Michael van Laack

Die schwarz-rote Koalition hatte die Reform des 1980 erstmals verabschiedeten und 2017 letztmals leicht geänderten Transsexuellengesetz (TSG) bis zur Bundestagswahl auf Eis gelegt, Nach der Wahl aber regiert nun jene Koalition, deren drei Parteien allesamt die “Lufthoheit über die Kinderbetten” anstreben. In den nächsten Monaten soll daher das auch die im TSG festgelegten Bestimmungen erweiternde sogenannte Selbstbestimmungsgesetz verabschiedet werden.

Eine weitere Vorbereitung, die dessen Wirkungs- und Ausdehnungsbereich betrifft, bildete bereits die angeblich “Stärkung“ der Kinderrechte, die keinem anderen Zweck dienen soll, als dem Staat über seine Institutionen (Jugendamt, Schule usw.) erweiterte Zugriffsrechte auf die Kinder zu ermöglichen, nonkonforme Eltern zu disziplinieren und auch mal – selbstverständlich nur auf “Wunsch” oder “Zustimmung” der Kinder – das Sorgerecht zu entziehen.

Die Zeit läuft gegen unsere Kinder

Diese Option wird der Staat in Zukunft auch ziehen. Z. B., wenn linksgrünversiffte Pädagogen nach mehrjähriger Indoktrination in Kita, Grundschule und den ersten Jahren der weiterführenden Schule ein Kind davon überzeugt haben, dass es sich in dem Körper und mit dem Geschlecht nicht mehr wohlfühlt, eine Geschlechtsumwandlung notwendig sei und die Eltern nicht zustimmen wollen.

Joachim Kuhs hat in einem vielgesehenen Video vor einigen Tagen die Folgen in leicht verständlicher Sprache sehr anschaulich dargestellt. Facebook lässt es leider nicht mehr zu, dass man Videos aus dem FB-Watch-Format einbettet, weshalb ich das Original hier verlinke und auf meine soeben erstellte Youtube-“Kopie” verweise.

Zur Vertiefung des hier besprochenen Problemkreises empfehle ich den am 9. Juli 2020 auf Philosophia Perennis erschienen Artikel Die Transgender-„Mafia“ oder: Wenn der Staat sich Deine Kinder holt!, dessen Veröffentlichung dazu führte, dass David Berger und ich getrennte Wege gingen.

Corona, Putin, Gender – Drei Freundschaftkiller?

Dieser Artikel ist wie alle meine knapp 1.000 während der Zeit unserer redaktionellen Zusammenarbeit erschienenen Beiträge nur noch auf archive.org abrufbar. Vermutlich wollte der PP-Macher die Erinnerung an mich auf seinem Blog so gut es ging auslöschen, weil ich seine Haltung zum russischen Angriff auf die Ukraine öffentlich kritisiert habe.

Es ist mehr als nur traurig, zu sehen, wie viele Freundschaften durch Corona und Putin zerbrachen und in wie viele Familien dadurch ein Keil getrieben wurde. Das Thema (Trans-)Gender hat auch Spaltungspotential. Aktuell fliegt es noch etwas unter dem Radar. Doch das kann sehr schnell anders werden. Hoffen (und beten) wir, dass es nicht so kommt! Vor allem aber, dass unsere Kinder vor diesem Irrsinn bewahrt bleiben.

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