Michael van Laack

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Und wer einen Framing- und Wording-Masterplan besitzt, sollte ihn nicht veröffentlichen. Dem Bundesinnenministerium scheinen diese beiden hilfreichen Hinweise nicht bekannt zu sein.

Anders ist kaum zu erklären, warum die verantwortlichen Mitarbeiter in Faesers Geschäftsbereich zugelassen haben, dass auf dem Twitter-Account ihres Hauses Dienstanweisungen veröffentlicht werden. Möglicherweise hat die PR-Abteilung zu dem vorgegebenen Teaser auch nichts Passenderes finden können als die Merksätze, die seit Beginn der Migrationskrise auf jedem Mitarbeiter-PC als Pflicht-Bildschirmschoner installiert sind und in der Coronakrise vor allem für die Pressestelle sehr hilfreich waren.

Es sei wie es sei oder sein möchte! Für die Zukunft kann ich dem Mediateam des BMI nur empfehlen, alles (inklusive der möglichen Aussenwirkung) vom Ende her zu denken. Dann bekommen so böse Rechte wie wir deutlich weniger Futter!

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