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Von Michael Mannheimer*) und Peter Helmes

(Teil I) Islam und Taqiyya – eine politische und nicht nur eine religiöse Herausforderung

Von Peter Helmes

Es ist unvorstellbar, was vor der Augen der ganzen Welt im Namen Allahs vor sich geht. Die Greuel sind so entsetzlich, daß viele Menschen wegschauen oder sie nicht sehen wollen. Die Brutalität, mit der radikale Moslems gegen Christen bzw. „Nichtgläubige“ vorgehen, kennt kein Beispiel in der Geschichte – weder bei den blutrünstigen römischen Kaisern noch bei Kommunisten des Schlages eines Mao Tse-tungs, Pol Pots oder Stalins.

Es ist eine neue Dimension menschlicher Abgründe – angeführt von Menschen in Teufelsgestalt, die Fratze Satans. Diese Christenverfolgung übertrifft alles bisher menschlich Bekannte und Vorstellbare.

Christenverfolgung in aller Welt

Christen werden in vielen Teilen der Welt verfolgt. Aktuell gehen Experten von ungefähr einhundert Millionen verfolgter Christen aus. Die Zahl steigt steil an. Auf dem Weltverfolgungsindex, der angibt, in welchen Ländern Christen unterdrückt werden, liegen neun islamische Länder, in denen Christen unter islamischem Extremismus leiden, unter den ersten zehn! (Nordkorea auf Platz 1)

In islamischen Ländern ist die Christenverfolgung eine Folge des Hasses gegen die „Ungläubigen“, die der Islam predigt – weshalb es auch Unfug ist, eine Trennung von (gutem) Islam und (bösem) Islamismus vorzunehmen. Beide berufen sich auf den für alle gleichen Koran und die Hadithe.

Der Islam hat nach einer Schätzung des Shoebat-Institutes in seiner rd. 1400-jährigen Geschichte etwa 270 Millionen „Ungläubiger“ ums Leben gebracht, derzeit in den letzten zehn Jahren durchschnittlich 100.000 Menschen. Der Krieg des IS ist nichts anderes als ein Feldzug, eine Kriegsoffensive zur Verbreitung des Islam und damit zur Ausrottung der „Ungläubigen“. Ein „friedlicher“ Islam läßt sich damit nicht vereinbaren.

“Die Welt hat die Ernsthaftigkeit der Lage nicht erkannt (…) Unsere Verfolgung ist ein Vorbote von dem, was die europäischen und westlichen Christen in der näheren Zukunft erleiden könnten.”

(Louis Raphael Sako, Patriarch der christlich-chaldäischen Kirche im Irak, in einem verzweifelten Hilferuf an die Menschen in aller Welt)

Täglich sehen wir entsetzlich brutale Bilder von Folterungen, Exekutionen, Kreuzigungen und Massenerschießungen durch die Kämpfer des „IS“ – des „Islamischen Staates“. Viele Medien berichten darüber – aber oft teilnahmslos, als ob es sich nur um irgendwelche Berichte über die Völker des Nahen Ostens handelte. Wir schauen hin – aber eigentlich schauen wir weg.

Das weitgehende Stillschweigen, das lange Nichtstun und die scheinbare Ahnungslosigkeit der deutschen Politiker und weiter Teile des katholischen und evangelischen Klerus sind angesichts der schrecklichen Zustände im Nahen Osten ein Skandal.

Niemand kann heute sagen, er habe nichts gewußt

Nichts von den Massakern des Islam in den Ländern Afrikas, nichts von den massiven Christenverfolgungen und -tötungen im Nahen Osten, nichts von der grausamen Folterung von Christen in Nordkorea, nichts vom Abschlachten „Ungläubiger“ im Sudan oder in Indonesien. Jeder muß sich die Frage gefallen lassen: Was hast DU getan, um diesem Morden ein Ende zu bereiten? Hast Du bisher aus Feigheit oder Bequemlichkeit geschwiegen? Oder hast Du Dich – wie auch immer – dafür eingesetzt, daß dieses Morden endet?

Hoffnung Kirche(n)? Vergeblich!

Die Woelki-Kirche läßt uns ebenso im Stich wie die Kirche der Käßmanns. Wie eine Monstranz vorangetragene „Flüchtlingsprobleme“ – verkappt als Nächstenliebe oder Toleranz – werden nicht etwa von Woelki und Kollegen kritisiert, sondern im Gegenteil, man findet diese Kirchenmänner in vorderster Reihe der Islam-Anpasser mit dabei. Von einem „Bollwerk katholische Kirche“ ist weit und breit nichts zu sehen. Eher werden die wenigen Bischöfe und Kardinäle, die offen vor dem Vordringen des Islam warnen, schief angesehen oder als ewig Gestrige öffentlich niedergemacht.

Wie befremdlich – und die Christen dieses Landes vor den Kopf stoßend – Woelki z. B. sich äußert, mag ein Zitat, stellvertretend für viele andere, belegen:

„Wer ‚Ja‘ zu Kirchtürmen sagt, der muß auch ‚Ja‘ sagen zum Minarett. Auch wenn die Wiege des Islam genau so wenig in Europa liegt wie die Wiege des Christentums, so sind beide Weltreligionen in ihrem friedlichen Miteinander hier in Deutschland und Europa inzwischen beheimatet.“

Darf ich, Herr Woelki, mal fragen, wo Sie Logik studiert haben? Denn das, was sie hier als Causalität feststellen („Wer Ja zu Kirchtürmen…“) hat mit Logik nichts zu tun, und Sie hüten sich schon seit Langem, einen Beweis für Ihre fragwürdige These vorzubringen.

„Friedliches Miteinander“? Keine Wahrnehmung der Realitäten!

Das tut schon weh. Die geplagten Bürger und erst recht die Betroffenen der vielen Attentate der letzten Zeit verdienen mehr Solidarität als solch sorglos hingeworfene Worte. „Friedlicher Islam“ – in Berlin etwa, in Brüssel, in München, in Paris, in Köln usw.??? Und alles unter „Allahu akbar-Rufen“! Wie blind und taub darf ein deutscher Kardinal noch sein?!

Selbst moslimische Flüchtlinge können ihren Haß auf Christen und christliche Flüchtlinge nicht verbergen. Letztere werden häufig in den Flüchtlings-Unterkünften von Moslems massiv angegriffen. Und viele „Kirchenfürsten“ schweigen zu diesem Skandal. Sie kommen den Flüchtlingen „mit christlicher Nächstenliebe“ entgegen, aber lassen die christlichen Brüder und Schwestern im Stich. Sagen wir es deutlich: Sie sind feige! Mut zeigen sie offenbar nur dort, wo er nichts kostet: Feste druff auf die „Spalter der Gesellschaft, die Rechten“! Das lenkt vom eigenen Versagen ab.

Woelki, der seit geraumer Zeit medial vor allem mit umstrittenen parteipolitischen Äußerungen aufhorchen läßt, meinte gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, daß eine Bevorzugung von Zuwanderern aus dem christlich-abendländischen Kulturkreis zu noch „größerer Polarisierung“ beitrage und das Geschäft der „Rechtspopulisten“ betreibe. Woelki lehnt daher eine Bevorzugung von christlichen Flüchtlingen ab. Danke, das reicht!

Sie haben nichts verstanden!

Woelki, Marx, Käßmann, Bedford-Strohm, sie alle knicken ein, wenn es gilt, Mut vor dem Feind zu zeigen – Marx und Bedford-Strohm gar in einer unterwürfigen Pose mit vor Moslems verborgenem Bischofskreuz – und plappern von Nächstenliebe und „friedlichem Islam“. Sie haben nichts verstanden; denn aus christlicher Sicht gibt es keinen „friedlichen Islam“. Und was die ehrwürdigen Damen und Herren Kirchenfürsten übersehen – oder nicht wissen wollen: Das Verstellen (z. B. das „Friedlich-Stellen“), die Täuschung Ungläubiger, die Lüge sind Kampfinstrumente des Islam – zusammengefaßt unter dem Begriff Taqiyya (List, Lüge).

Taqiyya – die schärfste Waffe des Islam im Kampf gegen die „Ungläubigen“

Michael Mannheimer, einer der renommiertesten Kenner des Islam, hat im folgenden, auch wissenschaftlichen Standards genügenden Artikel die Quellen und die Beweise für die Anwendung der Taqiyya aufgezeigt – eine brillante Analyse in einer allen verständlichen Sprache. Man müßte Mannheimers Beitrag Medien und Kirchenfürsten geradezu ins Gesicht schleudern, bis sie es endlich kapieren, was „fromme“, „friedliche“ Imame mit ihnen hierzulande veranstalten: Nichts als Taqiyya – eine niederträchtige List!

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(Teil II)

Im Islam ist Lüge (Taqiyya“) die heilige Pflicht der Täuschung von Ungläubigen über die Ziele des Islam

von Michael Mannheimer*)

“Wirf Deine Gebetsschnur fort und kaufe Dir ein Gewehr. Denn Gebetsschnüre halten Dich still, während Gewehre die Feinde des Islam verstummen lassen! Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen Unterwerfung unter den Willen des allmächtigen Allahs.

Die Christen und Juden sagen: Du sollst nicht töten! Wir aber sagen, dass das Töten einem Gebet an Bedeutung gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel für die Sache Allahs!“

Das sagte einer der wichtigsten Figuren des (schiitischen) Islam: Ayatholla Chamenei, in einer Ansprache des Jahres 2004 an seine Glaubensbrüder

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“Wisse, daß die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.” Abu Hamid Muhammad Ibn Muhammad Al-Ghazali, persischer Islam-Gelehrter, geboren 1058 bei Maschhad; gestorben am 19. Dezember 1111. Ghazali zählt bis heute zu den bedeutendsten religiösen Denkern des Islams

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“Laß uns ins Gesicht mancher Nicht-Muslime lächeln, währenddessen unsere Herzen sie verfluchen.” Ibn Kathir (Imad ad-Din / ‚Stütze der Religion‘ war ein muslimischer Gelehrter in Damaskus. Geboren: 1301, Bosra, Syrien, Gestorben: 1373, Damaskus, Syrien)

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“Lügen ist sogar vorgeschrieben, wenn das Erreichen des Zieles vorgeschrieben ist”

Reliance of the Traveler, amana publications, Beltsville, Maryland USY,1994, Seite 745 f

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Der Islam lehrt nicht nur das Töten von Nichtmoslems. “Ungläubige” dürfen auch belogen werden

„Du sollst kein falsches Zeugnis geben“ heißt es bei den Zehn Geboten der Christen. Buddhisten lehren in ihrem „Edlen Achtfachen Pfad“ die Praxis der „rechten Gesinnung, rechten Absicht, des rechten Denkens und rechten Entschlusses“ – womit gemeint ist, daß man nur mit Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, sozialem Denken und Handeln ins Nirwana einziehen kann.

Dem gegenüber steht die Taqiyya des Islam. Es darf gelogen werden, wenn es der eigenen Glaubensüberzeugung dient. Al Ghazzali (1059-1111), einer der bedeutendsten Theologen des Islam, faßt das Gebot der Taqiyya folgendermaßen zusammen:

„Wisse, daß die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“

In Sure 3, 54 heißt es, Allah ist der “beste Listenschmied“ oder Ränkeschmied, Täuscher. Wenn Allah will, dann kann und wird er jeden Menschen überlisten. “Listig-sein” meint, gut täuschen und sich verstellen können, jemandem falsche Tatsachen vorspiegeln, Irrtum erzeugen. So definiert § 263 des deutschen Strafgesetzbuches den Betrug. Wenn es also opportun ist, dann kann und wird Allah in listiger, verstellter unaufrichtiger Weise reden und handeln, um Menschen zu ihrem Nachteil, zu ihrem Verderben, in einen Irrtum zu locken.

Die Doktrin der Taqiyya

Was sagt nun die islamische Doktrin über Krieg, Frieden, Vertragsabschlüsse und Diplomatie? Oder etwas anders formuliert: Wie sollen sich Muslime Ungläubigen gegenüber verhalten, wenn es um die Durchsetzung ihrer Interessen im „Hause des Krieges“ (dar al-harb) geht?

Das islamische Dogma hat dafür, basierend auf Koran und Sunnah eine spezielle Technik entwickelt: taqiyya (Täuschung / Verschleierung / Blendwerk).

Taqiyya wird oft beschönigend „religiöse Verhüllung“ genannt, obgleich sie in Tat und Wahrheit einfach „muslimische Täuschung der Ungläubigen” bedeutet. Laut dem verbindlichen arabischen Text Al-Taqiyya fi Al-Islam ist…

…„Taqiyya von grundsätzlicher Bedeutung im Islam. Fast jede islamische Sekte stimmt mit dieser Taktik überein und praktiziert sie. Wir können sogar so weit gehen und sagen, daß die Anwendung von Taqiyya im Islam ein allgemeiner Trend ist und daß die paar Splittergruppen, welche davon absehen, vom Durchschnitt abweichen … Taqiyya ist in der heutigen Zeit weit verbreitet, speziell in der islamischen Politik.“ (Seite 7, englische Übersetzung R. Ibrahim)

Immer wieder wird in der Fachliteratur darauf verwiesen, daß Taqiyya ausschließlich eine schiitische Doktrin sei. Weil die Schiiten eine Minorität unter ihren traditionellen Feinden, den viel zahlreicheren Sunniten waren, hätten sie historisch mehr Grund „zum Verhüllen“ gehabt.

Ironischerweise befinden sich die heutigen im Westen lebenden Sunniten nun in einer ähnlichen Situation. Sie sind eine Minorität, umgeben von ihren historischen Feinden – den christlichen Ungläubigen. (Quelle: http://derprophet.info/inhalt/taqiyya-htm/)

Das dogmatische Grundlagenwerk „Reliance of the Traveller“ gibt unter Kapitel r8.0 „Lügen“ vor:

Erlaubtes Lügen

… Man redet, um etwas zu erreichen. Wenn ein lobenswertes Ziel erreicht werden kann, indem man entweder die Wahrheit sagt oder lügt, dann ist es nicht gestattet zu lügen, weil es dazu keine Veranlassung gibt.

Wenn man ein solches Ziel nur erreichen kann durch Lügen und die Wahrheit nicht auszusprechen, dann ist es dann erlaubt, wenn das Ziel ein erlaubtes ist: wenn also das Lügen dazu dient, jemanden zu umgehen, der einen von einem erlaubten Ziel fernhalten will.

Lügen ist sogar vorgeschrieben, wenn das Erreichen des Zieles vorgeschrieben ist …

Wörter zu gebrauchen, welche einen falschen Eindruck erwecken, ist als eine religiöse Schutzmaßnahme immer geboten …

(Reliance of the Traveler, amana publications, Beltsville, Maryland USY,1994, Seite 745 f)

Warum Verträge mit Moslems – auch Friedensverträge – prinzipiell null und nichtig sind:

Verträge schließen Moslems nur dann ab, wenn sie sich in einer schwächeren Position befinden und keine Wahl haben, ihren Willen zu diktieren. Doch sobald sich der Islam in einer stärkeren Position befindet, kann er jeden Vertrag brechen – ohne sich gegenüber Allah und Mohammed zu versündigen. Denn die Praxis des Vertragsbruchs geht direkt auf Mohammed zurück (s.u.).

Wenn Allah nun der “Listenreiche” ist, der insbesondere immer wieder die Feinde des Islam überlistet (Sure 3, Vers 54: “Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied”), dann werden und sollen ihm seine Anhänger entsprechend nacheifern.

Als Vorbild im Kampf gegen die Ungläubigen wird die Vorgehensweise Mohammeds in seinem Kampf gegen die Mekkaner im Jahr 628 empfohlen: Solange die muslimischen Glaubenskämpfer militärisch in einer zu schwachen Position sind, um den Dschihad offen führen zu können, dürfen sie “Verstellung“ – „Taqiyya” – üben.

Mohammed schloß einen Waffenstillstand über 10 Jahre (Vertrag von Hudaybiyya), marschierte aber schon nach 2 Jahren in Mekka ein.

Nach diesem Vorbild gibt es keinen wahrhaften innerlich bejahten dauerhaften Friedensschluß zwischen Muslimen und den „Ungläubigen”!

Es gibt ggf. nur notgedrungen einen latenten Waffenstillstand (“Hudna”), bis die Muslime zum erneuten Kampf erstarkt sind.

Wie im ständigen Kampf für den Islam, so darf der Muslim auch in lebensbedrohlichen Lagen Verstellung – “Taqiyya“ – üben. Da darf er seinen Glauben verleugnen, ihm absagen und sogar an Riten anderer Religionen teilnehmen. Die “Kunst der Taqiyya” wird als eine Art “Überlebenskunst” oder “Lebenskunst” angesehen. Bei den Schiiten ist es zur Pflicht gemacht, in Gefahr für Leib und Gut zu lügen. (Quelle: https://www.biblisch-lutherisch.de/religion-islam-judentum/muslimische-taktik-der-list-taqiyya/)

Taqiyya in der Geschichte der Schiiten

Der älteste literarische Beleg für den Begriff Taqiyya findet sich in Versen des Dichters Kumait (gest. 743/44), der ein Anhänger der Aliden war und die Umayyaden bekämpfte. In einem Lobgedicht auf die Aliden beklagt er, daß er nur heimlich auf ihrer Bahn wandeln könne und eine andere Gesinnung vortäuschen müsse. Für dieses Verhalten der Verheimlichung verwendet er im gleichen Gedicht den Ausdruck Taqiyya.

Tragende Bedeutung erhielt das Prinzip dann in der Lehre des schiitischen Imams Dscha`far as-Sadiq. Er empfahl die Taqiyya als Mittel, um der politischen Verfolgung durch die Abbasiden zu entgehen. Ihm wurde allerdings auch vorgeworfen, gegenüber den eigenen Anhängern Taqiyya zu üben. Dies rief insbesondere Kritik bei den zaiditischen Schiiten hervor.

In der späteren imamitischen Schia erhielt die Taqiyya dogmatischen Rang und Pflichtencharakter.

Der elfte Imam Hasan al-Askari wird mit dem Ausspruch zitiert:

“Ein Gläubiger, der die Taqiyya nicht übt, ist wie ein Gläubiger ohne Kopf.”

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Nachtrag:

Muslimische Taqiyya-Argumentation gegenüber “Ungläubigen” (Kuffar)

  1. Du hast den Koran gar nicht gelesen.
  2. Du hast den Koran nicht richtig gelesen.
  3. Du hattest die falsche Übersetzung.
  4. Den Koran kann man gar nicht übersetzen, denn er ist Gottes Wort.
  5. Du hast den Koran gelesen aber falsch verstanden.
  6. Du hast vielleicht Teile verstanden, aber nicht alles.
  7. Den Koran kann man sein ganzes Leben studieren, aber man versteht ihn nie ganz.
  8. Du musst alles im Kontext sehen.
  9.  Du hast den Kontext nicht berücksichtigt.
  10. Du bist ein intoleranter Rassist ohne Respekt.
  11. Das sind keine Muslime.
  12. Alle anderen Religionen sind verfälscht. Nur der Koran ist die Wahrheit.
  13. Du bist ein Ungläubiger.
  14. Die Shiiten sind keine richtigen Muslime.
  15. Die Sunniten sind keine richtigen Muslime.
  16. Die Aleviten sind keine richtigen Muslime.
  17. Die Salafisten sind keine richtigen Muslime.
  18. Die Wahabiten sind keine richtigen Muslime.
  19. Wir sind die richtigen Muslime.
  20. Das hat nichts mit dem Islam zu tun.

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*) Michael Mannheimer („MM“) ist ein überparteilicher deutscher Publizist, Journalist und Blogger, der die halbe Welt bereist hat und sich auch lange in islamischen Ländern aufhielt. Seine Artikel und Essays wurden in mehreren (auch ausländischen) Büchern publiziert. Er gilt als ausgewiesener, kritischer Islam-Experte und hält Vorträge im In- und Ausland zu diversen Themen des Islam. Aufgrund seiner klaren und kompromißlosen Analysen über den Islam wird er seitens unserer System-Medien, der islamophilen Parteien und sonstigen (zumeist linken) Gruppierungen publizistisch und juristisch seit Jahren verfolgt. Viele seiner Artikel erscheinen auch bei conservo. MM betreibt ein eigenes Blog: http://michael-mannheimer.net/ , auf dem Sie auch für Mannheimers Arbeit spenden können.

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Von conservo

Conservo-Redaktion