Dazu fällt mir im Moment nicht viel ein. Nach seiner Klatsche bei den Wahlen im November ist Herr Obama auf Tauchstation gegangen. Umso mehr sehe ich mich veranlaßt, den „ungeschriebenen Brief des Jahres“ aus der Feder der Präsidenten-Gattin Michelle zum Besten zu geben. Sie schreibt:

 „Dear People, liebe Steuerzahler,

erst zum zweiten  Mal in meinem Erwachsenendasein schäme ich mich nicht für mein Land. Ich danke den hart arbeitenden amerikanischen People dafür, daß sie 242.000 (zweihundertzweiundvierzigtausend) US-Dollars für meinen Urlaub in Spanien gezahlt haben. Meine Tochter Sasha, einige enge Freunde meiner Familie, mein persönlicher Stab und verschiedene andere Gäste hatten eine wunderbare Zeit. Ehrlich gesagt, was „leben“ ist, können Sie erst beurteilen, wenn Sie einmal in einer 2.500 Dollar-Suite (pro Nacht) in einem Luxus-Hotel verbracht haben.

Ich danke Ihnen auch für die Möglichkeit, das Regierungsflugzeug „Air Force 2“ zu benutzen und 70 Mann Geheimdienst-Personal zu unserer Sicherheit mitzunehmen. Die Air Force 2 verbrauchte lediglich 47.500 Gallonen (mehr als 200.000 Liter) Treibstoff, die Kohleemission erreichte 1,031 Tonnen CO2. Dies sind natürlich nur Schätzzahlen, sie dürften aber ziemlich zutreffen.

Dear People, ich werde den Energieverbrauch wieder reinholen. Ich bitte alle Landsleute, in Zukunft etwas langsamer zu fahren und verbrauchsarme Fahrzeuge zu nutzen oder überhaupt weniger zu fahren. Gemeinsam werden wir es schaffen!

Ich weiß, daß die Zeiten hart sind und es vielen von Ihnen schwerfällt, ihre Tafel zu füllen. Ich wünsche den (vielen) Arbeitslosen, daß sie bald wieder Arbeit finden und Steuern zahlen können. Glauben Sie mir, ich war ziemlich glücklich, als mein Mann Barack Hussein vor einiger Zeit mit mir und meiner Familie einen Luxusurlaub in Maine machte. Ich war nur für einige wenige Tage in Spanien. Und danken möchte ich auch noch den amerikanischen Steuerzahlern, daß sie uns zwei Milliarden Dollar für unsere kürzliche Reise nach Indien spendiert haben.

 Herzlichst

Ihre

Michelle Obama

Von conservo

Conservo-Redaktion