Die Überschrift ist nicht ganz korrekt, richtiger muß es dem Zeitgeist nach heißen: „linksextremistische und rechte Gewalt“. Merken Sie den Unterschied?

Zur Sache: Da hat der Berliner Innensenator gerade eine alarmierende Studie vorgelegt, nach der in den letzten fünf Jahren „deutlich mehr linke als rechte Gewalttaten begangen“ wurden. Zunehmende Gewalt gegen Polizisten, brennende Autos, Landfriedensbruch und ähnlich heißen die Vergehen vor allem. Die Täter seien in der Regel vermummt und nicht zu identifizieren, so daß sie ungestraft davon kämen. Sie gehen also nicht in die Kriminalitätsstatistik ein, weshalb dort die Taten Rechtsextremer in der Überzahl erscheinen. So berichten die Gazetten landauf, landab unverdrossen über die (gefährliche) „Gewalt von rechts“, und die linksextremistische findet man allenfalls im Kleingedruckten.

Linkspartei und Grüne sind auf dem linken Auge blind und nehmen die Studie nicht zur Kenntnis. Mehr noch, als Familienministerin Köhler ihre Planung bekannt gab, pädagogische Mittel gegen linksextremistische Gruppierungen einzusetzen, erhob sich grünes (und linkes) Protestgeschrei. Aber im „Kampf gegen rechts“ stehen sie natürlich in vorderster Front.

Von conservo

Conservo-Redaktion