DWJeder kennt die „Deutsche Welle“, die Stimme Deutschlands in der Welt. Diese Stimme spricht in Zukunft kein Deutsch mehr. Aus der Deutschen Welle wird eine englischsprachige, vom bisherigen Intendanten Bettermann (SPD) eingeleitet und vom neuen, Peter Limbourg, vollstreckt: Deutsch ist aus! Die Deutsche Welle müsse sich als „globaler Informationsanbieter aus Deutschland positionieren“ (Limbourg). Deshalb sei eine Konzentration auf Englisch vorgesehen.

Nach einer Meldung der FAZ vom 21.1.14 habe Limbourg den Mitarbeitern der DW erklärt, “dass sich die Deutsche Welle als ´globaler Informationsanbieter aus Deutschland´ positioniere. Vorgesehen sei ´die Konzentration auf Englisch und auf erfolgreiche Regionalsprachen…´  “Das heißt konkret”, schreibt die FAZ weiter: “Englisch ist von nun an die Lingua franca, die deutsche Sprache tritt in den Hintergrund…” Das heißt doch wohl im Klartext, daß es für Deutsch nicht einmal den Platz einer “erfolgreichen Regionalsprache” gibt.

Wie sagt der gemeine deutsche English-Man: „Do you still have all the cups in your cupboard?“ („Habt Ihr noch alle Tassen im Schrank?“)

Von conservo

Conservo-Redaktion