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vaterland-2Von Peter Helmes

Stolz sein aufs Vaterland!

Während in anderen Ländern der Welt die Bürger stolz auf ihre Nation, ihr Vaterland, sind, grassiert hierzulande die Nestbeschmutzung. „Man“ schämt sich für Deutschland, man schämt sich, Deutscher zu sein. „Man“ jedenfalls meint alle politisch Korrekten – mich gewiß nicht!

Franzosen, die Bürger der „Grande Nation“, Amerikaner, die selbstbewußt von ihrer „Great Nation“ sprechen – bei uns undenkbar und von den Gutmenschen gleich ins Reich der Nazis verdammt. Statt unsere große Nation zu loben, üben wir uns im Beschimpfen des eigenen Landes, des eigenen Volkes. Warum haben wir solche Minderwertigkeitskomplexe. Waren Goethe, Schiller, Beethoven, Schumann, Einstein, Marx, Benz usw. Angehörige einer anderen Nation? Oder gilt: Zwölf Jahre gegen eintausend Jahre?

Dürfen wir denn noch öffentlich nachdenken über unser Selbstbewußtsein? Oder haben wir das Denken verlernt? Oder haben wir gar Angst, frei zu denken?

Mmh, es scheint mir, als ob wir derzeit darauf trainiert werden, das Denken zu verlernen und durch Vorgegebenes (politisch Korrektes) zu ersetzen.

Ein ungenannter Freund teilte mir unlängst seine Gedanken dazu mit, die ich hier gerne wiedergebe:

Das Schimpfen nützt gar nichts.

Denn die Sache ist ziemlich einfach erklärbar.

„Volksbewußtsein“ ist nicht vererbbar, sondern „Software“, programmiert von Umgebung, Elternhaus, Schule etc..

Ein geraubtes weißes Kind, das bei Indianern aufwächst, wird ein Indianer. Das alles wußten die Amis, die Freimaurer, die Jesuiten, Großlogen und übrigens auch die alten Chinesen und Koreaner…

Die Programmierung muß mit einer Belohnung gekoppelt werden.

Nimm den Programmierern die Macht über die Programme (Bildung, Medien) und die Macht über die Belohnungen (Geld, Konsum , Privilegien) – und du kannst das Programm ändern. Es spielt auch keine Rolle, wenn 10% aus dem Programm entweichen können. Hauptsache, du hast die Mehrheit im Griff.

Und das in Deutschland der Fall.

Denn auch wenn wer „aufgeklärt“ ist, heißt das nicht, daß er aus dem Programm entweichen – und seine Privilegien und Belohnungen verlieren will.

Können 10% „Aufgeklärte“ die Programmierer beseitigen?

Nein!

Sie müßten dazu an die Hebel der staatlichen Macht rankommen.

Läßt man sie aber nicht.

Ein Fuchs in der Falle beißt sich das Bein ab, um in die Freiheit zu entkommen.

Ein Deutscher in der Falle nimmt diese schulterzuckend hin, wenn er Belohnungen bekommt.

Der Fuchst folgt seinem Instinkt, der in seinem Selbsterhaltungstrieb die Freiheit über die körperliche Versehrtheit setzt (das ist anders, wenn ein Fuchsjunges von Menschen aufgezogen wird)…

Der Mensch setzt in seinem Selbsterhaltungstrieb den Komfort über die Freiheit.

Wenn das Sowjetreich inklusive Osteuropa jedem ein dickes Gehalt, Urlaube in schönen Gegenden, volle Warenhäuser, Komfortfernseher und alle möglichen Küchenmaschinen spendiert hätte, wäre keiner „nach dem Westen abgehauen“, sondern sie hätten bis heute Stalin hochleben lassen. Siehe China.

Der Millionenschlächter Mao Tse-tung wird bis heute vergöttert. Keiner muckt auf. Jeder schweigt über die riesen Konzentrationslager und den Organklau an Falun Gong-Häftlingen. Es haut aber auch niemand ab. Was heute kein Problem wäre. Es geht ihnen immer besser als anderswo. Zum Teufel mit der Freiheit ! Alles klar?…

Man muß doch auch mal zum Wesentlichen zu kommen, als ständig das umprogrammierte Volk anzuklagen.

Leider ist offenbar die ganze Opposition nicht in der Lage, auch mal grundsätzlich zu denken. Ständig ärgern sich alle über die Wähler, die wie die dressierten Pferdchen in der Manege im Kreis laufen und höchstens ein bißchen Staub aufwirbeln, weil sie wissen, daß danach die Futterkrippe wartet.

Und den programmierbaren Menschen unter die Lupe zu nehmen, der wie ein Hund (oder ein Pferd, oder ein Elefant, ja sogar ein Löwe als Zirkusobjekt) – allerdings scheinbar kein Wolf !!) – über Belohnungsprogramme für oder gegen seine eigenen Interessen programmiert werden kann.

Übrigens klappt das auch bei Gorillas nicht!

Unsortierte Gedanken zum Nach- und Weiterdenken – meint conservo.

www.conservo.wordpress.com   10.02.2017

Von conservo

Conservo-Redaktion