Michael van Laack

“Rechte Aneignung vs. linkes Framing”, “Menschen mit Gebärmutter” oder “Amokfahrt, Messerangriff & die bösen Ausländer”. Das sind einige der Themen, die Sarah Bosetti in ihrem ZDF-Comedy-Format “Bosetti will reden” beackert. Selbstverständlich so ausgewogen, wie man es von einem gebührenfinanzierten Sender erwarten darf. In other words: Alles, was nicht links ist, ist böse – Alles, was nicht PoC ist, ist weiß und toxisch – Alles, was sich als Mann oder Frau “liest”, ist diversophob.

Bis hierhin also keine negativen Überraschungen, an denen die Zivilgesellschaft Anstoß nehmen könnte. Deshalb darf es eigentlich auch niemanden überraschen, dass Sarah Bosetti für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde…

…denn sie denkt, schreibt und sagt das, was “alle” (also die linksgrünversifften Verantwortlichen im Mainzer Sender) von ihr erwarten. Manchmal haut sie allerdings auch den ein oder anderen Satz heraus, den man einem Konservativen oder gar einem Patrioten nie nicht verzeihen würde:

Ein kleiner chirurgischer Schnitt und schon sind wir die Demokratiefeinde los

Aber selbstverständlich kommte es sehr darauf an, wer etwas sagt: Bekanntlich sind Menschen, die nicht links denken, nutzlos, überflüssig und bis zu einem gewissen Grad sogar lebensunwert. Wie der Mensch den Blinddarm nicht benötigt, so benötigt die Gesellschaft niemanden, der sich nicht von der bunten “Mehrheitsgesellschaft” (die vom ÖRR und den Parteien links der Mitte ohne Mandat repräsentiert werden) assimilieren lässt.

Individualität und Eigenständigkeit legt nur an den Tag, wer denkt und sagt und tut, was alle denken, sagen und tun. Wobei die Definitionshoheit für das, wer oder was “alle” sind, bei solchen Menschen wie Frau Bosetti und ihren Vorgesetzten liegt.

So schließt sich der Kreis dann doch noch: Selbstverständlich hat die Pseudo-Kabarettistin den “Deutschen Fernsehpreis” verdient. Sie ist woke, linientreu und kein Mann. Sie hat also alles, was man haben muss, um sich im besten Deutschland aller Zeiten Lorbeeren zu verdienen.

Deshalb, liebe Sarah Bosetti: Obwohl Du bisher nur nominiert bist, schon heute

Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des “Deutschen Fernsehpreises”.

Auch wenn “uns Nazis” das nicht gefällt!

Es gibt aktuell niemanden, der würdiger ist, als DU.

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