Kein Köln-Logo ohne Domspitze

Von Ralph Aurand

Wie wir als Bürger aus den Medien erfahren haben, hat unsere Stadtspitze sich entschieden, die Domspitzen aus dem Stadtlogo zu entfernen. Im Hauptausschuß soll das neue Logo auf Beifall gestoßen sein. Unter anderem wird dieser Vorstoß auch damit begründet, das alte Logo sei „altbacken“.

Angesichts der Tatsache, daß es sich bei den Domspitzen als pars pro toto für den gesamten Dom um ein Symbol von hoher Aussagekraft handelt, das sich nicht nur auf ein Denkmal von hohem internationalen Rang, ein Weltkulturerbe bezieht, sondern auch wie kein anderes Denkmal für die Geschichte und Identität unserer Stadt, ein mehr als flapsiges Argument.

Auch die Verwendung der Domspitzen in anderen Zusammenhängen kann die herausragende Stellung im Stadtlogo nicht ersetzen.

Wer kennt nicht die Bilder der völlig zerstörten Innenstadt, in der nur der Dom als Zeichen der Hoffnung und des Lebenswillens stand – eine Inspiration für die traumatisierten Kölner beim Wiederaufbau der Stadt. Ein Denkmal, das in der heutigen Zeit Millionen Besucher nach Köln holt, was für eine Stadt, deren Wirtschaftslage durchaus zu wünschen übrigläßt, kein ganz unwesentlicher Faktor ist.

Es beunruhigt auch zutiefst, daß dabei nicht nur keine demokratische Willensbildung in den dazu gewählten Gremien stattgefunden hat, sondern vor allem auf die Gefühle der Bürger keine Rücksicht genommen wird. Sie, Frau Reker, sollen ja auch Einwände mit der Bemerkung abgetan haben: „Basta – das wird jetzt so gemacht“. Eine bemerkenswerte demokratische Haltung!

Wir als Bürger dieser Stadt fühlen uns wieder einmal obrigkeitsstaatlich überfahren.

Demgemäß beantragen wir, daß der Stadtrat sich mit dieser „Maßnahme“ befaßt und die Parteien Stellung beziehen und daß die Entscheidung zurückgenommen wird.

Begründung

Die Domspitzen sind ein Symbol von hoher Aussagekraft, das wie kein anderes für Geschichte und Identität der Stadt Köln steht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ralph Aurand aus Köln Frage an den Initiator

Petition hier unterschreiben

8 Kommentare

  1. hab ja nichts mit dem Kaff zu tun – aber muß da nicht ein Halbmond hin ?
    So in Richtung kunterbunt und so ?

    1. Na ja, Köln war früher bevor der Migrationswahn begann, der Dom zur Altpapiersammelstelle und zum Durchimpfzentrum wurde eine sehr schöne Stadt. Köln ist auch durch Johann von Goethe, als ewige Baustelle berühmt geworden. Auch ist sie in der europäischen Christlichen Kultur durch Thomas von Aquin der hier das Studium Generale aufbaute und Wissenschaft und Theologie, Philosophie vereinte, ein christliches Zentrum gewesen. Thomas von Aquin hat viele Lehrbücher über Theologie, Vernunft, Glaube, Metaphysik geschrieben, aber den Kölnern ist mit ihrer Multi Kulti Hysterie abhanden gekommen.

      Wie warnte AK Schmidt “Mehr Migration geht nicht” und jetzt ist Aachen auch nicht mehr allein christliches Zentrum. Wenn Marburg nicht die Reißleine zieht, wird es auch diesem Wahnsinn zum Opfer fallen, da wo die Gebeine der heiligen Elisabeth liegen.

  2. Rückgang der Katholiken in Lateinamerika beschleunigt sich unter Papst Franziskus
    https://katholisches.info/2022/05/02/rueckgang-der-katholiken-in-lateinamerika-beschleunigt-sich-unter-papst-franziskus/

    Die jüngsten Zahlen
    Latinobarómetro vergleicht in Zehnjahresschritten die Entwicklung von 2000 bis 2020. Die Zahl der Lateinamerikaner, die sich als katholisch bezeichnen, sank demnach von 76 Prozent im Jahr 2000 auf 70 Prozent 2010 und 57 Prozent 2020. Das ist eine Verdoppelung des Rückgangs gegenüber dem Jahrzehnt davor.

    Im Gegenzug sind die Protestanten und die Religionslosen gewachsen. Der Anteil der Protestanten wuchs in Brasilien von 13 Prozent (2000) auf 25 Prozent (2020). Rechnet man den Anteil der Schwankenden dazu, liegt laut anderen Instituten der Anteil der Protestanten im größten lateinamerikanischen Land sogar bei 31 Prozent. In Guatemala stieg ihr Anteil seit 2000 sogar von 19 Prozent auf 41 Prozent, während jener der Katholiken auf 41 Prozent fiel.

    Bei der am Mittwoch in Mexiko-Stadt erfolgten Vorstellung der Erhebung wurde als Grund für diese Entwicklung lediglich erläutert, daß heute „junge Menschen eine breitere Palette von Optionen zur Auswahl haben“, daß protestantische Gruppen ihre Rekrutierung verstärkt hätten; daß New-Age-Bewegungen präkolumbianische Traditionen einbeziehen und das Vertrauen in die katholische Kirche auf einem historischen Tiefstand sei.

  3. Tja, ‘Altbacken…’ Als Argument kann ich persönlich nichts, um es mal geradeaus zu sagen.
    Klingt übrigens ziemlich wie die Grünen; Gibt es viele davon im Kölner Stadtrat?
    Lässt sich schon vermuten mit einer Oberbürgemeisterin, wie die Reker!

    1. Armlämgen- Reker – stimmt ja – und eine Bevölkerung, die sich gerne verhöhnen läßt !

      Ich muß sagen – ich habe ja früher nie auf Namen gesehen – Schauspieler, Sänger, Politiker – sondern immer nur darauf, ob es mir gefällt oder nicht. Es gibt Sänger, von denen ir nur ein Lied gefällt, und Schauspieler, die mir nur in einem Film passend waren – wie ich später irgendwann feststellte!
      Aber ich muß heute auch zugeben – wenn man bestimmte Namen nimmt – Reker, Harbarth, Baer, Lauterbach, Baerbock, Cum-EX und viele mehr – da braucht man nicht nach ihren Taten zusehen, um zu wissen, was davon zu halten ist !
      Insofern habe ich noch einmal dazugelernt !

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