Wahnsinn!: Durchbruch bei der Verwirklichung der „großen Transformation“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes *)

Wie die Arbeitsfähigkeit der Frauen in der Planwirtschaft deutlich effektiver gestaltet werden kannPresse-Erklärung des „Vereins Transformation“ zu Schwangerschaft und Stillzeit

(Vorsicht, Satire!)

Moderne sozialistische Naturwissenschaft

Gerade auch in der besonderen Erkenntnis, daß die bis zu neun Monate langen Ausfallzeiten mit anschließenden langen Mutter-Kind-Zeiten (bis zu 3 Jahre) diese arbeitenden schwangeren Frauen von einer produktiven Arbeit im demnächst planwirtschaftlich zu regelnden System der kollektivistisch zu organisierenden Planwirtschaft mit seinen Planzielen zu 100% abhält, müssen die heute bereits vorliegenden wissenschaftlichen Kenntnisse und Errungenschaften endlich in die Tat umgesetzt werden.

Die von den kapitalistisch-reaktionären Kräften einer „fehlenden Produktivität der Planwirtschaft“ unterstellten Gründe können unsererseits leicht korrigiert werden, wenn alle wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich höherer Produktivitätsraten gerade unter den Frauen zum Wohle des Volksvermögens im Sozialismus eingesetzt werden.

So wird es relativ leicht gelingen, die Stillfähigkeit der deutschen Frau zu verlängern, die durchaus mit einem zu stillenden Kind an der Brust – im linken Arm gehalten – am Fließband oder am Büro-Arbeitsplatz auch in dieser speziellen Situation produktiv weiter arbeiten kann. Stillzeiten sind somit keine Zeiten einer Arbeitsunfähigkeit mehr – undentsprechen damit keinesfalls irgendwelchen „Krankheiten“, sondern sind völlig natürlich und normal.

Muttermilch – dem Kind über drei bis vier Jahre nach der Geburt über die Brust verabreicht –macht spezielle teure Babynahrung (Sie kennen alle die bekannten Hipp-en und Alete-rten Produkte) zu 100% überflüssig. Und Muttermilch ist die ausgewogenste, gesündeste Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder. Hierüber besteht mittlerweile ein Konsens in der Gesellschaft. Dennoch ist dies ein völlig neues Narrativ, das im breiten Diskurs jetzt zu einem Konsens im gesamten Kollektiv führte.

Darüber hinaus kann durch Stillzeitverlängerung die CO2-produzierende klimaschädliche Agrarproduktion von Gemüse und vor allem von Fleisch radikal reduziert werden – nämlich durch den Wegfall teurer Babynahrung , was dem Klima zugutekommt und mithilft, den Klimawandel zu stoppen und zu verhindern.

Im Rahmen der Realisierung der neuen, sich am Kollektivismus/Sozialismus orientierenden „großen Transformation“ (Karl Polanyi – aktualisiert von H.J. Schellnhuber2011) wird die Einführung der Planwirtschaft dafür sorgen, daß die zu Ungerechtigkeiten führenden kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen lückenlos abgelöst werden können von dieser das Wohl der arbeitenden Bevölkerung garantierenden Wirtschaftsform.

Um jedoch eine maximal hohe Produktivität des Kollektivs bei der Erfüllung unserer ehrgeizigen Planziele erreichen zu können, müssen alle mittlerweile gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Errungenschaften möglichst exakt berücksichtigt werden, wie wir das bei der Veränderung der Konzentration des CO2 in der Luft bereits bis vier Stellen hinter dem Komma berücksichtigen.

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit hat der Kapitalismus bisher die Selbstverwirklichung der Frauen in diesen Lebensphasen völlig ausgebremst und diese Mütter an Heim, Hof und Herd zurück gezwungen – unter dem gesetzlich willkürlich beschlossenen Verbot, dass Schwangere am angestammten Arbeitsplatz weiter arbeiten dürfen. (Das ist ein totalitär den Schwangeren aufgezwungenes Arbeitsverbot!)!

Wie schon beim Kampf gegen den Klimawandel durch Reduzierung des CO2-Gehalts in der Luft von 0,0396% auf 0,0389% kann die moderne sozialistische Naturwissenschaft auch während der bisherigen „Arbeits-Ausfallzeiten der Frauen durch Schwangerschaft und Stillzeit“ segensreich dafür sorgen, daß diese werdenden Mütter selbstverständlich weiter arbeiten können und dürfen, ja sollen, wodurch die „Selbstverwirklichung der Frau“ garantiert und die „Emanzipation“ voran getrieben werden kann in einer leider immer noch von Männern und Machos dominierten Gesellschaft.

Das Projekt, das bereits 1989 vom DDR-Gesundheitsminister Klaus Thielmann mit der Vergabe von Studien- und Forschungsarbeiten an der Karl-Marx-Universität in Leipzig begonnen wurde, ist nun – dreißig Jahre nach der feindlichen Übernahme der DDR durch die BRD – wieder aufgenommen worden im Rahmen der segensreichen Verwirklichung der DDR-Nachfolge-Ideologie von der „großen Transformation“ (vgl. H.J. Schellnhuber – WBGU 2011).

Im Zentrum unserer „Studienphase A“ stand die „Verkürzung der Tragfähigkeit der deutschen Frau“, mit dem Ziel, die lange Zeit einer Schwangerschaft von neun auf maximal vier Monate zu reduzieren.

Dies gelang durch die gezielte Gabe von zur Natur identischen Wachstumsfaktoren (growth factors – wie z.B. VEGF u.v.m.).

Die einzige Nebenwirkung: Die so gezeugten und geborenen Kinder wiesen – kontinuierlich gemessen – vor allem im heute zuletzt analysierten Alter von 6-7 Jahren – erheblich erniedrigte Intelligenzwerte (IQ) auf, was jedoch durchaus erwünscht ist im Rahmen der Zügelung, Bändigung und Unterordnung der Volksmitglieder des Kollektivs unter die Ideologie und die Beschlüsse des Potsdamer Zentralkomitees des PIK und des WBGU.

Solche Untergebenen zeichnen sich vor allem durch einen erfreulich naiven, blinden Gehorsam und durch eine hohe widerspruchsfreie Zustimmung zu den politischen Vorgaben und Gesetzen der Funktionärsklasse im PIK u.a. aus.

Durch die Gabe von growth factors ab dem ersten Tag des Nachweises einer bestehenden Schwangerschaft konnte die Zeit bis zur Geburt eines ausgereiften Säuglings von bisher ca. neun Monaten auf 4,36 Monate (im Mittel – bei Standardabweichung von +/- 0,2 Monaten) verkürzt werden.

Die so neu gewonnene freie Arbeitszeit einer Frau betrug somit 4,64 Monate, was bei 53.000 jungen Müttern einer Produktivitätssteigerung von 10,8% bzgl. der gesetzten Planziele entspricht.

Auch die Verlängerung der Stillfähigkeit der Mutter um durchschnittlich 3,2 Jahre führte zur Ersparnis an sonst hinzu gekaufter teurer Babynahrung von durchschnittlich fast 18.000 Euro in drei Jahren (ca. 6.000 Euro pro Jahr).

Dies konnte erreicht werden durch die sukzessive Gabe des Natur-identisch hergestellten Hormons Prolaktin, das den Milch-Einschuß in die Brüste bewirkt.

Rechnet man die Kosten für die verabreichten Hormone (growth factors und Prolaktin) für drei Jahre in Höhe von 5.200 Euro hoch gegen die allein nur aus der Einsparung der Babynahrung sich ergebende Summe von 18.000 Euro, so ergibt das immerhin noch eine Gesamtersparnis von 12.800 Euro.

Hinzu kommt die höhere Effektivität der jetzt möglichen Arbeitsleistung der Mütter im Kollektiv der Produktionsstätten über drei bis vier Jahre, die im Durchschnitt bei zusätzlichen 26.800 Euro brutto liegen, sodaß sich die Umsetzung dieser progressiven wissenschaftlichen Neuerungen sowohl volkswirtschaftlich als auch bezüglich der Planerfüllung voll und ganz lohnen.

Wir danken den sozialistisch-leninistischen Genossen der Medien, die verabredungsgemäß stets positiv über unsere Vorhaben in der Öffentlichkeit berichtet haben, und bitten darum, nun auch unsere Aktion:

 „Kurz brüten – lang stillen“

zu unterstützen, einer bewußtseinsverändernden Kampagne des Aktivistenkollektivs:

Pupils for Socialism and Transformation“ – mit dem Untertitel:

„Tuesdays for milky breasts“

Die Demonstrationen zugunsten unserer „Transformations-Projekte“ werden angeführt von der erst 16 Jahre alten Aktivistin Blöda Dummberg und unterstützt von namhaften Evolutionshemmern wie Prof. Dr. Karl Lauterfluß (SPD).

Es lebe die sozialistische Unkenntniswissenschaft!

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Ich danke meinem wissenschaftlichen Freund Enrique Comer für sein Abraten. P.H.

www.conservo.wordpress.com       31.05.2019
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