1Flugzeug“Montagsmaler” hieß einmal eine populäre Fernsehsendung. Nicht ganz so populär sind die Montagsmaler vom Flughafen Frankfurt, die Montag für Montag ihre Trömmelchen schlagen, ihre Pfeifchen blasen, hupen und schreien singen. Neuankömmlinge am Flughafen FRA wähnen sich in einen zentralafrikanischen Kral mit Stammesgesängen, Tanzstampfen und Medizinmännern versetzt und denken: „S´ ist halt Multikulti in Frankfurt!“

Weit gefehlt! Nix Multikulti, sondern Bierernst! Diese armen Montagler sind tatsächlich arg gebeutelt, seh- und malbehindert; denn sie können lediglich mit schwarzer Farbe eine schwarze Zukunft malen. Und wenn alles schwarz vor Augen ist, sieht man halt auch die Welt nur noch schwarz.

Daß die reale Welt eher rosig aussieht, können sie natürlich nicht sehen. Diese Sehbehinderung ist nun wirklich lästig. Der Flughafen Frankfurt wächst und wächst – im letzten Monat sogar Passagierrekord. Aber die Montagsmaler behaupten steif und fest, das PX-Aufkommen würde ständig sinken, weshalb ein Terminal 3 völlig überflüssig sei.

Dagegen wiederum die Medien: Nicht nur in Frankfurt, sondern weltweit wächst der Flugbetrieb, auch und gerade in Frankfurt. (“Fraport bricht Passagierrekord”, melden die Gazetten.) WAT NU?

Neue Waffe: Streik gegen Terminal 3

Die Damen und Herren von der Montagsriege sehen zwar schwarz, sind aber offensichtlich sehr erfindungsreich. Sie ersannen eine List: Die Piloten streiken – gefeiert und angefeuert von den Montagsmännlein, und ergo können viele nicht fliegen, also weniger Passagiere, also weniger Startbahnbelastung. Heureka, der Stein der Weisen ist erfunden – fürwahr ein listiges Völkchen:

IN ZUKUNFT WIRD MEHR GESTREIKT UND WENIGER GEFLOGEN! Jawoll! Kluge Leute, diese Montagsmarschierer. Bleibt noch eine winzig kleine Frage:

Wogegen protestieren dann die lieben Montagsmenschen noch?

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Von conservo

Conservo-Redaktion