Castor-Kosten und Chaoten

Immer wieder dasselbe. Bei Demonstrationen, wie z. B. gegen die Castor-Transporte, werden alle Grenzen gesprengt – auch die finanziellen. Ein Großaufgebot der Polizei muß gegen alles demolierende Chaoten ankämpfen, rund um die Uhr, bei Regen, Sturm oder Eis.

Eine alte Rechtsregel besagt, daß der Verursacher den von ihm angerichteten Schaden zu beseitigen bzw. die Kosten dafür zu tragen hat. Nicht aber in unserer Gutmensch-Welt. Unglaublich: Die Staatsanwaltschaft Lüneburg will nun die Anti-Atom-Aktivisten, die rund um Gorleben riesige Schäden angerichtet haben, von Strafe freistellen. Die StA ermittelt(e) gegen mehr als 100 Schadensstifter, die sich aus den Reihen der rund 1.500 Personen rekrutierten, die einen „Solidaritätsaufruf“ aus dem Jahre 2010 unterzeichnet hatten. Darin wurde dazu aufgerufen, bei den Atommülltransporten Schottersteine aus den Gleisbetten zu entfernen, wodurch die Zugstrecke unpassierbar wurde. Zum Verhalten der StA Lüneburg höhnt nun ein neuer Aufruf der „Kampagne Castor schottern“ u. a.: „…Damit bestehen wir noch einmal darauf, dass Widerstand gegen die Atomindustrie legitim ist, auch wenn er die Grenzen des Erlaubten überschreiten muss…“ (Hervorhebung v. Verf.)

Ach, die armen Demonstranten. Natürlich sollen, ja müssen sie straffrei bleiben; denn sie hatten nicht nur alle eine schwere Kindheit, sondern auch Wasserwerfer von bösen Bullen zu ertragen. Von den wirklich armen Polizisten, die jeder körperlichen Attacke nahezu wehrlos ausgesetzt sind, spricht niemand. Die Kosten trägt der Steuerzahler. Und die wie immer „betroffenen“ Grünen wissen auch schon, woher das Geld dazu kommen soll: aus Steuererhöhungen.

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