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Es heißt, dass fast jeder weiß, wo er am Tag des Anschlags am 11. September 2001 war; jeder erinnert sich, was er gerade getan hat, als er von dem Angriff erfuhr. Es war das prägendste Ereignis am Beginn des neuen Jahrhunderts und hat auf fast jeden von uns auf die ein oder andere Weise bleibende Nachwirkungen zur Folge gehabt.

21 Jahre sind seither vergangen. 21 Jahre bedeutete früher, die Volljährigkeit erreicht zu haben, „großjährig“ zu sein, den Kinderschuhen entwachsen. Nichts davon ist in unseren Ländern davon zu merken. Nichts von „Reifung“ im Blick auf den Islam – oder den Islamismus wie man gern ablenkend und umschreibend vom eigentlichen Problem spricht, obschon wir über den muslimisch-religiösen Fundamentalismus und dessen ungebrochene, ja ansteigende Kraft beinahe alles wissen.

In Deutschland geht nur von Nicht-Muslimen eine Gefahr aus… oder so!

Aber hierzulande geht ja aus politischem Kalkül die Hauptgefahr für Leib und Leben von „Rechten“, „Wutbürgern“, „Spaziergängern“, „Corona-Leugnern“ und Impfgegnern aus, gegen welche der Staat aufrüsten muss. Antisemitismus ist für unsere Obrigkeit wie auch immer ein „rechtes“ Problem, um von dem inhärenten aggressiven Antisemitismus der Muslime und muslimischer „Landsleute“ abzulenken.
Vor der merkbar angestiegenen (Terror-) Gefahr des muslimischen Fundamentalismus verschließt man die Augen – trotz einschneidender Erfahrungen seit mehreren Jahrzehnten!

Nichts hat man gelernt aus nahezu 50 Jahren islamischem Terrorismus!

Dieser Tage gedachte man der Anschläge der palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September auf die israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Es war der erste Terroranschlag auf unsere trotz des kalten Krieges friedlich erscheinende Welt. Erstmals kam der Terror von außen auch in unser Land. Zunächst hatte das noch nichts mit „Islamismus“ zu tun. Es schien ein eher ethnisch bedingter oder auch „arabisch-völkisch“ begründbarer Akt, ein angeblich „gerechter“ Gewaltausbruch einer von Israel aus Palästina vertriebenen Bevölkerungsgruppe, so wie damals und heute die Linken hierzulande dies rechtfertigen.

Was gegen das angebliche Unterdrückervolk der Juden gerichtet schien, nahm aber bald erkennbar eine zusätzliche religiös-fundamentalistische Note an und der aggressive und mordende Antisemitismus ist heute unverrückbar mit islamisch gelenkten Gewaltausbrüchen verbunden.
Seit 1981 – gibt es die „Bewegung des islamischen Dschihad in Palästina“, die hauptsächlich vom Iran unterstützt wird. Erstmals in Erscheinung trat die Gruppe im April 1983 mit dem Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Beirut, durch einen Selbstmordattentäter kamen über 60 Menschen ums Leben.

Die Reiche des Terrors im Nahen Osten

Von entscheidender Bedeutung für den eigentlichen Beginn des globalen islamischen Terrors gegen die westliche Welt war die islamische Revolution im Iran. Im Februar 1979 kehrte der von der dortigen Bevölkerung hochverehrte Ayatollah Ruhollah Khomeini nach jahrelangem Exil in Paris nach Teheran zurück, und im April wurde bereits die Islamische Republik ausgerufen. Alle Bereiche der Gesellschaft erfuhren eine tiefgreifende Umgestaltung, die sich an den Prinzipien einer fundamentalistischen Interpretation des Islam orientierte.

Das Tragen eines Hidschabs wurde nach der islamischen Revolution 1979 zur Pflicht für alle Mädchen und Frauen ab dem Alter von neun Jahren. Anfang Juli gab Präsident Ibrahim Raisi den Befehl aus, den Verschleierungszwang scharf durchzusetzen. Seitdem gehen die Sittenwächter der Religionspolizei deutlich strenger gegen von ihnen ausgemachte Verstöße vor. Zahlreiche Frauen wurden in den Straßen des Landes festgenommen, teils unter massiver Gewaltanwendung. Selbst vor Friedhöfen macht das harte Durchgreifen des Regimes nicht Halt: Rund hundert Grabsteine wurden entfernt, auf denen Bilder der verstorbenen Frauen ohne Kopfbedeckung zu sehen waren.

Die Scharia greift immer weiter um sich

Im Iran sind seit der Islamischen Revolution laut Menschenrechtsorganisationen über 4000 Homosexuelle hingerichtet wurden. Seit 1979 ist die Scharia, das islamische Recht, Grundlage der iranischen Strafgesetze. Für sexuelle Handlungen zwischen Männern und wiederholte sexuelle Handlungen zwischen Frauen gilt die Todesstrafe.

1979 begann auch der 10-jährige Afghanistan-Krieg mit der Invasion der Russen in dieses multiethnische, aber fundamental islamische Land. Und so machten die Amerikaner ihren ersten kapitalen Fehler im Umgang mit den Kräften dieser mittelalterlich religiös geprägten Völkerschaft. Um die Russen zu schwächen, ihnen zu schaden, rüstete man die Mudschahedin genannten „Freiheitskämpfer“ mit modernsten Waffen aus. Waffen, die dann später von den aus den Mudschahedin entstandenen Taliban nicht nur gegen die gutmeinenden Helfer verwendet wurden, sondern gegen das eigene Volk. Amerikanische Unbedarftheit, die sich in Sachen Islamismus noch mehrfach beweisen sollte.

Waffen für Terroristen waren (und sind?) üblich

Mit ihren Waffen rüsteten die Amerikaner bei alledem auch den obersten Terrorpaten des Islam und Amerikahasser bin Laden aus, der sich Afghanistan zu seiner operativen Basis ausgesucht hatte.
Bin Laden war nachweislich der Architekt der Anschläge vom 11. September 2001 und weiterer Terroraktionen. Er, der Ausrufer des Jihad, auf den er die gesamte muslimische Welt verpflichten wollte. Er tat das verbal radikaler und eindeutiger als noch die Mullahs im Iran oder die wahhabitischen Geistlichen des Königreichs Saudi-Arabien, aus dem er stammte. Bin Laden wurde damit zum geistlichen Nachfolger des inzwischen verstorbenen Ayatollah Khomeini für die Muslime der Welt.

Nach dem 11. September 2001 machten die USA und der verbündete Westen den Irak und vor allem Afghanistan als Hort und Rückzugsort des islamischen Terrorismus aus und begannen den Krieg gegen diese Länder. Wie es mit dem Irak (2003) ausging, ist sattsam bekannt.

Afghanistan war immer schon ein besonderes Problem

Mit Afghanistan will ich etwas weiter ausholen. Der neue Krieg in Afghanistan – jetzt des Westens – von 2001–2021 begann mit der von den USA geführten Intervention Operation Enduring Freedom im Herbst 2001. Ziel des Krieges war die Suche und Ausschaltung von al-Qaida-Mitgliedern einschließlich Bin Ladens und dessen Stellvertretern, sowie der Sturz des Taliban-Regimes. Nach einer anfänglichen Schwächung der Taliban, ergriffen diese in den letzten Jahren mehr und mehr die Initiative, so dass 2020 gar ein „Friedensvertrag“, das sog. Doha-Abkommen zwischen ihnen und den USA geschlossen wurde. Ein Vertrag, der das Papier nicht wert war, auf dem er stand.

Die Taliban setzten ihre Angriffe auf die Alliierten wie auch gegen die eigene Bevölkerung unvermindert fort. Im Juli/August 2021 verließen die Amerikaner und ihre Verbündeten das Land unter Zurücklassen eines gigantischen Chaos´- und zahlloser Waffen, welchen den Taliban in die Hände fielen. Die Taliban übernehmen zuletzt fast kampflos wieder die Macht im Staat und bauten das alte, vom Westen vergeblich bekämpfte, religiös-fundamentalistisch angelegte Terrorregime unverändert erneut auf.

Der Westen hat nichts dazugelernt

Wie Afghanistan beweist, hat der Westen nichts gelernt. Mit seinen Interventionen im „arabischen Frühling“, mit den Kriegen im Irak und Afghanistan, mit seiner Einmischung in Syrien und in Libyen, hat er nur das Chaos mit Hunderttausenden von Toten vergrößert und der muslimischen, antiwestlichen Tendenz Auftrieb verliehen.

Bin Laden ist inzwischen tot. Im Mai 2011 wurde er von einem US-Kommando in Pakistan erschossen und seine Leiche ins Meer geworfen. Jetzt, im August d. J. wurde auch sein Stellvertreter, der „Todesdoktor“ Al-Sawahiri bei einem Drohnenangriff der Amerikaner in Kabul getötet.

Und jetzt? Chef und Stellvertreter tot, die alte Garde Al Kaidas ausgelöscht – und die Terrororganisation damit auch? Keineswegs, sagt Hassan Abu Haniya, Terrorismusforscher aus Jordanien. „Der Tod von al-Sawahiri wird keinen größeren Einfluss auf die Terrororganisation haben. Sein Tod ist mehr ein symbolischer Akt, kein strategischer Erfolg in der Terrorbekämpfung.

So eine Feststellung aus den Medien.

Die Nachwirkungen des 11. September

Was am 11. September 2001 in Amerika geschah, muss man nicht nochmal im Einzelnen auflisten. Es war nach Pearl Harbour der zweite Angriff von außen auf die Vereinigten Staaten. Aber nicht von einem verfeindeten Land, sondern von einer religiös fanatisierten Kommunität.

Kurz nach den Anschlägen hielt Bin Laden eine Ansprache, in der er Folgendes sagte:

 »Im Wesentlichen ist dies ein Religionskrieg, und wer das bestreitet, lügt«, sagte Bin Laden. »Alle Araber und alle Moslems müssen Partei ergreifen, wenn sie neutral bleiben, verleugnen sie den Islam«, sagte er.
»Die arabischen und moslemischen Staatsoberhäupter, die in der UNO sitzen und deren Politik akzeptieren, stellen sich außerhalb des Islam, es sind Ungläubige, die die Botschaft des Propheten nicht achten … Diejenigen, die sich auf die Rechtmäßigkeit der internationalen Institutionen beziehen, verzichten auf die einzige und authentische Rechtmäßigkeit, die Rechtmäßigkeit, die vom Koran kommt.«
Und weiter: »Die große Mehrheit der Moslems auf der Welt war zufrieden mit den Angriffen auf die Zwillingstürme. Das zeigen die Umfragen.«

Oriana Fallaci, diese mutige Journalistin und Schriftstellerin, scharfsichtige Beobachterin und scharfzüngige Kritikerin des Islam schrieb seinerzeit über die Reaktionen dazu:

Von Afghanistan bis zum Sudan, von Indonesien bis Pakistan, von Malaysia bis zum Iran, von Ägypten bis zum Irak, von Algerien bis zum Senegal, von Syrien bis Kenia, von Libyen bis zum Tschad, vom Libanon bis Marokko, von Palästina bis zum Jemen, von Saudi-Arabien bis Somalia wächst zusehends der Hass auf den Westen. Er lodert wie ein vom Wind angefachtes Feuer, und die Anhänger des islamischen Fundamentalismus vermehren sich wie die Protozoen einer Zelle, die sich teilt, damit zwei Zellen daraus werden dann vier dann acht dann sechzehn dann zweiunddreißig. Und so weiter. Wer das im Westen nicht begreift, möge sich die Bilder ansehen, die uns das Fernsehen jeden Tag zeigt. Die Massen, die die Straßen von Islamabad, die Plätze von Nairobi, die Moscheen von Teheran überschwemmen. Die wütenden Gesichter, die drohenden Fäuste, die Plakate mit dem Bild von Bin Laden. Die Scheiterhaufen, auf denen die amerikanische Fahne brennt und die Puppe mit den Gesichtszügen von Präsident Bush. Die Blinden im Westen mögen sich das Jubelgeschrei über den barmherzigen – und zornigen – Gott anhören oder ihre Rufe Allahu akbar, Jihad-Krieg, Heiliger-Jihad. Von wegen extremistische Randgruppen! Von wegen fanatische Minderheit! Millionen über Millionen sind sie, die Extremisten. Millionen über Millionen sind sie, die Fanatiker. Millionen über Millionen, für die Usama Bin Laden, lebendig oder tot, eine Khomeini ebenbürtige Legende ist.“

Ihre Botschaft auch: „Die Selbstmordattentäter töten uns nicht nur aus Lust am Töten. Sie wollen uns brechen. Uns verängstigen, ermüden, entmutigen, erpressen. Ihr Ziel ist nicht, die Friedhöfe zu füllen. Nicht, unsere Wolkenkratzer zu zerstören, unsere Eiffeltürme und Kathedralen. Sie wollen unsere Seele und unsere Vorstellungen zerstören, unsere Gefühle und unsere Träume.“

Das hat keiner wahrhaben wollen und will immer noch keiner wahrhaben. Trotz der dann Schlag auf Schlag erfolgenden Attacken auf unsere Welt.

Töten im Namen des Islam

Vermehrt seit 2001 wurde und wird immer wieder im Namen des Islams gemordet.

Hier eine Aufstellung muslimischer Mordtaten in Europa in den letzten Jahren:

  •   Am 11. März 2004 führten Muslime insgesamt 10 Anschläge auf Züge in Madrid aus. 191 Menschen starben und 2051 wurden verletzt.
  •   Am 2. November 2004 wird der niederländische Filmregisseur, Publizist und Satiriker Theo van Gogh auf offener Straße von einem islamischen Fundamentalisten ermordet.
  •   Am 7. Juli 2005 erfolgte in London eine Serie von islamischen Selbstmordattentaten in London. Innerhalb kurzer Zeit kam es zu insgesamt vier Explosionen, ausgelöst durch Bombenträger in drei U-Bahn-Zügen und einem Doppeldeckerbus. Dabei wurden 56 Menschen getötet und über 700 verletzt
  •   Am 7. Januar 2015 muslimischer Anschlag in Paris auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie hebdo“ mit 12 Toten.
  •   Am 13. November 2015 töteten muslimische Attentäter 130 Menschen in Paris und dem Vorort Saint Denis.
  •   Am 22. März 2016 Selbstmordattentate in Brüssel, die am Flughafen Brüssel-Zaventem (Provinz Flämisch-Brabant in Flandern) sowie in der Brüsseler Innenstadt (Region Brüssel-Hauptstadt) verübt wurden und 32 Tote forderten.
  •   Am 14. Juli 2016 fuhr ein muslimischer Attentäter auf der Promenade des Anglais in Nizza mit einem Lkw durch eine Menschenmenge. Dabei tötete er 86 Personen; mehr als 400 wurden zum Teil schwer verletzt.
  •   Am 19. Dezember 2016 fuhr ein muslimischer Attentäter einen Sattelzug in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. 11 Menschen starben.
  •   Am 22. Mai 2017, Manchester sprengt sich der polizeibekannte Salman Abedi nach einem Popkonzert in die Luft. Er tötet 23 Menschen und verletzt knapp 120.
  •   Am 16. Oktober 2020 wurde auf offener Straße nördlich von Paris in der französischen Gemeinde Conflans-Sainte-Honorine dem 47-jährigen Lehrer Samuel Paty der Kopf abgeschnitten, weil er Karikaturen von Mohammed gezeigt hatte.
  •   Am 29 Oktober 2020 wurden in einer Kirche im französischen Nizza mehrere Menschen von einem Mann verletzt und getötet, der dabei immer wieder „Allahu Akbar“ brüllte. Er stürmte mit einem Messer bewaffnet die Basilika Notre-Dame und stach im Inneren der Kirche auf die Besucher ein. Er schnitt zudem einer 60-jährigen Frau den Kopf ab.

Es sei auch an die islamischen Anschläge auf US-Einrichtungen in den Jahren zuvor erinnert:

  • 1993 Anschlag auf das World-Trade-Center in New York (6 Tote)
  • 1995 Anschlag auf eine US-Militärbasis in Riad und
  • 1996 in Dharan mit 26 Toten
  • 1998 Botschaften in Nairobi und Daressalam (250 Tote)
  • 2000 Anschlag auf einen US-Zerstörer im Hafen von Aden (17 Tote)

Unter diesem Link findet man eine komplette Aufstellung islamistischer Attentate zwischen 2014 und 2021. Auf das Konto des sog. Islamischen Staats gehen etwa 2300 Tote bei etwa 170 Anschläge. Wichtig: die meisten Anschläge mit der höchsten Zahl an Todesopfern fanden in den islamischen Ländern selbst statt und werden weiter stattfinden. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Auseinandersetzung zwischen der sunnitischen und schiitischen Glaubensrichtung.

Nigeria entwickelte sich zum Terror-Hotspot

Ein besonderer Hotspot des Terrorismus ist Nigeria. Neben lokalen und ethnischen Konflikten spielt die islamistische Gruppierung der Boko Haram die Hauptrolle und hat die Hauptverantwortung für Tausende von Toten. Allein 2016 fielen 500 Menschen dem Terror von Boko Haram zum Opfer.

Einschub: Die Schuld der Kreuzzügler (?) und die nicht enden werdende „Anstrengung“ des Islam

Dschihad heißt „Anstrengung“ und diese bestimmt seit 1400 Jahren das Geschick Europas und des Orients und so soll im Rahmen dieser Betrachtung auf die Geschichte des Dschihad hingewiesen sein, um die „nicht endende Anstrengung“ der Muslime auch in der heutigen Zeit zu verstehen.
Die Christen, die westliche Welt, habe sich bei den Muslimen für die Kreuzzüge des Mittelalters zu entschuldigen, heißt es oft. Stellen wir einmal klar: Da stehen 180 Jahre Kreuzzüge gegen 1400 Jahre Dschihad; 16 Bataillen von Kreuzzüglern gegen 570 mörderische Gefechte im Rahmen der muslimischen Bekehrung mit 270 Millionen von Toten im Namen Allahs.

Lassen wir dazu einen Spezialisten des politischen Islam zu Wort kommen, Dr. Bill Warner vom „Center for the Study of Political Islam“:

Einschub: Die Fatwa gegen Salman Rushdie mit Nachwirkungen bis heute

Im Jahr 1989 erließ der damalige Oberste Geistliche im Iran, Ajatollah Ruhollah Khomeini, eine Fatwa gegen Salman Rushdie wegen seines Werks „Die satanischen Verse“ und rief zu seiner Tötung im Namen des Islams auf und auch zur Tötung und all derer, die an der Verbreitung des Buches beteiligt waren.
Ein japanischer Übersetzer wurde später tatsächlich getötet. Rushdie musste untertauchen und erhielt Polizeischutz.

Am 12. August wurde Salman Rushdie auf offener Bühne bei einem Vortag im Westen des US-Bundesstaates New York von einem muslimischen Attentäter angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Es war der bisher erste, aber fast erfolgreiche Versuch, die Fatwa der Ayatollahs durchzusetzen. In unseren Medien geschah das sattsam Bekannte: Erst sprach man von einem „Amerikaner“, offensichtlich geistesverwirrt, dann nannte man einen Namen, der natürlich verdächtig klang – und endlich nach Tagen, als es nicht mehr zu vertuschen war, wurde bekannt gemacht, dass es sich um einen islamischen Attentäter libanesischer Abstammung handelt, der „mit dem schiitischen Extremismus und der „Islamischen Revolutionsgarde“ sympathisiere.“

Laut einem Bericht von VICE World News sei der 24-jährige Angreifer Hadi Matar, über die sozialen Medien jedoch »in direktem Kontakt« mit Mitgliedern des Korps Islamischen der Revolutionsgarden (IRGC) gestanden.

„Salman Rushdie kämpft seit Jahrzehnten gegen den religiösen Fanatismus. Leider haben die westlichen Gesellschaften die Notwendigkeit dieses Kampfes nie verstanden … Unsere Gesellschaft hat vor dem Untragbaren kapituliert“

kann man dazu jetzt in der WELT lesen.

Fast zeitgleich erschienen bei uns Meldungen über eine Messerattacke auf eine Angestellte eines Jobcenters in Wuppertal. Ein Messerangreifer wollte Geld im Jobcenter abholen, hieß es. Es war aber nicht lange zu verheimlichen, dass es sich um 20-jährige Syrer handelt, der die Frau lebensgefährlich verletzte. Mitarbeiter der Einrichtung überwältigen den Angreifer und übergaben ihn der Polizei. Das Opfer überlebte schwerverletzt. Das Motiv der Attacke sei noch völlig unklar, sagte Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert. „Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen.“ Auch ein islamistischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden.

Die islamische Invasion Europas

Es ist gefährlich, wenn man dieses Thema anschneidet. Das Thema der islamischen Fruchtbarkeit ist im gutmenschlichen und hypermoralischen Europa ein Tabu, an das niemand zu rühren wagt. An falscher Stelle darauf hingewiesen, führt es im harmlosesten Fall zu einem (gelenkten) „Shitstorm“ in den sozialen Medien – oder auch zu staatsanwaltlicher Verfolgung wegen rassistischer Volksverhetzung.
Das kann auch nicht der Verweis auf Fakten und eine rationale Betrachtung verhindern. Nämlich, dass die Zahl der Muslime im letzten halben Jahrhundert um 250 Prozent gestiegen ist, die der Christen nur um 47 Prozent, dass sie 1996 noch 1,5 und heute 2,2 Milliarden zählen.

Würde es helfen, auf die von der UNO gelieferten Daten hinzuweisen, die den Muslimen eine Zuwachsrate zwischen 4,6 und 6,4 Prozent pro Jahr bescheinigen – den Christen nur 1,4 Prozent? In den sechziger Jahren machten die Muslime im Kosovo 60 Prozent aus, in den neunziger Jahren 90 Prozent, heute hundert Prozent.
Würde es helfen, darauf hinzuweisen, dass sich in den siebziger und achtziger Jahren die Schiiten aufgrund ihrer überwältigenden Vermehrung – oder Fruchtbarkeit? – Beirut aneignen und die christlich-maronitische Mehrheit entmachten konnten? In der Europäischen Union machen die muslimischen Neugeborenen jedes Jahr mehr als zehn Prozent aus und Mohamed ist der häufigste gewählte Namen für die Neugeborenen in Europa.

Man soll sich nur daran zu erinnern, was Boumedienne, der vormalige algerische Präsident, 1974 vor der Versammlung der Vereinten Nationen sagte:

»Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und gewiss nicht als Freunde. Denn sie werden als Eroberer kommen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken.«

Erinnern wir uns, wie der frühere Augsburger Bischof Mixa 2009 einen österreichischen Imam zitierte:
„Die Schlacht von 1683 haben wir verloren, die Schlacht mit dem Penis werden wir gewinnen“.

In Deutschland leben mittlerweile zwischen 5,3 und 5,6 Millionen Musliminnen und Muslime, deren Familien aus rein muslimisch geprägten Ländern stammen. Das sind 6,4 bis 6,7 Prozent der gesamten deutschen Bevölkerung. Ihre Zahl stieg von 2015 und 2019 um etwa 900.000 Menschen an; vor allem durch Muslime aus Syrien.

Deutschland soll zweifellos islamisiert werden

Und die aktiv fördernde Rolle der deutschen Politik bei der weiteren Islamisierung Deutschlands hat kein Ende. Man will weitere Zehntausende von ehemaligen sog. „Ortskräften“ aus Afghanistan nach hierherholen. Menschen, die aus einer Steinzeit-Zivilisation kommen und einer Steinzeit-Religion anhängen. Es ist naiv zu glauben, nur weil sie einmal westlichen Kräften freiwillig – oder auch aus Kalkül – zu Hilfe waren, würden sie ihre Prägung ablegen. Die Erfahrungen mit Migranten aus dem Orient in zweiter und dritter Generation belegen dies. Auch wenn die Ausnahmen noch so überschwänglich gelobt werden.

Auch die Muslimisierung der Politikergarde und der Führungskader unseres Landes wird aktiv vorangetrieben. Muslime und Musliminnen wurden – vor allem in der SPD – bewusst in die hohe Politik geschleust, als Minister, Staatssekretäre oder „Beauftragte“ in Regierungsämter gebracht.

Cem Özdemir, der grüne Muslim (passende Farbe!) ist Minister in der Bundesregierung geworden.

Reem Alabali-Radovan (31, SPD) ist die Beauftragte der Bundesregierung für Flüchtlinge und Migration; wie passend!

Mahmut Özdemir (34, SPD) Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat.

Sawsan Chebli (die „islamische Sprechpuppe“, Tim Kellner) Sprecherin des Auswärtigen Amts und von März 2010 bis Dezember 2013, später – bis 2021  – Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Berliner Senatskanzlei.

Ferda Ataman, die Deutsche als „Kartoffel“ beschimpft, ist Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung. Vorher war sie für Armin Laschet (CDU) war Ataman in dessen Zeit als Integrationsminister (2005 bis 2010) in Nordrhein-Westfalen als Redenschreiberin tätig. „Türken Achim“ gratulierte ihr via Twitter „aus vollem Herzen zur Berufung als neue Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung“.

Ein bitteres Resümee

Wer denkt, der Dschihad würde sich abschwächen, irrt sich. Die geschilderten Ereignisse, die Anschläge in Europa und die Furcht vor weiteren Attentaten, sind Siege für den Islam. „Wenn sich dem Islam keine mächtigen Kräfte entgegenstellen, ist der gewalttätige Dschihad unerbittlich. Schwäche ist ein Köder für die Dschihad-Haie.“

Immer wenn Dschihad-Ereignisse auftreten, ist zu beobachten, wie der Staat und die Medien die Nachrichten darüber zensieren. Oder sie verdrehen die Wahrheit in „Newspeak“ mit Worten, die nichts bedeuten; dubios klingende Namen werden nicht genannt; die Dschihadisten werden als psychisch instabil bezeichnet, und die Motive seien unbekannt.

In Europa haben Dschihadisten inzwischen freie Bahn, auch wenn immer mal spektakulär von den staatlichen Stellen berichtet wird, dass man eine Gruppe entlarvt oder Anschlagsabsichten verhindert habe. Dergleichen ist marginal im Vergleich zur täglich beschworenen rechten oder Nazi-Gefahr.
Und stets wird verschwiegen, dass der gefährlichste und aggressivste Antisemitismus hierzulande von muslimischen Organisationen und Personen ausgeht.

Unsere Eliten müssen den Islam “verstehen” lernen

Die einzige Möglichkeit, dass es weniger Anschläge gibt, dass man die islamische Aggression eindämmen kann, besteht darin, dass unsere Eliten endlich erkennen, warum der Dschihad stattfindet, und dass sie seine eigentliche Ursache, die islamische Doktrin verstehen. Und nicht Mahner und Warner verunglimpfen und als Rassisten kriminalisieren. Nur dann kann man fundierte Entscheidungen darüber treffen, was getan werden kann, um diesen Schrecken und diese Unmenschlichkeit zu beenden. Solange das Motiv nicht allen bekannt gemacht ist, wird der Dschihad nicht verschwinden.

Aber da gibt es diese selbstverschuldete Zensurkultur des Westens, diese umfassende gesinnungsmäßige Dekadenz. Betrachtet man die Reaktionen der Politiker und westlicher Medien auf den brutalen Angriff auf Salmans Rushdie, macht dies deutlich, wie wenig die Politik verstanden hat, um was es geht, wie abartig die westlichen Eliten sich auf den Weg zum eigenen Suizid und den unserer Kultur gemacht haben und unbeirrt weiter begehen. Stumpfsinnig hängt man immer noch einem abwegigen Multikulturalismus an und pflegt eine vorauseilende Zensurkultur, die dem Terrorismus sogar noch Argumente liefert.

Diese Entwicklung geht und ging nicht von den in diesem Land lebenden Minderheiten aus, auch nicht von den vorhandenen Muslimen, sondern von unserem eigenen, hypermoralischen, aber verdorbenen und verantwortungslosen Establishment. Man vermeidet jeglichen Verweis auf den islamistischen Terror und unterwirft dies andernfalls sogar strafrechtlichen und gesellschaftlichen Sanktionen. Welche Perversität liegt darin!

Den universellen Anspruch des Islams begreifen lernen!

Man muss sich endlich klar werden, dass es das Ziel der islamischen Weltanschauung ist, dass sich eines Tages die gesamte Menschheit freiwillig oder unter Gewalt vor Allah verneigen werde. Man mag zwar beschwichtigend einwenden, dass nur ein geringer Bruchteil der Muslime offen militant ist, doch eine wesentlich größere Anzahl steht hinter dem Dschihad: emotional, durch Meinungsäußerungen und durch finanzielle Unterstützung.

„Nicht nur die Ereignisse vom 11. September 2001 lieferten ein unmissverständliches Beispiel für den islamischen Ruf zum Dschihad – einen Aufruf an alle (!) Muslime, ihre Kraft, ihr Geld und sogar ihr Leben einzusetzen, um im Namen Allahs den globalen Islam zu errichten. Islamische Länder gehören zu den lautstärksten und strengsten Christenverfolgern und stellen die wohl größte Herausforderung, ja Bedrohung für die Christenheit dar und sind die bedeutendste äußere Gefahr für unsere Werte von Freiheit, Gerechtigkeit und Ordnung.“

Und nicht zu vergessen die Mitverantwortung, welche die Politik und eine dekadente Ideologie und die Feigheit des Westens dafür haben.

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Quellen (u.a.):

Oriana Fallaci: „Die Wut und der Stolz“ – 2002 München

Oriana Fallaci: „Die Kraft der Vernunft“ – 2005 Berlin

Mark A. Gabriel: „Motive islamischer Terroristen – eine Reise in ihre religiöse Gedankenwelt – 2006 Resch-Verlag Gräfelfing

Peter Helmes: „Die kleine unkorrekte Islam-Bibel“ – 2018 Verlag der Deutschen Konservativen

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*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei conservo.

Hinweis der Redaktion: Zwischenüberschriften wurden teilweise von der conservo-Redaktion eingefügt.

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Von conservo

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