Multikulti auf Oberbayrisch! Wir haben sie alle lieb, die von außen zu uns kommen. Ob die uns liebhaben, steht auf einem anderen Blatt, was an Folgendem zu beweisen wäre:

Ort der Handlung: Rosenheim, Fußballplatz. Ein Spiel der oberbayrischen A-Liga: ESV Rosenheim gegen FC Iliria – ein Verein, der überwiegend Albaner in seinen Reihen zählt. Das Spiel ist hart, sehr hart und unfair. Der Schiedsrichter verteilt elf Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten – gegen die Albaner, und vier Gelbe Karten gegen die Rosenheimer. Das Spiel endet 2:2, wobei Rosenheim der Ausgleich sozusagen erst in letzter Minute glückte, in der Nachspielzeit.

Darüber empörten sich die Gäste derart, daß sie aus dem Spielfeld einen Kampfplatz machten. Albanische Spieler malträtierten den Schiri so brutal, daß er vor allem durch Fußtritte schwer verletzt und bewußtlos wurde. Er liegt nun in einer Münchner Spezialklinik und muß mit totalem Sehverlust rechnen.

Da ich von Fußball herzlich wenig verstehe, erbat ich Manfred Pradt, einen meiner treuesten Leser, um Rat. Er ist seit Jahrzehnten Oberliga-Torwarttrainer und Schiedsrichter. Nach seiner Auffassung hatte sich der Rosenheimer Schiedsrichter korrekt verhalten. Die Albaner hätten völlig grundlos den Mann zusammengeschlagen und schwer verletzt.

Die Albaner jedoch entrüsten sich, auch lange nach dem Spiel, immer noch über den Schiri. Ein Mitglied des FC Iliria schrieb u. a., dieser habe die Verletzungen selbst zu verantworten. „Er hat alles kaputtgemacht mit seinem Nazi-Getue. Er hat doch nur darauf gewartet, uns wütend zu machen.“ Nachdem auf der Facebook-Seite des Klubs immer mehr und stärkere Kritik am Verhalten der Albaner geübt wurde, schloß der Verein kurzerhand die Seite, um – wie die Abendzeitung (München) berichtete, „ausländerfeindliche und rechtsradikale Kommentare“ zu verhindern, was wieder ´mal typisch ist für die Verwechslung von Ursache und Wirkung.

Vermutlich gebe ich jetzt so einen „rechtsradikalen“ Kommentar ab: Mit ein bißchen Phantasie kann man ja die Geste eines Platzverweises – mit ausgestrecktem Arm zum Spielrand weisend – durchaus als vermeintlichen Hitlergruß interpretieren. Armes Deutschland! Wer solch liebe Gäste hat, braucht keine Feinde mehr.

P. S.: In vorauseilendem Gehorsam und den § 130 StGB im Visier entschuldige ich mich selbstredend für den „Hitlergruß“ und erst recht für den „Nazi“. Es soll ja alles politisch korrekt bleiben, nicht wahr.

Von conservo

Conservo-Redaktion