Au Backe! Ausgerechnet Thilo Sarrazin wurde von dem Karnevalsverein „Mainzer Ranzengarde“ zu einer Rede ins Kurfürstliche Schloß zu Mainz eingeladen. Da hört der Spaß auf! Weshalb Grüne, DGB-Gewerkschaften und etwa 20 Vereine bzw. „Sozialinitiativen“ ein „Bündnis gegen Sarrazin“ beschlossen und zu einer Großdemonstration aufriefen. Die Protesthansel werfen der Mainzer Ranzengarde vor, mit der Einladung an Sarrazin dessen Äußerungen über Ausländer zu verharmlosen und somit „Rassismus wieder salonfähig zu machen“. Übersehen haben die Krakeeler offenbar die Gründungsidee der Ranzengarde, die sich bereits im 19. Jahrhundert als „Garant des freien Wortes gegen das Obrigkeitsdenken“ konstituiert hatte. Das „freie Wort“ ist also nach linker Meinung offensichtlich nur politisch Korrekten garantiert – und das ist Sarrazin ganz gewiß nicht.

Von conservo

Conservo-Redaktion