Sachsen: In Fraktionsstärke von CDU zu AfD

afd1In der sächsischen Stadt Freital wackelt die Wand, jedenfalls im Kommunalparlament. Drei Freitaler Stadträte, z. T. sehr lange Mitglied der CDU, sind aus der Partei ausgetreten und haben sich der AfD angeschlossen, die jetzt über eine erste Stadtratsfraktion in Sachsen verfügt.

Zu ihrem Schritt bewogen hat die drei Stadträte, neben dem allgemeinen Unmut über die Politik der CDU, vor allem die verfehlte Schulpolitik in Freital. Norbert Mayer, einer der drei Stadträte: “Mich macht vor allem die Verantwortungslosigkeit zornig, mit der die Stadt Freital Gelder verschleudert.” Es dürfe nicht sein, daß in einem teuren Neubau eines “Gründerzentrums” 10.000 qm Fläche leer stünden, während die dringend notwendige Sanierung zweier Schulen immer weiter verzögert würde.

Das Faß zum Überlaufen brachte allerdings die verfehlte Energiewende, die “gnadenlos die kleinen Bürger” betreffe und mit enorm steigenden Kosten belaste. “Das”, so  Mayer, “hat mit christlicher Politik nichts mehr zu tun.”

Die Landesvorsitzende der AfD Sachsen, Frau Dr. Frauke Petry, begrüßte die neue Stadtratsfraktion mit den Worten: “…Was nutzt uns ein teures, aber leeres Gründerzentrum, wenn nebenan Schulen verfallen? Dieses Land braucht eine andere Politik…”

Anmerkung conservo: Wo sie recht hat, hat sie recht.

Ein Kommentar

  1. Hoffentlich verlassen noch viel mehr Mitglieder die “alternativlose” Merkel-CDU! Während die SPD-Basis wenigstens über den Koalitionsvertrag abstimmen durfte, bleiben CDU-Mitgliedern bei solchen Entscheidungen ganz “demokratisch” ausgeschlossen. Und mit “christlich” hat diese Blockpartei schon gar nichts mehr zu tun! Daher zum Teufel mit dieser CDU!!!

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