Renate Künast: Wer die Agrarpolitik der Grünen kritisiert, ist ein rechtsextremer Troll!

Michael van Laack

Vermutlich dachte sich die die ehemalige Vorsitzende der Bundestagsfaktion von Bündnis90/Die Grünen: ‘Jetzt, wo Robert Habeck und Annalena Baerbock so krass beliebt sind, kann uns keiner mehr was. Deshalb darf ich auch nach Herzenslust jeden ungespitzt in den Boden rammen, der es wagt, die Schwächen unserer Politik zu kritisieren.

Gedacht, Getan! Nachdem der RBB heute Morgen unter der Überschrift “Öffentliche Agrarflächen nur noch für Öko-Bauern und Existenzgründer” einen Artikel veröffentlicht und wenig später auch auf Twitter geteilt hatte, schrieb der Account “Freie Nachrichten” dazu den Kommentar “Die Regeln für die Neuverpachtung von Agrarflächen werden geändert. Leiden sollen darunter die Geringverdiener.”

Nazikeule statt Argumente

Zweifellos kann man über die Richtigkeit dieser Aussage streiten. An einer inhaltlichen Auseinandersetzung sind Buntfaschisten allerdings bekanntlich nicht interessiert, weshalb Renate Künast den Einwand mit der Nazikeule zur Seite wischte. “Rechtsextremistischer Troll” schrieb sie, ohne zu klären, wie sie zu dieser Einschätzung gelangte. Damit war aus Künasts Sicht auch schon alles gesagt. Wer die Grünen manifest kritisiert, ist ein Nazi! Ende Gelände!

Im Netz finden sich seit Jahren zahlreiche Beispiele für diffamierende und dikreditierende Tweets linker Berufspolitiker, die selbstverständlich stets unter die Meinungsfreiheit fallen. Dies jedoch scheint mir ein besonders krasses Beispiel zu sein, weshalb ich den Lesern von conservo diesen “Tweet des Tages” nicht vorenthalten möchte. Ein Schmankerl aus der Feder der menschgewordenen Arroganz der Macht.

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5 Kommentare

  1. Die EU versinkt im Schulden-Sumpf
    https://www.mmnews.de/wirtschaft/182780-die-eu-versinkt-im-schulden-sumpf

    “Die Schulden-Quote der EU-Länder steigt immer höher. Ausreden: Erst Corona, jetzt Krieg. Der Plan, straffere Regeln einzuführen, erweist sich als reines Lippenbekenntnis. Die “grüne Transformation” wird in Zukunft ein weiteres Billionen-Grab.”

    “Die EU-Kommission hat eigentlich nur wenig überzeugende Gründe dafür, die Haushalts- und Schuldenregeln ein weiteres Jahr auf Eis zu legen. Natürlich sind Unsicherheiten und Risiken hoch, weil niemand den weiteren Kriegsverlauf in der Ukraine und seine Folgen für die europäische Wirtschaft wirklich vorhersagen kann. Aber die Kommission selbst hat erst in der vergangenen Woche ein noch einigermaßen solides Wachstum für dieses und nächstes Jahr prognostiziert. Die heutige Situation ist damit in keiner Weise mit den Pandemie-Jahren 2020 und 2021 vergleichbar, als die “allgemeine Ausweichklausel” die ersten Male gezogen wurde.

    Auch das Argument mit den hohen Investitionen, die für die grüne Transformation und die Energiewende notwendig werden, zieht nicht recht. Denn dieser Bedarf ist 2024 nicht verschwunden. Und 2025 auch noch nicht. Der Umbau von Wirtschaft und Energieversorgung ist ein Langzeitprojekt, das nicht mit einer kurzfristigen Regelaussetzung gelöst werden kann.

    Und dass jetzt die Zinsen wieder beginnen zu steigen, macht den Vorschlag der Brüsseler Behörde noch schwieriger. Die Schuldentragfähigkeit zu erhalten, dürfte bei den hoch verschuldeten Ländern in Zukunft wieder verstärkt in den Fokus rücken. Allein in der Eurozone hatten 2021 ja sieben Staaten Verschuldungsquoten von mehr als 100 Prozent der Wirtschaftskraft.”

  2. Rechtsextremer Troll? Der klagefreudige, häßliche Gnom muß es ja wissen… .

  3. Der Dieb – schreit auch – haltet den Dieb. Sie muss sich ja gut mit den Nazis auskennen.

    Aber ich habe noch Hoffnung – nach dem nächsten Krieg gibt es Männerüberschuss!!
    Männer besorgt euch schon vorsorglich Kataloge.

Kommentare sind geschlossen.