Offener Osterbrief an den Bonner OB, Nimptsch (SPD) *)

Jürgen Nimptsch, OB Bonn
Jürgen Nimptsch, OB Bonn

Grüß Gott, Herr Nimptsch,

wenn Linke versuchen, den christlichen Glauben (um-)zu interpretieren, geht das in der Regel schief – und uns gehörig auf die Nerven.

Sie, Herr Nimptsch, haben die Bonner Bürger in diesem Jahr mit einer besonderen Osterbotschaft „beglückt“, die voll in die Hose ging. Hätten Sie einen schlichten Ostergruß gesandt, hätten Sie des Dankes und der Freude der Bürger sicher sein können.

Ostern als „christliches, internationales Fest“

In Ihrer Botschaft versuchen Sie sich aber an einer Mischung aus Bibelexegese, Zuwandererbegrüßung und Beschimpfung Andersdenkender – eine wohl nicht gerade „christliche Osterbotschaft“. Sie versuchen nahezu verkrampft, Dinge unter einen Hut zu bringen, die – gelinde gesagt – verblüffen, in Wirklichkeit jedoch ärgern.

Zitat des Presseamtes der Stadt Bonn vom 02. April 2015 / Marc Hoffmann / (02 28) 77 34 60:

„Anlässlich des Osterfestes verweist Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch auf eine aktuelle Erklärung des Rates der Religionen, der im März auf seine Einladung im Rathaus zusammengekommen war. Das christliche, internationale Osterfest nimmt den Begriff der Hoffnung auf, der in allen Religionen große Bedeutung hat.“

Welch eine mißlungene Interpretation! Ostern ist ein zutiefst christlicher Feiertag, der höchste der Christenheit, und feiert die Auferstehung Jesu, die Erlösung von unserem Leid. DAS ist die Kernbotschaft des Tages. Wenn Sie mit allen Verrenkungen daraus einen Tag der Integration machen möchten, ist das Ihre Sache, hat aber im Prinzip mit dem christlichen Osterfeiertag nichts zu tun.

Es zeigt sich hier abermals das verkrampfte Bemühen, alle Dinge dieses Lebens ins politisch korrekte Raster zu pressen. Folgerichtig holen Sie denn auch aus zum Schlag gegen die „Islamfeindlichkeit“ und – unterschwellig – gegen Fremdenfeindlichkeit. Und dann folgt die bekannte Litanei aller Greueltaten der politisch nicht Korrekten – der Unmenschen.

Juden sind Opfer, Moslems sind Täter

Herr Nimptsch, schämen Sie sich nicht, das Leid der Juden in diesen Zusammenhang zu setzen, ohne auch nur mit einem einzigen Wort den Haß der Moslems gegenüber Juden zu erwähnen? Es ist noch nicht lange her, da wurde auf der Autobahnbrücke der A565 – direkt vor der dortigen Station der Autobahnpolizei – ein Jude von Moslems nahezu totgeprügelt, nur weil er seine Kippa trug.

Warum schweigen Sie in Ihrer Botschaft zum „christlichen, internationalen Osterfest“ zum millionenfachen Leid der Christen, die insbesondere von Moslems verfolgt, vergewaltigt, verstümmelt oder gekreuzigt werden? Jedes Jahr werden nach übereinstimmenden Meldungen der internationalen Hilfsorganisationen 100.000-155.000 Christen Opfer islamischer Übergriffe. Auch diese Nachricht gehört zu dem von Ihnen geforderten interreligiösen Dialog!

Es ist einfach nur noch unglaublich, wie auch durch Sie Moslems wieder zu Opfern stilisiert/geschrieben werden, die die eigentlichen Unruhestifter und meist auch die rassistischen Täter sind. Wenn Sie Toleranz fordern und das friedliche Miteinander anmahnen, dann gilt das für alle, eben auch für die Moslems.

Dazu paßt aber gar nicht, daß sich in Bad Godesberg und in gewissen Bonner Zonen friedliche Mitbürger und vor allem anständige Frauen abends nicht mehr auf die Straße trauen, weil sie von (zumeist) moslemischen Fanatikern bedroht werden.

Mit ihren seichten Worten, Herr Nimptsch, werden sie den gequälten Bürgern kein Sicherheitsgefühl vermitteln. Im Kern sind Sie unanständig: Sie heucheln Offenheit und Toleranz, grenzen aber alle aus, die nicht auf Ihrer politischen Leimspur kriechen. Eine wahrhaft unchristliche Haltung!

Frohe Ostern!

Patrik Greeven, Peter Helmes

(p.greeven@web.de, Peter.Helmes@t-online.de)

P.S.: Und hier noch eine kleine Anregung für Ihre zu erwartenden Botschaften zu den weiteren christlichen Hochfeiertagen:

Zu Ihrer Pfingstbotschaft:

„…Möge der Hl. Geist Ihnen, liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, die Einsicht vermitteln, daß die Deutschen Schuld tragen an allem Elend der Welt, besonders an der Verfolgung Andersgläubiger…“

Zu Ihrer Weihnachtsbotschaft:

„…Uns ist das Christkind geboren! Es ist herniedergekommen, uns von allen Übeln zu befreien, besonders von den Politisch-Unkorrekten…“

Zum Fest der „Heiligen Drei Könige“:

(Drehbuchtip: Sie umgehen elegant die Erwähnung, daß einer der drei Könige ein Mohr war, weil das der Political Correctness zuwiderliefe.)

„…Ich freue mich mit Ihnen, liebe Mitbürger*_Innen, daß die drei Wanderer aus dem Morgenland, der späteren Wiege des Islam, den Weg ins Judenland gefunden und die Krippe des beginnenden Christentums begrüßt haben. Da zeigt sich bereits in der Weihnachtsgeschichte die Integrationsfähigkeit der Menschen…“

Zu Karneval:

„Helau, liebe Bürgerinnen und Bürger, ich setze Ihnen die Narrenkappe auf und mir die rote Nase…“

(Danach folgt dann wieder das Osterfest – siehe oben.)

Das wäre doch ein rundes Jahr!

Bonn, 4. April 2015

*) per e-mail an OB Nimptsch via E-Mail: presseamt@bonn.de)

Von conservo

Conservo-Redaktion