Lügenpresse: „110“-jähriger Afghane mit Familie in Passau angekommen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Stürzenberger, mit einem Gastkommentar von Thomas Böhm

110-jährigerAll refutschies welcome: Abdul Quader Azizi soll 110 Jahre alt sein. Am 1.1.1905 geboren – ein verspäteter Silvesterscherz? Außerdem sei er taub, blind und lahm. Die Zähne scheinen auch äußerst renovierungsbedürftig zu sein – die deutschen Krankenkassen freuen sich bereits auf die sicher bald kommenden Rechnungen. Drei seiner Söhne sollen von den Taliban ermordert worden sein, da habe sich der Greis zu der Flucht entschlossen. Seine mitgebrachte achtköpfige Familie – darunter vier Töchter und eine bereits schwangere Frau – sollen ihn „über Gleise getragen“ haben. Vier Wochen habe die mühselige Odyssee gedauert. Eine weitere Tränendrüsen-Geschichte, die genauso wie die von dem toten Syrerkind an der türkischen Küste, die sich letztlich als Schlepperskandal eines gewissenlosen Vaters entpuppte, der das Boot laut Zeugenaussagen durch verantwortungsloses Rasen selber zum Kentern gebracht hat, mehr an ein Märchen aus 1001er orientalischer Nacht erinnert.

(Von Michael Stürzenberger)

Die „flüchtlings“-kollaborierende Presse springt natürlich begeistert auf die vermeintlich rührselige Geschichte auf, beispielsweise die BILD: Der blinde und taube Greis soll mit acht Angehörigen einen Monat lang auf der Flucht gewesen sein. Die Bundespolizei bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des Bayerischen Rundfunks.

Die 60-jährige Tochter gab demnach an, ihr Vater Abdul Quader Azizi sei auf den vielen Fußmärschen während der einmonatigen Flucht von den männlichen Familienmitgliedern überwiegend bis nach Deutschland getragen worden.

Die müssen ja wirklich einen wundersamen Zaubertrank in Afghanistan haben: 10.000 Kilometer von dort über den riesigen Iran durch den Nahen Osten über die Türkei, Griechenland, Bulgarien, Serbien, Ungarn, Österreich nach Deutschland in 30 Tagen, jeden Tag über 300km zu Fuß mit dem 110-jährigen Vater auf dem Rücken. Simsalabim! Hatten die vielleicht einen fliegenden Teppich?

Ausgerechnet diese ganz offensichtlich islamtreue Familie, wie das strenge Kopftuch der Tochter unterstreicht, soll von den Taliban bedroht sein? Warum die drei Söhne des „110“-jährigen von den korantreuen Dschihadisten anscheinend ermordert wurden, wird auch nicht erwähnt:

Als Grund für die Flucht nannte die Tochter die zunehmende Unsicherheit in ihrem Heimatort Bahlan. Drei ihrer Brüder seien von den Taliban getötet worden, weshalb sich die insgesamt neun Familienmitglieder aus vier Generationen auf den Weg gemacht hätten. Sie freuten sich, endlich in Deutschland angekommen zu sein, erklärte die Familie.

Selbstverständlich, denn ab jetzt regnet es ja goldene Datteln vom deutschen Himmel. In Afghanistan sollen weitere hunderttausende abreisebereit sein, nachdem sie erfahren haben, dass es laut unserer Bundeskanzlerin keine Obergrenze beim Asyl gebe und jeder Flüchtling willkommen sei. Eine Million Reisepässe sollen auch schon fertiggestellt sein. Bald werden wir ganze afghanische Parallel-Städte in unserem Land haben. Selbstverständlich auf der Grundlage der Scharia, denn es kommen schließlich gläubige Mohammedaner. Vor was und wem die alle fliehen, ist schleierhaft, denn die Taliban sind ja auch alle treue Rechtgläubige, vor denen nur die verhassten „Ungläubigen“ Angst zu haben brauchen…

Quelle: http://www.pi-news.net/2015/10/110-jaehriger-afghane-mit-acht-familien-mitgliedern-in-passau-angekommen/)

Thomas Böhm
Thomas Böhm

Ironischer Kommentar von Thomas Böhm, Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“:

Supi, erste Flüchtlingsgruppe schafft es ins Guinessbuch der Rekorde!

„Ich habe ja in meinem Leben schon viel Schwachsinn lesen müssen. Aber die Story, die uns die Torfschädel von „Mopo24“ verklickern wollen, ist die absolute Krönung:

Ein 110 Jahre alter Flüchtling aus Afghanistan ist mit seiner Familie in Passau angekommen. Wie die Tochter des Mannes erzählt, habe die Familie den tauben und blinden Mann den größten Teil des Weges (über 6000 Kilometer) getragen…

Für wie dämlich halten uns eigentlich die Journalisten? Im Text ist die Rede von einer Familie. Also werden auch Frauen und Kinder dabei sein. Keine Frau und kein Kind schafft aber 6000 Kilometer auf Schusters Rappen zu absolvieren, schon gar nicht auf so einem Weg wie der von Afghanistan nach Deutschland. Da stehen nämlich mächtige Berge im Wege.

Ich bin über 20 Jahre lang gewandert und weiß, dass man nicht mehr als 25 Kilometer schafft, wenn es rauf und runter geht. Die Familie müsste also vor knapp einem Jahr gestartet sein. Aber kein Mann oder eine kleine Gruppe von Männern kann diese Entfernung überwinden mit einem 110 Jahre alten Mann auf den Schultern. Das schafft nicht mal ein Esel, und so ein alter Mann würde diese Strapazen niemals überleben.

Es bleiben auch Fragen übrig (die unsere eingeschlafenen Journalisten nie stellen würden):

Wie viel Gepäck hatte die Familie im Schepptau. Wie und wo hat sie auf der Strecke übernachtet?

Wer hat wie den Alten medizinisch versorgt? Wurden sie von einem Krankenwagen begleitet?

Wie viel paar Schuhe wurden abgelaufen, oder wurde die Familie von einer fahrenden Schusterwerkstatt begleitet?

Waren die Wanderwege alle ausgeschildert, oder hatten sie ein geiles Navi mit dabei. Wenn ja, wer hat die 1000 Akkus getragen?

Zum Vergleich: Berlin ist von Moskau rund 1800 Kilometer entfernt. Und diese Strecke hat bekanntlich schon viele ausgewachsene Männer das Leben gekostet.

Zum Schluss erfahren wir dann aber noch, wie es dieses Märchen aus 1000 und einem Flüchtling in die dämlichen Medien geschafft hat:

„Ob der Mann tatsächlich 110 Jahre alt ist, ließ sich zunächst nicht zweifelsfrei klären. Die Bundespolizei war auf die Angaben der Familie angewiesen, der Dolmetscher hielt die Angaben laut BR für glaubhaft. Der Dolmetscher also. Und aus welcher Region stammte der?“ (Quelle: mopo24.de/#!nachrichten/fluechtlinge-trugen-110-jaehrigen-von-afghanistan-nach-passau-16207)“

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