Boris Palmer: Parteiausschluss für Deutschlands härtesten Grünen?

Von Alex Cryso

Deutsche Gründlichkeit muss bisweilen auch mal bei den Grünen sein – auch wenn es auf den ersten Blick als noch so spießig erscheint. Noch bis im vergangenen Jahr wollte der allseits bekannte Boris Palmer, seines Zeichens grüner Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen, eine Liste mit verhaltensauffälligen Flüchtlingen führen. Von denen scheint es in der besagten 91.000-Einwohner-Kommune am Rande der Schwäbischen Alb wohl nicht gerade wenige zu geben. „Liste der Auffälligen“ nannte Palmer diese Maßnahme, die laut eigenen Aussagen „zum Schutze der Bevölkerung“ geschah.

Doch im beschaulichen Tübingen ist es nicht anders als im restlichen linksversifften Deutschland auch: Da ist jede Kritik an den neuen Goldstücken die reinste Blasphemie während die Klardenkenden zu den eigentlichen Schuldigen gemacht werden. Die Liste musste gelöscht werden, wobei Palmer beteuerte, es für „unverantwortlich“ zu halten, um unbescholtene Bürger, aber auch Polizeibeamte, Securityleute oder Verwaltungsmitarbeiter mit Messerstechern im täglichen Umgang miteinander zu konfrontieren. Palmer: „Es kann nicht sein, wenn einer am Bahnhof Schlägereien anzettelt, die einzige Konsequenz ist, dass tags darauf lediglich ein Sozialarbeiter vorbeischaut und fragt, wie es ihm geht..!“ Rund 300.000 Euro müsse die Stadt pro Jahr alleine für Sicherheitsvorkehrungen berappen, kriminelle Karrieren wären ob der viel zu laschen Handhabe jetzt schon vorgezeichnet. Besonders der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Dr. Stefan Brink (FDP) tat sich hervor, dass die Listen wieder gelöscht und sämtliche Informationen beseitigt werden.

Dabei soll Palmer, von dem unter anderem das Buch „Wir können nicht allen helfen: Ein Grüner über Integration und die Grenzen der Belastbarkeit“ stammt, von der eigenen Partei vor die Türe gesetzt werden. Thilo Sarrazin und die SPD lassen grüßen. Im Linksdeutschland greift erneut der altbewährte Spruch „Was nicht passt, wird passend gemacht“. Denn Palmer ist, unabhängig von der „Liste der Auffälligen“, für noch ganz andere realistische Ansichten bekannt, die so ganz und gar nicht in das Weltbild der Öko-Sozialisten passen. Mit einem Facebook-Post über den nigerianisch-stämmigen Fußballer Dennis Aogo (SC Freiburg, VfB Stuttgart) sowie einem gewissen N-Wort brachte 49-Jährige das Fass in den eigenen Reihen einmal mehr zum überlaufen.

Palmer will nun seinerseits auf juristische Weise die Landesspitze der Grünen von Baden-Württemberg torpedieren. „Provokative Äußerungen sind kein Rechtsanspruch auf einen Parteienausschluss“, verteidigte da Palmer-Anwalt Rezzo Schlauch. Interessanterweise konnte ausgerechnet Aogo selbst mehr mit der Ironie des N-Wortes anfangen als eine Annalena Baerbock, die sich mit dem üblichen „rassistisch und abstoßend“-Jargon ereiferte und den Rauswurf forderte. Satire ist eben für alle da, nicht nur für die Linksgrünen. Der Streit zwischen Palmer und der grünen Führungsspitze schwillt schon seit langem an und dürfte hiermit offiziell in die nächste Runde gehen. Dass die Grünen ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, wo die Frage nach der Kandidatur für die nächste Tübinger OB-Wahl (im Herbst 2022) in den Raum gestellt wird, mit der gutmenschlichen Thematik daherkommen, hat wie immer einen faden Beigeschmack.

Alex Cryso

Links:

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-10/datenschutz-tuebingen-liste-asylbewerber-verboten-stefan-brink?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

http://www.truth24.net/asylantengewalt-tuebingen-fuehrt-liste-mit-auffaelligen-asylbewerbern/

https://www.tagesspiegel.de/politik/angedrohtes-ausschlussverfahren-ob-palmer-dreht-den-spiess-um/27781938.html
https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Verzoegerungstaktik-bei-Partei-Rauswurf-Palmer-geht-in-die-Offensive-524044.html

10 Kommentare

  1. „Woran man ein marxistisches System erkennt”

    Am „Nischel“

    Chemnitz ist eine deutsche Stadt im Westen Sachsens. Die ehemalige Reichsstadt befindet sich im Erzgebirgsbecken, am Nordrand des Erzgebirges. Am 10. Mai 1953 wurde der Name der Stadt Chemnitz in Karl-Marx-Stadt geändert, der des Bezirkes entsprechend ebenfalls. 37 Jahre später, am 1. Juni 1990, erhielten Stadt und Bezirk wieder den Namen Chemnitz.

    Aber der Karl – Marx – Kopf …. ( liebevoll von den heutigen Bolschewisten „Der Nischel“ genannt ) ist geblieben.

    Unübersehbar. 7,10 Meter hoch, auf einem rund sechs Meter hohen Granitsockel und etwa 40 Tonnen schwer. Die zweitgrößte Porträtbüste der Welt – nur Lenins Kopf im russischen Ulan Ude übertrifft sie um 60 Zentimeter – ist als meistfotografiertes Objekt der Star der Stadt.

    „Der Nischel“ oder auch „der Kopp“genannt.

    Nicht in Rußland steht er…. nein in der B. R. D → Bolschewistische= Republik= Deutschland

    Damit ist der Beweis erbracht für den realexestierenden Bolschewismus auf deutschen Boden, inklusive Verwaltungsapparat.

    Zu diesem Verwaltungsapparat gehören sämtliche Einrichtungen und Personen die dafür notwendig sind.

    Der Bolschewismus

    Seine Entstehung und Auswirkung

    https://archive.org/details/BleyWulfDerBolschewismusSeineEntstehungUndAuswirkung1938404S.ScanFraktur/page/n1/mode/2up

    1. Woran man ein marxistisches System erkennt

      An der Zensur

      So unvorstellbar es erscheinen mag, bleibt es doch Tatsache, daß es ein Volk gibt, welches einmal geschriebene Kommentare einfach beschneidet, und zwar heimlich, wie ein Dieb in der Nacht.

      Kommentar — Am „Nischel“ — wurde beschnitten

      Chuzpe

      Chuzpe (auch Chutzpah) ist ein jüdischer Ausdruck. Der Begriff bedeutet soviel wie Unverschämtheit und Dreistigkeit, sowie die damit einhergehende, dem eigenen Nutzen dienende Anmaßung.

      1. In der Tat. Der Nischel wurde beschnitten. Und auch dieser Kommentar wird beschnitten. Ostfront. Ich habe Sie jetzt oft genug aufgefordert, sich um unser allen willen mit Lästereien über Juden zurückzuhalten, die uns überhaupt nicht weiterhelfen. Noch einmal ein solcher Beitrag und Sie werden gesperrt.

  2. Bei den Linken laufen ebenfalls Parteiausschlussverfahren gegen Wagenknecht und Lafontaine. Die einzigen einigermaßen vernünftigen Politiker in den Reihen der Linken.

    Während ein Ramelow (der neue Bundesratspräsident), die Ungeimpften vom Gesellschaftsleben komplett ausschließen will und in Krankenhäusern nicht mehr behandeln lassen will…

    RAMELOW WIRD ZWEITHÖCHSTER MANN IM STAAT UND WILL UNGEIMPFTE NICHT MEHR BEHANDELN
    https://philosophia-perennis.com/2021/11/06/ramelow-wird-zweithoechster-mann-im-staat-und-will-ungeimpfte-nicht-mehr-behandeln/

  3. Dies ist ein Testkommentar. Liebe Foristen, bitte gebt mir Bescheid, wenn irgendetwas auf dem Blog nicht funktioniert. Wir haben ihn auf eine schnellere Seite umgezogen.
    Herzlichen Dank für Euer Verständis
    Eure Maria

    1. Liebe Maria, danke für die Info. Hab dazu gleich mal eine Frage.

      Bei mir ist der abgespeicherte conservo-Button jetzt nicht mehr schwarz-rot-gold sondern das blaue Zeichen mit dem weißen W, offenbar für wordpress.
      Wollte nur mal wissen, ob das jetzt so bleibt oder ob ich da was umstellen muss.

      Grüße von Freya

      1. Liebe Freya,
        ich werde versuchen, dass die Fahne wieder als Symbol kommt Die Umstellung wird vermutlich noch ein paar Tage dauern.

        Liebe Grüße von Maria

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