Merkels irre Zukunftsvisionen

(www.conservo.wordpress.com)

Merkel neuAm Montag hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel in Darmstadt auf der Zukunftskonferenz der CDU eine etwa halbstündige Rede und ließ sich dabei von braven Parteisoldaten ausgiebig beklatschen. Dabei hat es doch beinahe schon etwas Paradoxes, wenn die Endzeitkanzlerin von der Zukunft spricht. Gleich eingangs erklärte sie, was die sogenannten „Zukunftskommissionen“ eigentlich so tun. Laut Merkel setzen sie sich mit der Frage auseinander, was die Themen sein werden, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen. In einer Zeit des eingeläuteten Untergangs Deutschlands braucht die Kanzlerin „Kommissionen“, um die Frage nach den dringlichsten Problemen zu stellen?

(Von L.S.Gabriel)

Und was kam dabei heraus? Betont hat sie, es ginge um „Nachhaltigkeit“ – eine Worthülsefür alles und nichts, die sich beliebig in jeden Kontext setzen lässt. Vor allem ginge es aber darum, wie sich die CDU organisieren und an Menschen herankommen wolle und welche Veranstaltungsformen von Interesse seien, so Merkel. Auch wichtig: Die CDU feiert ihren 70. Geburtstag, und Merkel bedauert, dass man derzeit aber so gar nicht zum Feiern komme. Da staunt der invasionsgeschockte Bürger nicht schlecht und man fragt sich an dieser Stelle: Lebt diese Frau noch in der Realität?

Gleichzeitig stellte sie heraus, es sei ein Markenzeichen der CDU, Verantwortung zu übernehmen. Große Worte einer Frau, die völlig verantwortungslos die Souveränität ihres Landes für eine große Geste der Grenzöffnung, für alle die kommen wollen, geopfert hat.

Nach etwa 12 Minuten schier endloser CDU-Selbstbeweihräucherung fiel ihr aber doch noch ein, dass wir ein „Flüchtlingsproblem“ haben. In diesem Zusammenhang war es aber auch vorab noch sehr wichtig, „jenen, die hetzen und pöbeln“, zu sagen, dass man ihnen mit der gesamten Härte des Rechtsstaates begegnen werde, weil so etwas nicht gehe und die Würde des Menschen unantastbar wäre. Also dürfen wir nun hoffen, dass diese Härte sofort SPD-Chef Sigmar Gabriel (Pack), Sachsens Innenminister Markus Ulbig (Ratten), Cem Özdemir (komische Mischpoke), SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi (wahnsinniger Faschist zu Lutz Bachmann und ebenfalls „Ratten“ als Bürgerbezeichnung) und Ralf Stegner (gleichfalls Richtung Lutz Bachmann: Pegidiot, ekelhafter Brandstifter) trifft. Nein, natürlich nicht, denn die Regimehyänen sollen sich ja um alles kümmern, dem der Geruch von Systemkritik anhaftet, diese Art der Hetze und des Pöbelns hat also schon seine Richtigkeit.

Ganz stolz verkündet die Kanzlerin dann, dass der Bund nun die Asylbewerberleistung übernehmen werde, weil die Länder damit überfordert seien. Sehr schön, als wäre es für den Steuerzahler am Ende des Tages nicht egal, aus welcher Tasche des staatlichen Finanzsystems die Invasion bezahlt wird, denn kommen muss das Geld von ihm. Und sie warnt vor „Verwerfungen“ und militärischen Auseinandersetzungen, würde Deutschland wie Ungarn die Grenzen schließen. Dagegen plädiert sie für Hotspots zum Registrieren und Verteilen.

Registrierungskarten müssten her, aber auch um die Verfahrenslängen müsse man sich kümmern, sogar von Durchsetzung der Rückführung sprach sie, aber natürlich erst nach ausgiebigem Ausreizen aller Möglichkeiten des Bleibens inkl. der Gummiregelung einer humanen Duldung. Sie beharrt auf einer Aufteilung der Invasoren innerhalb der EU, mit dem derzeit völlig absurden Hinweis auf die „gemeinsamen Schengen- und Dublinregelungen“, als ob es die noch gebe. So entlastend dieses Verteilsystem für Deutschland vordergründig auch erst einmal wäre, so dreist und blauäugig ist es auch. Denn zum einen ist es gegenüber allen anderen Staaten, von denen kein einziger eine Einladung an das Elend der Welt ausgesprochen hat, eine unglaubliche Überheblichkeit und macht Deutschland bei seinen Nachbarn zum Hassobjekt. Das ist, als lade man via Facebook zu sich nach Hause ein und weil dann aber dummerweise zu viele Gäste kommen, fordert man von den Nachbarn, dass sie doch auch einen Teil übernehmen sollten. Und zum anderen ist es naiv zu denken, dass man die vom Schlaraffenland Deutschland träumenden Sozial- und Wirtschaftseinwanderer davon abhalten würde können, aus dem ihnen dann zugeteilten Land, das wesentlich weniger monetäre Vorteile bietet als wir, nach kurzer Zeit im grenzenlosen Europa wieder in Deutschland auf der Matte zu stehen. Ihrer selbstherrlichen Logik nach muss ganz Europa nun die Konsequenzen ihres Größenwahns mittragen.

Sie zeigt auch durchaus Verständnis für Erdogans Wunsch, die Grenzen zur Türkei aufzuweichen, in dem Sinne, dass aus illegalen dann eben legale Einwanderer würden, also Unrecht zu Recht erklären. Und wir müssten die Türkei finanziell unterstützen, so als ob wir nicht ohnehin schon genug Türken, die auch im eigenen Land zu nichts zu gebrauchen sind, durchfüttern würden.

Aber damit nicht genug, sie fühlt sich stellvertretend für uns alle jetzt auch noch für die „Flüchtlinge“ im Libanon zuständig. Schließlich sei das ein so kleines Land, im Gegensatz zu Deutschland. Und außerdem wollten ohnehin die meisten wieder zurück in ihre Heimat. Ab hier meint man sie im Fieberwahn, denn am Ende will sie gar alle Konflikte der Welt lösen und hebt dann gänzlich ab, denn nun spricht sie nicht nur für alle europäischen Staaten, sondern gleich für die „internationale Staatengemeinschaft“.

Der Schweizer Wirtschaftsjournalist und Publizist Philipp Löpfe, stellte dieser Tage die Frage: „Ist Merkel verrückt?“ Ja!

(Original: http://www.pi-news.net/2015/11/p489358/ inkl. Video der Rede)

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6.11.2015