Silvesterpogrom und die erbärmliche Reaktion von SPD und Kirche

Von Peter Helmes

Muslime gegen Christen, muslimische Männer gegen deutsche Frauen – Haß gegen alles Westliche. Frauen sind Freiwild! Rd. 600 Anzeigen gingen bisher bei der Kölner Staatsanwaltschaft ein, die fast alle von sexuellen Übergriffen „nordafrikanisch aussehender Männer“ gegen deutsche Frauen handeln.

Woelki verschwunden

Karikatur: Fridolin Friedenslieb, Bonn
Karikatur: Fridolin Friedenslieb, Bonn

Ort: Köln, Domplatte. Ausgerechnet Domplatte! Das ist der Platz am Kölner Dom. Wo war die Kirche? Wo war Kardinal Woelki? Warum wurden nicht die Glocken geläutet, die „Festbeleuchtung“ eingeschaltet? Wenn brave Pegida-Bürger demonstrierend am Dom vorbeiziehen, gehen die Lichter aus, und es wird sturmgeläutet. Und jetzt? Wer hört die Worte, sieht die Taten? Niemand! Woelki ist verschwunden – so verschwunden wie der Glaube an eine wehrhafte Kirche!

Solche Übergriffe gab es auch in anderen Städten. Wenn die Pegidas demonstrieren, sind Kardinäle und Bischöfe „entsetzt“, der Ober-Kardinal Marx giftet. Nun aber waren es Muslime, die Frauen begrapschten, betatschten, in(!) die Geschlechtsteile griffen, vergewaltigten und raubten, was sie packen konnten. Eine hilflose Polizei schaut zu – was sie ein paar Tage später auf der Pegida-Demo nicht tat. Da rückte sie mit 3 Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas an – auf einer friedlichen Kundgebung!

Blamierte Politik – Erbärmliche Reaktionen

Und die Politik? Blamiert bis auf die Knochen, versagt auf der ganzen Linie! Der zuständige Innenminister Jäger wußte von nichts – mußte aber später zugeben, daß er noch in der Nacht informiert wurde. Der Polizeipräsident wußte auch nichts – und mußte inzwischen als Bauernopfer herhalten, er wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Eine schale Nummer. Nein, und nochmals nein, aus der Nummer kommt Jäger nicht raus. Wir werden sehen.

Hannelore Kraft demaskiert

Noch erbärmlicher ist die Reaktion der NRW-rot-grünen Landesregierung. Hannelore Kraft, die sich gerne als die Mutter der Gesellschaft gibt, braucht eine ganze Woche, um ihren Mund wiederzufinden. Sonst ist sie schneller. Eine ganze Woche warten vor allem die Opfer (Frauen!) auf ein barmherziges und beherztes Wort der Ministerpräsidentin.

Daß sie eine Woche verstreichen ließ, um sich erstmals mit einigen „warmen Worten“ an die Opfer zu wenden, war nicht nur politisch unklug, es ist einer Ministerpräsidentin schlicht nicht würdig. Völlig überraschend kommt ihre Redepause jedoch nicht: Wer die Frau beobachtet, weiß, daß sie und ihr übersichtlicher Kreis von Vertrauten, wenn es kritisch wird, abwiegeln. Krafts Erfolg basierte bisher ganz wesentlich auf ihrer Nähe zu den Bürgern. Sie hat gerade dieses Pfund verspielt.

Feiger Jäger

Und Innenminister Jäger? Er will bis heute keine politische Verantwortung für den Skandal am Kölner Hauptbahnhof übernehmen. Dabei hatte der einst wegen seines forschen Auftritts als ‚Jäger 90‘ verspottete SPD-Politiker in Oppositionszeiten auch schhon für kleinere Skandale mindestens zehnmal den Ministerrücktritt gefordert.

Daß der Staat in jener Silvesternacht in Köln seine Bürgerinnen nicht schützen konnte, ist schon ungeheuerlich genug. Daß der dafür Verantwortliche in der Landesregierung nun aber auch noch einräumt, er habe schon am Neujahrsabend von Straftaten größeren Ausmaßes gewußt, bringt Jäger zusätzlich in die Bredouille. Er hat ganze vier Tage gebraucht, die Öffentlichkeit über die Vorgänge wahrheitsgemäß zu informieren. Glaubte er etwa, die Vorfälle unter der Decke halten zu können? Jäger trägt zwar nicht die operative Verantwortung, die politische aber schon. Sein Rücktritt – oder besser: Rausschmiß – ist längst überfällig.

Es ist unglaublich und erschüttert den Glauben an eine handlungsfähige Politik: Was den Verantwortlichen nach „Köln“ einfällt, entspringt den üblichen Empörungsritualen der Politik: Alle Täter müßten konsequent zur Rechenschaft gezogen werden, verlangt Hannelore Kraft jetzt. Ja was denn sonst? Natürlich darf der Staat Kriminalität nicht tolerieren. Dabei kann er sich sogar auf geltende Gesetze berufen. Es liegt nur an Polizei und Justiz, der Täter habhaft zu werden und sie zu überführen. Und an den Gerichten, dann auch abschreckende Strafen zu verhängen.

Man darf gespannt sein, wie unsere fremdenfreundliche Justiz reagieren wird. Wann kommen die ersten Strafverfahren? Wie milde werden die Urteile? Man kann erahnen, daß den Wenigsten unter den Tätern juristisches Ungemach droht. Diese armen Menschen haben ja soviel mitgemacht, da braucht´s dann schon ´mal ein Ventil…, wird´s heißen.

Fazit: Der Staat hat versagt, die Kirche schweigt, betroffen sind mindestens 600 Frauen, die vermutlich ein Leben lang darunter leiden und keine größere Veranstaltung mehr ohne Angst besuchen werden. Und im Dom gehen die Lichter aus…

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15.01.2016