Der 17. Juni und die Altparteien: Lasst Euch von den Freiheitssimulanten nicht täuschen!

Conservo-Redaktion

Mit freundlicher Erlaubnis von Frau Cotar folgt ihre Rede vom 15.06.23 zum Tagesordnungpunkt 9 “70 Jahre Volksaufstand am 17. Juni 1953”, die sie u. a. als Antwort auf zahlreiche “erbauliche” Worte, die von manchem Altparteienvertretern zu diesem TOP und in den vergangenen Jahren bei vielen anderen Gelegenheiten zum Thema “Freiheit” in zahlreichen Varianten gesprochen wurden, gehalten hat.

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Frau Präsidentin, werte Kollegen,

am 17. Juni 1953 erhob sich das Volk in der DDR gegen das politische und wirtschaftliche System. Es war ein freiheitlicher Flächenbrand, der durch die Sowjetarmee brutal niedergeschlagen wurde. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Und viele in Deutschland haben verlernt, was Freiheit ist. Sie haben verlernt, dass man die Freiheit verteidigen muss, jeden Tag aufs Neue. Dass die Freiheit auch immer die Freiheit des anders Denkenden ist. Dass Freiheit Eigenverantwortung bedeutet und dass sie das höchste Gut ist, das wir haben.

Die Corona Zeit hat uns gezeigt, wie schnell Bürgerrechte und Freiheit eingeschränkt werden können. Wie wenig Skrupel eine Regierung hat, die Grundrechte außer Kraft zu setzen. Man muss den Menschen nur sehr viel Angst machen und ihnen dann erzählen, dass man sie schützen will und dass die Maßnahmen nur zu ihrem besten sind, und schon spielt die Mehrheit mit. Das ist zutiefst erschreckend.

Die Freiheit wird heutzutage mit Füßen getreten, sie wird als egoistisch bezeichnet, als banal.

Dieses Framing funktioniert im Westen besser als im Osten, denn im Osten unseres Landes haben die Menschen sich die Freiheit hart erkämpft. Dort funktioniert das innere Alarm System – auch und gerade unter politischem Druck.

Ob Corona-Politik, Chatkontrolle, NetzDG, Heizungs-Hammer, eingeschränkte Meinungsfreiheit, Zwangsgendern, absurde Steuern, Markteingriffe, Begrenzung des Individualverkehrs, der geplante digitale Euro, ja selbst wenn ich einen Baum im eigenen Garten fällen will, der übergriffige Staat ist überall. Er nimmt sich immer mehr Macht über die Bürger heraus und degradiert diese zu Untertanen. Den Bürgern wurde das Selbstbewusstsein aberzogen, sich dagegen zu wehren.

Und wer den Mund aufmacht, wird eingeschüchtert. Da kommt es schnell zu Hausdurchsuchungen und Schmutzkampagnen. Bestrafe einen, erziehe Hunderte. Das hat schon immer funktioniert.

Liebe Bürger, Freiheit ist schnell verloren, aber nur sehr schwer wieder zu gewinnen. Daher seien Sie selbstbewusst, hinterfragen Sie alles, was sie hören, informieren Sie sich, lassen sie sich nicht mehr bevormunden und stimmen sie im Zweifel immer, wirklich immer für die Freiheit.

Denn das braucht unser Land – heute dringender denn je.

Vielen Dank.

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