainischen Geheimdienstes SBU verantwortlich. Michaltschishin erklärt offen, dass Hitlers Buch “Mein Kampf” seit seinem sechzehnten Lebensjahr sein Leitbuch war. Nachdem er aus dem SBU entlassen wurde, zog er als Mitglied des “Asow”-Regiments in den Kampf.

    Die Ideologie der rassischen Überlegenheit geht mit einer langen Geschichte von Verbrechen einher, die in Hass wurzeln. Immer dann, wenn die Träger einer solchen Ideologie an die Macht gelangen, schlägt der von ihnen so verstandene Nationalstolz unweigerlich in rücksichtslose Gewalt um, und die Radikalen offenbaren ihre Bereitschaft zu ihren erklärten Zwecken bestialische Grausamkeiten anzuwenden und “Außenseiter” auszurotten. Die wahren Grundlagen ihrer Weltanschauung werden sich auch in Zukunft mehr als einmal zeigen – bis wir alle diese Lektion der Geschichte endlich gelernt haben.

    Übersetzt aus dem Englischen.

    Olga Sucharewskaja ist eine ehemalige ukrainische Diplomatin. Außerdem ist sie Rechtswissenschaftlerin, Publizistin, politische Beobachterin und Analytikerin, die in letzter Zeit vor allem bei der russischen patriotisch-militärischen Zeitschrift Swesda veröffentlicht.

    1. Zudem will der Westen uns durch die Medien-erzählungen einreden, als ob die ganze Welt gegen Russland sei. Das ist aber nicht wahr. Bei Sanktionen gibt es sehr viele Staaten weltweit, vor allem aus dem globalen Süden, die die Sanktionen gegen Russland nicht mittragen wollen. Russland hat sehr viele treue Partner, die bei dieser Sanktionsspirale gegen Russland einfach nicht mitmachen wollen udn mit Russland siet vielen Jahren sehr gut befreundet sind!

      Sanktionen gegen Russland: Wie der Globale Süden ausschert
      https://www.heise.de/tp/features/Sanktionen-gegen-Russland-Wie-der-Globale-Sueden-ausschert-7074581.html

      Israel verletzt andauernd das Völkerrecht, greift ständig seine Nachbarstaaten ohne UN-Mandat an udn wird nie sanktioniert. Außerdem greift Israel ständig in Syrien ein und bombardiert immer wieder Assad’s Armeen. Warum gibt es keine Sanktionen gegen Israel?
      Einer der Gründe ist, weil die USA ständig bei der UN Vetos einlegen…

  4. Wer nochmals nacherleben will as im Donbass seit 2013 passiert ist…. hier Kanne r es.
    Mir war das meiste bekannt, aber ich habs mir fleissig miterlesen.

    Hier gibts den Film eines Deutschen der das Geschehen seit 2013 sehr gut aufzeigt.

    Leben und Sterben im Donbass.

    https://odysee.com/@DruschbaFM:4/leben_und_sterben_im_donbass-(1080p):f

    Zitat:
    Seit Anfang 2014 tobt ein Krieg im Osten der Ukraine, im Donbass. Ein Bürgerkrieg, der im Laufe der Jahre weit über 15.000 Menschenleben gefordert hat, darunter mehrere hundert Kinder. Sie mussten sterben, weil die vom Westen finanzierte, ausgebildete und militärisch hochgerüstete national-faschistische Putschregierung in Kiew keinen Widerstand gegen ihre illegitime Herrschaft dulden wollte, egal was es kostet.
    Im April 2014 setzten die Putschisten deshalb die ukrainische Armee, unterstützt von dutzenden rechtsradikalen Freischärler-Bataillonen in Marsch und bombardierte seitdem Stadtzentren, Wohngebiete, Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur, tötete friedliche Menschen.
    Dieses Dauerverbrechen geschah völlig unbemerkt von der westlichen Öffentlichkeit. Politik und Massenmedien scheuen dieses Thema und die Berichterstattung darüber, wie der Teufel das Weihwasser. Denn eine öffentliche Diskussion über die Verbrechen des ukrainischen Regimes, würde nur eines entlarven – mit welchen Massenmördern und Terroristen sich der sogenannte „Wertewesten“ in der Ukraine gemein macht, nur um seine eigenen Ziele und Interessen durchzusetzen.
    Der Dokumentarfilm „Leben und Sterben im Donbass“ versucht diese im Westen tief klaffende Informationslücke zu füllen. Er blickt in die gemarterte Seele der Bevölkerung des Donbass, die eigentlich nur eines will – selbstbestimmt nach eigenen Regeln und Wertvorstellungen zu leben. Ohne sich fremden Mächten und Ideologien zu unterwerfen.
    Dieser Film ist ausschließlich spendenfinanziert.
    Wir bedanken uns herzlich für eure Unterstützung.
    Spendenkonto für weitere unabhängige Filmproduktionen:
    domke-schulz-film
    DE94 8607 0024 0320 5440 00
    Kennwort “Filmspende”

  5. @Theresa Geißler, vor Kurzem las ich daß sie eine Windmühle sind. Danach kam ihre Offenbarung, daß auch Peter Helmes, Farwick etc. Windmühlen sind. Ja, da pflichte ich euch bei. Windmühlen haben kein eigenes Leben, sie müssen angepustet werden. Sonst können die nix. Ihr seid hier eine ganze Fraktion von realitäts-abstinenten Windmühlen. Der Peter Helmes ignoriert völlig die Fakten der internationalen Politik. Farwick behauptet sogar, daß Nato ein “Verteidigungs Bündnis” ist. Habt ihr Windmühlen seit Hiroshima, Vietnam, Irak, Belgrad 1999 etc. gepennt? Habt ihr die Augen verschlossen als 2014 russische Zivilisten im Gewerkschaftshaus in Odessa bei lebendigem Leib verbrannt wurden. Ihr seid schon ‘ne komische Windmühlen Fraktion. Frau Windmühle eine Frage:
    Wie lange würden Sie tatenlos zuschauen wenn ihre Freunde und Verwandten in ihrer Nachbarschaft bestialisch abgeschlacht werden. Putin hat keinen Krieg begonnen sondern er beendet den faschistischen Krieg der Nato und der ukrainischen Mörder gegen seine Landsleute…
    Gruß an Frau Windmühle

    1. @Stefan Hermann: Ach, wie Interessant! Putin würde einen Krieg beenden durch einen anzufangen! Besonders Originell, muss ich sagen!
      Und Sie sprechen dann von dem “faschistischen Krieg der Nato…? Also, das heisst: Jedes Mitglied derselbigen Nato sei faschistisch? He, noch interessanter: Dann würden die Niederländen schon seit der Gründung der Nato faschistisch sein? Dass sollte ich mal in meiner Heimat erkündigen, sie werdendort davon aufhören: Ja, wenn man sich seinem ganzen Leben eingebildet hat, man sei eben NICHT faschistisch, und man wird dann auf Einmal geprägt als “Faschisten”…. Na, na, welch einen ‘Twilight Zone’….

      Aber ohne Spasse: Ab und zu fragt man sich ab, ob manche Leute noch klärlich wissen, was “Faschismus” ursprunglich bedeutete. Auch nicht leicht, wenn man auf Einmal einen Ikonen – Putin – verehrt, der alles und jeder, der eine andere Meinung ist, wie er, “faschistisch” nennt… Das sollte man gestehen.
      Gruss an…. Nein, nicht zurückschimpfen, sonst kommt es niemals zu einem Ende.

      1. Hallo Frau Theresa Windmühle. Mit Ihnen diskutieren ist wie mit einem Maulwurf über Sonnenlicht zu reden. Sie ignorieren Fakten weil sie nicht in ihr verkrustetes Weltbild passen. Soviel Fakten auszublenden grenzt schon an gewollte Ignoranz. Lesen Sie eigentlich die vielen konstruktiven Kommentare auch auf diesem Blog?

    2. @Stefan Herrmann

      Ich weiß nicht mehr wo, aber ich habe vor einigen Tagen einen guten Satz gelesen. “” Schaut euch das BÖSE an, das dieses System geschaffen hat und dann schaut euch an, was dieses System mit EUCH macht. “”

  6. Liebe Foristen,
    ich möchte Euch nochmals ganz herzlich bitten, freundlich miteinander umzugehen, auch wenn wir alle nicht die gleiche Meinung teilen.
    Liebe Grüße von Maria

  7. Und der ukrainische Botschafter Melnyk hatte am 9. Mai in Berlin Geschichtsrevisionismus betrieben, als er gefragt wurde, wer Berlin von den Faschisten befreit hatte, lautete seine Antwort kurz und knapp “Ukraine”. Warum ist niemand von den Mainstream Medien empört.

    Hier noch ein sehr interessanter Artikel über Melnyk
    https://www.heise.de/tp/features/Arschloch-Leberwurst-Putin-Versteher-Die-Top-Ten-der-Andrij-Melnyk-Attacken-7081189.html

  8. Helmes was sol diese Narretei……

    Ich habe Putins Rede mitgelesen…….

    Und ich fand sie absolut angemessen, und in jedem Fall viel besser wie den Mist den unsere bei solchen Anlässen von sich geben.
    Zudem hat er auch uns Kriegstreibern eine gewisse Ehre angedeihen lassen, denn er erwähnte die Soldaten der Alliierten die zum Kriegsausgang mithalfen.

    Die Alliierten….. bei uns sind die Alliierten nur noch die im Westen…… denn sie sagen “die Alliierten und Russland”.
    In der realen Welt haben die Russen 70% des Sieges über Deutschland erkämpft….. sie sagen mit 27 Millionen, ich denke, da hat Stalin noch 5 Millionen seiner eigenen Mordtaten hineingeschmuggelt.

    Aber kein Land gibt seine eigenen Fehler gerne zu. Putin hat sie oft zugegeben…….. er will keinesfalls in diese Zeiten zurück.
    Das hindert ihn aber nicht daran, die Lehren aus dem Krieg zu ziehen.
    ich denke, hätten die deutschen Russland nicht angegriffen, die Russen hätten es bald einmal von sich such getan, ich meine Deutschland anzugreifen. Dabei wären die wohl untergegangen…….

    Aber so ist es nicht gekommen, also lassen wir das.

    Russland hat etliche Versuche erlebt sie zu erobern, Einigen ist s gelungen, die waren aber Zivilisatorisch nicht entwickelt genug um zu halten was sie hatten.

    Dann Napoleon, der WK-I und WK-II.
    Russland konnte sich weit ins Hinterland zurückziehen, seine Industrien hinter den Ural verlegen und in Monaten alle Truppen heranführen um den Kampf aufzunehmen.
    Aber diese Kämpfe fanden nahezu immer auf seinem Gebiet statt…… obwohl die Taktik des zurückweichens ……..bis dem Gegner bewusst wurde, wie rissig das Land ist, ….jedes mal erfolgreich war.

    Sie haben daraus Schlüsse gezogen, richtete eine Pufferzone ein und zwangen die Menschen dort zum Kommunismus.

    Ein verhalten das aus dem Welt-Beherrschungsanspruch des Kommunismus und den Kriegserfahrungen herkam.

    Am 31. 12. 1991 hörte die UDSSR auf zu bestehen. Sie haben den grossen Fehler erkannt und es gab einen Mann an der Spitze der es zugeben konnte.
    Das Volk der Russen uit ungeheuerlich unter Verbrechern wie Lenin, Stalin und Konsorten.
    der Kommunismus wurde erst nach Stalin einigermassen erträglich, als das grosse Morden endlich aufhörte.

    Welche andere Nation schaffte je sowas………
    Wir sollten den Russen Respekt erweisen,…….. dafür das sie es zugaben und abschafften.
    Sie haben einen Neuanfang verdient.

    Klar, die Deutschen die sich seit 70 Jahren selber in masochistischer Manier kujonieren, die werden den Neuanfang vielleicht wahrnehmen wenn man in Russland nun auch noch alle Kommunisten in den Gulag schicken würde.

    Aber hätte das gedroht, die Kommunisten hätten viel zäher gekämpft und Russland wäre vielleicht ein verwüstetes Land.
    Nein, die wurden zwar kaum bestraft, aber sie verschwanden aus der Öffentlichkeit.
    Die KP Russlands…. die wird eines Tages einfach verschwunden sein, für ewig vergessen.

    Tja, wir é schön wäre unsere Zukunft ohne die Mordgesellen in den USA, dafür mit Rohstoffen und einem 9000 km Land an unserer Seite.

    Tja, in Russland gibts nicht immer Kommunisten die in der grauenhaften Nostalgie dieser Ideologie schelten……..
    …… so wie bei uns Helmes und andere, die immer noch den kalten Krieg beschwören.

    Tja, wir Europäer sind Vasallen der US-Neocons.

    Hier gäbe es was zum Thema.

    Titel:

    Beendet den Wahnsinn
    Es geht um euer Leben. Nehmt euch diese 12 ½ Minuten Zeit.
    13. Mai 2022
    https://seniora.org/politik-wirtschaft/deutschland/beendet-den-wahnsinn

    Bei Minute 2.12 ist so eine pikante Stelle…. Dohnany spricht darüber, dass die USA in Deutschland völlig hemmungslos agieren konnten……. als wären sie eine Kolonie.

    1. Ja sehr gut, Walter.

      Insbesondere das von Ihnen zitierte Video. Die fragliche Stelle wiederholt sich übrigens noch einmal, etwa bei min. 5:00.

      Die Rede habe ich ebenfalls – in deutscher Übersetzung – gehört.

      Und – abgesehen von dem zu erwartenden Siegesfeiergerassel – nichts gefunden, was tatsächlich zu beanstanden wäre.

    2. Man konnte es lesen: Der Sprecher des Pentagon, Kirby, bekannte recht frei-
      mütig, daß die USA seit 8 (!) Jahren auf diesen Krieg hingearbeitet haben.
      Die perfekte Propaganda, erfunden von Mackinder, Mahan, Lippmann, Bernays, Friedman und anderen “Denkern”, wirkt – es interessiert niemanden, weil alles Gute dem Westen zugeschrieben wird. Kleine Randbemerkung: Die Militärhilfe der Yankees während des II. Weltkrieges war für sie ein gutes Geschäft, denn
      bis 2006 zahlten die Sowjetunion, ab 1991 Rußland, im Rahmen des ‘lend
      and lease’ – Abkommens ihre Schulden ab. Und wir Deutschen kommen für
      alle Kosten auf, die die amerikanische Besatzung verursacht. Seit 1945! Und
      die bitterbösen Russen sind gegangen – für läppische 12 Mrd. D-Mark.

    1. Die Putinversteher auch. Blöd wenn sich „Voxdays“ Expertise als falsch herausgestellt hat. Naja, bei C. hat der eine oder andere ja auch eine lange Leitung gehabt.

  9. Deutschland “brennt” jeden Tag ein Stückchen mehr und wir streiten uns um fremder Leute Interessen!

    Nee, ich will nich mehr….
    :::::::

    Messerattacke im Regio: Täter hatte 10 Namen – keine „belastbaren“ Beweise für islamistisches Motiv

    Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen an diesem Sonntag wird von einer Messerattacke in einem Regionalzug bei Aachen überschattet (fünf Verletzte): Die Ermittler prüfen weiterhin ein islamistisches Tatmotiv – allerdings gebe es dafür bislang keine „belastbaren“ Beweise, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft beschwichtigend, obwohl feststeht: Zu dem Tatverdächtigen, ein 31 Jahre alter gebürtiger Iraker, wurde 2017 ein sogenannter Prüffall im Bereich Islamismus angelegt.

    Als gesichert gilt zudem: Der Mann lebte zunächst in einer Unterkunft und fiel dort auf, als er sich äußerlich stark veränderte (u.a. langer Bart). Nach Informationen der „Rheinischen Post“ (Düsseldorf) soll der Angreifer den Behörden unter zehn verschieden Namen bekannt sein. ….

    https://deutschlandkurier.de/2022/05/messerattacke-im-regio-taeter-hatte-10-namen-keine-belastbaren-beweise-fuer-islamistisches-motiv/

    …!!

    schönes Wochenende Euch allen da draussen!

    1. Völlig richtig, lieber Semenchkare’:
      DAS sind die Dinge mit denen wir uns hier in Deutschland befassen sollten und nicht mit einem Krieg anderswo und ‘uns’ in einen solchen verwickeln lassen, mit dem ‘wir’ gar nichts zu tun haben. – und die erbärmliche Kriegtreiberei hierzulande noch obendrauf – Bockbier, Rheinmetall-Agnes, Merz u.a.)

      ‘Messerattacke im Regio: Täter hatte 10 Namen – keine „belastbaren“ Beweise für islamistisches Motiv’

      Wie ich dazu bereits ‘nebenan’ geschrieben habe:

      Die Bereicherungen durch ‘Merkelgäste’ nehmen offenbar kein Ende!

      Aachen/Herzogenrath: Messer-Attacke in Regionalzug – 5 Fahrgäste verletzt

      Und wieder mal war es ein – möglicherweise v. MerKILL (!) impor- tierter Bereicherungskuffnucke – ein Iraker dem Vernehmen nach und breits polizeibekannt.

      Nach ersten Ermittlungen kam es in der Euregiobahn RE4 gegen 7.40 Uhr kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Herzogenrath zu der Messer-Attacke. Der Mann habe „wahllos und willkürlich“ auf Passagiere eingestochen. Die Opfer erlitten Schnittwunden, einer eine Stichwunde. Vier Reisende kamen in ein Krankenhaus, Lebensgefahr habe nicht bestanden.
      Der Verdächtige wurde gefasst, sagte ein Sprecher der Bundespolizei, sein Tatmotiv sei aber noch unklar.
      Die Ermittler prüfen einen islamistischen Hintergrund, teilte NRW-Innenminister Herbert Reul (69, CDU) am Nachmittag mit. Bei dem Täter handele es sich um einen im Irak geborenen Mann (31). Es habe sechs Verletzte gegeben, darunter der Angreifer.

      Ach so – DOCH kein ‘islamistischer’ Hintergrund? Na ja –
      Das Tatmotiv sei unklar???
      Hier war wieder ein Messerkünstler, so ein wichtiger und bereichernder „Facharbeiter“, unterwegs, der Allalahs Befehl befolgte: „Tötet die Ungläubigen, wo ihr sie findet!”

      Irgendwie müssen sich die Deutschen doch dezimieren lassen ….. Das beste und sicherste Täutschland, das es je gab ……….

  10. Liebe(r) Ingrid, c_c u. v. A. hier,

    Was auch in der Ukrain selbst los sei, oder nicht los sei, Peter versucht nur auszudrücken, dass kein einziges sonstigen Land – also auch nicht Russland – das Recht hat, dort, innerhalb den Ukrainischen Grenzen, einzugreifen, solange die ‘zweifelhafte’ Ukrainische Streitkräfte nicht selbst herausgetreten sind und von ihren Seiten sonstigen Nationen angegriffen haben.
    Jetzt klingt sogar regelmässig die Frage, “Was Putin denn sonst tun haben müsste?” Die Antwort ist einfach und eindeutig: N i c h t s . Ich habe es schon öfter bemerkt: Solange die Ukrain selbst kein Initiative zur agressiven Grrenzüberschreitung genommen hat, ist keiner dazu berechtigt, auch Russland nicht.
    Putin hat hier angefangen, also ist RUssland Schuld an diesem Krieg. Und die Opfer sind die Ukraïnische Bürger! Das kann von der Resten Europas doch nicht akzeptiert werden?!
    Und noch etwas, @Ingrid: Wenn Einer ein Christen ist, ist es Peter (Das weisst du doch selbst schon lange). Gerade deshalb bleibt er so fest bei seiner Überzeugung, dass es falsch sei, hier wegzuschauen, während unschuldige Bürger ( Männer, Frauen UND Kinder) Die Opfer werden von einem Machtsverrückter, der am Ende nur angreift um Grenzen zurück zu gewinnen – was er dazu alles an Argumenten bastelt – berechtigt oder nicht – macht da weiter nichts aus: Putin war NICHT berechtigt, dieser Angriff stattfinden zu lassen; darum geht es halt!

    P.S.: Heute Morgen lass ich in der Zeitung wieder einige Geschichte von geflüchteten Ukrainischen Familien, die dieser Wochen in den Niederländen arrivierten; diese Geschichte lügen auch nicht darum, und wie! (Ach, ja, verzeihung: Das sei alles natürlich nur “Mainstream…”)

    1. Gähn!!! Ein Krieg fällt nicht vom Himmel, er wurde inszeniert und diese Kriegstreiber fallen unter den Tisch bei der einseitigen Betrachtung des Trauerspiels in der Ukraine.

    2. Liebe Theresa,
      ich gehe doch davon aus, daß Du vor Abfassung Deines Kommentars auch meine einschlägigen Kommentare von Anfang an gelesen hast;
      nun aber da Du indessen mich direkt ansprichst,
      muß ich wohl der guten Ordnung halber noch mals auf zwei Dinge hinweisen, die ich von Anfang an hier wieder und wieder betont habe.

      Da das inzwischen diverse Male geschehen ist, kann ich mich dazu kurz fassen und im Einzelnen auf eben diese Kommentare verweisen.

      Bin ich – audrücklich mehere Male betont – werder ein ‘Putin – Fan’ noch überhaupt ein Putin – Anhänger.
      Mir geht es darum, auch die andere Seite zu hören, dazu ein Auszug aus meinem Kommentar in einem Nachbarstrang:
      für mich gilt seit je der Grundsatz: ‘Audiatur et altera pars’!
      Und dazu gehört eben auch, die Gründe zu verstehen zu versuchen, vor
      allem angesichts der geschichtlichen Entwicklung der letzten 2- 3
      Jahrzehnte, die Putin nun zu diesem Angriff veranlaßt haben mögen.

      Und kaum etwas ist besser geeignet, als sich mal eindringlich die
      Rede zu vergegenwärtigen, die Putin vor gut 20 Jahren, also 2001,
      vor dem versammelten Deutschen Bundestag gehalten hat. (folgt Link)

      Nichts Anderes.

      habe ich eben so mehrfach den russischen Angriff als solchen klar verurteilt, egel ob man ihn als Krieg, Militäroperation, oder sonstwie bezeichnet.
      Ich habe stets sehr klar gemacht saß – was auch immer die Beweggründe – dieser in in der Sache in gar keiner Weie zu rechtfertigen oder gar gutzuheißen sei. Punkt.

      Ich setze voraus, daß das nunmehr klargeworden ist.

      Sehr wohl habe ich aber etwas gegen die schändliche Kriegstreiberei von deutscher Seite, womit noch kräftig Öli in Feuer gegossen wird, namentlich auch von Personen wie den bereits genannten –

      und aktuell müßte man doch womöglich die ‘militante Furie’ (PI)

      Rheinmetall-Agnes einbuchten, schließlich grölte sie den – zumindest in manchem Kontext anfechtbaren (*)-

      Gruß „Ruhm der Ukraine“,
      „Slawa Ukrajini!“ auf dem FDP-Parteitag,
      um in bekannter kriegshetzerischer Weise Deutsche und Deutschland zum Krieg oder gar – beteiligung anzustacheln.

      *sh. )A FEW DEAD RUSKIES ROT IN HELL SLAWA UKRAJINI – https://www.youtube.com/channel/UCMk689hp6iDRI3KOBv5323A
      The War Man!

      Und damit Schluß.

      Was Peter angeht, so hat er eine andere, offenbar nicht so differenzierende Meinung dazu.
      Das steht ihm zu, und ich verurteile jegliche Bestrebungen, ihn deswegen zu verunglimpfen, wie es leider zuweilen geschieht.

      Ebenso habe ich aber auch das Recht, die Dinge und Ursachen wie geschehen etwas differenzierter zu betrachten was die Verantwortung und Urheberschaft dieser unseligen und zu bedauernden Entwicklung betrifft.

      Dazu habe ich auch zum Verständnis der Entwicklung und deren (Mit-)Urheberschaft – inzwischen diverse Male auf das Buch von Peter Scholl – Latour und insbesondere das Kapitel ‘Ukraine’ hingewiesen.
      Punkt.

      1. @ Lieber c_c, danke für Deine Erläuterung. Ich stimme Dir zu – zumal wir beide uns viel zu lange kennen und respektieren, als “unter die Gürtellinie” zu gehen.

        Ich habe aber eine (politisch) andere Sicht der Dinge: Putin war nicht gezwungen, die Ukraine anzugreifen. Er hat´s getan und einen Krieg eröffnet – mit Mitteln, die niemand gutheißen kann, Christen schon überhaupt nicht.

        Ich kann mich nur wundern: Sobald hier das Wort “Putin” fällt, erfahren wir die Wirkung des Pawlowschen Reflexes in Reinkultur. “Putin ist nicht böse, sondern ein Ausdruck der von den bösen Amis bekämpften und bedrohten guten Menschen…” Und schon stimmt die ganze Putin-Gemeinde das Hohe Lied auf den Kreml-Chef an.

        Das typische Schwarz-Weiß-Denken! “Amis böse, Putin gut!” Dagegen wehre ich mich.

        Wenn ich das Abschlachten der unschuldigen ukrainischen Bevölkerung sehe, werde ich hier mit “Greueltaten” der Amis in anderen Ländern konfrontiert. Rechtfertigt das die Verteidigung der Putinschen Massaker – heute?
        Liebe Grüße
        Peter

      2. @conservo (und @c_c):
        Peter schreibt u. A:

        “Wenn ich das Abschlachten der unschuldigen ukrainischen Bevölkerung sehe, werde ich hier mit “Greueltaten” der Amis in anderen Ländern konfrontiert. Rechtfertigt das die Verteidigung der Putinschen Massaker – heute?”

        Und das i s t es eben: Was möglicherweise innerhalb die Ukrainischen Grenzen los sei, soll von der Ukrain selbst gelöscht werden – aber nicht von immerhin welchen sonstigen Grossmacht auch! Angreifen darf man sie (die Ukrain) nur, wenn s i e den Krieg initiiert hätten, aber gerade was jetzt passiert, kann Europa nicht tolerieren.
        (D. h.: natürlich darf jeder darin stehen, wie er will, aber wenn man zufällig auf obergenannten Weise darin steht, darf das hoffentlich genauso erkundigt werden – nehme ich jedenfalls an.
        @c_c: ebenso gute Freunde, aber ich kann nichts dafür, dass ich es aufrecht genauso sehe, wie Peter. Und auch, dass ich es bewunderenswert finde, dass er seiner Überzeugung diesbezüglich nicht lügnet, obwohl er ohne Zweifel voraussieht, welcher Rückwirkung er erhalten wird. Aber weil es SEIN Sicht ist, (und, ungelogen, meines auch) bleibt er ausdrücklich dabei.
        Und das ist denn auch der Peter, wie wir alle ihn immer gekannt haben (und wessen Sicht ich diesbezüglich zufällig vollkommen teile).

      3. Ja l ieber Peter, ganz richtig, wir kennen und respektieren uns schon viel zu lange, um einander in unangemessener Weise anzugehen.
        Und Ein jeder hat das Recht auf seine Sichtweise wie auch seine Meinung.

        Was meine Einstellung zu dem Krieg wie auch der Person Putin selbst angeht, so habe ich das oben klar genug gesagt, um es nochmals wiederholen zu müssen.

        Und ich billige auch die von irgendeiner der beiden Armeen verübten (Un-)Taten in keiner Weise.

        Gewiß Putin ist kein ‘Heiliger’, aber ‘Korruptomir Schlawinsky’ der hier im Westen geradezu gebetsmühlenartig zu einem solchen hochstilisiert wird, ebenso wenig.

        Und eben diese weithin übliche einseitige Sicht der Dinge widert mich an.

        Wie gesagt, ohne ein ‘Putinversteher’ zu sein (ist das schon wieder so ein Schimpfwort wie ‘Covidiot’?) kommt es mir darauf an, keine wohlfeilen einseitigen Schuldzuweisungen zu äußern, sondern auch die Hintergründe zu sehen, die zu dieser unseligen Entwicklungen geführt haben – angesichts der letzten 20 – 30 Jahre.

        Und da muß es auch erlaubt sein, die Rolle des Westens und insbesondere der USA zu beleuchten, was diese wohl ihrerseits zu dieser Entwicklung beigetragen und was diese vielleicht auch ‘verschuldet’ haben mögen.

        Ansonsten dürften wir in der Sache durchaus nahe beieinander liegen.

        Nochmal – es muß wenn Putin immer und allein als der ‘Böse’ dargestellt wird, auch erlaubt sein aauch uf die (unrühmliche) Rolle des Wesens (USA) beim Zustandekommen dieses ganzen Schlamassels hinzuwiesen und diese zu beleuchten
        ohne daß man gleich als ‘Putinversteher’ abqualifiziert wird..

        Liebe Grüße

    3. Hallo Theresa bitte sprich mit niemals mehr mit, libe(r) Ingrid an, auch wenn CC dahinter steht, sonst werde ich wirklich sauer über diesen Gendermist.!!!

      Ich sage dir jetzt eins. Wir sind hier alle keine ,, Putinversteher,”wie man uns tituliert, aber wir verstehen und lieben die Völker und vor allem die ,,Wahrheit”, sonst hättest du auch über Erdogan sprechen müssen der im gleichen Stil wie Putin seine Nachbarländer überfällt.. Sicher nichts davon gelesen was??? Und die Amis die die halbe Welt zum Schlachtfeld gemacht haben. Ich mag die Amerikaner auch, aber eben nur das Volk, die diese Kriege auch nicht wollen.

      Und Bravo, Bravo rufe ich vielleicht wenn meine Enkeltochter den 1500 Meterlauf gewinnt, hier bei solchen Themen liegst du voll daneben, es ist sogar schrecklich!
      Lies doch mal aufmerksam die Texte der anderen Schreiber,was du scheinbar in deiner Wut über uns nicht tust.
      Und ich würde mich hüten über das ganze denken der Deutschen zu schreiben, so wie du es über die ganzen Holländer tust.
      Punkt!!

      1. So wie du willst, Ingrid: “Liebe” wirst du von mir niemals mehr hören/lesen.
        Aber verhindere mir bitte für das übrige nicht, die Dingen zu sagen,, wie ich sie aufrecht meine.
        Übrigens hast du irgendwie noch Recht: Bezüglich den Holländer könnte ich besser sprechen von 85 bis 90 Prozent, statt “alle”; das sei ein mehr berechtigter Schätzung. (Die sehen es aber tatsächlich so, wie Peter es sieht – genauso wie ich.)

  11. Lieber Peter!
    Ich könnte dich umarmen, küssen, was weiss ich…! Bravo, dreifach Bravo! Du hast dichselbst mit diesem Artikel m.A.n. übertroffen, weil es von A bis Z auf dem Punkt geht und denn auch völlig klar bleibt. Und glaube mir, wenn ich irgendwie etwas zu bemerken gehabt hätte, würde ich das bestimmt tun, aber – was mir betrifft, ist das hier für mich unmöglich, denn jedes Wort, was du hier schreibst, jeder Fazit ist – ungelogen – meines!!!! Ich hätte es dir nur nicht nachgemacht, es derart klar zu stellen, das ist das einzige Unterschied!
    Mit dieser Auseinandersetzung, hast du gleich alle pro-Putin-Argumente, die in den vergangenen Wochen hier vorbeigegangen sind, widersprochen; wie mich das freut:
    Unser ‘Stille Wacht am Rhein ist noch immer da! Zum Glück!

    1. Danke Montechristo, du hast es kapiert.
      Genauso ist es, wir haben uns weiterentwickelt, aber die anderen werden auch noch aufwachen.

    2. Danke, danke, liebe Theresa!
      Irgendwann werden die Putin-Spezialisten merken, welchem Kriegsstifter und Teufel sie aufgesessen sind. Für mich heißt das: Wachsam bleiben!
      Und ich weiß, daß wir in diesem Kampf nicht alleine sind. Wir haben viele Freunde in der conservo-Familie. Und wenn da jemand fremdelt, findet er gewiß Alternativen.
      Danke für Deine wortgewaltige Unterstützung!

      1. @Conservo

        Kann man mir das bitte näher erklären ?? Wer oder was sind “Putin-Spezialisten”??? Wie ist das zu verstehen ?

        Und “” wer fremdelt, kann Alternativen finden”” . Muß ich mich da angesprochen fühlen ? Bin ich jemand, der “”fremdelt “”, weil ich eine andere Meinung habe und auch sehe, daß die Nato und Amerika für den Krieg in der Ukraine eine große Mitschuld tragen ??

      2. @ Doris Mahlberg: Diese egozentrische Bemerkung verstehe ich nicht. Der Post kam gestern, Samstag, um 15:27 Uhr, und jetzt, Sonntagmorgen, wird bereits die fehlende Antwort reklamiert. Ich bin doch kein Arbeitssklave!
        Darf ich nicht samstags abends ´ne Pause einlegen? Und spielt es heute keine Rolle mehr, daß noch immer (einige) Christen sonntags morgens in die Kirche gehen? Ist conservo wichtiger? Für mich nicht!
        Einen schönen Sonntag, dem “Tag des HERRN”, wünscht
        Peter Helmes

      3. @Conservo

        Entschuldigung ! Ich gebe zu, daß ich nur noch selten auf ein Datum achte. Ich wollte Sie natürlich nicht Ihrer freien Zeit berauben. Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Sonntag.

        Ich möchte auch keine Antwort mehr haben. Es hat sich erledigt.

  12. Ein franz. Soldat der in der Ukraine war, packt über die Verbrechen der ukrainischen Armee aus. Er übernimmt die volle Verantwortung, aber er will nicht schweigen, über Kriegsverbrechen und das Schweigen des Westens.
    Adrien Bopuet:
    Er war im Rahmen einer humanitären Mission in der Ukraine und verbrachte dort drei Wochen. Nach seiner Rückkehr traf er die schwierige Entscheidung, sein Schweigen zu brechen und er beschloss die Franzosen darüber zu informieren.

    Zitat: Ich war schockiert, was das Fernsehen über den Krieg brachte, eingeladene Experten , die nie in der Ukraine waren und null Ahnung hatten, was dort wirklich passiert, durften darüber sprechen.
    Ich habe mit eigenen Augen gesehen: Die Asow- Kämpfer sind überall. Mit Neonazi-Steifen und es schockierte mich, dass Europa Waffen an Neonazis liefert.
    Auf ihren Uniformen sind Symbole der SS aufgestickt und sie machen keinen Hehl daraus , Menschen die nicht in ihr Bild passen auszurotten.

    Ich erspare mir den Rest, er ist nachzulesen
    bei: ,, Unser Mitteleuropa!”
    Er bringt die ganze Verlogenheit der Medien an den Tag.

  13. Ich bin entsetzt, ausser Putin und die Nato lese ich nichts mehr auf diesem ja ,,christlichen Blog”
    Was will man uns da eintrichtern?
    Wir sollten doch versuchen unsere Kraft und unseren Blick auf den wirklichen Sinn des Lebens lenken, damit unsere Seele den ganzen Ballast abwerfen kann, den man uns auferlegt, die von unseren wirklichen Problemen ablenken sollen und die über uns hereingebrochen sind.

    ,, Frieden schaffen ohne Waffen” sollte ganz vorne stehen und nicht dauernde Schuldzuweisungen. Denn das Böse ist über die Welt hereingebrochen und will sie scheinbar unter Kontrolle bringen und gar vernichten.
    In einem christlich angehauchten Blog sollte nicht die Nato, das Militär und die Vernichtung der Menschlichkeit im dauernden Fokus stehen.

    Wem nützt es wer von uns im Recht ist, denn unsere Verbundenheit mit der Schöpfung sollte doch im Vordergrund stehen und in uns verankert sein. Gewalt um uns herum sehen wir täglich, es regiert oft der Hass, aber warum ist uns das Vertrauen, die Liebe abhanden gekommen, warum nehmen wir uns nicht mal erfreuliche Themen vor, die Hoffnung geben?

    Sollten wir nicht versuchen unsere Kraft und unseren Blick auf die wirklichen Probleme zu lenken. Statt dessen glauben wir den Verrätern, Hetzern und Antreibern mit was auch immer.

    Mein Resümee:,, Die Menschen haben ihre Seele verloren, sie leben in dauernder Todesangst, Kriegsangst und Umweltangst.
    Es wird Zeit die Ängste nicht noch anzuheizen und die Menschen wieder Freude empfinden zu lassen und die zum Teufel zu jagen, die uns das täglich antun.”

    WHO, WEF, Nato, INO, UN und vor allem die amerikanische Hochfinanz beherrschen die Welt und bringen uns nichts Gutes.

    1. Liebe Ingrid, ich gebe Dir so Recht. Ich glaube es geht um die globale Vorherrschaft der westlichen Finanzoligarchie gegen die östliche Finanzoligarchie und dafür werden zig Menschenleben sinnlos geopfert. Na klar herrscht Putin als Diktator, aber tun das Schwab, der Nordkoreaner, China, der tiefe Staat neben Betonkopf Uschi nicht auch?

      Bei diesem hirnlosen Krieg wird es keine Sieger geben, nur noch mehr Opfer und kritische Menschen, auch von der Bundeswehr sehen diese Katastrophe auch kommen, die sind nicht alle links gepolt und mahnen zur Vernunft diese Spirale des Krieges mit Geplärr um Waffenlieferungen nicht noch weiter eskalieren zu lassen. Natürlich brennt dem europäischen Adel nebst Haus Windsor der Hintern, ist es die Stunde wo die Monarchie endgültig stirbt und sind sie deshalb so verbissen am Endsieg interessiert?

      Schade das Herr Farwick die Auseinandersetzung mit der NATO und deren Fehleinschätzungen scheut. Immer wieder wird in das Kriegshorn geblasen, wir verteidigen unsere Freiheit am Hindukusch und was ist passiert, das brutale Taliban Regime hat die Macht ergriffen und Deutschland wurde als Abladestation für Afghanen mit noch mehr importierten Konflikten versehen.

      Ich bin es leid in dieser einseitigen Debatte noch ein Wort zu verlieren, Herr Farwick lebt inzwischen in seiner eigenen heilen militärischen Welt und hört nicht mehr zu, auch anderen gestandenen Generälen der Bundeswehr. All die Kriegsgefahr aus der Türkei, dem Iran, Nordkorea wird großzügig übersehen.

      Auch unsere Probleme im eigenen Land spielen keine Rolle mehr, ein Kollateralschaden von importierten Mord und Totschlag, man ist nur noch versucht die Kriegshandlungen in der Ukraine zu rechtfertigen, alle anderen Dinge sind nebensächlich.

      1. Hatte ich nebenan schon gesagt mit Hinweis auf die Einschätzung des Generals a.D. und ehemaligen Generalinspekteurs Harald Kujat:

        Es wird immer klarer, worum es in Wahrheit geht:

        Während die Russen den Einsatz von Atomwaffen üben, ändern die US-Amerikaner ihre strategischen Ziele in Bezug auf Russland
        Harald Kujat

        Ein Auszug:

        Immer häufiger betonen westliche Politiker unterdessen, dass die Waffenlieferungen „nicht nur der Verteidigung der Ukraine, sondern auch dem ukrainischen Sieg über Russland“ dienen sollen. Der amerikanische Verteidigungsminister Lloyd Austin erklärte sogar kürzlich, dass die Vereinigten Staaten „Russland so weit geschwächt sehen wollen, dass es die Dinge, die es beim Einmarsch in die Ukraine getan hat, nicht mehr tun kann“.
        Das ist eine bedeutsame Änderung des Schwerpunktes der amerikanischen Strategie im Ukrainekrieg. „Center of Gravity“ ist nicht mehr, die Ukraine in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen, sondern Russland als geopolitischen Rivalen zu schwächen.
        Der bisherige Verlauf des Krieges zeigt jedoch, dass es in diesem Konflikt keinen militärischen Sieger geben wird. Die rationale Konsequenz ist deshalb nicht die Verlängerung des Krieges, indem die strategischen Ziele weiter gesteckt werden, sondern seine Beendigung durch einen Verhandlungsfrieden. Der Appell, einen Verhandlungsfrieden anzustreben, ist auch keine Aufforderung zur Kapitulation der Ukraine. Er richtet sich nicht einmal an die Ukraine.
        Denn die Strategieänderung der Vereinigten Staaten – wenn es denn eine war – zeigt, dass die Hauptakteure in diesem Krieg nicht die Ukraine und Russland, sondern die Vereinigten Staaten und Russland sind. Seit Beginn des Krieges hat es zwischen den beiden Großmächten keine Verhandlungen gegeben.
        Der Krieg ist an die Stelle der Diplomatie getreten. Es ist Aufgabe der Politik und ein Gebot der Vernunft, das Leiden der Ukrainer und die Zerstörung des Landes zu beenden und das Entgleiten des Krieges in eine europäische Katastrophe zu verhindern.

        (Ein Auszug aus dem Artikel von Harald Kujat in: Preußische Allgemeine – ‘Szenarien am Rande des Abgrunds
        https://paz.de/artikel/szenarien-am-rande-des-abgrunds-a6801.html
        von
        General a.D. Harald Kujat, der einst Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzender des NATO-Militärausschusses war.)

        Immer deutlicher wird , dieser Krieg ist nur der
        Auftakt – zu einem geplanten Systemwechsel.
        Es geht hier doch gar nicht um den Frieden,
        oder die leidenden Menschen in der Ukraine.

        Es geht um die Welthegemonie, die Beseitigung und Minimierung der Bedeutung Russlands, auf der Bühne der geplanten Neuen Welt Ordnung!
        Dafür steht die gegenwärtige ‘Biden’ ADMINISTRATION, ABER NOCH steht Putin – wohl als Einziger noch – im Weg. Und man hat ihn in und mit der Ukraine solange provoziert, bis er zuletzt zugeschlagen hat.

        Und nicht hierzulande vergessen den z.Zt. tobenden ‘Großen Genderländischen Krieg’ gegen die deutsche Sprache!

      2. Das Kriegshorn bläst ihr geliebter Putin. Sonst niemand. Der muss nur sein Altmetall und organischen Dünger abziehen.
        Kann er aber nicht, weil er dann ein toter Mann ist.

    2. @Ingrid

      Liebe Ingrid, danke für Ihren Kommentar, das erspart mir ähnliche Worte. Die politisch konstruierte Dauerangst und Panik zeigen schon längst ihre Wirkung. Bereits jetzt schreit uns ein irrer Schmarotzer im Brüsseler Parlament entgegen : ” Euer größtes Elend wird im Herbst zurückkehren !” Der seelenlose Mensch ohne Besitz, ohne Kinder und Familie, ohne Wurzeln und Heimat ist genau das Ziel von Schwab und seinen Gesinnungsgenossen. Und damit die Menschen das nicht merken, werden sie permanent 24 Stunden am Tag mit irgendeinem Blödsinn berieselt und dauerabgelenkt. Mögen immer mehr Menschen das verstehen, bevor es zu spät ist.

      Die Probleme im eigenen Land sind immens. Überall da, wo der Staat sich aus der Verantwortung stiehlt, wäre es ohne Spenden und ehrenamtliche Arbeit und Hilfe noch viel schlimmer. Da ich ein großer Hundefreund bin, unterstütze ich den Verein der Deutschen Bundes-Rettungshunde. Die Ausbildung eines Hundes kostet ca. 30.000,– DM Euro, ohne Futter und Tierarztkosten. Die Hunde sind mit ihren Führern zu jeder Jahreszeit, 24 Stunden am Tag im Einsatz, um verschollene oder verloren gegangene Menschen zu suchen. In einem Jahr sind es ca. 1000 Einsätze, in denen nur durch die Supernasen schon viele Menschen gerettet wurden. Ohne Spenden und den selbstlosen Einsatz vieler Helfer wäre das gar nicht möglich. Es gibt immer noch viele Bürger in unserem Land, die völlig unspektakulär, selbstlos und ohne Sucht nach Profilierung einfach nur Gutes tun.

      Ich habe es schon einmal gesagt und ich wiederhole es : Anstatt die Ukraine, eines der ärmsten Länder der Welt, jetzt bis an die Zähne aufzurüsten, hätte der Westen schon vor Jahren den friedlichen Dialog mit Russland suchen sollen, dann wären wir nicht da, wo wir heute sind. Putin hat uns oft genug die Hand gereicht, aber das wurde ignoriert. Genau das hat auch Hitler getan. Er hat immer wieder Friedensangebote an England, Amerika und Frankreich gemacht, aber die wurden konsequent abgelehnt. Ich bin davon überzeugt, daß die Amerikaner auch heute wieder alle Friedensbemühungen in der Ukraine torpedieren werden.

    3. @ Ingrid: Es gibt keinen “christlichen” Blog. Und niemand hat behauptet, conservo sei ein christlicher Blog. Nein, er ist ein Blog auf christlicher Grundlage, ein Blog, der sich zum Christentum bekennt – und darin eine besondere Verpflichtung sieht. Der komme ich als schwacher und fehlender Mensch gewiß nicht immer nach, aber mein Streben ist darauf gerichtet.
      Liebe Grüße! P.

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