Die selbstmörderische Anmaßung des Westens

Einmal mehr gescheitert – in Afghanistan

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Michael Klonovsky schreibt:
Am Hindukusch ist die Idee, man könne die westliche Lebensart in jeden Teil der Erde exportieren, noch krachender gescheitert als in Nordafrika. Die sogenannten westlichen Werte sind nicht universell. Der Glaube, andere wollten so sein wie wir, ist nicht nur größenwahnsinnig, sondern er zeugt von einer Geringschätzung des Anderen, die fremdenfeindlicher ist als jeder Skinhead. Es gibt marianengrabentiefe Klüfte zwischen den Kulturen…“

Nach der Einnahme von Kabul, der Machtübernahme der Taliban im ganzen Land, ist das Lamento in den westlichen Kreisen immensurabel. Unter dem Eindruck von Fluchtbildern, wie sie vor allem die USA noch aus Saigon in Erinnerung haben, wird von den hiesigen und „transatlantischen“ Verantwortlichen ein neues Armageddon beschrieben. Es droht der Rückfall in ein „Lithikum“, erschaffen durch den „Steinzeit-Islam“ der Taliban.

Die Hauptsorge gilt „Bürgermeisterinnen“, Lehrerinnen, Frauenrechtlerinnen, progressiven und allen bisher hoffnungsfroh gestimmten Frauen und Mädchen in dem gefallenen Land. Wie sagte Merkel ernst: „An einem Tag wie heute sind wir mit den Gedanken bei den vielen Frauen in Afghanistan, die in diesen Tagen und Stunden um ihr Leben fürchten müssen, weil sie sich politisch engagiert haben.“ So wird es exponiert auch in den Kommentaren und Meldungen hervorgehoben. Man meint, die möchten alles, was weiblich ist, ausfliegen. Natürlich gilt die Sorge auch den vorwiegend männlichen „Ortskräften“ (Dolmetscher, Informanten, Fahrer und sonstige Dienstleister), die möglicherweise um ihr Leben fürchten.

Es heißt, eines der Hauptziele der USA und ihrer Nato-Verbündeten in Afghanistan sei es gewesen, eine schlagkräftige Armee und eine starke Polizei aufzubauen, die den Taliban längerfristig allein würden die Stirn bieten können. Die Europäer wollten mit den USA zusammen einen demokratisch geformten Staat aufbauen und den Menschenrechten zum Durchbruch verhelfen. Alle diese Versuche sind kläglich gescheitert.

Und trotzdem meint ein Kommentator unserer Qualitätspresse:
Aber man darf Afghanistan auch nicht in ein neues Steinzeit-Kalifat abdriften lassen….

Weder die militärischen Interventionen noch die Milliarden an Entwicklungshilfe, weder die verblasenen Konzepte von „Nation Building“ noch der Export von „Zivilgesellschaft“ führten zu irgendetwas. Das Scheitern der hypertrophen Westler ist auch nicht mit dem zivilisatorischen „Rückstand“ zu erklären – damit, daß die Afghanen „im Mittelalter“ leben und deshalb nicht „so weit“ seien wie wir.

Die afghanische Gesellschaft – so weit man überhaupt von einer konsistenten Gesellschaft reden möchte – beruht auf Fundamenten, die von europäischen oder nordamerikanischen so weit entfernt sind, wie der Mond von der Erde. Deshalb ist auch zu bezweifeln, daß ein gelegentlich geforderter, künftiger oder neuerlicher,  verstärkter Gewaltakt von westlicher Seite zu einer fruchtbareren Lösung führen könnte.

In den zurückliegenden Jahrzehnten wurde mit mehr oder minder starker fremder Hilfe in dem Land ein islamisches Regime errichtet, das insbesondere bei ethnischen Minderheiten und der städtischen Bevölkerung Kabuls und Herats auf Ablehnung stieß.

Kabul wurde schon vor 50 Jahren als eine Stadt, einen Hort mit westlicher Freizügigkeit für Frauen und progressive und gebildete Afghanen gefeiert. Eine Chimäre, wie sich immer wieder zeigte. Kabul war/ist kein Beispiel für Afghanistan.

Die zwei großen Loya Jirgas (große Ratsversammlungen von Stammesältesten, Lokalfürsten und anderen Vertretern) 2002 und 2003, welche tatkräftig besonders durch die Bundesregierung initiiert worden waren, sowie drei Präsidentschaftswahlen (2004, 2009 und 2014) und zwei Parlamentswahlen (2005 und 2010) haben Afghanistan keinen Frieden gebracht. Warlords und die islamische Geistlichkeit haben in den letzten Jahren wiederholt in die Politik der Regierung eingegriffen und besetzten wichtige Positionen in den Parlamentskammern. Außerdem wurden Armee und Polizei von Kämpfern infiltriert, die eher ihren Kommandanten und jeweiligen ethnischen Gruppen gegenüber loyal sind als dem sog. afghanischen Staat.

Ein Insider aus der amerikanischen Besatzerarmee – als solche wurde alle ausländischen Truppen empfunden – beschreibt:

„Die afghanische Armee bestand de facto nur auf dem Papier. Die weitaus größte Mehrheit der Soldaten waren Analphabeten, die nicht einmal dazu in der Lage waren, Aufträge auf Gruppenbasis zu verstehen, zu interpretieren und auszuführen. Offiziere und Unteroffiziere sind in der Regel nicht wegen ihrer Fähigkeiten oder ihrer Talente in diese Positionen gekommen, sondern weil sie durch lokale Kräfte ernannt wurden. Meist aufgrund familiärer Beziehungen.

Generäle und Stabsoffiziere kamen aus der Stammestradition und nicht aus entsprechenden Ausbildungseinrichtungen. Sie wurden ernannt, was meistens Schuldverhältnisse begründete. Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere eines Bataillons, zum Beispiel, kamen oft geschlossen aus einem Stammesgebiet, womit das letzte Wort immer der jeweilige Stammesfürst hatte, aber nicht das Oberkommando oder die afghanische Regierung.

Die Loyalität galt dem eigenen Stamm und dem Stamm des Fürsten, aber nicht einem fremden. Trat also der jeweilige Stammesfürst den Taliban bei, wechselte auch gleich das ganze Bataillon mitsamt seinen Waffen. Disziplin- und Mentalitätsprobleme, deren Änderung nicht gelang, taten ein Übriges.

Und nicht nur unter Betrachtung der „Afghanischen Armee“ darf man feststellen:

„Es gibt kein Afghanistan. Unsere Unfähigkeit, dies zu verstehen, war die ganze Zeit das Problem. Das Volk, das wir fälschlicherweise als Afghanen bezeichnen, wird wieder zu dem, was es die ganze Zeit war…“

Als einziges verbindendes Band unter der unterschiedlichen ethnischen Gruppierungen ist der Islam mit seinen einfachen Grundkonzept und Vorgaben zu sehen, welche den urtümlichen Strukturen und Denkungsweisen am meisten entgegenkommt.

Die westlichen und hiesigen Besserwisser in den Medien sprechen von einem Steinzeit-Islam, in welchen die Taliban das Land führen würden.
Völliger Quatsch: Der Islam ist der Islam – und ist an sich unverändert seit 1400 Jahren. Müßig festzustellen, dass es in der Steinzeit keinen Islam gab!

Der Islam als Religion und seine Sachwalter über die Jahrhunderte haben es zu keiner Zeit und in keinem seiner „Gesellschaften“ es wirklich fertiggebracht, den primitiven und gewalttätigen Anlagen des Raubtieres Mensch anhaltend zivilisatorische Fesseln anzulegen. Da hilft auch nicht der Verweis auf die Blüte einer islamischen Kultur à la Al Andalus oder im Reich der Abasiden. Und so gibt es wieder, unter den Taliban – oder vielleicht auch unter anderen „Mudschahedin“? – nichts anderes, als es in dieser Region seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden gab: ein Konglomerat unterschiedlicher Völker und Beziehungsgeflechte, denen Familien- und Stammesbindung die höchsten Werte und Verpflichtung darstellen.

Wie vermessen ist es, da so etwas wie die „Westlichen Werte“ zu installieren, ja aufzuzwingen: Bürger- und Menschenrechte seien zu garantieren, nach Werten wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit, Individualismus und Toleranz zu leben und die liberale Demokratie zu praktizieren; einen westlichen Lebensstil, den es zu verteidigen und den zu verbreiten es sich lohne. Zu welchem – besonders nach intensiver Aufklärung in den letzten 50 Jahren – sexuelle Libertinage, Abwertung traditioneller Bindungen wie Familie und Heimat, Propagieren eines ungehemmten Hedonismus und anderes mehr gehören. Das Fehlen solcher „Werte“ scheint mir das, was eine „Bischöfin“ seinerzeit meinte mit „Nichts ist gut in Afghanistan“. Das sagte eine Vertreterin der höchsten Toleranz- und Verstehens-Institutionen.

Ist es nicht intolerant und „islamfeindlich“, die Burka oder irgendeine andere islamische Praxis zu kritisieren? Unsere Eliten propagieren seit Jahren genau das.
„Wir werden euer intolerantes, menschenfeindliches und frauenverachtendes islamistisches System durch eine Zivilgesellschaft ersetzen, die von klugen Professoren gestaltet und engagierten Frauen gestaltet werden wird“, versprach der Westen.

Aber ist es nicht auch wertend und „rassistisch“ – auf jeden Fall ein Verstoß gegen die Ideologie des Multikulturalismus – andererseits dazu (aber natürlich intellektuell verbrämt) geltend zu machen, die westliche Demokratie und Lebensweise sei einer islamisch-theokratisch gesteuerten Staats- und Gesellschaftsform überlegen?

Und dabei vergisst man: Man kann nicht an einem Kampf der Kulturen teilnehmen, wenn man seine eigene Zivilisation verabscheut. Das sei besonders bestimmten politischen Gruppierungen in Deutschland ins Stammbuch geschrieben.

Die westliche, militärische wie kulturelle Intervention in Afghanistan konnte nur scheitern. Die Briten und die Russen haben historisch gesehen bereits solche Erfahrungen gemacht. Und keiner dieser so großartigen, westlichen, intelligenten „Thinktanks“ hat aus der Geschichte gelernt, niemand von den hochgelobten Analysten der westlichen „Dienste“ hat dies voraussehen können?

Das ganze Bemühen des Westens in Afghanistan ist gescheitert.


Und jetzt schwingen sich die hiesigen Wertevertreter zu neuen Höhen humanitären Mitleidens und gutmenschlichen Betätigungsdrangs auf, denn alle, die man mit Flugzeugen von dort herbeischaffen könne, sollen hier Aufnahme finden. Die Fernstenliebe feiert unter Vergessen dessen, was uns eigentlich am nächsten steht, einmal mehr fröhliche Urständ. Hin zum Untergang des Abendlandes.

***** 

*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit vielen Jahren Kolumnist bei conservo

(www.conservo.wordpress.com)

23 Kommentare

    1. Martin Luther sagte:
      Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis… und meinte damit das er ( der Esel ) tüchtig auf die Schnauze fallen wird . . .

      wie zum Beispiel die Sowjetunion in Afghanistan

  1. Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis. (Luther?)

    Das ist so eine menschliche Eigenschaft, dass wir leichtsinnig werden, Risiken eingehen und uebermuetig werden, wenn wir uns als erfolgreich und wohlstaendig erachten. So lange das jemand in Eigenverantwortung tut, muss er eben mit den Folgen leben.

    Doch gerade diese Eigenverantwortung faellt weg, wenn ein Staat ‚aufs Eis geht‘. Die Kosten fuer das dumme Verhalten traegt nie der Kanzler, Minister, Beamte, sondern das gesamte Volk. Deshalb argumentieren Libertaere schon lange, dem Staat nur so wenig wie noetig Macht zu geben. Ich weiss nicht wie viele „lessons learned“ wir noch brauchen, um auch mal die richtigen Schluesse zu ziehen und es umzusetzen.

    Wer mit dem Leben von anderen spielt kommt normalerweise in den Knast. Und genau da gehoeren alle Entscheider hin, die das Leben von Deutschen gefaehrden, inkl. der paar Arschgeigen in der AfD, die eine humanistische Aufnahme von Afghanen wollen.

  2. Afghanistan

    Afghanistan ist ein gescheiterter Vielvölkerstaat an der Schnittstelle Zentral- und Südasiens, der an den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, die Volksrepublik China und Pakistan grenzt. Drei Viertel des Landes bestehen aus schwer zugänglichen Gebirgsregionen. Die vorherrschende Religion ist der Mohammedanismus, zuvor war das Land über Jahrhunderte buddhistisch geprägt.

    Kriege in Afghanistan

    Krieg mit der Sowjetunion

    Die letzte Schlacht des Kalten Krieges fand in Afghanistan statt. Nachdem sich 1978 Kommunisten mit Hilfe der kommunistisch geprägten Afghanischen Armee an die Macht geputscht und die Demokratische Republik Afghanistan ausgerufen hatten, ließ Weihnachten 1979 der Kremlchef Leonid Breschnew seine Truppen in Afghanistan einmarschieren, um die kommunistische Regierung in Kabul einerseits auf moskautreue Linie zu bringen und sie andererseits bei ihrer „Revolution“ zu unterstützen. Der amerikanische Geheimdienst CIA und Pakistan unterstützten infolgedessen fatalerweise die aufständischen Mudschaheddin mit geheimen Geld- und Waffenlieferungen, aus denen sich später die Taliban entwickeln sollten.

    https://de.metapedia.org/wiki/Afghanistan

    Einmal mehr gescheitert – in Afghanistan

  3. Danke @altmod
    Am meisten widern mich gerade die Leute an, die gebetsmühlenartig und pausenlos das Narrativ verbreiten, ALLE in Afghanistan hätten jetzt Angst. Das, so schließe ich aus etlichen Videos von Afghanen, die dazu befragt wurden, ist einfach eine fette Lüge. Man spricht von 99 Prozent der Einheimischen, die froh sind, dass die westliche Besatzung endlich vorbei ist. Ein Afghane meinte, seit Kabul von den Taliban eingenommen wurde, konnten die Einwohner dort zum ersten Mal seit vielen Jahren ruhig schlafen.
    Es gibt aber Bestrebungen, uns etwas anderes vorzugaukeln, das ja für manche wenige Leute zutreffen mag, wie die Bilder vom Flughafen zeigen, doch dies dürfte eine absolute Minderheit sein. Also soll man uns mit diesem saudummen Geschwätz, das allein dazu dienen soll, dass wir Deutschen wieder Abertausende aufnehmen und durchfüttern, in Ruhe lassen.
    In einer gerechten Welt, in einem wahrhaft menschlichen System würde niemand dazu gezwungen werden, wie ein Sklave für den Lebensunterhalt von anderen Leuten zu schuften. Mir reicht es bis zur Oberkante.
    mpG Freya

    1. Nun ja, ich denke vor allem Stadt-Afghanen haben Angst….. sogar eine weit verbreitete.

      Für die ländlichen Afghanene ist die Welt mit den Taliban durchaus in Ordnung….. sie Lebten schon immer so wie die Talib es anstreben.

      Viele Afghanen haben in den letzten 20 Jahren gelernt das es sich besser lebt ohne die Taliban …….. und sie haben die Vorzüge der „westlichen“ Annehmlichkeiten schätzen gelernt.
      Natürlich haben viele bei der Polizei, der Armee, in der Beamtenschaft und als Zuarbeiter der Besatzung gut verdient, ja zum ersten mal im Leben einen regelmässigen Lohn erhalten.

      Nun sind 500ooo Personen ohne Lohn und ohne geregelte Zukunft…. etwas was sie nun 20 Jahre hatten.
      Gerade in den Städten fürchten sich also viele………
      Man sollte auch nicht vergessen, als die Kommunisten einst regierten, da gab es genug Afghanen die deren brutale Umerziehung und Repression mitmachten. der Anteil der Bevölkerung die keinen islmischen Staat will ist ziemlich gross, denn sonst hätten die Kommunisten unter Natschibullah damals nie so lange durchgehalten.

      Der Norden wird sich vielleicht abspalten……… sich gegen die Talib wehren, Kämpfen.
      Sie fürchten sich zumindest vor deren Einfluss, deren Steinzeitislam.

      Die Zuarbeiter sollte man schützen……. darunter sind viele die wirklich Fortschritte gemacht haben, deren Töchter sich nicht verschleiern mussten, die Berufe gelernt haben.
      Und das sind sogar die bessern „Flüchtlinge“ es ist nicht der Abschaum wie er vorher zu uns kam.

      Natürlich, hier werden die bei 0 neu anfangen….. es wird viele Konflikte geben, Fruststrationen, Gewalt.
      Aufnehmen will ich die auch nicht, trotzdem geht es auch um die „Ehre“ die Deutschland dabei zu verlieren hat. Geht man in einen Krieg, sollte man die Konsequenzen tragen.
      „Danach“ ist die Sache leider nicht mehr zu retten, man hätte nie dorthin gehen sollen.

      „Vorher“ …. hätte man Klug sein müssen, nun die Helfer ihrem Schicksal zu überlassen ist eine Schande.
      Und seien wir ehrlich………. diese Zuarbeiter werden noch Jahre in Angst leben.
      Ein einziger missgünstiger Nachbar kann für die schwerste Konsquenzen haben.

      Der Iran könnte dort intervenieren und weil sie „unkorrekt“ Krieg führen, auch gewinnen.
      Die meisten Afghanen verstehen die Perser ja eh…… denn sie sprechen die selbe Sprache, lebten einst in einem gemeinsamen Staat.
      Also die könnten es vielleicht……. haben aber kaum das Geld dafür.
      Flüchten nun aber Millionen in den Iran, könnte das Fass überlaufen.

      Zudem, die Muslime untereinander kämpfen ganz anders, Brutal, Rücksichtslos und die „Niedergekämpften“ würden nicht mal das grosse Gejammere anstimmen, denn die Muslime andern Ortes hören ihnen nicht zu.
      Verbrecher töten Verbrecher…..was gäbe es besseres ?

      Aber natürlich würden wir dem Iran die Hölle heiss machen……. würden mit Argusaugen auf sie schauen…….. jedes Menschenrechtlein welhes der Islam sowieso ablehnt, überwachen……
      Type wie Heiko Schmächtig, sorry Heiko Mass…… werden sich aufplustern um die Welt zu retten.

      1. >“Danach” ist die Sache leider nicht mehr zu retten, man hätte nie dorthin gehen sollen.<

        Da stimme ich Ihnen zu.

      2. Unsere Politiker (Volksvertreter?) haben Krieg in Afghanistan gemacht und versagt, nicht wir, das Volk. Dann sollten auch sie ihre Zuarbeiter aufnehmen und beköstigen und gesundheitlich versorgen und nicht wir, das Volk. Denn sie sind verantwortlich und entscheiden schon seit Jahrzehnten gegen das eigene Volk, versklaven es sogar für alle unfähigen, fremden Bürger dieser Erde, und das auch noch als sogenannte „Volksvertreter“. Für sie ist der eigene Bürger ein Untermensch, ohne Menschenrechte, gut zum Arbeiten und gut zum Abschlachten. Und für sie sind die Fremden die Übermenschen. DAS ist die eigentliche Schande.

        1. @ Gelbkehlchen……..

          Tja, wenn ich könnte, ich würde die Politiker alle ins Islamisten-KZ nach Afghanistan schicken. Denn das ganze Volk haftet für deren Unfähigkeit, das ganz Volk.
          Leider funktioniert das so nicht, aber man könnte noch wählen gehen, noch gibt es Wahlen.
          Alleine, Deutschland wird den Mist noch einmal wählen, so lange bis Wahlen nichts mehr bedeuten werden.

  4. Enthauptung in bayerischem Obdachlosenheim: Polizei verschweigt den Tathergang!
    https://philosophia-perennis.com/2021/07/24/enthauptung-in-bayerischem-obdachlosenheim-polizei-verschweigt-den-tathergang/

    Die Bluttat ist bereits am vergangenen Montag geschehen. Da es aber einmal mehr nicht ins Bild des barmherzigen zu Deutschland gehörenden Islam und integrationswilliger Asylbewerber passt, sprach die Polizei zunächst nur von einem Gewaltverbrechen. „Ein 52-jähriger Mann“ sei „tot in einer Obdachlosenunterkunft in Regen aufgefunden“ worden. „Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Er wurde in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert“.

    Bitte sofort eine „Demo gegen Rechts“!
    Nun wurden, wie BILD berichtete, die Hintergründe der Tat bekannt. Ein 21jähriger Afrikaner, der selbstverständlich psychisch krank ist, hat einen 52jährigen Bio(?)Deutschen nach einem Streit in einer Obdachlosen-Unterkunft mit einem Messer enthauptet.

  5. Nun ja, in Afghanistan regierte lange das Königtum.
    Diese Könige schafften den Ausgleich mit Bündnissen, Bestechung und mit Heirtaten.
    Es wurde lange abgewogen wer ..was …wie …wo ……. und nur eine Familie mit alter Tradition konnte das überhaupt irgendwie schaffen oder überblicken.

    Afghanistan war ja einst ein Teil Irans, die meisten sprechen noch immer Farsi und Dialekte davon.
    Darum sind die Mitglieder der drittgrössten Volksgruppe in Afghanistan, die Hazara mit ca 9-10% auch Schiiten, was sie auch zu potentiellen Feinden der grössten Stammesgruppe, den Paschtunen ( 38% ) macht …..die Sunniten sind.
    Die zweitgrösste Stammesgruppe sind die Tadschicken mit ca. 25 %.
    Der berühmte Schah Massud, der Löwe vom Pandschirtal, war Tadschicke.
    Er hat 10 Jahre erfolgreich verhindert das dort die Taliban Fuss fassen konnten. Er wurde 2001 durch einen Selbstmordattentäter der Taliban getötet.
    Trotzdem konnten die Taliban bis heute dort nicht wirklich Einfluss erlangen, Schah Massud hatte einen Sohn der in seine Fusstapfen tratt.
    In Afghansitan ist mand en Stamm, der Sippe, mehr verpflichtet wie dem Staat…… der ihnen irgendwie als etwas abstraktes erscheint.
    Diese Tadschicken sind Kern einer „Nordallianz“ die nun offenbar den Kampf gegen die Talib aufgeommen haben.
    Die Baghram Airbase soll ihnen in die Hände gefallen, beziehungsweise erobert worden sein.

    Das wäre ein immens grosser Erfolg, denn diese Basis ist quasi wie eine Festung.

    Also, sollten die Talib aufpassen, sonst werden 50% der Bevölkerung zu ihren Feinden werden.

    Tadschicken 25%.
    Hazare als Schiiten ca. 9 – 10%.
    Usbeken, Turkmenen, Kirgisen und andere Gruppen mit ca. 10 – 15.
    Sie alle wollen keine Vorherrschaft der Paschtunen, es bleibt also spannend.

    Viele Volksgruppen haben hinter den Grenzen Verwandte und dort leben grosse Teile dieser Volksgruppen, sie würden sich wohl auch gerne diesen Ländern asnchliessen.
    Männer die ihr hndwerk in der ussischen Armee erlernten……. könnten ihre Verwandten in Afghanistan durchaus unterstüttzen.

    Von den Afghanen mit denen ich damals aufgewachsen bin, weiss ich auch, das diverse Untergruppen von Stämmen, gerade die in den Bergen, die Burka ablehnen, keine Gesichtsverschleierung kannten ……bis die Talib sie erzwangen.
    Der Islam war immer da, aber nie in der fundamentalen Form wie sie die Taliban anstreben.

    Schmuck und Schminken zum Beispiel, waren beliebt und Zeichen des Standes.
    Kurze Silberne Armreifen ( vielleicht 6 cm breit ) waren für Jungfrauen…… die man heiraten kann. Mittlere Armreifen ( ca. 12 cm ) für Frauen die verheiratet sind und viele Kinder bekommen hatten und dann die ganz langen Armreifen ( 20 cm ) mit Silber und Halbedelsteinen für die Grossmütter mit Enkelkindern und erfolgreicher Familientradition.
    Goldschmuck gabs kaum…. den konnte sich kaum einer leisten.
    Die silbernen Dinger waren schwer….. 5-6-700 Gramm und darauf Halbedelsteine wie Tigeraugen, die aber nie in Facettenschliff, sondern einfach in halbrunder Form poliert wurden.
    Ich habe mir die als Kind oft angesehen…….. und die Afghanen haben mir damals erklärt was man aus ihnen …..über deren Trägerin erfahren konnte.
    Diese Armreifen dürfen unter den Talib nicht mehr offen zu sehen sein……… etwas was früher einmal den Status zeigte und begehrt war. Auch darum, nicht allen Afghanen gefällt der Steinzeitislam…… wirklich nicht allen.

    Grossmütter mit Kindern und Enkelkindern hatten ein hohes Ansehen und in der Familienpolitik ein gewichtiges Wort mitzureden. Das taten sie aber nicht in einer Männerdunde, sondern eben wenn der Mann nach Hause kam.

    Wie bei den Appenzellern auch…… damals, ohne Stimmrecht an der Landsgemeinde…..(((-:

    1. „Diese Tadschicken sind Kern einer „Nordallianz“ die nun offenbar den Kampf gegen die Talib aufgeommen haben.
      Die Baghram Airbase soll ihnen in die Hände gefallen, beziehungsweise erobert worden sein.“

      Das ist so nicht ganz richtig.
      Schon in den letzten 20 Jahren kämpften die Tadschiken fleißig gegen die Taliban.
      Der Krieg in den letzten 20 Jahre hatte ja fast ständig getobt. (Diese Tatsache wird ja gerne in den Medien derzeit ausgeblendet, dass der Krieg dort nie zu Ende war trotz der Militärpräsenz des Westens)
      Das war mit auch einer der Gründe, warum die US Amerikaner als aller erstes die Tadschiken in die staatliche afghanische Armee integrierten. Da diese sowieso mit den Taliban und den Paschtunen verfeindet waren !!!

    2. @Walter Roth schreibt:

      Man sollte mit solche Bewertungen auch immer sehr vorsichtig sein, denn einige Regional-Mächte versuchen die Kriege und politische Unterdrückungen immer zu ihrem Vorteil und für ihre politische Zwecke zu missbrauchen. Einer davon ist Erdogan. Seiner Ansicht nach werden die Turkvölker überall auf der Welt brutal unterdrückt. Die Turkvölker seien laut Erdogan immer die Opfer (nie die Täter). Das behauptet er auch über die in Deutschland lebenden Türken. Nun in Afghanistan (Hazara). Davor hatte er dasselbe über die Turkmenen in Syrien (die mit den Grauen Wölfen eng verbandelt sind) behauptet, die tapfer gegen den brutalen Diktator Assad kämpfen. Außerdem die Uiguren (Uiguren sind ein Turkvolk), die in China von den bösen Chinesen unterdrückt werden. In Russland vor paar Jahrzehnten waren es die Tschetschenen (auch ein Turkvolk die türkisch sprechen) , die von den bösen Russen unterdrückt und bekämpft wurden. Die radikalislamischen Tschetschenen bekamen viel Unterstützung aus der Türkei im Krieg gegen die Russen !!!

  6. Die christliche Nächstenliebe bedeutet eigentlich die Liebe zum Nächsten, zum eigenen Volk, und nicht die Versklavung des Nächsten zu Gunsten einer Fernstenliebe für die Fernsten, die unfähig sind, sich selbst etwas aufzubauen und unsere Volksherrschaft nicht wollen. Die Nächstenliebe wurde von den linksgrünen Bessermenschen total verdreht, sie sind unfähig, klar zu denken, sie sind so blöde, dass sie die Schweine beißen.
    Außerdem haben sie schon lange dafür gesorgt – auch mit ihrer elenden, dreckigen, gewalttätigen Schlägertruppe SA-Antifa- , dass wir keine Volksherrschaft mehr haben.
    Ich bin voller Rachedurst!

      1. … oder auch „Fremdenliebe“.
        Den Nächsten kenne ich, und nur wen ich kenne, kann ich auch lieben.
        Den Fremden kenne ich nicht und es obliegt immer noch mir, wen ich kennenlernen will und wen nicht.
        Von dieser einfachen Logik abgesehen, haben mir die Fremden hinreichend gezeigt wer sie sind. Mörder, Vergewaltiger und Schmarotzer !

        Liebt das Schaf den Wolf, nur weil er so herrlich andersartig ist ?
        Nein, selbst das Schaf pflegt seinen Instinkt, der ihm sagt : Das dolle Ding da will mich fressen !

  7. Der Islam hat die Leute auch hier fest im Griff.
    Und linksradikale Hetzer sind hier längst en vogue!
    Fehlt nur noch offiziell legal: die Scharia-Polizei!

    ************************************

    Staatsanwaltschaft Kassel: 7 Monate Haft a.B. für Kritik am Politischen Islam

    Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Skandale rund um die Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa am 31.10.2020 in Kassel (das Livestream-Video von EWO hat bereits über 106.000 Zuschauer) reißen nicht ab: Zwei Polizei-Einsatzleiter, die sich sieben Stunden lang mit fadenscheinigen Vorwänden weigerten, Personalien von Beleidigern aus dem linksextremen und moslemischen Bereich aufzunehmen. Das Verfahren hierzu wegen Strafvereitelung im Amt wurde von der Staatsanwaltschaft Kassel eingestellt.

    Diese Staatsanwaltschaft Kassel stellte auch noch die Strafanzeige gegen zwei moslemische Albaner ein, die Körperverletzung, versuchte Sachbeschädigung und Beleidigungen verübten.

    Genau diese Staatsanwaltschaft schickte mir nun einen Strafbefehl über 7 Monate Haft (!) auf Bewährung und 5000 Euro (!) Geldstrafe, da ich eine angebliche „Volksverhetzung“ bei der Kundgebung betrieben hätte.

    Die Anzeige kam von der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften „VVN-BdA“, in deren Reihen Kommunisten von der DKP und dieser Partei nahestehende Personen den Ton angeben sollen. Diese völlig substanzlose und verleumderische Anzeige des „VVN-Bund der Antifaschisten“ nahm die Staatsanwaltschaft zum Anlass, die Kriminalpolizei Kassel zu beauftragen, die gesamte siebenstündige Kundgebung durchzuforsten, ob sich etwas finden lässt. Eine Kripo-Beamtin arbeitete daraufhin einen Monat lang, um sämtliche meiner Ausführungen wörtlich zu protokollieren. Die Staatsanwaltschaft Kassel pickte sich daraus isolierte Sätze heraus, interpretierte sie im Sinne der absurden Anzeige um und strickte daraus einen Strafbefehl.

    Einzelheiten über diesen sich anbahnenden Justiz-Skandal, weiterführende Infos und viele illustrierende Bild-Einblendungen im Video oben.

    Hinweis: Am Freitag Abend um 19:30 Uhr gibt es auf diesem YouTube-Kanal einen Livestream zu den Vorgängen in Afghanistan, die aufzeigen, wie gefährlich der Politische Islam ist und wie völlig unverantwortlich er immer noch unterschätzt wird.

    *ttps://www.pi-news.net/2021/08/staatsanwaltschaft-kassel-7-monate-haft-a-b-fuer-kritik-am-politischen-islam/

    Staatsanwaltschaft Kassel fordert 7 Monate Haft a.B. und 5000 Euro für Kritik am Politischen Islam

    ca 58 Min

    https://www.youtube.com/watch?v=MGITPYKAM5o

    Text youtube:

    Kurzfassung des Livestreams vom 11.8.2021 mit vielen illustrierenden Foto-Einblendungen. Die Skandale rund um die Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa am 31.10.2020 in Kassel reißen nicht ab: Zwei Polizei-Einsatzleiter, die sich sieben Stunden lang mit fadenscheinigen Vorwänden weigerten, Personalien von Beleidigern aus dem linksextremen und moslemischen Bereich aufzunehmen; die Staatsanwaltschaft Kassel, die die Strafanzeige gegen zwei moslemische Albaner einstellte, die Körperverletzung, versuchte Sachbeschädigung und Beleidigungen verübten; die Staatsanwaltschaft, die das Verfahren wegen „Strafvereitelung im Amt“ gegen die beiden Einsatzleiter einstellte; genau diese Staatsanwaltschaft schickte mir nun einen Strafbefehl über 7 Monate Haft (!) auf Bewährung und 5000 Euro (!) Geldstrafe, da ich eine angebliche „Volksverhetzung“ bei der Kundgebung betrieben hätte; die Anzeige kam von der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften „VVN-BdA“, in deren Reihen Kommunisten von der DKP und dieser Partei nahestehende Personen den Ton angeben sollen; aufgrund der völlig substanzlosen und verleumderischen Anzeige dieser „VVN-Bund der Antifaschisten“ arbeitete die Kriminalpolizei Kassel auf Einweisung der Staatsanwaltschaft einen Monat lang daran, um die gesamte Kundgebung wörtlich zu protokollieren; die Staatsanwaltschaft Kassel pickte sich daraus isolierte Sätze heraus, interpretierte sie im Sinne der absurden Anzeige um und strickte daraus einen Strafbefehl. Einzelheiten über diesen Skandal, weitere allgemeine Infos und viele illustrierende Bilder in diesem Video.

  8. Danke lieber altmod, für den treffenden Artikel:

    Und zu jenen gegenderten oder ungegenderten Taliban:innen – a‘ la DOOF (Z)DF –

    Die Hauptsorge gilt „Bürgermeisterinnen“, Lehrerinnen, Frauenrechtlerinnen, progressiven und allen bisher hoffnungsfroh gestimmten Frauen und Mädchen in dem gefallenen Land. Wie sagte Merkel ernst: „An einem Tag wie heute sind wir mit den Gedanken bei den vielen Frauen in Afghanistan, die in diesen Tagen und Stunden um ihr Leben fürchten müssen, weil sie sich politisch engagiert haben.“
    ( So wird es exponiert auch in den Kommentaren und Meldungen hervorgehoben. Man meint, die möchten alles, was weiblich ist, ausfliegen. Natürlich gilt die Sorge auch den vorwiegend männlichen „Ortskräften“ (Dolmetscher, Informanten, Fahrer und sonstige Dienstleister), die möglicherweise um ihr Leben fürchten. —)

    Ja, wirklich? Dummes Gewäsch das. Aber was kennen wir von MerKILL anderes?
    Und:

    „Nordrhein-Westfalen will zusätzlich 1000 Afghaninnen aufnehmen. „Wir haben diese Frauen und ihre besonders extreme Gefährdung im Blick“, sagt Ministerpräsident Armin Laschet der „Rheinischen Post“. Daher gebe es zusätzlich zu den 800 Plätzen für Ortskräfte aus Afghanistan nun dieses Kontingent.
    Damit wolle man schnellstmöglich besonders bedrohten Bürgerrechtlerinnen, Menschenrechtsaktivistinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen und anderen mit ihren Familien in Deutschland eine sichere Unterkunft bieten, wird die Landesregierung zitiert. Die Notsituation erfordere schnelles humanitäres Handeln.“

    Deutsche Flutopfer? – Waren gestern, heute wichtig sind nur noch die Afghan(ninnen ?) und Taliban:innen …… ganz wichtig!!!

    Und der Luschet, auch Türken-Armin geheißen, hat wohl die Gehirnwäsche beim Zamperoni nicht überlebt?
    -https://conservo.wordpress.com/2021/08/16/wef-und-schwab-wer-nicht-kampft-hat-schon-verloren/#comment-95779-

    1. Und jetzt offiziell bestätigt:

      Nach Verhandlungen mit den Taliban: Deutschland zahlt 100 Millionen Euro
      Von Ferdinand Knauss
      Fr, 20. August 2021

      Die Bundesregierung zahlt nach Verhandlungen mit den Taliban 100 Millionen Euro für „humanitäre Hilfe“. Es ist letztlich ein verdecktes Lösegeld.

      Noch am Dienstag dieser Woche hatte ein Sprecher von Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) auf eine TE-Anfrage, ob die zuletzt im Juni 2021 nach einer Videokonferenz mit der früheren afghanischen Regierung zugesagten 182,6 Millionen Euro Hilfsgeld gezahlt wurden, geantwortet: „Von den in den letzten Regierungsverhandlungen zugesagten Mitteln wurde bisher kein einziger Euro ausgezahlt. Es werden auch keine Neuvorhaben in Afghanistan gestartet. Da Bundesentwicklungsminister Gerd Müller vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Afghanistan entschieden hat, die staatliche Entwicklungszusammenarbeit mit dem Land auszusetzen, ist eine Auszahlung dieser Mittel im Moment auch nicht geplant.“

      Diese Linie der Bundesregierung – kein deutsches Steuergeld für die Taliban – hat jedoch nicht mal drei Tage gehalten. Das Auswärtige Amt hat heute dem ARD-Hauptstadtstudie bestätigt, was ein Taliban-Sprecher schon in der vergangenen Nacht getwittert hatte: Deutschland zahlt 100 Millionen Euro für „humanitäre Hilfe“.
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      Das sei ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und den Taliban in Doha, die die Bundesregierung schon am Mittwoch mit der Entsendung des ehemaligen Sonderbeauftragten der Bundesregierung für Afghanistan, Markus Potzel, begonnen hatte.

      Das Auswärtige Amt ist jetzt sichtlich bemüht, diese Zahlung zu rechtfertigen. Die Hilfe werde nicht über staatliche afghanischen Stellen oder gar Taliban-Strukturen abfließen, sagte ein Sprecher, nur über internationale Hilfsorganisationen.

      – Ach ja? Heißt so was in Deutschland nicht ‚GELDWÄSCHE‘?

      Übersetzt in einfache Sprache heißt das: Die Bundesregierung kauft sich wie üblich das Wohlwollen von Gewaltherrschern mit Geld. Man muss kein diplomatischer Insider sein, um zu erraten, dass die 100 Millionen eine Art Lösegeld für die noch in Afghanistan verbliebenen deutschen Staatsbürger und wohl auch die dortigen afghanischen Ortskräfte sind. Wenn es der Bundesregierung nur um bedingungslose Hilfe für hungernde und kranke Afghanen gegangen wäre, hätte sie dafür wohl keinen Sonderbotschafter entsenden müssen und vor allem hätten dann die Taliban diese Nachricht nicht derart triumphierend als Erste verbreitet.

      Quelle: Tichys Einblick –

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