Stefan Buchtzik, der Herausgeber des „Arnstädter Stadtecho“, weist mich auf ein ganz besonderes Ereignis hin:

Die von uns so geschätzte Türkey-Verehrerin Claudia Roth versucht sich mit einer neuen künstlerischen Verrenkung: Sie wechselt vom Fach Dramaturgie ins – besser zu ihr passende – Fach Schauspielerei, allerdings (noch) nicht in Hollywood, sondern in der Türkei – sozusagen ein neues Turkeywood.

Frl. Roth hat bei ihren türkischen Landsleuten einen Film gedreht „Entelköy Efeköy´e karsi“ („Entelköy gegen Efeköy“), was so viel heißen soll wie „Intelligenz gegen…………..“. In diesem Kinostreifen, der (seit November 2011) „bald auch nach Deutschland kommt“, spielt sie sich selbst – ob als Enteköy oder Efeköy laß ich ´mal offen, um nicht die Spannung rauszunehmen.

Der Film soll „ländlich geprägte türkische Mitbürger“ dazu anhalten, zusammen mit den Grünen gegen Kernkraftwerke zu kämpfen. Roth sagte der türkischen Nachrichtenagentur Dogan nach dem Dreh in entwaffnender, aber treffender Offenheit:

„Es gibt nichts Schwereres, als Claudia Roth zu spielen. Ich fand es sehr schwer, mich selbst zu spielen.“

Warum so bescheiden? Das Fräulein hätte doch bloß ganz natürlich bleiben sollen und so wie immer „spielen“ können. Denn auch in ihrem wirklichen Leben spielt doch gerne „Theater“. Und schnattern wie ein Truthahn, äh…eine Truthenne (Turkey-hen), kann sie sowieso.

Vorhang! Applaus! Alaaf! Helau!

Von conservo

Conservo-Redaktion