Viele Muslime der Welt fallen vom Glauben ab

– Die Abwendung vom Islam gleiche einem Flächenbrand
– Werden mehr Christen als hier die Kirche verlassen?

Es gibt immer einen Weg. Bild: Maria Schneider

Von Albrecht Künstle

Es ist Sonntag (14.11.2021), ein besonders trostloser. Nicht nur was das Wetter angeht, sondern auch das kirchliche Leben in Deutschland betreffend. Ich ging wieder einmal zum Gottesdienst und dieser war noch schlechter besucht als sonst, obwohl es eine Schnapszahl zu feiern gab, den „33. Sonntag im Jahreskreis“. Im Bistum wurde er auch zum „Jugendsonntag“ erklärt, doch die Jugend beschränkte sich auf drei Ministräntchen, die dem Pfarrer handlangten, der eingesprungen ist. Aber auch er ließ es sich nicht nehmen, in seiner Predigt der Aufbruchstimmung in Glasgow zu huldigen und die FFF-Jugend als neue Heilsbringer zu erwähnen, die einen überfälligen Blickwechsel erreicht hätten. Kein Bedauern, dass es die Katholische Junge Gemeinde KJG kaum noch gibt.

Aber es war auch Volkstrauertag. In diesem Jahr hatte er eine noch weitere Bedeutung. Dieser Sonntag war der Abschluss der Woche, in der es in der EKD einen Stabwechsel gab, verbunden mit einer Aufbruchstimmung (?) Aber näher besehen doch nicht so richtig: „Die langweiligste Nachricht des Tages Die Evangelische Kirche in Deutschland bleibt mit ihrer neuen Ratsvorsitzenden auf Grün-Kurs. Die EKD hat eigentlich gar keinen neuen Ratsvorsitzenden. Es ist wieder Heinrich Bedford-Strohm, nur heißt er jetzt Annette Kurschus“. Der Mitgliederschwund der Kirchen wird weitergehen. Aber nicht überall auf der Welt sieht es so trostlos aus für das Christentum. Insider glauben zu wissen, dass in islamischen Ländern mehr Muslime Christen werden, als bei uns aus der Kirche austreten.

HaOlam ließ Prof. Daniel Pipes zu Wort kommen mit der Feststellung, der Glaubensabfall vom Islam verbreitet-sich-unter-Muslimen-wie-ein-Flächenbrand. Dass Muslime eher zur „Buchreligion“, dem Christentum konvertieren als dass sie Juden werden, zeigt den abgrundtiefen Hass von Muhammads Islam auf die Juden, die im Koran überliefert ist. Der „Religionsgründer“ liquidierte einige Juden selbst. Aber wie später Hitler überließ er das Mordsgeschäft seinen willfährigen Helfern. Deshalb sehen viele in Muhammad eher einen Mörder (und Kinderschänder) als einen Religionsstifter. Das Internet verschafft vielen Muslimen späte Einblicke und Hintergründe, die in ihrer frühen kulturellen Sozialisierung nicht möglich waren. Zumindest vertrauen viele Araber nicht mehr der Muslimbruderschaft.

In Afghanistan trotzen die wenigen überlebenden Christen den Taliban und rufen “wir sind immer noch hier”. Leider haben sie in unseren Kirchen keine Lobby, alleine Open Doors meldet sich immer wieder zu Wort. Im Novemberheft, das schwerpunktmäßig den Christen muslimischer Herkunft am Horn von Afrika gewidmet ist, finden sich auch drei Seiten zur Situation in Afghanistan: Als der Westen 2001 dort intervenierte, ging es zwar um die Entmachtung der Taliban, aber der neuen islamischen Regierung wurde nicht auferlegt, religiöse Minderheiten wie die Christen zu schützen, indem man sie wenigstens anerkennt. Auch die Verfassung von 2004 enthielt keine entsprechende Bestimmung „Als der Westen dort präsent war, drohte Christen das gleiche Schicksal, sie mussten sich verstecken, die Ermordung von Familienmitgliedern mit ansehen und litten schwer“, so Jan Vermeer, Kommunikationsleiter für Asien. Und deutsche Soldaten schützten dort den Mohnanbau, aber nicht ihre Geschwister im Glauben. Und jetzt gilt die Aufmerksamkeit in Deutschland nur den „Helfern“ unserer militärischen und zivilen Helfer. Das Schicksal der dortigen Christen scheint egal zu sein.

Egal erscheint unserer Kirche auch ihr eigenes Image. Sie und Christi Vertreter auf Erden haben in der Vergangenheit großen Mist gebaut und viele ihrer Probleme sind hausgemacht – „mea culpa“ müssten ihre Gebete jeden Abend enden. Aber nicht alles, was ihnen angelastet und angedichtet wird, ist zutreffend. Neulich hetzte ein Leser in der Badischen Zeitung mit Billigung der Redaktion, dass die Pfarrer aus Staatsgeldern bezahlt würden. Ich dachte, das Ordinariat werde gegen diese infame Lüge eine presserechtliche Gegendarstellung erwirken. Aber nichts ist geschehen, unsere Nachfolger Christi auf Erden lassen sich medial ans Kreuz schlagen wie einst Jesus tatsächlich. Und ich fürchte fast, es könnte den letzten Christen hier einmal so ergehen wie den Juden vor 60 Jahren.

Nicht so hoffnungslos sieht es weltweit aus. „Experten sind der Auffassung, dass sich in den kommenden Jahrzehnten das Christentum in dem bevölkerungsreichsten Land China weiter verbreiten wird. Das hätte einerseits zur Folge, dass die Anzahl der Christen weltweit höher ausfiele als bisher vorhergesagt und das Christentum dementsprechend seine Spitzenposition im Ranking der Religionen komfortabler verteidigen könne, und dass andererseits die Anzahl der religiös Ungebundenen noch stärker sinke“, so evangelisch.de.

Und Open Doors kann sogar aus den islamischen Ländern trotz der Unterdrückung der Christen berichten, dass die Hauskirchen wachsen. Muslime erkennen zunehmend, dass die sich Islam nennende Religion keine Gegenwarts- und Zukunftsperspektive bietet. Und je höher der Bildungsstand, desto eher die Flucht aus dem Islam hin zu christlichen Gruppen im Untergrund, Beispiel Iran. Übrigens: Open Doors beging an diesem 14. November den weltweiten Gebetstag verfolgter Christen der Welt.

Allein der Wettlauf zwischen einer menschlichen Religion versus Geburtenoffensive der Muslime trübt die Zukunft. „So werden vorrausichtlich ab dem Jahr 2035 mehr muslimische als christliche Babys geboren werden – ein absolutes Novum. Das liegt dem PEW Research Center zufolge daran, dass die religiöse Gruppe der Muslime gleichzeitig die durchschnittlich jüngste und fruchtbarste Gläubigenschar umfasst. So kommt es, dass die Zahl der Muslime womöglich um 70 Prozent steigen wird“. Auch in Deutschland sind wir auf dem besten bzw. schlechtesten Weg hin zu dieser Entwicklung.

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9 Kommentare

  1. 10 Gründe warum der Islam falsch ist und Mohammed kein Prophet war

    (Archiv-> bei: Antworten für Muslime
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    ca 27 min.

    ..!!

    1. Was mich ja immer wieder erstaunt, ist, dass bei uns ein Kinderschänder überhaupt als Prophet zur Diskussion stehn kann. Ich find den schon im Vorhinein absolut indiskutabel.
      Allein durch ihn kann der Islam nicht zu Deutschland gehören, denn unsere Werte und Gesetze verbieten diese Religion eines Kinderschänders schon im Ansatz.

  2. Tretet doch mit Ihnen ganz direkt in Kontakt und tauscht Euch aus.
    So von Christ zu Christ:

    In der Quelle: alles aktive Verlinkungen

    Assyrische Kirche des Ostens
    (längerer Erklärtext)
    .
    .
    .
    Verlinkungen:

    Weblinks

    Commons: Assyrische Kirche des Ostens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    offizielle Seite der assyrischen Kirche in Europa
    offizielle Seite der assyrischen Kirche
    Ostkirchliches Institut Regensburg – Die Assyrische Orthodoxe Kirche
    Eintrag bei pro-oriente.at
    Eintrag auf der Website des ÖRK
    Homepage der Assyrischen Kirche des Ostens in Indien (englisch)
    Homepage der Assyrischen Kirche des Ostens in Russland (russisch)
    Homepage der Assyrischen Kirche des Ostens in Australien (englisch)
    Homepage der Assyrischen Kirche des Ostens in den Niederlanden (niederländisch,
    englisch)

    Homepage der Assyrischen Kirche des Ostens in Österreich

    Corinna Mühlstedt:

    Christen in Syrien und Irak. Die Nachkommen der Nestorianischen Kirche. Die sogenannte Nestorianische Kirche hat ihren Ursprung im heutigen Syrien. Gegründet im 5. Jahrhundert, breitete sie sich entlang der Seidenstraße aus und formte ein weites Netzwerk.

    Eine ihrer wenigen Nachfolgerkirchen ist die Assyrische Kirche des Ostens – sie ist bedroht vom Krieg in Syrien. Deutschlandfunk, 8. September 2015

    https://de.wikipedia.org/wiki/Assyrische_Kirche_des_Ostens

  3. Kein Wunder, die Religionen sind leider sehr antiquiert und entsprechen nicht mehr dem Zeitgeist.
    Es ist bei unseren Christentum so und auch der totalitäre Islam wird das erfahren müssen.
    Noch versucht man mit Buckelei, Zwang und Unterdrückung denen regelrechte Hirnwäschen zu verpassen.
    Aber in Zeiten des Internets will auch deren
    Jugend ein freies Leben und auch freie Religionsausübung.
    Wenn die Kirchen überleben wollen, dann brauchen sie Erneuerung, viele Kontakte und Gespräche mit den Gläubigen, wo jeder fragen und sich äußern kann.
    Frontalunterricht ist nicht mehr Zeitgemäß.

    Wir hatten in unsrer Gemeinde einmal im Monat einen Gplus Gottesdienst im Bürgerhaus, mit Band, Theater und viel Gespächen und ein freies Miteinander, der Saal war sehr voll, gerade mit jungen Menschen, die das auch gestaltet haben.
    Die ganze Gemeinde hat davon profitiert und viele kamen aus Nachbargemeinden.
    Leider hat der Pfarrer gewechselt und der Nachfolger hat alles wieder zerstört.

    1. Liebe Ingrid !
      Danke für Ihren Kommentar. Wie überall liegt es an engagierten einzelnen Persönlichkeiten, die sich besonders engagieren – sei es in der Politik, sei im Beruf in einigen Medien, in den Kirchen und – nicht vergessen – im Militär.
      Es ist besonders schade, wenn eine anerkannte Persönlichkeit durch einen unsensiblen Funktionär ersetzt wird. Leider ziehen sich zu viele begabte Persönlichkeiten zunehmend in das private Leben zurück.
      Daran krankt unsere Gesellschaft. Man darf nicht zu schnell aufgeben.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

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