Michael van Laack

Missbrauch ist das eine große Thema der römisch-katholischen Kirche in Deutschland. Immer wieder hört man von Priestern, die Ministranten in der Sakristei oder in im Pfarrhaus missbraucht haben. Darauf aufmerksam zu machen, die Täter dingfest zu machen und den Opfern – so sie es wünschen – ein Gesicht zu geben, ist legitim.

Nicht legitim hingegen ist, dass gewisse politisch eindeutig in linken Milieus verortete Gruppen und Personen das Thema missbrauchen, um ihre eigene Agenda durchzusetzen. Sei es das Hineintragen der Genderideologie in die Lehre der Kirche, sei es die Aufweichung des Ehesakraments, seien es Themen wie Zölibat, Frauenpriestertum, Hierarchie.

Mit faschistischen Methoden zum Ziel: Wir sind wie Gott!

Jene Propagandisten schätzen aktuell die Gefahr als nicht gering ein, dass ihre Projekte scheitern und ihre Pläne durchkreuzt werden. Sie müssen fürchten, dass einflussreiche deutsche Bischöfe, die Weltsynode oder gar der Papst persönlich sich ihrer innerkirchlichen Revolution nicht nur nicht anschließen, sondern sie objektiv scheitern lassen wollen.

Aus diesen Gründen gilt es für diese sich nur noch zum Schein Katholiken nennenden und den “Deutschen Christen” ab 1932 im Willen, dem Staat vor Gott zu dienen, die Eigenständigkeit der Kirche aufzugeben, den Glauben entsprechend anzupassen und ihre Strukturen zu zerstören sehr ähnlichen Postchristen, sich der stärksten “Feinde” im ihnen verhassten System zu entledigen.

Einer dieser “Feinde” ist Rainer Maria Woelki, den die Bätzing-Christen abgrundtief hassen. Nachdem dem kardinal ausführliche Missbrauchsgutachten attestierten, keine persönliche Verantwortung zu tragen (also persönlich keinen Missbrauchstäter gedeckt zu haben), ging es los. Im Verein mit den kirchenfeindlichen Medien wurde an Woelkis Zerstörung gearbeitet. Mitglieder des ZdK nahmen Einfluss auf große Vereine wie KAB und Kolping; die kfd beteiligte sich auch ohne sanften Druck an der Schlammschlacht gegen ihn, da sie bereits seit fast einem Jahrzehnt im Bundesvorstand von Radikalfeministinnen unterwandert ist..

Macht kaputt, was Euch kaputt macht!

Die Gläubigen wurden gegen den Erzbischof aufgehetzt – eine Hexenjagd begann, an deren Ende Woelkis Zerstörung (nicht nur einfach sein Rücktritt) stehen soll. Mit Burkhard Hose und Wolfgang F. Rothe fanden sich zuletzt zwei Protagonisten, die nahezu anlasslos Strafanzeigen gegen Woelki stellten, ihr Vorgehen öffentlich machten und sich über die Justiz empörten, nachdem die Staatsanwaltschaft die Verfahren eingestellt hat.

Im BDKJ sehen wir mit seinem Vorsitzenden Gregor Podschun ebenfalls einen Mann, der Woelki mehr hasst als der Teufel das Weihwasser. Seine Lautsprecher im Erzbistum Köln hetzen seit mehreren Monaten Kinder und Jugendliche gegen Woelki auf und propagieren gleichzeitig die Genderideologie.

Zum obigen Tweet: Kira Beer ist jene Theologiestudentin, die sich neulich empörte, dass sich der “Marsch für das Leben” von politischen Ideologien instrumentalisieren lasse.

Und so kam es gestern in Rom bei der Predigt von Kardinal Woelki, wie es kommen musste: Die linksgrünversiffte Katholikenmissbraucher-Fraktion verstärkte im Vorfeld unter den 2.000 Kölner Ministranten, die sich aktuell auf Wallfahrt in der Heiligen Stadt befinden, die negative Stimmung gegen Woelki und organisierte generalstabsmäßig während des Gottesdienstes “den Protest aller jungen Katholiken Kölns” gegen den Erzbischof. Während der Predigt wandten sie ihm den Rücken zu oder verließen die Kirche. Selbstverständlich handelte es sich um eine konzertierte und nicht um eine spontane Aktion.

Auch handelte es sich nur in Ausnahmefällen um Jugendliche, die aus sich heraus ein Zeichen setzen wollten. Sie wurden und werden seit Jahren von jenen Erwachsenen indoktriniert, instrumentalisiert und missbraucht, die uns auf dem Synodalen Weg und an anderen Orten eine bessere, eine buntere, eine offenere Kirche verheißen. In ihrer “Lebenswirklichkeit” aber denken sie nicht anders als jeder Faschist: Die Feinde unseres Systems müssen der Lächerlichkeit preisgegeben und gebrochen werden.

Ein Wort an die aktuellen Helden der Medien und des Mainstreams

Freut Euch nicht zu früh: Ihr heißt zwar Legion, denn Ihr seid viele. Wir aber werden siegen, denn unser ist das Zeichen des Kreuzes. Euer Zeichen hingegen ist nur die Fahne einer Gemeinschaft, die seit Jahrzehnten ihren Hass über Christus und seine Priester kübelt. Die Haken Eures Kreuzes wurden lediglich bunt übermalt. Ihr nennt Euch zwar nicht so, aber Ihr seid Faschisten. Nicht deshalb, weil im politischen Bereich der Satz wahr wurde, nach dem der Faschismus der Zukunft von sich behaupten würde, der Antifaschismus zu sein.

Nein, hr seid Faschisten, weil Ihr Euch seiner Strategien und seiner Methoden bedient: Mit Verächtlichmachung und Lügen aber werdet Ihr die Altäre Deutschlands nicht erobern oder zumindest nur für kurze Zeit besetzen und entweihen. denn der Herr lässt seiner nicht spotten! Oder – um es etwas derber auszudrücken: Ihr seid schon im Arsch, Ihr wisst es nur noch nicht!

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